Hoeneß fordert höhere TV-Gebühren der öfftl. Rechtlichen....

TheOne! schrieb:
Daniel schrieb:
welche die nix verdienen, stellen aber gewiss keine ein oder würdest du welche bezahlen, wenn du kein Geld hast ?

Oh je BWL ist net so dein Thema, oder :mrgreen: Deine Meinung,zu widerlegen überlasse ich anderen, aber wenn niemand mehr ein Risiko durch Investitionen eingehen würde, dann gute Nach Wirtschaft......

Grüße [[bussi]]

Dafür brauch ich kein BWL zu studieren. Wenn ich ständig auf Kredit lebe, dann ist es der sichere Tod. Was kann ich erreichen, wenn ich immer mit Geld planen muss, dass nicht vorhanden ist. ? Nichts, jedenfalls net auf Dauer und nicht aus eigener Kraft. Beispiel BVB. Sie sind an die Börse gegangen, weil sie unbedingt die Bayern verdrängen wollten. Ausgaben, Ausgaben und nichts als Ausgaben. Jetzt müssen sie hoffen, dass andere kommen und Geld reinpulvern. Die Folge ist, dass der Verein in Hände irgendwelcher Deppen gerät, aber der Ursprung des Vereins verloren geht. Also wenn das sinnvolle Marktstrategie ist, dann wundert mich nix mehr [[kotz]]
 
Wurschti schrieb:
Kein Wunder das er eine Erhöhung der GEZ-Gebühren will, die ja zwangsweise erhoben werden. Würde er von Premiere mehr Kohle wollen hätte er ein Probleme, die geben die ihm nämlich nicht weil es sich dann nicht mehr rechnet.

Hoeneß will natürlich als Geschäftsmann möglichst viel Geld, egal woher, das ist menschlich.

Aber von mir bekommt er es nicht. [[flipa]] [[flipa]] [[flipa]] [[flipa]] [[flipa]] [[aetsch]] [[aetsch]] [[aetsch]]

Und mit Tatort gucken um 22:00 Uhr is dann auch Schluss :mrgreen:
 
Daniel schrieb:
Pele schrieb:
flsch schrieb:
Daniel schrieb:
Bayern hat erst vor kurzem die Zahlen offen gelegt und wenn es jeder Firma so gut gehen würde wie den Bayern, dann hätten wir keine 5 Mio Arbeitslose.

stimmt, unternehmen mit großen gewinnen entlassen traditionell gaaaanz selten... [[rofl]]

und das bei der Größe des Unternehmnes Bayern, ich glaube jeder zweite arbeitet bei denen, aber in welcher Position eigentlich???????


also jeder Arbeitslose bewirbt sich jetzt bei denen, dann haben wir endlich keine Probleme mehr im Land, was wäre wir ohne diese gnädigen Bayern.... [[kotz]]

Darum gehts net Pele. Von der wirtschaftlichen Struktur sind sie sicherlich ein Vorbild. Sie geben so viel aus wie sie sich leisten können und nicht wie viele Firmen oder die Regierung, die Geld ausgibt, das gar nicht vorhanden ist, aber wenn man sich es wie die Regierung selber drucken kann, ist das natürlich kein Problem. [[rofl]]

tja, aber warum braucht er dann Geld, wenns das tolle Unternehmen nicht nötig hat????
Scheinbar hat er sich mehr geleistet, als erlaubt war, denn vom Weiterkommen in der CL träumt er doch nur..........
Er sieht seine Fälle davon schwimmen, aber das sollen andere ausbaden, ich hoffe, dass wenigstens einige Bayernfans rechnen können..... [[rofl]]
 
Pele schrieb:
tja, aber warum braucht er dann Geld, wenns das tolle Unternehmen nicht nötig hat????
Scheinbar hat er sich mehr geleistet, als erlaubt war, denn vom Weiterkommen in der CL träumt er doch nur..........
Er sieht seine Fälle davon schwimmen, aber das sollen andere ausbaden, ich hoffe, dass wenigstens einige Bayernfans rechnen können..... [[rofl]]

