Glücksspielstaatsvertrag - was ändert sich 2020-2021?

Naja ob der Vertrag scheitert oder nicht wird letztendlich egal sein. Die aktuellen Regeln sind einfach nicht tragbar. Offiziell muss lediglich für das Spielen von Casinospielen eine live Verifizierung über Webcam erfolgen. Dennoch sind es bereits jetzt etliche Anbieter, die eine Live Verifizierung oder eine Verifizierung via Sofort fordern (selbst wenn man nur Sportwetten machen möchte). Mit solchen Maßnahmen wird man lediglich mehr Spieler in den Schwarzmarkt treiben. Es gibt einfach Grenzen und wenn ich eine Bet für 50 Euro spielen will lass ich mich doch nicht per Livevideo und Webcam mit einem Callcenter Mitarbeiter verbinden.
 
  • Like
Reaktionen: stossgebet
kann ja mal kurz berichten von einer registrierung bei unibet.de , die verifizierung auf deren seite ging flott, hatte dann noch eine paysafecard 100 euro liegen und wollte die einzahlen, aber das geht nur über die paysafecard.com seite und die wollen eine app video verifizierung oder postident. hab dann p. sofort 100 eingezahlt, aber es nervt nur noch
 
kann ja mal kurz berichten von einer registrierung bei unibet.de , die verifizierung auf deren seite ging flott, hatte dann noch eine paysafecard 100 euro liegen und wollte die einzahlen, aber das geht nur über die paysafecard.com seite und die wollen eine app video verifizierung oder postident. hab dann p. sofort 100 eingezahlt, aber es nervt nur noch

Ja die normale PSC kannst du bei Bookies nicht mehr nutzen, ist seit ca: 2 Jahren oder so, so. Grund hierfür ist, dass Zahlungen bei Bookies nicht mehr anonym durchgeführt werden dürfen, deshalb nur noch PSC Konto.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt so nicht ganz. Man konnte bis vor kurzem (Umlaufbeschluss) noch bis maximal 50€ ohne MyPSC-Konto einzahlen. MyPSC-Konto ist eher unnötig, da kannste direkt Bankzahlung nutzen.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass seit dem Umlaufbeschluss vermehrt Anbieter wieder Skrill anbieten (auch tlws. für Boni). Kennt jemand dafür den Hintergrund?
 
Das stimmt so nicht ganz. Man konnte bis vor kurzem (Umlaufbeschluss) noch bis maximal 50€ ohne MyPSC-Konto einzahlen. MyPSC-Konto ist eher unnötig, da kannste direkt Bankzahlung nutzen.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass seit dem Umlaufbeschluss vermehrt Anbieter wieder Skrill anbieten (auch tlws. für Boni). Kennt jemand dafür den Hintergrund?

Könnte daran liegen, dass Skrill/Neteller die Verifizierungsmaßnahmen ja beinahe quartalsweise verschärfen und die Bookies vl den Nutzern daher wieder mehr "vertrauen". Is halt nur so eine Vermutung von mir.
Aber das es wieder mehr Boni mit den E-Wallets gibt ist mir auch aufgefallen.
 
Skrill/NT haben aber auch durch den Brexit die Gesellschftsform immer wieder genändert und auch die Firma bzw. Firmennamen der Holding öfters geändert. Hoffe, dass es sich da mal gibt und auch dadurch wieder mehr akzeptiert werden.

Auch die Kreditkarten bei SKrill und NT gab es bzw. gibt es neue die auf € lauten.

Mal sehen was da noch kommt.
 
Es gibt Neuigkeiten:

Da Sachsen-Anhalt einen neuen Vertrag über den Rundfunk blockiert, will Hessen, Saarland und Bremen nun den eigentlich bereits als so gut wie beschlossenen geltenden Glücksspielvertrag blockieren. Hintergrund dazu ist, dass die dazugehörige Aufsichtsbehörde in Sachsen-Anhalt hätte angesiedelt werden sollen, was das Saarland und Bremen nun verhindern wollen. Durch die Blockierung des Rundfunkvertrages stehen die kleinsten Öffentlich-rechtlichen Sender, nämlich die aus Bremen und Saarland, praktisch vor dem Aus.

