Formel 1 - Saison 2004

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München - McLaren-Mercedes und seine neuen Autos - da passt nicht immer alles so zusammen, wie es eigentlich sollte.

Nachdem der MP4-18 im vergangenen Jahr aufgrund mehrerer Mängel nicht einen Renneinsatz hatte und als einer der größten Flops überhaupt in die Formel-1-Geschichte einging, gibt es jetzt auch Probleme mit dem Nachfolgemodell MP4-19. Allerdings sind diese wesentlich geringer.

"Problemkind" ist Alexander Wurz. Der baumlange Österreicher passt nicht richtig in das zu enge Cockpit des neuen Silberpfeils.

Ellenbogen stieß am Feuerlöscher an

Während der Dezember-Testfahrten in Jerez machten sich die Schwierigkeiten bemerkbar. Wurz' Ellenbogen krachte immer wieder gegen den an der Cockpit-Innenseite befestigten Feuerlöscher.

Aufgrund der dadurch enstandenen Schmerzen konnte der 29-Jährige nur vier Runden im neuen Auto absolvieren. Danach stieg er in den alten MP4-17D, während Pedro de la Rosa seinen Platz einnahm und im MP4-19 einen neuen Rundenrekord fuhr.

Der Spanier war danach voll des Lobes für den silbernen Boliden: "Im Cockpit ist alles viel komfortabler als beim MP4-18. Man fühlt sich gleich wie zu Hause."

Umbau bis Januar-Tests vollzogen

Da aber auch Wurz' Qualitäten als Testfahrer für McLaren unverzichtbar sind, muss das Cockpit ein wenig umgebaut werden.

Wie aus Team-Kreisen zu hören war, dürfte dies bis zu den Tests im Januar geschehen sein.

Auch Mansell hatte Probleme

Probleme mit der Breite der Cockpits sind für McLaren übrigens nicht neu.

1995 klagte Nigel Mansell über die zu schmale Fahrerzelle des MP4-10. Der 31-fache Grand-Prix-Sieger und Weltmeister von 1992 verpasste daher sogar den Saisonbeginn.
 
München - Die Zeiten, in denen Ferrari ein Formel-1-Rennen allein durch eine geniale Strategie gewinnen konnte, sind seit der Saison 2003 vorbei.

Zu oft vergriff sich Chef-Stratege Ross Brawn vor allem beim Bestimmen der Benzinmenge für das Qualifying und bescherte seinem Fahrer Michael Schumacher so Startplätze in Regionen, die er vorher nur aus dem Rückspiegel kannte.

Brawn gesteht Fehler ein

"Das Qualifying wurde 2003 Teil der ganzen Strategie - und da waren wir in den ersten Rennen nicht wirklich auf der Höhe", gibt Brawn selbst gegenüber dem "kicker" zu.

Offenbar kam der Brite mit der neuen Regelung, dass die Autos zwischen Qualifikation und Rennen nicht mehr betankt werden dürfen, nicht zurecht.

"Wir haben es geschafft, ihn zurückzuholen"

Damit das 2004 nicht wieder passiert, greift Ferrari in die Trickkiste: Die Roten reaktivieren den ehemaligen Renningenieur von Michael Schumacher, Luca Baldisseri. Er soll in Zukunft an Stelle von Brawn die Rennstrategien festlegen. (Sichern Sie sich jetzt Ferrari-Fanartikel. Besuchen Sie den Sport1-Shop!)

"Wir haben es geschafft, ihn zurückzuholen", freut sich der vermeintlich degradierte Ross Brawn. "Weil ich jemand brauchte, der mir bei der Strategie assistierte. Die ganze Vorbereitung, die ganzen Parameter - das ist alles komplizierter geworden."

Durch diese Entscheidung befördert die Scuderia Baldisseri vom "Beinahe-Ruhestand" in eine der wichtigsten Positionen im Team. Denn der Italiener hatte sich laut Brawn nach dem miserablen Saisonstart 2003 schon "beinahe vom Rennsport zurückgezogen".

Weitere Umwälzungen im Gange

Mit der Personalie Baldisseri sind die Umwälzungen bei Ferrari auf dem Weg zum sechsten Konstrukteurs-Titel in Folge aber noch nicht abgeschlossen.

Wie Ross Brawn weiß, hat Präsident Luca di Montezemolo "einige Leute aus dem zweiten und dritten Glied promoviert, damit einige Techniker nachrücken können. So wie man ein Fenster öffnet, um frische Luft reinzulassen..."
 
