Glücksspielstaatsvertrag - was ändert sich 2020-2021?

Die Leitlinien im Überblick: https://innen.hessen.de/sites/defau...-30_gemeinsame_leitlinien_bv_gluecksspiel.pdf
Von größerem Interesse dürfte Absatz 1. i) sein:
"Die Spieler sind bei der Registrierung aufzufordern, ein domainbezogenes individuelles monatliches Einzahlungslimit von maximal 1.000 Euro festzulegen..."

Es soll also ein monatliches Einzahlungslimit von maximal 1.000 Euro pro Anbieter geben. So eindeutig war es mWn bisher nirgends formuliert, weshalb teilweise vermutet wurde, dass das 1.000€ Limit anbieterübergreifend gelten könnte.
 
Stellungnahme des DSWV: https://dswv.de/uebergangsregelung-f...bare-vorgaben/

"Dass die Übergangsregelung dennoch mit Problemen einhergehen wird, liegt an den unverhältnismäßig kurzen Umsetzungsfristen für IT- und Spielerschutzvorgaben. Weil mehrere Bundesländer wochenlang auf der Bremse standen, erfuhren die Anbieter erst am 1. Oktober 2020, also nur zwei Wochen vor dem Stichtag, welche konkreten technischen Anforderungen an die Tolerierung ihrer Angebote gestellt werden. Weiterhin gibt es keine Ansprechpartner zur Klärung technischer Detailfragen bei den Behörden, da die Zuständigkeiten ungeklärt sind. Zugleich kündigen aber mehrere Glücksspielaufsichtsbehörden in den Bundesländern ab Tag eins die härtestmögliche Ahndung jeglichen Regelverstoßes an – bis hin zum Ausschluss der Anbieter aus künftigen Lizenzverfahren.

Mathias Dahms vermutet dahinter politisches Kalkül einzelner unzufriedener Länder:

“Eine nur zweiwöchige Implementierungsfrist von komplexen IT-Projekten ist ein Ding der Unmöglichkeit. Unter normalen Bedingungen benötigt so ein Prozess einen Zeitrahmen von mehreren Monaten. Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt, weiß das. In einigen Bundesländern scheint der Frust über die Neuregulierung des Glücksspielwesens jedoch grenzenlos zu sein. Den privaten Glücksspielanbietern soll es scheinbar möglichst schwer gemacht werden, staatliche Vorgaben zu erfüllen und Lizenzen zu erhalten. Deswegen wurden auch die Entscheidung über Tolerierungskriterien so lange hinausgezögert. (...)”
 
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Karamba Sports hat zu mir gesagt,das Sie zu 99,9% den deutschen Markt bis Ende Oktober verlassen werden.
Comeon/Mobilbet sind noch am grübeln, was Sie machen, aber auch da sieht es nicht gut aus.
Diese 1000 Euro sind so ein Witz! Die kann man zwar bei entsprechendem Einkommen erhöhen lassen,aber ganz ehrlich,ich lebe vom Wetten, wie soll ich da ein offizielles Einkommen nachweisen?? Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.Mal davon abgesehen,das ich alleine heute, wetten im 6 stelligen Bereich getätigt habe, das ist einfach nur zum kotzen!!!
Es bleiben folglich nur Anbieter aus dem "Schwarzmarkt", wenn man dann noch vernünftig wetten will!
 
Jeder, der nicht unter das Einzahlungslimit und das Verlustlimit fallen will, sollte bei allen Bookies, die interessant sind ein Konto vor dem 15. Oktober eröffnen. Jede Kontoeröffnung danach zieht das Limit nach sich.

Woher stimmt die Info, dass das Limit für bereits bestehende Konten keine Anwendung findet?
 
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