Fazit: Der Glücksspielstaatsvertrag ist noch lange nicht durch.

Quelle: https://www.handelsblatt.com/politik.../26695312.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt Neuigkeiten:

Da Sachsen-Anhalt einen neuen Vertrag über den Rundfunk blockiert, will Hessen, Saarland und Bremen nun den eigentlich bereits als so gut wie beschlossenen geltenden Glücksspielvertrag blockieren. [...] Fazit: Der Glücksspielstaatsvertrag ist noch lange nicht durch.

drei Bundesländer reichen dafür allerdings nicht, es bräuchte schon Vier. Nur wenn weniger als 13 Bundesländer den Vertrag ratifizieren, wird er gegenstandslos - die in dem Artikel angesprochene Situation würde also nur dazu führen, dass Hessen, Saarland und Bremen sich dem Vertrag nicht anschließen, und ein eigenes Gesetz für ihr Territorium erarbeiten müssen.
 
  • Like
Reaktionen: Schröck
drei Bundesländer reichen dafür allerdings nicht, es bräuchte schon Vier. Nur wenn weniger als 13 Bundesländer den Vertrag ratifizieren, wird er gegenstandslos - die in dem Artikel angesprochene Situation würde also nur dazu führen, dass Hessen, Saarland und Bremen sich dem Vertrag nicht anschließen, und ein eigenes Gesetz für ihr Territorium erarbeiten müssen.

Gibt es dafür eine Quelle?

Soweit ich weiß müssen immer alle Bundesländer zustimmen, wie halt auch beim Rundfunkstaatsvertrag. Gilt das für den Glücksspielsstaatsvertrag nicht?

PS: Hast wohl recht: "So ist die Ratifizierung eines Vertrages von jedem einzelnen Bundesland unabdingbar. Stimmt das Landesparlament eines oder mehrerer Länder gegen die Ratifizierung und findet diese somit nicht statt, berührt das die rechtliche Wirkung des Vertrages zwischen den übrigen Ländern prinzipiell nicht. Um zu verhindern, dass ein Staatsvertrag von zu wenigen Ländern ratifiziert wird, kann im Vertrag ein Quorum vereinbart werden, das eine Mindestzahl von ratifizierenden Länder vorgibt."

Das Quorum scheint dann beim Glücksspiel 75% zu sein!?

Aber wie auch immer. Es kann trotzdem sein, dass der Vertrag kippt wenn sich insgesamt 5 Länder finden die dann nicht mehr mitmachen wollen, weil halt andere nicht mehr mitmachen. Denn dieses Chaos dass in jedem Bundesland andere Regeln herrschen kann ja keiner wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade Mail erhalten, dass MrGreen sich auf dem deutschen Sportwettenmarkt zurückmeldet.

Ich glaube/hoffe ja sehr, dass sobald sich die Unsicherheit über den Staatsvertrag und die praktische Umsetzung etwas gelegt hat, wieder ehemalige/neue Player auf dem Markt erscheinen werden.
Ist da jemand vlt näher dran und hat dazu Infos?
Wie gesagt glaube ich, dass momentan die rechtl. Konsequenzen für viele Buchmacher nicht abschätzbar sind.
 
Gibt in der sz.de einen Artikel Zocker sollen zahlen bzgl. neues Glücksspielgesetz in sechs Monaten.
Einfach oben an der Leiste auf Wirtschaft klicken und etwas runterscrollen.
Für das Automatenspiel werden 8% Steuern des Einsatzes pro Drehung an den Staat gehen, bei Poker 5,3%.
Es geht hier nicht um Sportwetten.
 
  • Like
Reaktionen: Duo42