Gamebookers nimmt jetzt PSC Gebühren

Shining schrieb:
...nämlich dass Kontobewegungen aus Sportwetten nicht unbedingt sofort einen schrägen Eindruck machen. Habe es selbst bemerkt als ich einen höheren Kredit (sechsstellig) benötigt habe....

Ging diese High-Roller-Wette durch?

Es kommt auf die Gesamtsituation des Bankkunden an, dazu gehört auch der Verlauf u.s.w.

Mir sind nicht wenige Fälle bekannt, in denen Banken erst mal Online-Cash-Verfügungen stoppen, wenn erste Unregelmäßigkeiten auftauchen.

Die Banken loggen jedes Profil mit, das sollte man als Kunde wissen.

Tipp: Fürs Zocken ein extra Girokonto einrichten, am besten ein reines Onlinekonto. Diese extra Giro dann aber bitte nicht bei der Hausbank... [[aetsch]]



Lisa-M.
 
dC schrieb:
Außerdem gibt es Menschen, die möchten gerne anonym ihre Wetten abgeben, ohne daß die Bank oder das Kreditinstitut der Kreditkarte sämtliche Transaktionen mitloggt und ggfls noch an Beamte des Staates aushändigt, ...


Gruss
dC

Naja das mit der Anonymität ist sowieso eine Fiktion. Betfair gibt ganz offiziell (wenn auch im Kleingedruckten verborgen) Deine Daten an verschiedenste Institutionen weiter, und was das innerhalb der EU bedeutet, bedarf keiner näheren Erklärung.

In Vorarlberg gibts ein "Wettengesetz", das Wettbüros verpflichtet, bei Wetten über 500 Euro die Identität des Kunden festzustellen. Wird sicher Schule machen. Wens interessiert, dem kann ich gern die Nummer des Landesgesetzblatts heruassuchen, da kann man dann nachlesen, wies gemacht wird.
 
Shining schrieb:
....
Wie gesagt, ich habe komplett konträre Erfahrungen gemacht, kann aber net beurteilen wie es hinter den Kulissen läuft...


Shining, es ist genau so wie es dC beschrieben hat.

Für den Kontenverlauf gibt es sogar Software, die Dein Verhalten berechnet..u.s.w., damit Dich Dein Berater zielgerichtet ansprechen kann.

Und natürlich läuten alle Alarmglocken(!), wenn Du zwei Mal in der Woche im Spielcasinos Geld ziehst und hohe Bookie-Umsätze auf der KK hast. Der Banker wird sich aber nix anmerken lassen, wenn Dein sonstiger Status ok ist, wenn also noch reichlich Masse da ist :mrgreen:



Lisa-M.
 
Lisa-Marie schrieb:
Shining, es ist genau so wie es dC beschrieben hat.

Für den Kontenverlauf gibt es sogar Software, die Dein Verhalten berechnet..u.s.w., damit Dich Dein Berater zielgerichtet ansprechen kann.

Und natürlich läuten alle Alarmglocken(!), wenn Du zwei Mal in der Woche im Spielcasinos Geld ziehst und hohe Bookie-Umsätze auf der KK hast. Der Banker wird sich aber nix anmerken lassen, wenn Dein sonstiger Status ok ist, wenn also noch reichlich Masse da ist :mrgreen:

Lisa-M.

Ahhhhh, dann bin ich gebrandmarkt... :mrgreen:

Trotzdem sollte man das ganze net überschätzen, denn bei größeren Krediten wirst so oder so genauer unter die Lupe genommen.

Shining

P.S.: Das mit Casinos kann ich allerdings bestätigen, auch sollte man nicht bei Bankomaten in der Nähe von Casinos abheben, da schauen die Banken ein bisserl drauf - hab ich mal gehört... :mrgreen:
 
Kurz noch zur Ergänzung:

Hintergrund dieses Ratings ist, dass gerade die Banken besonders schlechte Erfahrungen mit Zockern gemacht haben: Zocker-Konten platzen häufiger als andere Konten ...u.s.w.

Daraus prognostiziert man aus dem Durchschnitt der Vergangenheit in die Zukunft.

Es ist eben aus Bankersicht nicht das Gleiche, ob der Kunde sich für 500 ne Lederjacke kauft oder 500 bei betfair einzahlt.



