Glücksspielstaatsvertrag - was ändert sich 2020-2021?

Der eine sagt 1000 Euro pro Anbieter, der andere 1000 Euro insgesamt.

bis Mitte 2021 sind es 1000 Euro pro Anbieter/Monat Einsatzlimit. Der Entwurf für danach sieht stattdessen 1000 Euro Einzahlungslimit insgesamt (anbieterübergreifend) pro Monat vor

edit: beides bezieht sich übrigens nur auf online abgegebene Wetten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist an der over/under Sache was dran oder nur Bild Geschwurbel?

wird schon stimmen, die Bild ist da gut informiert. Aber die Entwürfe ändern sich ja auch stetig. Habe den aktuellsten nicht gesehen.

Letztendlich ist es aber auch gar nicht so verkehrt: je mehr Schwachsinn sie da reinschreiben, desto geringer ist die Chance, das Ganze auch durchzubringen - schließlich müssen da 2021 erstmal wieder alle Bundesländer zustimmen, sonst hat sich das Thema Glückspielstaatsvertrag sowieso erstmal erledigt.
 
Letztendlich ist es aber auch gar nicht so verkehrt: je mehr Schwachsinn sie da reinschreiben, desto geringer ist die Chance, das Ganze auch durchzubringen

Je mehr Schwachsinn sie da reinschreiben, desto höher aber auch die Chance, dass am Ende mehr Schwachsinn übrig bleibt.

schließlich müssen da 2021 erstmal wieder alle Bundesländer zustimmen, sonst hat sich das Thema Glückspielstaatsvertrag sowieso erstmal erledigt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Länder dann wieder in die Grauzone zurückkehren. Da halte ich selbst eine Co-Existenz von bis zu 16 verschiedenen Rechtsprechungen für wahrscheinlicher; der Super-GAU aus Sicht der Industrie.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Länder dann wieder in die Grauzone zurückkehren. Da halte ich selbst eine Co-Existenz von bis zu 16 verschiedenen Rechtsprechungen für wahrscheinlicher; der Super-GAU aus Sicht der Industrie.

ja, das ist klar, so war das auch gemeint. Ich denke, dass das aktuell das wahrscheinlichste Szenario ist
 
Ich dachte immer die DDR ist Geschichte. Das ist ja eine Zensur vom Übelsten.

"In eineinhalb Jahren sollen alle Wetten staatlich überwacht werden, hierfür soll eine eigene Behörde gegründet werden."

Jene Politiker die am Futtertrog sitzen gründen einen eigene Behörde um zu überwachen ob Hinz und Kunz nichts unrechtes machen. Hoffe die überwachen auch die Casinos das keiner mehr als Tausend Euro im Monat umwechselt und damit spielt. Das ganze ist ein einziger Anschlag auf die Sportwetter.
 
Hieß es nicht mal man wolle den lizenzierten Anbietern einen Anreiz bieten, damit die Kunden nicht in den Schwarzmarkt gehen? Was soll daran attraktiv sein? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es so kommen wird, dass der Sportwetter nur 1000 Euro insgesamt monatlich einsetzen darf. Da hätte kein Anbieter was davon eine Lizenz zu erwerben. Und für den Staat kann es doch nicht von Vorteil sein. Weniger Einsatz heisst deutlich weniger Einnahmen.
 
Fazit bleibt einfach, das die Regulierung vom Staat gemacht wird und das dort nicht die hellsten Leuchten hocken, das wissen wir alle, darüber braucht man nicht zu diskutieren.
Das dieses mit zunehmender Zeit noch eher verschlimmbessert wird, wenn mal einer die Daten der Kunden analysiert und evtl. merkt das der ein oder andere doch ein erfolgreicher Sportwette ist, dann dürfte es auch nicht lang dauern das Gewinne besteuert werden.

Ich zitiere mich mal selbst. Regierung kann doch den Hals nicht voll bekommen.
 
Ob da 10 Millionen oder 100 Millionen Steuern generiert werden, spielt doch keine Rolle im Grundgedanken der kaputten Politiker.
Zum Thema Casino folgender Absatz aus der Bild: Ebenfalls reguliert wird der Online-Casinomarkt. Der Staat will das Internet quasi abschließen! Für drei Stunden am Tag soll kein Casino-Spiel (u.a. Roulette, Blackjack Automaten) möglich sein.

Ich bezieh mich mit meiner Aussage ja auf die Gewinne der "Zocker" - gibt genug Glückstreffer täglich.