Kann man vom Wetten leben?

olliveira schrieb:
Ich denke niemand hat ein generelles Patentrezept, man kann soviel analysieren und vorbereiten es kann immer anders kommen. Und sich ein Ziel setzen was in nem bestimmten Zeitraum reinkommen muss ist das schlimmste was man machen kann.

besonders letzter Satz 100% richtig und ins Stammbuch jedes Wetters geschrieben. Nur the long run zählt und kann gezählt werden,alles dazwischen ist bestenfalls Bestandsaufnahme.

Nur mal als Beispiel meine 2006-er "Kurve":

JAN-APR: pari
MAI-AUG: +40u
SEP-NOV -70u
DEZ: +100u (units)

und im Jahr davor diametral entgegengesetze Monatsergebnisse.

Will heissen, im Prinzip sind Wettergebnisse unplanbar. Serien und Resultate können halten,reissen,ins Gegenteil umkehren und das alles auch wenn man alles gleich macht, dieselben Analysen,denselben Leuten vertraut usw. usf.
 
Wer im April und Mai beim Saisonende in den meisten interessanten Fussballligen nicht jedes Jahr einen schönen Gewinn erwirtschaftet ist beim Wetten fehl am Platze.

[[aetsch]]

Und Gewinne kann man planen.

Hab jedes Jahr ein fixes nettes Saisonziel und schaffe es meist deutlich zuvor bereits.
 
rios schrieb:
Aber Herby ist ein Amateur und ich ein Profi. [[bussi]] [[ironie]]
[[winkewinke]]

musste ja kommen. Habs mir verkniffen oben aber man soll doch immer das schreiben was man sich denkt.

also nachgereicht: ..nicht planbar, ausser man ist ein Rios oder einer von den Berliner Jugobrüdern ! [[aetsch]]

..und logischerweise ist jedes Saisonende immer gewinnträchtig, des schaff i schon Herr Schnellredner! Danke für die Mitarbeit. [[flipa]]
 
Ziele sind sicher wichtig, nur sollte man den Weg zum Ziel nicht aus dem Auge verlieren.

Das kommt im Zitat von Olliveira auch gut raus: "Und sich ein Ziel setzen was in nem bestimmten Zeitraum reinkommen MUSS ist das schlimmste was man machen kann. "

Ich denke er meint damit zB wenn jemand zwanghaft versucht eine bestimmte Anzahl von Wetten zu spielen oder einen Verlust durch höhere Einsätze wieder wettzumachen und damit die Grundprinzipien des Wettens ausser acht lässt (staking, value , usw).
Deshalb halte ich obigen Satz sehr wichtig, besonders für Anfänger.

Erfahrene Wetter werden damit wohl weniger probleme haben (und profis wie rios erst recht nicht*g*)
 
PRaue schrieb:
Nicht nur Ziele setzen, sondern diese aufschreiben.

Alles was nicht aufgeschrieben ist, ist es auch bei einem Vergehen nicht nachweisbar.

[??] is an wetten irgendwas strafbar?

und zu den Zielen, klar ist es wichtig das man ein oberstes Ziel hat, das heißt sein Geld zu vermehren. Aber man darf nicht anfangen nach dem Motto, "ich mach jeden Tag ...€" und schließt dementsprechen dämliche Wetten zu noch dämlicheren Summen ab.
Es ist ganz einfach so das es an einem Tag halt mal garnicht laufen will, egal was man anpackt dann darf man aber nicht aus Frust irgendwelchen Mist wetten um die Verluste wieder reinzuholen.
 
Energienudel schrieb:
ich bin eigenttlich mal verdammt neugierig darauf, was denn die "profis" und "berufs"spieler so für daten haben... sprich tages/ monatsgewinn, umsatz und wettbilanz :mrgreen:

wofür willst sowas wissen? [[help]]

was hast davon wenn ich bzw andere etwa 5 000 Gewinn oder 50 000 Gewinn im Monat oder das 12-fache im Jahr mit dieser sehr harten Arbeit erwirtschaften.Oder andere bei Unlauf auf die schnell 10 000 oder 100 000 oder weit mehr verlieren.