Lisa-M.
 
@Shining

100 % ACK, die Gesamtsituation und Konto/Zahlungshistorie ist entscheidend.

@Lisa

die besagte Software wird ständig ausgebaut, hatte selbst schon Angebote von Projekten, keines aber angenommen. Das wird alles nur noch zentral über Server laufen, und leider sind die guten, alten Zeiten bald vorbei, wo man zu seiner Filliale um die Ecke ging, den Leiter kannte und dieser mit seiner Unterschrift einiges bewegen konnte. Zentralsteuerung, soll die Kosten des Fillialgeschäfts senken, irgendwann braucht man sie gar nicht mehr, siehe Post. Der Server berechnet dein Ratingsystem und gut is´. Der Mensch in einer bestimmten, temporär evtl. schlechten Situation, zählt nicht mehr. Auch für Firmen, Basel II ist angesagt, die Kriterien sind schon echt krass. Allein für IT Security, die auch in das System als Rating einfließt, schläft Deutschland noch ein Dornröschenschlaf, das gibt noch ein böses Erwachen.


@Mike

Nein, dieses Gesetz kenne ich nicht, auch die Vorgehensweise mit den Wetten > 500 kannte ich nicht, gut daß ich es jetzt weiß ;-)

--

Das Problem ist auch, solltest Du tatsächlich noch ein persönliches Gespräch führen können, und der Entscheider blättert durch die Unterlagen, verbirgt sich mit seiner Genehmigung auch gegenüber seinem Vorgesetzten, und es gehen ihm vor der Unterschrift Gedanken durch den Kopf (was habe ich gelesen, Interwetten, B+W, Unibet, usw...)
- der Typ zockt doch, das kann noch ausarten, dann _kann_ das das Zünglein an der Waage sein und zu einer negativen Entscheidung führen.

Und eigentlich geht es keinen was an, wo, wie und was ich mit meinem Geld mache.

Aber eines sollte ja klar sein, es werden noch härtere Zeiten kommen, 1984 läßt grüßen.

Und wirklich, ich sehe das nicht zu schwarz, als Entwickler habe ich fast jeden Tag damit zu tun, allein schon durch Gespräche mit anderen Entwicklern... Was da teilweise, gerade bei den "großen" Firmen/Konzernen abgeht (und Banken) ist schon krass!

na dann, egal, viel Erfolg bei den Wetten heute!

dC
 
es ist eigentlich egal was wir hier Diskustieren.

Für GB ist es einfach eine Kostenfrage und da PSC zu teuer ist wird ein Teil der Kosten einfach auf den Kunden abgewälzt.

Mich wundert die Aufregung nur.... sonst schlucken wir doch eh alles... Benzinpreise klettern ohne Ende und trotzdem fahren wir mit dem Auto... und so wirds vermutlich auch mit PSC sein... für jene die nicht davon wegkommen.
 
Shining schrieb:
Zurück zum Thema: Die Gebühren von PSC scheinen eine kleine Frechheit zu sein, ich kann GB da schon verstehen, auch wenn es mir als Wetter nicht gefällt denn da werden sicher andere auch nachziehen. [[droh]]

Shining

das stimmt, die gebühren gehen bis 19% für micropayment. und da kann ich so einen buchmacher verstehen. woanders is das auch so, die kosten werden einkalkuliert im preis, nur da bekommt der kunde das nich so genau mit, es sei denn, er verfolgt die preise. wenn ich nach sowas gehe, dürfte ich nich mal mehr lebensmittel kaufen bei dem oder dem händler. ich denke auch, dasz die andren sehr bald nachziehen. in wieweit das nachteilig für psc sein wird, wird sich zeigen.
 