Wer sagt denn, dass es auf Bayern bezogen war ??? Vielleicht war es auf die liga bezogen. [[nixweiss]]
Und warum soll er seine Fälle davon schwimmen sehen ?????
Sie tanzen auf allen 3 Hochzeiten, spielen sehr guten Fussball, also was will man mehr ?
Denn wenn das TV mehr bezahlt, dann bekommt auch deine Hansa mehr :mrgreen:
So lange ich net weiß, wie er es gemeint hat, bilde ich mir darüber kein Urteil. Sicherlich gibt es andere Möglichkeiten, als die Gebühren zu erhöhen.
 
es gibt ja auch zig tausende von Möglichkeiten, wie er es gemeint hat...... [[rofl]] [[rofl]]

er will mehr Geld, das ist doch wohl fakt, weil es ihm an anderer Stelle fehlt.

Hansa wirtschaftet schon seit Jahren vernünftig, komisch, das von da kein Vorschlag kommt, da sie wohl gut auskommen und bescheiden sind, aber Größenwahn ist nichts für uns!

Wir erarbeiten den Mißerfolg oder Erfolg mit harter Arbeit, nicht mit Geld!
 
Pele schrieb:
Hansa wirtschaftet schon seit Jahren vernünftig, komisch, das von da kein Vorschlag kommt, da sie wohl gut auskommen und bescheiden sind, aber Größenwahn ist nichts für uns!

Wie ? Euch ist es also egal, ob ihr absteigt ? Bayern wirtschaftet auch vernünftig, sonst hätten sie schulden. Wenn er es so gemeint hat, wie es interprätiert wird, dann soll er die Gehälter kürzen, aber was hat das mit Größenwahn zu tun ? [[nixweiss]]

Wir erarbeiten den Mißerfolg oder Erfolg mit harter Arbeit, nicht mit Geld!

aha, Hansa gibt also nie einen Cent für neue Spieler aus. Bayern musste sich das auch erarbeiten. Da kam auch keiner und hat gesagt, so da habt ihrs. Und es ist überall so, wer am erfolgreichsten ist, bekommt die besten Sponorengelder. Hast du keinen Erfolg, dann gibts auch keine Kohle. Bayern hat diesen Grundstein in den 70er Jahren gelegt, Gladbach ebenso, nur die haben nix draus gemacht. So ist es eben, der eine kanns, der andere nicht.
 
1.Ich interpräääätiere, wie ich es will, machst du doch auch [[help]]

2.Komisch, Größenwahn stand im Raum, das du das auf Bayern beziehst, naja is ja klar... [[help]]

3. Wenn wir absteigen, hat die Leistung für die erste Liga nicht gereicht, dann muß man halt runter! Wir können damit leben! [[aetsch]]

4.Ist dies eine von vielen Aussagen, die meinen Haß, äääähhh mein Unwohlsein natürlich, auf diesen Club weiter steigen lassen............ [[aetsch]]


Er soll sich mal Fehler eingestehen, der liebe Hr.H., und nicht so labern, wenn er Geld braucht, dann soll er mehr Würschtl verkaufen, aber dem normalen Bürger sein Geld nicht noch weiter kürzen!

Der ein oder andere € gesparrt bei seinen verrückten Stars und alles wäre in Butter, nach dem Motto:

"Durchgeknallt und reich im Schlaf"

Er sollte sich was schämen diesen Gedanken nur ausgesprochen zu haben!

Wenn der große FCB sooooooo reich ist, dann sind doch diese läppischen TV-Gelder ein Klaks.......... [[droh]]


AUS!!!
 
