Zur Aufstellung möchte ich noch ergänzen.
In Freundschaftsspielen wird ja oftmals wild durchgetauscht. Das kann in zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten resultieren, also auf die Performance bezogen. Ich hab mir angewöhnt mich in friendlies raus zu traden, wenn es möglich ist. Ja ich weiß, Marge, commision usw. Aber Volatilität kann einfach auch gewaltig nerven.
Als Beispiel, die kleine Analyse die ich zum Freundschaftsspiel St. Gilloise - Lierse geschrieben habe. Bei manchen Euro Bookies hast zur Eröffnung Quoten bis zu @6 bekommen (die ich leider nicht einsacken konnte). Closing line war 2,66 bei pinnacle und völlig unabhängig ob man an die closing line Theorie glaubt oder nicht, wenn du für 2,66 in Asien verkaufst, dann hast du ordentlich Profit eingefahren.
Mal angenommen man hätte die Wette laufen lassen, die ersten Minuten spielten hier gut in unsere Hände und nach der frühen 2:0 Führung, gabs Quoten fürs X Um die @5 herum, Sieg Gilloise war irgendwo bei @7,5 knapp über @8 sogar kurzzeitig bei pinnacle. Will sagen, man hatte hier mehrmals die Möglichkeit ordentlich Profit einzufahren oder sich zumindest soweit raus zu kaufen, dass die 0 steht. Und bei friendlies würd ich das auf jeden Fall so machen, wenn die Möglichkeit da ist. Natürlich ist das leichter gesagt als getan und läuft auch nicht immer so, aber gute Wetten können verloren gehen, schlechte Wetten trotzdem gewonnen werden. Ich denk das ist als Strategie soweit ganz solide für friendlies, weil es hier einfach verdammt schwierig ist an gute Infos zu kommen. Mein Herz dankt es mir auf jeden Fall [[laugh]]