Coolfox schrieb:
Mich wundert die Aufregung nur.... sonst schlucken wir doch eh alles... Benzinpreise klettern ohne Ende und trotzdem fahren wir mit dem Auto... und so wirds vermutlich auch mit PSC sein... für jene die nicht davon wegkommen.

tja, aufregen tut es mich auch, aber ich kann hier trotzdem nich auf ein auto verzichten und andre bei mir hier auch nich, weil inner kleinstadt umringt von dörfern kannste busfahren knicken und wenn ich mal ausserhalb fahren will in andre städte, dann sind´s gleich 40 - 50 km und mit dem fahrrad wär das schlecht. und etliche, die hier zum arbeiten reinfahren, müssen morgens um 6 anfangen, der erste bus fährt aber ers bei denen um 7 und dann wieder stündlich. tja, was soll man da machen? die wissen wohl auch um diesen umstand hier bei mir.
 
elber schrieb:
das stimmt, die gebühren gehen bis 19% für micropayment. und da kann ich so einen buchmacher verstehen. woanders is das auch so, die kosten werden einkalkuliert im preis, nur da bekommt der kunde das nich so genau mit, es sei denn, er verfolgt die preise. wenn ich nach sowas gehe, dürfte ich nich mal mehr lebensmittel kaufen bei dem oder dem händler. ich denke auch, dasz die andren sehr bald nachziehen. in wieweit das nachteilig für psc sein wird, wird sich zeigen.

Kurz und gut, wenn diese Provisionsätze stimmen (und das nehme ich jetzt einmal an), dann kannst du eine Weitergabe vergessen, denn mehr als 3% Gebühren wird fast niemand schlucken (noch dazu wo dann fast alle Alternativen - außer vielleicht Western Union - billiger wären) und selbst wenn ich 5% Gebühren vom Einzahler kassiere bleibt bei mir als Unternehmer noch genug an Gebühren hängen und meinen Kunden habe ich auch verärgert...
Unglaublich diese Provisionssätze, da ist ja wirklich jedes Wettbüro dumm dass diesen Service kostenlos anbietet (als Ökonom, nicht als Wetter gesprochen).

Shining
 
Shining schrieb:
elber schrieb:
das stimmt, die gebühren gehen bis 19% für micropayment. und da kann ich so einen buchmacher verstehen. woanders is das auch so, die kosten werden einkalkuliert im preis, nur da bekommt der kunde das nich so genau mit, es sei denn, er verfolgt die preise. wenn ich nach sowas gehe, dürfte ich nich mal mehr lebensmittel kaufen bei dem oder dem händler. ich denke auch, dasz die andren sehr bald nachziehen. in wieweit das nachteilig für psc sein wird, wird sich zeigen.

Kurz und gut, wenn diese Provisionsätze stimmen (und das nehme ich jetzt einmal an), dann kannst du eine Weitergabe vergessen, denn mehr als 3% Gebühren wird fast niemand schlucken (noch dazu wo dann fast alle Alternativen - außer vielleicht Western Union - billiger wären) und selbst wenn ich 5% Gebühren vom Einzahler kassiere bleibt bei mir als Unternehmer noch genug an Gebühren hängen und meinen Kunden habe ich auch verärgert...
Unglaublich diese Provisionssätze, da ist ja wirklich jedes Wettbüro dumm dass diesen Service kostenlos anbietet (als Ökonom, nicht als Wetter gesprochen).

Shining

Shining, elber hat schon Recht, ich glaube die Provisionssätze bei PSC liegt bei mircopayment sogar bis zu 20%. Unter Mircopayment versteht man aber Betrag unter 5 Euro. Was man per PSC bei Bookie einzahlt handelt sich um macropayment. da ist Provisionsätze viel kleiner. Aber es ist durchaus möglich, dass die Bookie höhere Provision als bei CC zahlen muss.
 
Paysafecard erwirtschaftet noch Verluste, hier mal ein Bericht vom Wirtschaftsblatt.at:

WirtschaftsBlatt. Als riesige Erfolgsstory kann man das Projekt Paysafecard noch nicht bezeichnen. Seit die Paysafecard im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde, hat das dazugehörige Unternehmen Paysafecard.com Wertkarten AG noch keine Gewinne erzielt.

Auch im Geschäftsjahr 2003 ist der Turnaround noch nicht geglückt. "Das Minus wird bei knapp einer Million Euro liegen", verrät Paysafecard-Vorstand Michael Müller. Dabei war 2003 das Schlimmste schon überstanden, denn 2002 betrug der Jahresverlust noch 4,4 Millionen Euro. Müller: "Das schlechte Ergebnis wurde durch einmalige Wertberichtigungen in den beiden operativen Tochtergesellschaften hervorgerufen."