Pele schrieb:
1.Ich interpräääätiere, wie ich es will, machst du doch auch [[help]]

hab dir in der Beziehung ja auch nix vorgeworfen [[nixweiss]]

2.Komisch, Größenwahn stand im Raum, das du das auf Bayern beziehst, naja is ja klar... [[help]]

Uli is nur von einem Verein Manager [[nixweiss]]

3. Wenn wir absteigen, hat die Leistung für die erste Liga nicht gereicht, dann muß man halt runter! Wir können damit leben! [[aetsch]]

Komisch, dass der Vereinsboss vor einigen Wochen noch von einem wirtschaftlichen und regionalen Schaden gesprochen hat, falls dies eintreffen sollte [[nixweiss]]

4.Ist dies eine von vielen Aussagen, die meinen Haß, äääähhh mein Unwohlsein natürlich, auf diesen Club weiter steigen lassen............ [[aetsch]]

Er soll sich mal Fehler eingestehen, der liebe Hr.H., und nicht so labern, wenn er Geld braucht, dann soll er mehr Würschtl verkaufen, aber dem normalen Bürger sein Geld nicht noch weiter kürzen!

Was für einen Fehler ? [[nixweiss]]
Die Wurstfabrik hat sein Sohn mittlerweile
:mrgreen:

Der ein oder andere € gesparrt bei seinen verrückten Stars und alles wäre in Butter, nach dem Motto:

Hab ich doch gesagt [[nixweiss]]


"Durchgeknallt und reich im Schlaf"

Er sollte sich was schämen diesen Gedanken nur ausgesprochen zu haben!
Wenn der große FCB sooooooo reich ist, dann sind doch diese läppischen TV-Gelder ein Klaks.......... [[droh]]

Wie gesagt, ich weiß ja net, was er mit dieser Aussage (falls er es wirklich so gesagt hat, mann kennt ja die medien, sie schreiben es so, wie sie es brauchen) wollte [[nixweiss]]
Ich geh mal davon aus, dass er es so gemeint hat, dass die TV-Gelder erhöht werden sollen, weil im Ausland mehr bezahlt wird, aber wie gesagt, keine Ahnung. Nur könnt ich mich über solch leerenSprüche net so aufregen, denn wenn man sich über alles aufregen würde, was einer sagt, dann hätte man viel zu tun. Und außerdem kann Uli sicherlic net bestimen, ob die Gebühren erhöht werden sollen. :mrgreen:
 
Re: rat der weisen

Re: rat der weisen

ben schrieb:
laut bolfinger, der dem rat der (fünf) weisen angehört, haben die unternehmen in deutschland noch nie so hohe gewinne gemacht wie im jahr 2004. soviel zum thema arbeitslosigkeit.

ben

Wers glaubt wird seelig. Wenn ich höre, dass besonders der Einzelhandel ständig neue Gewinnrekorde bricht, dann kann ich nur lachen. Die Leute haben kein Geld, aber kaufen angeblich wie die Verrückten. Wenn ich aber mal nach Trier fahre und durch die Stadt gehe, dann sind die Geschäfte fast leer. Vor 10 Jahren noch hatte man in Restaurants von z.B. Karstadt keinen Platz mehr bekommen, weil alles überfüllt war. Heute kannst du dir aussuchen, wo du dich hinsetzen willst, weil fast überall frei ist. Nur komisch, dass es auch immer mehr Pleiten gibt. Man kann die Menschen auch für dumm verkaufen.
 
Re: rat der weisen

Re: rat der weisen

ben schrieb:
laut bolfinger, der dem rat der (fünf) weisen angehört, haben die unternehmen in deutschland noch nie so hohe gewinne gemacht wie im jahr 2004. soviel zum thema arbeitslosigkeit.

ben

Der Mann heißt Bofinger und vertritt einen extremen Vulgär-Keynesianismus. Ernst genommen wird der in der Ökonomen-Zunft jedenfalls von den wenigsten.

Wenn Du Dir die Gewinnsituation der Unternehmen anschaust, dann frag mal, wo diese Gewinne anfallen. Vor allem im Auslandsgeschäft. Kein Wunder, daß dann dort auch die Investitionen konzentriert werden.

