es gibt natürlich immer mehrere wege die zu nem ziel führen können. eingedenk dessen, dass es (auf die winning players bezogen sogar die mehrheit) einige leute gibt, die über insiderwissen verfügen und zb aufgrund von absprachen wissen, dass eine wahrscheinlichkeit von 1,0 für den eintritt eines ereignisses gegeben ist, gilt meine abgrenzung aber für eben diese gruppe.
somit gelten die nachstehenden aussagen auf die, die sich in der bookie-kunst üben, anhand von fakten, zahlen, etc eine gewichtung vorzunehmen und so zu ihren gewinnen kommen.
der eine verlässt sich dabei auf mannschaftsinterna (spieler xy ist verletzt) der andere konzentriert sich auf stats, wieder ein anderer entscheidet aufgrund von medienbeobachtungen und wiederum ein anderer lässt die vielzahl dieser und anderer "möglichkeiten zur tippfindung" in seine entscheidung miteinfließen.
Ein wirklicher Wetter ist immer kurz vor der Vollkommenheit.
[[cheers]]
da man sich innerhalb des entscheidungsfindungsprozesses bei entsprechender routine automatisiert verhält ist es sicher nicht abwegig, von einem perfekten vorgehen zu sprechen, auch wenn das nur die halbe wahrheit ist.
denn letztlich ist es so, dass man trotzdem noch eine vielzahl an dingen unbeachtet lässt, sei es weil man sie nicht weiss (für einen mannschaftsinternawetter könnte das zb sein, dass der sohn des spielers xy tödlich verunglückt oder eine plötzliche erkrankung in dessen familie vorhanden ist, sodass der spieler eher nicht seine volle leistung abrufen wird) oder weil sie von der prioritätensetzung des eigenen tippfindungssystems erfahrungsgemäß ignoriert werden können.
es nützt natürlich nichts, wenn man stets eine gute nase für gute tipps aber kein der eigenen risikobereitschaft angepasstes bankrollmanagement (brm) hat. gerade bei wett-noobies liegt das brm meist sehr im argen. kann mich da noch gut an so manche anekdote erinnern, beispielsweise die des "wunder von bern"promotion-spiels von deutschland gegen die mit einem c-team angereisten ungarn, das die magyaren letztlich gewannen. damals haben sich ne menge "hergerichtet" weil sie sich dachten, 5000 euro auf die 1,20 der brd wären ja auch auf die schnelle leicht verdiente 1000 euro:mrgreen:
Voraussetzung Nummer 1 um vom Wetten zu leben, ist eine sehr große Bankroll.... Es solllte in etwa so sein, dass man bei 10 EH oder sogar noch weniger gut leben kann. Aber dafür muss man halt eine große Bankroll haben).
eine große bankroll schadet zwar sicher nicht, aber wenn man gut genug ist braucht man nicht wirklich "sooo" viel kapital wie man gemeinhin glauben könnte.
kurzer exkurs: beim regionalligatippspiel vom wettforum hat es trotz üppiger teilnehmerzahl regelmässig die selben gesichter in den preisrängen gegeben. da mybet, dem sponsor des tippspiels diese "besonders guten wetter" nicht ununterbrochen ihr bonusgeld in den rachen schmeißen wollte, wurde die gewinnauszahlung rigorosest limitiert.
da sich die profis natürlich auch in den wettbüros von den semi-profis, fortgeschrittenen und letzlich noobs ganz gewaltig unterscheiden, ist es für diese auch nicht wirklich von so großem belang wie hoch ihre bankroll ist. bei uns in wien werden regelmässig limitkombis ausbezahlt und bei diesen gewinnern verhält es sich zum teil genauso wie im tippspiel.
so unglaublich das für einen unbedarften wetter auch klingen mag, aber dass eben ein und dieselbe person durchaus schon mehrfach im jahr mit minimalsteinsätzen (10€ pro wette, max. 30€ pro woche!) den großen pot (10k und mehr) gezogen hat. klar ist es für die leute die glauben "1 spiel fällt immer um" schwer nachzuvollziehen, dass einer so gut ist, eben mal so nach relativ kurzem studium eine 20er kombi aus dem ärmel zu schütteln. aber unterm strich ist es halt das selbe wie wenn ein vorschüler versucht sich mit einem universitätslektor zu vergleichen. für die vorschüler ist es natürlich sicherlich ratsam, über eine ausreichend große bankroll zu verfügen, während der lektor mit einem apfel und nem ei auskommt:mrgreen: