Glücksspielstaatsvertrag - was ändert sich 2020-2021?

Für den Erstwohnsitz auf Malta braucht man einen Nachweis über eine Barsumme, die es einem ermöglicht, davon leben zu können, eine maltesische Krankenversicherung, eine Steuernummer ect und es gibt die 185-Tageregelung.......wurde mir gesagt. Wie machst Du dies? Vielen Dank für deine Antwort.8

Würde mich auch interessieren. Ist ein Erstwohnsitz denn überhaupt nötig? Oder nur ein Zweitwohnsitz mit Adressbestätigung, also Stromrechnung/Gasrechnung etc.?
 
Da ich ja auch sehr betroffen von dieser Situation bin, geb ich euch mal Tipps, wie man das ganze nun Regelt. Natürlich rentiert sich das für den Hobbyspieler nicht!
@Besorgt euch einen Wohnsitz auf Malta oder in einem skandinavischem Land (oder ihr habt Freunde/Bekannte dort, die euch da behilflich sein können).
Besorgt euch eine Adressbestätigung. Stellt euch einen PC an diesen Ort und richtet euch einen Zugang ein (damit Ihr die IP von dort habt)
Stellt euer Konto um, spart euch den ganzen sonstigen Unsinn mit den deutschen Behörden und weiter gehts. Ich habe inzwischen mit einigen Anbietern gesprochen, die sind da "sehr" Kulant....meinten zu mir, schick uns irgendwas, wir winken es einfach durch....

Geht das auch, um Zugang zur original Betfair-Exchange zu haben (sofern du diese nutzt?). Was meinst du mit Konto umstellen, Bankkonto oder die Konten bei den Wettanbietern? Sorry, aber es tun sich gerade aufgrund der neuen Situation, sicher für einige, viele Fragen auf.
 
Wahnsinn was man hier teilweise liest.

Für die zahlreichen Profispieler sollte das neue Gesetz ja kein Problem sein. Einfach auswandern und den Wohnsitz nach Malta verlegen.. Günstigere Lebenskosten, mehr Sonne und noch dazu keine Wettsteuern und keine Grauzone.

Von besorgten Adressbestätigungen sollte man dringend abraten, da man sich dadurch direkt mehrfach strafbar macht und zusätzlich auch beim booki die Gefahr erhöht.

Das Gesetzt trifft demnach hauptsächlich Freizeitapieler, die sich überlegen müssen, ob Wetten für sie rentabel ist. Falls ja müssen individuelle Lösungen her. Gibt ja ausreichend Möglichkeiten..
 
Kleiner Nachtrag,da es wohl falsch verstanden wurde. Ich sage nicht,das ich das gemacht habe, ich sage lediglich,das es auf Malta defintiv möglich ist und wahrscheinlich die billigere Version ist,als sich da alles aufzubauen. (In Russland übrigens auch oder der Ukraine) Was jeder da treibt, muss natürlich auch jeder für sich entscheiden.
 
Andere Länder mit Wohnsitzbestätigung, um dann mit den VPN IPs gebustet zu werden macht wenig Sinn.
Wenn man tausende Euro pro Monat verdient, einfach hinziehen.
Auf ne Strom oder Wasserrechnung zu kommen ist selbst für auf Malta lebende gar nicht so einfach btw.

Die gemeinsame Datenbank wird kommen (wenn die dt.Regierung das programmiert und unterhalten bekommt)
Dann sind vor allem Quotenfehler oder late bets nur schwer aufrecht zu halten. Bei 1000 Euro Einzahlung pro Monat anbieterübergreifend ist Schluß.
Wer gerne größere Summen mit "normalen" Wetten abgibt, der lässt das Geld auf dem/den Konten. Denn bestehendes Kaptial ist keine Einzahlung.
Schwierig wirds für die ständigen "100E rein, Wette gewonnen, 200E raus, beim anderen Anbieter 100E rein"- Wetter. Da ist bald Schicht im Schacht.
Boni gibts auch nicht mehr, bei 100E pro Jahr ist Sense, damit auch alle höheren Cashback Deals vom Tisch
 
Kleiner Nachtrag,da es wohl falsch verstanden wurde. Ich sage nicht,das ich das gemacht habe, ich sage lediglich,das es auf Malta defintiv möglich ist und wahrscheinlich die billigere Version ist,als sich da alles aufzubauen. (In Russland übrigens auch oder der Ukraine) Was jeder da treibt, muss natürlich auch jeder für sich entscheiden.

Eine smarte Wette bei einem maltesischen Bookie mit "Malta-Flagge" abgegeben und dein Konto ist "zu"
 
Die Formulierung des Umlaufbeschlusses sorgte nicht nur hier im Forum für Verwirrung und es ist tatsächlich so wie weiter oben schon vermutet wurde: Es wurde Einsatz mit Einzahlung verwechselt. Derzeit gibt es ein Einzahlungslimit von 1.000€ pro Anbieter und Monat, kein Einsatzlimit. Sobald die erwähnte Datenbank, in der alle Kunden der Bookies verwaltet werden, einsatzbereit ist (mit Inkfrafttreten des Glücksspieltaatsvertrags am 1.7.2021 soll es soweit sein) gilt dieses Einzahlungslimit anbieterübergreifend. Jeder Spieler darf dann also pro Monat nicht mehr als 1.000 Euro insgesamt auf alle lizenzierten Anbieter verteilt einzahlen. Dieses Limit kann nur in wenigen Fällen erhöht werden.