Zum Thema Rundfunkgebühren: Mir hat noch keiner schlüssig zeigen können, warum wir überhaupt öffentlich-rechtliches Fernsehen brauchen. Warum schafft man es nicht ab und überläßt den privaten das Programm? Zwar ist deren Niveau momentan noch übler als das der öffentlich-rechtlichen Sender, gibt es aber eine Nachfrage nach seriösem Programm, dann wird das auch angeboten. Will man das nicht, könnte man im ersten Schritt einige Sender streichen. Angesichts von einer zweistelligen Zahl öffentlich-rechtlicher Fernseh- und unzähliger öffentlich-rechtlicher Radiosender gibt es hier genügend Ansätze. Im übrigen wäre es mal Zeit zu klären, was eigentlich Grundversorgung ist und was nicht. Ich glaube kaum, daß Bundesliga oder Harald Schmidt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gezeigt werden müssen. Beschränkt man das Programm auf die Grundversorgung, könnte man einen Großteil der Ausgaben einsparen. Und außerdem ist es ökonomisch irrsinnig, daß diese Sender Geld bekommen, allein dafür, daß jemand einen Fernseher oder ein Radio aufstellt, selbst wenn er es nicht nutzt oder nur private Sender sieht hört.

Diese Einstellung ist so typisch: Auf ein paar Cent komme nicht an. Hier ein paar Cent Subventionen pro Bundesbürger für ARD und ZDF, hier für die Steinkohle, hier für die Monopolmargen der Telekom oder der Energie-Versorger, da fürs Schornsteinfegermonopol usw. usw. Am Ende haben wir eine jährliche Subventionssumme in Deutschland von 156 Milliarden Euro, getragen vom Steuerzahler, und alle wundern sich, warum die Leute kein Geld mehr ausgeben... [[wc]]
 
Re: rat der weisen

Re: rat der weisen

Dragoslav Stepanovic schrieb:
... Zwar ist deren Niveau momentan noch übler als das der öffentlich-rechtlichen Sender, gibt es aber eine Nachfrage nach seriösem Programm, dann wird das auch angeboten. Will man das nicht, könnte man im ersten Schritt einige Sender streichen.

Jein, da kann ich dir nicht ganz recht geben, denn die zwei entscheidenden Schlagwörter bleiben Paternalismus und Marktversagen.
Der Staat hat eine gewisse Fürsorgepflicht für seinen Bürger und dazu gehört auch dafür zu sorgen, dass eine objektive und regulierte Medienlandschaft bestehen bleibt.
Auch kann man nicht annehmen dass der Markt überall funktioniert (und das sage ich als Befürworter des vollkommen freien Marktes in vielen Bereichen). Gerade bei den Medien kann man mit einem Marktversagen rechnen - hat viele Gründe, das sprengt ein bisserl meine verfügbare Zeit.

Ich sehe nicht die TV-Gebühren als das Problem, sondern das was damit gemacht wird. Das Übel liegt ja darin, dass die öffentlich-rechtlichen den Privaten schon wie ein Ei dem anderen gleichen und das Niveau nach unten angepasst wird - die Gebühren an sich bei richtiger Verwendung passen schon...

Shining
 
Shining schrieb:
Jein, da kann ich dir nicht ganz recht geben, denn die zwei entscheidenden Schlagwörter bleiben Paternalismus und Marktversagen.
Der Staat hat eine gewisse Fürsorgepflicht für seinen Bürger und dazu gehört auch dafür zu sorgen, dass eine objektive und regulierte Medienlandschaft bestehen bleibt.

Die Medienlandschaft (ich spreche für Deutschland) ist nicht objektiv. Man bedenke, daß die massive Einflußnahme von ARD und ZDF ein Hauptgrund für die Wiederwahl Schröders war. Die deutschen Medien haben eine Front gebildet, als es darum ging, den deutschen Angriff auf Jugoslawien (einen verfassungswidrigen Angriffskrieg!) zu verteidigen. Die Manipulation der Bevölkerung (sei es in der Anti-Bush-Progpaganda oder im Kampf "Gut gegen Böse" in der Ukraine) hat ein Niveau erreicht, das erschreckend ist. Medien und politische Klasse haben eine Symbiose gebildet, wo man gegenseitig voneinander profitiert, sich den Ball zuspielt und den jeweiligen Gegenüber für seine Zwecke instrumentalisiert. Eine Kontrolle der Politik durch die Medien findet kaum, der Medien durch die Politik fast gar nicht statt. Das ZDF wird von der politischen Klasse gelenkt. Die SPD besitzt Beteiligungen an einer derartig großen Menge an Zeitungen, daß man sich fragt, wie da überhaupt noch jemand glauben kann, daß die Medien die Regierungsarbeit kontrollieren... [[wc]]

Shining schrieb:
Auch kann man nicht annehmen dass der Markt überall funktioniert (und das sage ich als Befürworter des vollkommen freien Marktes in vielen Bereichen). Gerade bei den Medien kann man mit einem Marktversagen rechnen - hat viele Gründe, das sprengt ein bisserl meine verfügbare Zeit.

Als Ökonomen würde mich interessieren, warum gerade bei den Medien Marktversagen zu erwarten ist. Die üblichen Gründe, die dafür anzuführen wären (natürliches Monopol wegen Skaleneffekten und sinkender Grenzkosten, asymmetrische Informationen, externe Effekte) kann ich nicht erkennen. Deshalb wäre ich zumindest für eine kurze Erklärung dankbar.
 
gewinne

gewinne

@Daniel, die gewinnsituation ist ein fakt. da kannst du noch soviele leerstehende läden anführen.

@Drago, bofinger ist im rat der fünf weisen. da kommst du so schnell nicht rein, da muß man schon eine gewisse (langjährige) kapazität auf seinem gebiet sein. geliebt werden solche leute selten, vor allem nicht vom mainstream.

ben
 
Re: gewinne

Re: gewinne

ben schrieb:
@Daniel, die gewinnsituation ist ein fakt. da kannst du noch soviele leerstehende läden anführen.

Aber nicht im Inland. Mag sein, dass sie im Ausland Gewinne erzielen, aber nicht hier. Glaub doch net jeden Mist. Es gibt einen Unterschied und zwar Gewinne im Inland und Gewinne im Ausland. Du kannst mir doch net erzählen, dass hier die Unternehmen immer mehr Gewinn machen, wo die Leute immer weniger in der Tasche haben. Dann frag ich mich, warum hier andauernd Standorte geschlossen werden und Firmen ins Ausland abwandern. Beispiel Opel, warum wird der Standort Deutschland stark reduziert ? Erstens weil der deutsche Markt tod ist, weil der Trend ganz klar zu Gebrauchtwagen geht. Immer mehr werden Einjahresfahrzeuge verkauft, weil viele Fahrzeuge noch nicht viel km anzeigen, aber noch ziemlich aktuell und besonders preisgünstiger sind. Zweitens ist der Standort Deutschland uninteressant, weil die deutschen Arbeitskräfte zu teuer sind und im Ausland billiger produziert wird. Jetzt könnte man natürlich sagen, ok, dann eben weniger Gehalt für die Arbeitskräfte, aber dann kann keiner mehr überleben, weil Ausgaben, die der Staat verlangt bedeutend teurer ist als im Ausland. Entweder die Firmen gehen in ein Land, wo die Arbeitskräfte billiger sind, die mit dem geringeren Gehalt kein Problem haben, weil die Abgaben an den Staat bedeutend geringer sind oder man geht in ein Land wie die USA, wo die Arbeitskräfte vielleicht etwas teurer sind, aber auch dadurch bedeutend mehr gekauft wird.
Was wir hier in Deutschland haben istein Teufelskreislauf. Der durchschnitlliche Bürger ist im Prinzip tod. Entweder Gehaltsverzicht, dann kann er die Arbeit behalten, weiß aber net wie er überleben soll oder Arbeitslos. Das Ende vom Lied ist das selbe, nämlich steigende Arbeitslosenzahlen. Der Staat weiß das, aber dafür werden "Schulungsprojekte angeboten, die den Betreffenden zwar nicht helfen, dafür aber von der Arbeitslosenliste gestrichen werden und den Politkern so eine bessere Zahl beschert, obwohl das Land ins verderben rennt. Die andere Möglichkeit sind die 1€ - Jobs, die man jetzt flächendeckend einführen will. Es läuft darauf hinaus, dass der Bürger immer mehr zum Sklaven wird, nach dem Motto viel arbeitenaber nix verdienen. Wer einen 1€ Job noch durchführt, dem müsste man jeden Tag dafür noch in den Ars. treten. Man erhält 1€. Zieht man davon Fahrtkosten ab, dann ist man schon deutlich im Minus. Jetzt soll er sich noch ernähren und braucht ne Unterkunft. Was für eine Zukunft hat dieser Mensch ? Keine, jedenfalls nicht auf diesem Wege.
 
Irgendwie schweift die Diskussion von der Überschrift ab. Die für mich entscheidenden Fragen wurde aber angesprochen: "Was ist die Aufgabe der öffentlich, rechtlichen Sendeanstalten?" und "Was ist Grundversorgung?"

Ein Harald Schmidt gehört wohl nicht zur Grundversorgung. Ebensowenig gehören in meinen Augen Live-Übertragungen von Fussballspielen dazu. Es ist nicht einzusehen, warum sich private und ö.r. Sender in der Qualität immer mehr annähern (im negativen Sinn) und sich aber nur Einer wirtschaftlich verhalten muss. Im übrigen sollte wohl auch die Vorstellung von unabhängigem Journalismus der Vergangheit angehören. Jedes einzelne Medium ist von seinem Geldgeber/Eigentümer abhängig. Da wird wohl niemand sein Nest beschmutzen, wenn es sich vermeiden lässt. Die Unabhängigkeit wird nur durch eine möglichst breite Medienlandschaft sichergestellt. Diese wird aber in meinen Augen gerade durch die ö.r. massiv behindert, weil mit unterschiedlichen Voraussetzungen auf dem gleichen Markt gehandelt wird.

Die Frage der Fernsehgebühren für die BuLi wird in meinen Augen von der falschen Seite geführt. Wenn es genügend Leute sehen wollen und der Wert der Sportart als Werbeträger (nur so verkauft/refinanziert sich der Profisport) genügend hoch ist, lassen sich auch die gewünschten Einnahmen erzielen. Der Vergleich mit anderen Ländern ist wenig hilfreich, denn es kommt immer auf die Sichtweise an. Wenn man davon ausgeht, dass eine starke Liga "konstruiert" werden soll, muss Geld "reingepumpt" werden. Existiert jedoch eine im internationalen Vergleich starke und für die Werbenden interessante Liga wird genügend Geld zur Verfügung stehen. Auf jeden Fall kann es nicht Aufgabe der öffentlichen Sender sein, die BuLi zu finanzieren. In meinen Augen reicht eine zusammenfassende Berichterstattung vollkommen aus (auch ohne Bilder). Wer sich die Spiele ansehen will, soll auch dafür zahlen! Dabei wird es der eine direkt tun (Pay-TV oder Eintrittskarte) und der andere indirekt (anteilig kalkulierte Werbekosten im Verkaufspreis der beworbenen Produkte).

safe
 
Dragoslav Stepanovic schrieb:
Shining schrieb:
Jein, da kann ich dir nicht ganz recht geben, denn die zwei entscheidenden Schlagwörter bleiben Paternalismus und Marktversagen.
Der Staat hat eine gewisse Fürsorgepflicht für seinen Bürger und dazu gehört auch dafür zu sorgen, dass eine objektive und regulierte Medienlandschaft bestehen bleibt.

Die Medienlandschaft (ich spreche für Deutschland) ist nicht objektiv. Man bedenke, daß die massive Einflußnahme von ARD und ZDF ein Hauptgrund für die Wiederwahl Schröders war. Die deutschen Medien haben eine Front gebildet, als es darum ging, den deutschen Angriff auf Jugoslawien (einen verfassungswidrigen Angriffskrieg!) zu verteidigen. Die Manipulation der Bevölkerung (sei es in der Anti-Bush-Progpaganda oder im Kampf "Gut gegen Böse" in der Ukraine) hat ein Niveau erreicht, das erschreckend ist. Medien und politische Klasse haben eine Symbiose gebildet, wo man gegenseitig voneinander profitiert, sich den Ball zuspielt und den jeweiligen Gegenüber für seine Zwecke instrumentalisiert. Eine Kontrolle der Politik durch die Medien findet kaum, der Medien durch die Politik fast gar nicht statt. Das ZDF wird von der politischen Klasse gelenkt. Die SPD besitzt Beteiligungen an einer derartig großen Menge an Zeitungen, daß man sich fragt, wie da überhaupt noch jemand glauben kann, daß die Medien die Regierungsarbeit kontrollieren... [[wc]]

Ja, das habe ich auch gesagt, man muss zwischen der "Reinform" und dem, was derzeit existiert, unterscheiden. Natürlich liegen die öffentlich-rechtlichen Sender nicht in der Form vor, die man sich wünschen würde, ja die man fordern müsste. Doch daraus den Umkehrschluss zu ziehen, dass Gebühren grundsätzlich falsch sind, das halte ich für nicht zulässig.

Shining schrieb:
Auch kann man nicht annehmen dass der Markt überall funktioniert (und das sage ich als Befürworter des vollkommen freien Marktes in vielen Bereichen). Gerade bei den Medien kann man mit einem Marktversagen rechnen - hat viele Gründe, das sprengt ein bisserl meine verfügbare Zeit.

Als Ökonomen würde mich interessieren, warum gerade bei den Medien Marktversagen zu erwarten ist. Die üblichen Gründe, die dafür anzuführen wären (natürliches Monopol wegen Skaleneffekten und sinkender Grenzkosten, asymmetrische Informationen, externe Effekte) kann ich nicht erkennen. Deshalb wäre ich zumindest für eine kurze Erklärung dankbar.

In aller Kürze (aufgrund der Uhrzeit, vielleicht in den nächsten Tagen etwas mehr weil ich weiß dass du ein profunder Kenner der Materie bist), für mich gibt es mehrere Gründe:

* Asymmetrische Information: Liegt für mich hier jedenfalls vor, alleine dadurch dass ein bestehender Sender die Meinung der Öffentlichkeit beeinflussen könnte, zeigt dass die Informationen deutlich ungleich verteilt sind.

* Markteintrittsbarrieren/Monopol: Die Fernsehlandschaft ist in Deutschland (wobei ich da sicher nicht der Insider bin) in zu klare Lager aufgeteilt als dass ein neuer Anbieter in den Markt eintreten könnte. Die Großen verfügen über die Macht einen neuen Anbieter vom Markt auszuschließen (Senkung Werbekosten könnten die Großen sicher lang genug aushalten um einen Kleinen zu "vertreiben").

Diese beiden zusammengefasst: Die für den vollkommenen Markt (gut, ist wahrscheinlich ein Extrempol [[grin]] ) nötigen Bedingungen werden nicht erfüllt, es würde sich kein optimaler Markt bilden. Soweit die "harte" BWL, wobei es natürlich die Frage gibt, wie weit man sich hier überhaupt einen vollkommenen Markt wünscht bzw. wie weit dieses theoretische Konstrukt in einem Markt mit solch uninformierten Marktteilnehmern (den Konsumenten - leider isses so) überhaupt denkmöglich ist...

