Gute Wette / Schlechte Wette

EisernLinz

New member
Mai 31, 2012
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Hallo liebe Wett-Gemeinde.. Bin komplett neu hier und habe mich mal einwenig durchgeselesen.

Ich selber tippe ab und an mal auf spiele aber wie ich hier gelesen habe mit faktoren und berechnungen usw habe ich noch gar nichts am Hut.

Ich lese schon des oefteren "die quote ist profitabel anzuspielen" oder ich bin dem bookie hier ueberlegen usw.. Bzw gute und schlechte quoten.
Ich bin jedoch noch nicht dahinter gekommen wie sich das zusammen setzt bzw wie ihr da ran geht? Kann mir da vielleicht mal jmd. weiterhelfen?

Sorry vorab an die Profis hier :-)
 
Einfach erklärt:
Beim profitablen Wetten geht es nicht nur darum, Sportereignisse richtig vorauszuahnen, sondern auch deine Wette zu einer guten Quote zu platzieren.

Du kannst dir z.B. mal Gedanken zum Spiel Deutschland-Portugal machen. Wie hoch ist deiner Meinung (oder deinen Berechnungen) nach die Wahrscheinlichkeit für die drei Ereignisse 1,X und 2?

Der Bookie bet365 bietet momentan die Quoten
1 1,83
X 3,40
2 4,50

Das entspricht einer Wahrscheinlichkeit von
1 1/1,83 = 55%
X 1/3,40 = 29%
2 1/4,50 = 22%

Nehmen wir an deine persönliche Wahrscheinlichkeitsverteilung ist 70%,20%,10%, dann wären deine Gleichgewichtsquoten:

1 1/70x100 = 1,43
X 1/20x100 = 5,0
2 1/10x100 = 10

Die Quote auf Deutschland wäre also eine "gute Quote", sie wäre "profitabel". Du würdest sie auf 1,43 setzen, aber der Bookie gibt dir dafür eine 1,83.

Wie du deine Wahrscheinlichkeiten setzt, ist dir überlassen.
Manche haben da feste Faktoren wie Form, Verletztungen, Heim-/Auswärtsstärke,H2H etc. in ihren Berechnungen. Manche machens ausm Bauch heraus.

Aber das Prinzip ist ganz einfach. [[yo]]
 
Sorry vorab an die Profis hier :-)
Warum denn? Dafür ist das "Anfängerforum" ja da.

Was JJJ schreibt ist absolut richtig. Hinzuzfügen wäre noch, dass man als Anfänger mit kleinen Beträgen anfangen sollte und sich bei Erfolg langsam steigern sollte.

Nicht mit Spielgeld anfangen und nur selber mitschreiben - dann nimmt man es nicht ernst genug. Mit 1€-Einsätzen anfangen oder wenn dir 1 € absolut nichts bedeutet dann 4 oder 5...
 
Vielen Dank für die raschen Antworten. Nun verstehe ich das Prinzip auch :)

Zu den 3 worten in deiner Signatur tu ich mir beim zweiten und dritten erheblich schwerer. Bin einfach zu undiszipliniert um das ganze auf längere Sicht anzugehen. Jedoch werde ich nochmals einen Schritt machen und genau dies zu versuchen. Über langen Zeitraum einen Stack aufzubauen.

We´ll see.. wo wir gerade beim Thema sind - ich verstehe die Quote für Frankreich : England überhaupt nicht - England für mich klarer Außenseiter bei dem Spiel - Frankreich seit 20 Spielen unbesiegt.
Lampard bei den Engländern zusätzlich out - Frankreich wird denke ich eine große Rolle spielen bei dem Turnier. Meine Einschätzung.
 
wenn du mir nun schnell sagst was lay bedeutet waere ich dir auch dankbar..meinst du vllt ich soll 1/x spielen?

Ich denke, dass brauchst du erstmal nicht wissen. Hier geht es um das Thema Wettbörsen.

Aber ja, wenn du der Meinung ist, dass die Quote auf Frankreich zu hoch ist, dann wette! [[yo]] (Bin da übrigens voll deiner Meinung!)
 
Wenn wir schon dabei sind packe ich alles hier in den thread..wieviel bookies empfehlt ihr bzw welche? ich denke 3-4 muessten komplett ausreichend sein!? wichtig dabei, dass es keine gebuehren gibt fuer ein und auszahlungen
Das kommt drauf an wie "professionell" du das Ganze angehen willst und welche Ligen du tippen willst.

Ich wage zu behaupten für den Anfang reicht dir 1 Bookie, der viel anbietet und nicht die schlechtesten Quoten hat, sprich bet365.
Je länger du dabei bist und umso besser du wirst (höhere Beträge, exotischere Wettgebiete etc.), desto mehr Bookies wirst du brauchen.
 
Man kann sich nicht früh genug mit dem Thema Wettbörse auseinandersetzen, ohne dass ich hier eine der derzeit existiernden Wettbörsen favorisieren will.

Es ist einfach unerlässlich sich eben einmal den massiv gravierenden Unterschied zwischen Bookies und Börsen klarzumachen und dies dann auch in der Auswirkung/Konsequenz zu verstehen.

Wie sich dann jeder einzelne Wetter entscheidet, d.h . wo er sein Geld platziert ist dann noch ein ganz andere Frage; wenn man allerdings als Kriterium für die Platzierung seines Geldes die beiden folgenden Voraussetzungen annimmt:

Höhe der gebotenen Quote
Nachvollziehbare und faire Gestaltung der Quote

dann wird man dauerhaft nicht an der Nutzung von Wettbörsen herum kommen.

Selbstverständlich gibt es auch andere Kriterien, wie Sponsoring, eigene Interessen oder auch der Wunsch nicht zu viel wissen zu wollen, die es einem dann natürlich sehr einfach machen und man sich dann auch für irgendeinen, vieleicht auch den erst Besten Bookie entscheidet.
 
Natürlich hast Du Recht, wobei "nicht früh genug" meiner Meinung nach trotzdem nicht "ganz am Anfang" bedeutet.
Solange man noch keine Ahnung hat, was die ganzen Märkte ansich bedeuten, sollte man sich nicht auch noch mit der Back/Lay Problematik und dem Ausrechnen von Liabilities beschäftigen.
Daher halte ich einen normalen Bookie für den Beginn für besser, außerdem braucht man den später neben Betfair eh weiterhin...