Kann man vom Wetten leben?

Spätestens wenn die Frage aufkommt ob man vom Wetten leben möchte greifen die typischen Kennzahlen wie yield etc. nicht mehr um dies zu beantworten. Oder hat schon mal jemand mit Prozentzahlen im Laden bezahlt? Der Yield ist dafür ein Anhaltspunkt, nicht mehr und nicht weniger. Viel wichtiger ist dass die Gesamtsumme stimmt. Wenn sie dauerhaft stimmt kannst du davon leben wenn sie dauerhaft nicht ausreicht kannst du eben nicht davon leben das ist ganz einfach. Im Wettjargon am ehesten noch mit den Einheiten gleichzusetzen. Wenn aus dem Spiel Ernst wird muss man sich aber noch um ganz andere Dinge kümmern. Zahlenspielchen wer macht wieviel % reichen da leider nicht.
 
Hängt viel davon ab, was man denn zum Leben braucht. Wenn es um 800 Euro geht, mit denen man (Beweisstück: Student) sehr gut leben kann, dann ist es problemlos möglich. Auch ein Dauereinkommen von 2000 Euro im Schnitt sollte durchaus möglich sein. Dafür ist natürlich neben der Klasse eines Profiwetters vor allem eine vernünftige Bankroll die Startbedingung. Wer sich aufs Traden (Pre Play) verlässt und auch in sehr liquiden Märkten handelt (CL, Tennis Großturniere, Bundesliga etc.) kann wohl 10k bis 20k problemlos im Monat machen. Dazu müsste die Bankroll aber wohl so groß sein, dass man schon kaum mehr ans Arbeiten denken müsst ^^

Vom Wetten überleben (Im Sinne von Grundbedürfnisse durch die Gewinne sichern) kann man definitiv!
 
Polemisch gesagt...

Wenn man vom Wetten leben kann, dann ist man auch in der Lage nebenbei was zu sparen. Wenn man in der Lage ist etwas zu sparen dann kann man auch richtig reich werden. Ergo ist der Weg zum Millionär nur eine Frage der Zeit? Ganz so einfach ist es nicht. Mal eben Einsätze erhöhen reicht nicht. Man muss viele Eigenschaften mitbringen an die man ersteinmal nicht denkt, z.B. effizientes Zeitmanagement (sonst hockt man unter Umständen rund um die Uhr vorm Rechner), Planung der Krankenversicherung (da gehört erstmal eine Portion Überwindung zu sich jenseits eines stabilen Arbeitsverhältnisses zu versichern), ausreichende Masse an Wetten (10 Wetten mit einem yield von 20 % werden dich sicherlich nicht vom Wetten leben lassen, auch wenn sich die Statistik schön liest), unbefangenes Verhältnis zum Geld aber trotzdem eiserne Disziplin (man muss es auch verkraften können wenn ein paar Tausender innerhalb kurzer Zeit über den Jordan sind ohne in den Panik Modus zu verfallen und die Einsätze zu erhöhen). Kommt noch eine ganze Reihe weiterer Faktoren hinzu. Es ist wie gesagt mehr als ein Zahlenspiel.
 
...dazu kommen gewissen Schwierigkeiten die Einsätze unterzubringen. Zumindest bei manchen Buchmachern... etc. pp.

Klar war es etwas "einseitig" formuliert von mir. Allerdings klang der Schlusssatz von cfcfan ein wenig nach "Überleben ja, richtig davon leben nein" (ohne ihm eben jenes unterstellen zu wollen). Natürlich kann man davon auch richtig leben, allerdings ist der Schritt zw. durch das Wetten zu überleben und richtig davon leben, wie du - masi - schon richtig beschrieben hast, nochmal ein großer.
 
...dazu kommen gewissen Schwierigkeiten die Einsätze unterzubringen. Zumindest bei manchen Buchmachern... etc. pp.

Klar war es etwas "einseitig" formuliert von mir. Allerdings klang der Schlusssatz von cfcfan ein wenig nach "Überleben ja, richtig davon leben nein" (ohne ihm eben jenes unterstellen zu wollen). Natürlich kann man davon auch richtig leben, allerdings ist der Schritt zw. durch das Wetten zu überleben und richtig davon leben, wie du - masi - schon richtig beschrieben hast, nochmal ein großer.
Die richtigen "Wetter", also die, die richtig Geld damit machen, wetten sowieso bei ganz anderen Asiaten (sbobet, pinnacle und 12bet sind die hier bekannten, aber auch mit "kleineren" Limits, im Gegensatz zu den richtig großen).

Voraussetzung Nummer 1 um vom Wetten zu leben, ist eine sehr große Bankroll. Verluste müssen gut verkraftet werden. Außerdem muss man auch mit wenig gewonnen Einheiten leben können (also nicht jeden Monat 50 EH gewinnen um auf eine Summe von 2.000€ zu kommen beispielsweise. Es solllte in etwa so sein, dass man bei 10 EH oder sogar noch weniger gut leben kann. Aber dafür muss man halt eine große Bankroll haben).

Um sich seine Zeit auch gut einzuteilen und sich auf Ligen zu spezialisieren, kann man auch andere gute Wetter "unter Vertrag" nehmen, also sie mit deinem Geld wetten lassen. (natürlich müssen da auch etwaige Grenzen gesetzt werden)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wette mittlerweile schon fast 30 Jahre und lebe seit gut 20 Jahren fast ausschliesslich vom Wetten.
Für mich als professionellen Spieler ist das Geld oft nur ein Nebenprodukt. Die Kunst, Fakten in Quoten umwandeln zu können, das ist der Reiz. Ich bin in der Lage, meine Informationen in Zahlen zu übersetzen.
Mit einem Glücksspieler habe ich null Gemeinsamkeiten. Ich sehe mich als analytischen und disziplinierten Investor. Es klingt eigentlich einfach, Sportevents zu analysieren und die gewonnen Infos in Zahlen umzuwandeln, ist aber eine intellektuell anspruchsvolle Aufgabe.
Ein erfolgreicher Wetter kann sich selbst unter schwierigen Umständen kontrollieren und trotz Rückschlägen Selbstbewusstsein entwickeln. Ein Verlust kann sich auf Dauer als eine gute Wette herausstellen und umgekehrt. Nur eine längere Serie von Wetten wird die ganze Wahrheit enthüllen.
Mit den Jahren habe ich ein analytisches Gespür entwickelt und kann mich problemlos auf das Wesentliche konzentrieren.
Die Fähigkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen ist sehr wichtig. Ich habe mich bei meinen Wettauswahlen nie von Gefühlen oder Aberglaube beeinflussen lassen. Nur mit Voraussicht und Geduld kann man vom Sportwetten leben. Auf keinen Fall darf man in Gier verfallen und allein an das eingestzte Geld denken.
Ansonsten erfordern Sportwetten viel Zeit und Hingabe. Es ist unmöglich zu gewinnen, ohne eine langfristige Strategie. Die meisten Wetter, auch in diesem Forum, sind viel zu ungeduldig, zu gierig und machen den Fehler, täglich zu wetten. Es gibt einfach nicht genug vorteilhafte Wettveranstaltungen.
Anfänger suchen oft nach Logik und Konsequenz in Phänomenen, denen beides fehlt.
Als professioneller Wetter muss man ein Geschick fürs Risiko-Management haben und vor allem psychischem Stress standhalten können. Man muss sich mit Haut und Haaren in die Welt des professionellen Wettens versetzen. Ein wirklicher Wetter ist immer kurz vor der Vollkommenheit.
[[cheers]]
.
 
es gibt natürlich immer mehrere wege die zu nem ziel führen können. eingedenk dessen, dass es (auf die winning players bezogen sogar die mehrheit) einige leute gibt, die über insiderwissen verfügen und zb aufgrund von absprachen wissen, dass eine wahrscheinlichkeit von 1,0 für den eintritt eines ereignisses gegeben ist, gilt meine abgrenzung aber für eben diese gruppe.
somit gelten die nachstehenden aussagen auf die, die sich in der bookie-kunst üben, anhand von fakten, zahlen, etc eine gewichtung vorzunehmen und so zu ihren gewinnen kommen.

der eine verlässt sich dabei auf mannschaftsinterna (spieler xy ist verletzt) der andere konzentriert sich auf stats, wieder ein anderer entscheidet aufgrund von medienbeobachtungen und wiederum ein anderer lässt die vielzahl dieser und anderer "möglichkeiten zur tippfindung" in seine entscheidung miteinfließen.

Ein wirklicher Wetter ist immer kurz vor der Vollkommenheit.
[[cheers]]
da man sich innerhalb des entscheidungsfindungsprozesses bei entsprechender routine automatisiert verhält ist es sicher nicht abwegig, von einem perfekten vorgehen zu sprechen, auch wenn das nur die halbe wahrheit ist.
denn letztlich ist es so, dass man trotzdem noch eine vielzahl an dingen unbeachtet lässt, sei es weil man sie nicht weiss (für einen mannschaftsinternawetter könnte das zb sein, dass der sohn des spielers xy tödlich verunglückt oder eine plötzliche erkrankung in dessen familie vorhanden ist, sodass der spieler eher nicht seine volle leistung abrufen wird) oder weil sie von der prioritätensetzung des eigenen tippfindungssystems erfahrungsgemäß ignoriert werden können.

es nützt natürlich nichts, wenn man stets eine gute nase für gute tipps aber kein der eigenen risikobereitschaft angepasstes bankrollmanagement (brm) hat. gerade bei wett-noobies liegt das brm meist sehr im argen. kann mich da noch gut an so manche anekdote erinnern, beispielsweise die des "wunder von bern"promotion-spiels von deutschland gegen die mit einem c-team angereisten ungarn, das die magyaren letztlich gewannen. damals haben sich ne menge "hergerichtet" weil sie sich dachten, 5000 euro auf die 1,20 der brd wären ja auch auf die schnelle leicht verdiente 1000 euro:mrgreen:

Voraussetzung Nummer 1 um vom Wetten zu leben, ist eine sehr große Bankroll.... Es solllte in etwa so sein, dass man bei 10 EH oder sogar noch weniger gut leben kann. Aber dafür muss man halt eine große Bankroll haben).
eine große bankroll schadet zwar sicher nicht, aber wenn man gut genug ist braucht man nicht wirklich "sooo" viel kapital wie man gemeinhin glauben könnte.

kurzer exkurs: beim regionalligatippspiel vom wettforum hat es trotz üppiger teilnehmerzahl regelmässig die selben gesichter in den preisrängen gegeben. da mybet, dem sponsor des tippspiels diese "besonders guten wetter" nicht ununterbrochen ihr bonusgeld in den rachen schmeißen wollte, wurde die gewinnauszahlung rigorosest limitiert.

da sich die profis natürlich auch in den wettbüros von den semi-profis, fortgeschrittenen und letzlich noobs ganz gewaltig unterscheiden, ist es für diese auch nicht wirklich von so großem belang wie hoch ihre bankroll ist. bei uns in wien werden regelmässig limitkombis ausbezahlt und bei diesen gewinnern verhält es sich zum teil genauso wie im tippspiel.
so unglaublich das für einen unbedarften wetter auch klingen mag, aber dass eben ein und dieselbe person durchaus schon mehrfach im jahr mit minimalsteinsätzen (10€ pro wette, max. 30€ pro woche!) den großen pot (10k und mehr) gezogen hat. klar ist es für die leute die glauben "1 spiel fällt immer um" schwer nachzuvollziehen, dass einer so gut ist, eben mal so nach relativ kurzem studium eine 20er kombi aus dem ärmel zu schütteln. aber unterm strich ist es halt das selbe wie wenn ein vorschüler versucht sich mit einem universitätslektor zu vergleichen. für die vorschüler ist es natürlich sicherlich ratsam, über eine ausreichend große bankroll zu verfügen, während der lektor mit einem apfel und nem ei auskommt:mrgreen:
 
Also mir wird das langsam hier zu hoch. Meine bescheidene Meinung ist die dass diejenigen die vom Wetten leben können sich um einen Großteil dieser Fragen gar keine Gedanken machen. Man wettet einfach auf den Gewinner und fertig. Sehr platt ausgedrückt. Ich weiss natürlich auch was eine bankroll ist, in der Praxis spielt der Begriff aber gar keine Rolle und hat auch noch nie eine Rolle gespielt. Vielleicht ganz zu Beginn als die Unsicherheit noch recht groß war. Nicht zu verwechseln mit Disziplin, die benötigt man natürlich. Viele andere Begriffe m.E. genauso unnütz. Yield, Roi, etc. Wen interessieren diese Zahlen wenn man es beherrscht. Vielleicht wenn man sich für andere beliebt machen möchte, für einen selbst ist es völlig irrelevant. Die Zeit um meinen yield auszurechnen verwende ich lieber in die Recherche weiterer Spiele, ist doch Kinderkram sowas.

Edit: einschränkend würde ich vielleicht zustimmen wenn es um die Phase des Auslotens geht und man sich die Frage stellt ob man selbst gut genug ist um vom Wetten leben zu können. Kann sein dass es da Sinn macht mit so Größen zu arbeiten um für sich selbst eine Entscheidung zu treffen. Aber wenn man damit durch ist sind es unerhebliche Größen und Begrifflichkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
so ähnlich sehe ich das auch...
wenn du vom wetten leben kannst d. h. deine bude zahlen und all die fixen kosten die das leben nunmal mit sich bringt eventuell sogar ne frau und oder sogar ein kind hast und einmal im jahr in den urlaub gehst... da hockst du net da und machst dir gedanken von wegen der yield ist net so schön wie der vom krass0overiz3r im wettforum der angeblich 100 EH am WE gemacht hat... da spielst halt einfach deine wetten und je nach infos die du hast mit entsprechendem einsatz
oder auch mal nicht!

das mit der bankroll finde ich auch interessant habe ich so noch nie drüber nachgedacht stimmt aber auch irgendwie... wenn du unsicher bist und oder anfängst mit wetten brauchst du ne bankroll... und drüber wird nix gewettet und halt entsprechend die einsätze verteilt... die bankroll wird eventuell einmal pro monat aufgestockt.
später nimmst du einfach einsätze wie du dir sicher bist oder infos hast... unahängig von der bankroll... weil du ja eigentlich keine hast ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
was is mit CL ?

was is mit CL ?

so unglaublich das für einen unbedarften wetter auch klingen mag, aber dass eben ein und dieselbe person durchaus schon mehrfach im jahr mit minimalsteinsätzen (10€ pro wette, max. 30€ pro woche!) den großen pot (10k und mehr) gezogen hat. klar ist es für die leute die glauben "1 spiel fällt immer um" schwer nachzuvollziehen, dass einer so gut ist, eben mal so nach relativ kurzem studium eine 20er kombi aus dem ärmel zu schütteln.

servas Minski !

Vor allem darf man nicht vergessen wie viele Hunderte solcher Minikombis bei einem einzigen Gewinn dann den Bach runtergehen, wenn man liest Mister X hat eine 1400 Euro Gewinnkombi um 10 Euro geschafft, dass dabei locker 500 Nicht Mister Xe solche Wetten verlieren steht bei den WBs nirgends in ihrem Beweihräucherungsartikel.

...bist im Herbst eh mal wieder dabei bei CL-Treffen ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das bankrollmanagement ist unter bestimmten Voraussetzungen wohl zu vernachlaessigen, zB wenn einem der Aufwand hoeher erscheint als der Nutzen oder wenn es limitierende Faktoren gibt die dann eher als Flaschenhals des Einsatzprobelms zu sehen sind...
Aber, da spreche ich fuer mich selber, weil ich weiss dass es andere anders handhaben. brm ist fuer die maximale Effizienz wichtig. Ich muss (optimalerweise) immer sagen koennen welche Art Wette (Liga, Wettart, whatever) sich wie gut lohnt und notfalls rauskicken oder mich anderweitig umschauen. Spaetestens wenn man zB auf Boersen unterwegs ist wird man wohl nie das soviel Kapital haben um die komplette Nachfrage zu stemmen. D.h. es gibt immer Potenzial noch mehr Geld zu verdienen.
Insofern spielt der ROI zB auch eine sehr große Rolle.
Klar ist es in der Praxis schwer festzulegen ob man nicht einfach Pech hatte mit einem team und sich so den Schnitt versaut hat, etc. Voellig drauf pfeiffen (auf brm, roi, etc) wuerde ich hingegen nicht. Auch wenn der Rubel rollt.
 
ich selbst kenne niemanden der vom wetten leben kann, allerdings ziehe ich daraus auch nicht den rückschluss, das es nicht möglich wäre.
mir persönlich ist das aber auch egal, ich kann nicht vom wetten leben, hab aber auch keine ambitionen dahingehend. ich hab mein gesichertes einkommen von welchem ich so gut leben kann, das ich auch 200 euro pro monat verlieren könnte ohne das ich jetzt hungern müsste.

nähern wir uns mal der frage warum ich dann wette.
ich wette nicht 100 euro zu ner @ 2 und hab im gewinfall dann hundert euro gewinn. das ist mir zu low. was soll ich mit dem hunderter gewinn?
und wenn es 500 euro gewinn pro monat wären ist es bei den nötigen einsätzen für mich immernoch für den arsch. das ist nur meine meinung, mir ist bewusst das es hunderte andere meinungen dazu gibt, ich hab aber auch kein problem damit das zu respektieren[[grin]]

ich kenne zwar niemanden der vom wetten leben kann, aber ich habe einen bekanten mit welchem ich mich hin und wieder treffe und über ein paar statistiken hänge.
der lebt auch vo seinem gutbezhaltem job und wettet so etwa nen fuffi pro woche. sein vorgehen ist strukturiert und hat immer den gleichen ablauf.

montag-donnerstag nach feierabend je eine stunde noch paarungen nebst dazugehölriger statistiken anschauen und selektieren. er spielt ausschlßelich kombis von 10 oder mehr spielen, alles over´s
freitag oder samstag geht er ins tipico wettbüro und gibt dann da so 3 oder 4 kombischeine ab, einsätze immer so 5 bis 15 euro pro kombi.

der bringt laufend irgenwelche kombis durch, hier mal 500 euro, da mal nen tausender und so ein zeugs. natürlich etliche kaputt wegem dem berühmt berüchtigtem einen spiel was falsch war. aber in seinem fall ist es eben so das er auch mit relativ geringen einsätzen immer wieder mal gut was abstaubt.

kein scheiß, ich guck mir das jetzt so schon seit 2 jahren oder so an, in der küche hängen die fotokopierten und teilweise verblichenen wettscheine alle an so ner pinwand, das sind locker 50 stück.
das dumme ist, meistens gewinnt er genau in der woche, in welcher ich mal wieder inkonsequent war und nicht den wöchentlichen termin bei ihm eingehalten hab um seine dinger nachzu spielen.
 
ich selbst kenne niemanden der vom wetten leben kann, allerdings ziehe ich daraus auch nicht den rückschluss, das es nicht möglich wäre.
mir persönlich ist das aber auch egal, ich kann nicht vom wetten leben, hab aber auch keine ambitionen dahingehend. ich hab mein gesichertes einkommen von welchem ich so gut leben kann, das ich auch 200 euro pro monat verlieren könnte ohne das ich jetzt hungern müsste.

nähern wir uns mal der frage warum ich dann wette.
ich wette nicht 100 euro zu ner @ 2 und hab im gewinfall dann hundert euro gewinn. das ist mir zu low. was soll ich mit dem hunderter gewinn?
und wenn es 500 euro gewinn pro monat wären ist es bei den nötigen einsätzen für mich immernoch für den arsch. das ist nur meine meinung, mir ist bewusst das es hunderte andere meinungen dazu gibt, ich hab aber auch kein problem damit das zu respektieren[[grin]]

ich kenne zwar niemanden der vom wetten leben kann, aber ich habe einen bekanten mit welchem ich mich hin und wieder treffe und über ein paar statistiken hänge.
der lebt auch vo seinem gutbezhaltem job und wettet so etwa nen fuffi pro woche. sein vorgehen ist strukturiert und hat immer den gleichen ablauf.

montag-donnerstag nach feierabend je eine stunde noch paarungen nebst dazugehölriger statistiken anschauen und selektieren. er spielt ausschlßelich kombis von 10 oder mehr spielen, alles over´s
freitag oder samstag geht er ins tipico wettbüro und gibt dann da so 3 oder 4 kombischeine ab, einsätze immer so 5 bis 15 euro pro kombi.

der bringt laufend irgenwelche kombis durch, hier mal 500 euro, da mal nen tausender und so ein zeugs. natürlich etliche kaputt wegem dem berühmt berüchtigtem einen spiel was falsch war. aber in seinem fall ist es eben so das er auch mit relativ geringen einsätzen immer wieder mal gut was abstaubt.

kein scheiß, ich guck mir das jetzt so schon seit 2 jahren oder so an, in der küche hängen die fotokopierten und teilweise verblichenen wettscheine alle an so ner pinwand, das sind locker 50 stück.
das dumme ist, meistens gewinnt er genau in der woche, in welcher ich mal wieder inkonsequent war und nicht den wöchentlichen termin bei ihm eingehalten hab um seine dinger nachzu spielen.

WTF are u talking about?!