* Öffentliches Gut: Ist für mich das Hauptargument. Wir können uns sicher darauf einigen dass objektive Information, die Vermittlung von moralischen Werten, die Förderung von Kunst und Kultur und die Bildung im Allgemeinen Güter sind, die bereitgestellt werden sollten. Würde man aber diese Güter ausreichend zur Verfügung gestellt bekommen, wenn man die "realen" Kosten (oder nennen wir sie Vollkosten) zu tragen hätte? Das ist der Knackpunkt, ich denke nicht dass sich hier ein Markt bilden würde.
Die Allgemeinheit in Summe würde die Kosten wohl tragen, aber der einzelne bei Benutzung kaum. Die Grenzkosten liegen meist praktisch bei Null (die Übertragung eines Theaterstücks hat keine höheren Kosten wenn sie viele Zuseher im TV mitverfolgen etc.), das gewünschte Konsumverhalten (-> Paternalismus) wird nicht erreicht. -> Freerider-Problematik.

Das eher kurz gefasst, wir können gerne weiter diskutieren, aber bitte nochmal, ich spreche von der Idealform, dass die Umsetzung eine andere ist, das ist eine andere Geschichte. Nur würde ich einen Staat auf dem Reißbrett planen, dann gäbe es Gebühren, die jeder zu bezahln hätte. [[grin]]

Schöne Diskussion, hebt das Niveau... [[yo]]

Shining
 
Re: gewinne

Re: gewinne

ben schrieb:
@Drago, bofinger ist im rat der fünf weisen. da kommst du so schnell nicht rein, da muß man schon eine gewisse (langjährige) kapazität auf seinem gebiet sein. geliebt werden solche leute selten, vor allem nicht vom mainstream.

ben

Ben,

in den Rat der Fünf Weisen wird man von verschiedenen Interessengruppen vorgeschlagen. Die Bundesregierung schlägt beispielsweise einen Kandidaten vor, die Arbeitgeber und auch die Gewerkschaften. Bofinger ist der Kandidat der Gewerkschaften, die seit jeher die bizarrsten Kandidaten in den Rat wählen, die paar wenigen keynesianischen Urgesteine, die es in Deutschland gibt. Du mußt also nicht eine Kapazität sein, sondern das erzählen, was eine der Interessengruppen möchte, so unsinnig das auch ist. Wenn ich da nur an Bonfingers Vorgänger Kromphardt denke... [[bang]] Im übrigen ist Bofinger sehr jung, von "langjähriger Kapazität" kann da keine Rede sein.

Und ich werde auf absehbare Zeit wirklich nicht in den Rat kommen, da der Großteil meiner Karriere hoffentlich noch vor mir liegt... [[winkewinke]]
 
wahnsinn

wahnsinn

daniel, lies doch mal bloß meine zwei zeilen durch. wo steht denn da was von in- und ausland. da steht nur was von der gewinnsituation im jahr 2004. that`all.
drago, wo steht denn meine meinung zu bolfinger in den zwei zeilen. mannomann, da wird hineininterpretiert ohne ende. a waunsinn, sagt man da.

ich habe nur eine faktische situation beschreiben. und nicht, ob einer von den gewerkschaften oder sonstwo herkommt bzw. favorisiert wird.

und zum einzelhandel, daniel: warst du eigentlich in münchen in den vier wochen vor weihnachten. da hat sich er einzelhandel überschlagen. das ist auch ein fakt.

ich klinke mich jetzt sofort aus aus dieser diskussion, zeigt sie doch das generelle dilemma, das durch interpretationsgehabe am ende was völlig anderes dabei herauskommt.

ben (schnell weg und nur noch tips abgebend)