Neid,Neugierde oder welche Motive treiben dich es wissen zu wollen?

kenne viele Leute die haben locker den 20-25 fachen Umsatz von mir und ich will eigentlich gar net wissen wieviel die Gewinnen bzw Verlieren.

jeder sollte für sich seine Möglichkeiten und Grenzen ausloten und mit den gewünschten Zielen in Einklang zu bringen versuchen.

Ps:Hab mit 28 mein Profitum begonnen mit null Startkapital.Das zum Thema was man benötigt wenn die Qualität,das Durchhaltevermören,die Ausdauer,das Wissen etc passen.Also schaffen kanns jeder.Gibt genug Bücher zum Thema Motivation und Erfolg etc.Prinzipiell kanns jeder in der grauen Theorie,die Praxis beweist halt anderes.

[[grin]]
 
reine neugierde... ist alles. neid nicht, hat ja jeder selbst in der hand was er machen möchte und erreichen kann. eventuell noch jede menge respekt, je nachdem wieviel arbeit drin steckt... dass das nicht in den schoß fällt is schon klar, aber das ist woanders genauso.
will da auch keinem einen fallstrick drehen, zumal is ja dein ding, wieviel du preisgibst.
was mich drauf gebracht hat waren die kleinen provokationen zwischen dir und herby (?) wegen profi usw...

edit: fast vergessen. gibt ja viele verschiedene wetttypen hier bei uns. möchte nicht unnötig lehrgeld zahlen muessen, wenn ich es vermeiden kann und trotzdem neue dinge ausprobieren möchte. insofern komm ich eben immer mal auf bestimmte leute zu und frag nach wie es denen so ergeht. da kommt man dann auch an nem rios nciht vorbei. is ja im endeffekt auch der sinn des forums, oder nicht.

wenn die community mal wieder ein treffen hat (! würde auch gerne zocken [[grin]] ! ) freu ich mich auch drauf mal den ein oder anderen persönlich kennenzulernen. hamburg war zwar extrem praktisch für mich, nur leider weilte ich im ausland [[wc]]

edit2: nur das hier keiner angst kriegt... bin niemand der hinter irgendwem her ist, wegen geld, tipps oder son müll. [[rofl]]
 
Herby wäre gerne Profi,aber der ist seiner Arbeitseinstellung diesem Zustand genau so weit entfernt wie ich einem möglichen Lottosecher.

Er wettet schon lange und hat viel Erfahrung,aber ihm fehlt einiges zum Profitum.Vorwiegend die Einstellung,daß viel Erfolg mit viel Aufwand und Energie verbunden ist,er aber nur viel weniger leiste möchte.Nur leider ist egal wo mit geringem persönlichen Aufwand in der Regel nur beschränkter Erfolg erzielbar.

So bleibt er ewiger Amateur und bei ihm wirds immer ein ganz zufriedenstellendes Hobby bleiben mehr aber nicht.

Ausser er hat nach seit unserem Treffen vor paar Jahren seine Einstellung geändert,glaub aber nicht.
 
tja lieber Rios du schreibst es ja im 2.Teil deiner Ausführungen ganz richtig an: was habe ich davon, full time profiwetter zu sein,wenn es neben der unsicherheit der notwendigen jahrzehntelangen Gewinne zu erzielen vor allem die Tatsache gibt, DASS DICH 80-90% ALLER BUCHMACHER soweit limitieren, dass du bei denen bestenfalls (!) 500-2000 Euro gewinnen kannst, bei vielen viel weniger?
Wie soll man da auf ein Lebenseinkommen von notwengien sagen wir mal 20.000 EUro jährlich * 40 Jahre = 11 Mio Schilling alter Währung durch die Buchmacher finanziert kommen ?
Völlig unmöglich und deshalb bleibe ich lieber der von dir belächelte Amateur der zumindestens die 33% Verdienstentgang die mir durch die Umstellung auf meinen Teilzeitjob entgeht, durchs Wetten hereinhole und das ist schwierig genug. So schauts aus ! :mrgreen:

PS: und deshalb ist dein 1.Satz falsch:i ich wäre eben NICHT gerne Profi aus obgenannten Gründen.
 
herby schrieb:
tja lieber Rios du schreibst es ja im 2.Teil deiner Ausführungen ganz richtig an: was habe ich davon, full time profiwetter zu sein,wenn es neben der unsicherheit der notwendigen jahrzehntelangen Gewinne zu erzielen vor allem die Tatsache gibt, DASS DICH 80-90% ALLER BUCHMACHER soweit limitieren, dass du bei denen bestenfalls (!) 500-2000 Euro gewinnen kannst, bei vielen viel weniger?


Würde sagen die Zukunft sind die Asiaten Bookies,und da meine ich die richtigen Asiaten und jeder der Profi ist oder sein will muß früher oder später davon gebrauch machen,bei denen gibts keine limtierung,bei den europäischen Bookies ist es schon sooo verdammt schwer mehr Geld und noch dazu eine gute @ zu spielen,das auch schön was überbleibt,um damit vom Wetten sein schönes Leben finanzieren zu können.
 
Densa85 schrieb:
Also ich kann mir nicht vorstellen das man damit seinen Lebensunterhalt finanzieren kann!Alleine aus dem grund da es ja gute und schlechte Monate gibt!Wenn es einen schlechten Monat gibt so kann man wohl kaum davon dann auch leben,schließlich gibt es laufende kosten.

also ich würde einfach mal behaupten das geht nicht!
Aber vielleicht kann jemand hier mich vom gegenteil überzeugen.


P.S. Natürlich gibt es leute die inzwischen davon leben,die haben aber auch lange Erfahrung dafür sammeln müssen!

Hi ich lebe Schon gut davonaber natürlich habe ich noch einen Hauptberuflichen Job!!
 
kaiseressen schrieb:
Densa85 schrieb:
Also ich kann mir nicht vorstellen das man damit seinen Lebensunterhalt finanzieren kann!Alleine aus dem grund da es ja gute und schlechte Monate gibt!Wenn es einen schlechten Monat gibt so kann man wohl kaum davon dann auch leben,schließlich gibt es laufende kosten.

also ich würde einfach mal behaupten das geht nicht!
Aber vielleicht kann jemand hier mich vom gegenteil überzeugen.


P.S. Natürlich gibt es leute die inzwischen davon leben,die haben aber auch lange Erfahrung dafür sammeln müssen!

Hi ich lebe Schon gut davonaber natürlich habe ich noch einen Hauptberuflichen Job!!

Wenn du doch einen Job hast, dann lebst du doch nicht davon?!!!
 
Meine Guete der Thread lebt ja immer noch...


Ich fuer meinen Teil spiele immer mit hohen Einsaetzen die ich oft ueber viele Buchmacher streuen muss. Alles in allem mache ich wohl mehr Verlust als Gewinn, jedoch nicht bedeutend. Manchmal ist am Monatsende ein + und manchmal (oefter ) ein -.
Alles in allem bleibt wetten fuer mich mehr Hobby da ich beruflich ziemlich eingespannt bin und nicht soviel Zeit habe alles gruendlich zu recherchieren.
Fuer mich bleibt es eben das schoenste auf ein Premier League Spiel zu setzen und sich das ganze dann im TV anzusehen.
Als ich diesen Thread vor knapp einem Jahr ( oder mehr, hab nicht geschaut) eroeffnet hab war ich doch recht naiv. Mittlerweile ist mir klar das es durchaus Leute gibt die vom Wetten leben koennen. Diesen Leuten gebuehrt mein Respekt denn das ist sicherlich ein anstrengender und nervenaufreibender Beruf. Ich persoenlich werde niemals vom wetten leben koennen denn dafuer bin ich einfach zu undiszipliniert.


Gruss

Daniel