Erst 2005 werden sich die Hauptaktionäre Hannes Androsch, AT&S-Chef Willi Dörflinger (gemeinsam ca. 60 Prozent) und die Bawag (22 Prozent) über Gewinne freuen können. Solange will man dem Projekt jedenfalls die Treue halten. "Die Paysafecard ist eine fulminante Zukunftshoffnung. Bei Start-ups muss man damit rechnen, dass es mit den Gewinnen etwas länger dauert", meint Bawag-Sprecher Thomas Heimhofer. Auch Vorstand Müller ist mit der Geschäftsentwicklung zufrieden: "Wir haben beim Transaktionsvolumen vor kurzem eine Schallmauer durchbrochen." In welcher Höhe diese lag, wollte er aber noch nicht verraten. Die monatlichen Wachstumsraten beim Transaktionsvolumen schätzt Müller auf zehn bis zwölf Prozent. Im August 2003 sind insgesamt eine Million Karten an den Mann gebracht worden.

Rund zwei Drittel des Umsatzes von rund 1,5 Millionen Euro erzielt das Unternehmen in Deutschland, den Rest in Österreich. Am stärksten gefragt sind unter Paysafecard-Usern Internet-Sportwetten und das Downloaden von Musik aus dem Netz. Jetzt sieht sich Paysafecard auch in neuen Märkten um. Müller: "Interessant sind für uns Länder mit hoher Rate an Internet-Usern und gleichzeitig geringer Kreditkartendurchdringung." Als Beispiele nennt er Südosteuropa und Skandinavien.


Angelika Kramer


Quelle




Lisa-M.
 
mich wundern die geschäftsverluste von paysafecard nicht allzu sehr. anscheinend schreibt man bei denen "marketing" sehr klein. wenn ich bedenke, wie die ihre homepage pflegen und welche verkaufsstellen die angeben, die nie über paysafecards gehört haben...

zum thema gb:
ich bin (war) ein eingefleischter gb-fan. schnelle ein-/auszahlung. support reagiert schnell auf evtl. nachfragen. @ sind soweit ok. aufbau der seite optimal.
doch zuletzt haben die sich einige grosse patzer erlaubt, die mich doch dazu bewegen werden, demnächst woanders einzuzahlen:

1. die provision bei AHC. das ist für mich verarschung hoch drei. hab damals schon aus diesem grund iw abgelehnt. spiele z.zt. zwar relativ wenig AHC, aber warum soll ich bei pari kohle ablassen? [[nixweiss]]

2. das in letzter zeit vermehrte ausbleiben von wett-möglichkeiten (vor allem im american sport). oft werden HC oder totals gar nicht oder nur teilweise angeboten.

3. PSC-gebühren. kann aber damit leben.

bin zwar kein finanz-experte, aber glaube kaum, dass "nur" weil man wettet oder ins casino geht, man schlecht bei der bank steht. die zahl derer, wo der bank-computer evtl. "zockeralarm" ausspuckt, ist wahrscheinlich gering. noch geringer die zahl, die bankrott machen. das planen die banken in ihrer kalkulation mitein.
kreditos ist nun mal ein sehr rentables geschäft, warum sollte man daruf verichten!?!
ich kann mich noch erinnern, als in den casinos die geld-verleiher durch die saale schlenderten (natürlich gabs sie offiziell nicht). am nächsten tag waren dann 20% zinsen fällig. man muss auch dazu sagen, dass früher viel mehr geld umgesetzt wurde und etliche unternehmens-barone zockten. heute ist das alles passé.
 
kiko schrieb:
...dass "nur" weil man wettet oder ins casino geht, man schlecht bei der bank steht...

Doch Baby, Dein Rating singt...ähem sinkt...is so!

Die Banker haben da so ihre Erfahrungen mit notleidenden Konten/Kunden...

Aber es kommt wirklich auf die Gesamtsituation an!!!

Wenn Du gut verdienst, aber trotzdem immer am äußersten Dispo klebst plus Kredite am laufen hast...u.s.w., dann fragt sich der Banker automatisch: Wo läßt der seine Kohle...? Und die Software liefert ihm die Antwort: Ach so, der ist ja Zocker.....Das Ausfallrisiko ist bei Zockerkunden DEUTLICH höher, als bei Normalos.



Lisa-M.