das ist so in meinen Augen nicht korrekt. Laut Glücksspielstaatsvertrag gibt es aktuell für Sportwetten ein Einsatzlimit von EUR 1000, und das wird in dem von dir verlinkten Beschluss auch nochmal so bestätigt (und unter welchen Voraussetzungen es erhöht werden darf). Ein Einzahlungslimit wird daraus erst im neuen Glücksspielstaatsvertrag ab Sommer 2021. Aktuell gibt es kein Einzahlungslimit für Sportwetten, sondern nur für Poker/Casino.
 
das ist so in meinen Augen nicht korrekt. Laut Glücksspielstaatsvertrag gibt es aktuell für Sportwetten ein Einsatzlimit von EUR 1000, und das wird in dem von dir verlinkten Beschluss auch nochmal so bestätigt (und unter welchen Voraussetzungen es erhöht werden darf). Ein Einzahlungslimit wird daraus erst im neuen Glücksspielstaatsvertrag ab Sommer 2021. Aktuell gibt es kein Einzahlungslimit für Sportwetten, sondern nur für Poker/Casino.

Auch laut Anbietern handelt es sich um ein EINZAHLUNGSlimit, das z.b. auch so in meinem Sunmaker Konto vermehrt, das man nicht mehr als 1000 einzahlen darf im Monat.

geldrausch

Wieso sollte es keine Boni mehr geben?
 
Ein Geoblocking von illegalen Seiten wird allem Anschein nach nicht vorgenommen.

oder vielleicht doch:

"Es wird eine neue Rechtsgrundlage für Maßnahmen gegen Diensteanbieter mit dem Ziel der Sperrung unerlaubter Glücksspielangebote („IP-Blocking“) geschaffen (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5). Entsprechende Maßnahmen sind inzwischen in 60 % der EU/EWR-Mitgliedstaaten vorgesehen und haben sich dort als effektiv erwiesen. Auch weitere Staaten diskutieren die Einführung entsprechender Maßnahmen (vgl. Europäische Kommission, Abschlussbericht der Studie „Evaluation of Regulatory Tools for Enforcing Online Gambling Rules and Channelling Demand towards Controlled Offers, veröffentlicht am 29. Januar 2019, S. 32 ff.). Diese Maßnahmen dürfen nur ergriffen werden, wenn sich unmittelbare Maßnahmen gegenüber dem Veranstalter oder Vermittler des unerlaubten Glücksspiels als nicht durchführbar oder nicht erfolgversprechend erwiesen haben. Die Maßnahmen müssen somit nicht zuvor versucht worden sein, wenn sie nach bisherigen Erfahrungen ins Leere laufen würden; sie zielen daher insbesondere auf Veranstalter und Vermittler mit Sitz im Ausland, die einer vollziehbaren Untersagungsverfügung nicht nachkommen."

Seite 129, https://www.vdai.de/regelwerke/GlueS...StV%202021.pdf

Ich hoffe, es wird Mirror URLs geben, die das Geoblocking (temporär) aushebeln.
 
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Die Regierung macht halt ernst jetzt gegen Privatanleger.
Im Tradingbereich von z.b. CFDs oder Brokern kann man ab nächstes Jahr ja auch nur noch maximal 10000 Euro Verluste mit Gewinnen gegenrechnen und alles darüber muss man Steuern zahlen, selbst auf Verluste.. Beispiel: Bsp. 50000 Gewinn, 50000 Verlust, macht 40000 zu Versteuern, sind ca. 10000 Steuer obwohl unter dem Strich kein Gewinn erwirtschaftet wurde.
Die wollen mit aller Macht ihre Riesterrente durchdrücken und Privatanleger bzw. private Nebenverdienstmöglichkeiten so weit es geht einschränken. Und da gehört Sportwetten dazu
 
Auch laut Anbietern handelt es sich um ein EINZAHLUNGSlimit, das z.b. auch so in meinem Sunmaker Konto vermehrt, das man nicht mehr als 1000 einzahlen darf im Monat.

der von Flo zitierte Beschluss sagt klar das Gegenteil. Genauso der Staatsvertrag. Kann natürlich ggf sein, dass sich da temporär auf eine inoffizielle Lösung geeinigt wurde (da es ja ab Juli 2021 eh so kommen soll), aber den nun geltenden Regularien entspricht das nicht
 
der von Flo zitierte Beschluss sagt klar das Gegenteil. Genauso der Staatsvertrag. Kann natürlich ggf sein, dass sich da temporär auf eine inoffizielle Lösung geeinigt wurde (da es ja ab Juli 2021 eh so kommen soll), aber den nun geltenden Regularien entspricht das nicht

Laut meinem Infos wurde dieser Beschluss falsch formuliert, Einzahlung und Einsatz verwechselt. Derzeit ist nicht davon auszugehen, dass Anbieter nach 1.000€ Umsatz bis Monatsende keine weiteren Einsätze zulassen.
 
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Laut meinem Infos wurde dieser Beschluss falsch formuliert, Einzahlung und Einsatz verwechselt. Derzeit ist nicht davon auszugehen, dass Anbieter nach 1.000€ Umsatz bis Monatsende keine weiteren Einsätze zulassen.

ehrlich gesagt vermute ich da eher ein falsches Verstehen auf der Seite der Buchmacher. Das Einsatzlimit steht so seit Jahren im (nun, mit Vergabe der Lizenzen auch gültigen) Glücksspielstaatsvertrag, und um den zu ändern, bräuchte es wieder eine Ratifizierung aller Bundersländer etc.

Aber wenn es anders gehandhabt/geduldet wird, soll mir das natürlich recht sein.