Das find ich geil. Da ist seit Ewigkeiten wieder mal ein Österreicher in der F1 und dann wird ne Weltmeisterschaftswette angeboten und er ist gleich dabei :mrgreen:


Schumacher M. WM 2004 01.03 12:00 2.50
Montoya WM 2004 01.03 12:00 3.40
Schumacher R. WM 2004 01.03 12:00 3.60
Raikkonen WM 2004 01.03 12:00 8.00
Barrichello WM 2004 01.03 12:00 20.00
Alonso WM 2004 01.03 12:00 25.00
Coulthard WM 2004 01.03 12:00 35.00
Trulli WM 2004 01.03 12:00 50.00
Klien WM 2004 01.03 12:00 1000.00




Michi
 
Michi schrieb:
Das find ich geil. Da ist seit Ewigkeiten wieder mal ein Österreicher in der F1 und dann wird ne Weltmeisterschaftswette angeboten und er ist gleich dabei :mrgreen:


Schumacher M. WM 2004 01.03 12:00 2.50
Montoya WM 2004 01.03 12:00 3.40
Schumacher R. WM 2004 01.03 12:00 3.60
Raikkonen WM 2004 01.03 12:00 8.00
Barrichello WM 2004 01.03 12:00 20.00
Alonso WM 2004 01.03 12:00 25.00
Coulthard WM 2004 01.03 12:00 35.00
Trulli WM 2004 01.03 12:00 50.00
Klien WM 2004 01.03 12:00 1000.00




Michi


Na wenn das mal keine BIG BET ist........ [[winkewinke]]


Gruß
Luke
 
Der neue BMW ist da


Als erstes Formel-1-Team hat BMW-Williams sein neues Auto für die Saison 2004 offiziell präsentiert. Vor rund 300 geladenen Gästen im spanischen Valencia enthüllte ein Mechaniker des Teams, der mit einem Sauger die Abdeckung entfernte, den neuen Boliden und gewährte der Öffentlichkeit den ersten Blick auf den FW26. "Wir wären sehr enttäuscht, wenn wir nicht Weltmeister werden würden", so die unmissverständliche Vorgabe von Teamchef Frank Williams an sein 'jüngstes Baby'.

Schon beim Saisonstart in Australien soll der Wagen, dessen auffälligste Neuerung die völlig überarbeitete, sehr eigenwillige Frontpartie ist, den ersten Sieg einfahren. "Ich erwarte viel von diesem Wagen. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Wir können uns nicht einreden, wir hätten noch Zeit. Was zählt, ist der Titel", sagte Ralf Schumacher, der im Anschluss an die Vorstellung auf dem Valencia Circuit ebenso wie sein kolumbianischer Teamkollege Juan Pablo Montoya die ersten Runden im neuen Dienstfahrzeug absolvierte.

Mit der ungewöhnlich frühen Präsentation in diesem Jahr will BMW-Williams Zeit gewinnen, um bis zum Saisonstart das Auto zu optimieren. "Wir haben aus unseren Erfahrungen gelernt", sagte Williams-Technikchef Patrick Head und fügte an: "Der Anspruch für Williams ist, Titel zu gewinnen. Das ist die längste Zeit in der Williams-Geschichte ohne Weltmeisterschaft, und unser Ziel sind beide Titel." Zuletzt hatte Williams 1997 eine Weltmeisterschaft für sich entschieden.

Das Williams-Team, das eher für konservative Konstruktionen bekannt ist, überraschte bei der Vorstellung in Valencia mit einem innovativen Konzept. Rund 250.000 Arbeitsstunden wurden in das neue Chassis investiert, 4.000 technische Zeichnungen angefertigt. Dabei wurde die gesamte Frontpartie radikal verändert, um die Aerodynamik zu verbessern. Am auffälligsten sind die Änderungen an der ungewöhnlich kurzen Fahrzeugnase mit zwei vorgelagerten Flügelelemente. "Ein schönes Auto ist es nicht", gestand Williams. Den Motor entwickelte BMW. Der P84 gilt wie seine Vorgängermodelle mit rund 900 PS als stärkstes Aggregat in der Formel 1. Das veränderte Reglement stellt neue Ansprüche an die Motoren. Da ein Motor an einem Rennwochenende bis zu 800 Kilometer durchstehen muss, ist neben Leistung auch mehr denn je Standfestigkeit gefragt.

Während die Konkurrenz von McLaren-Mercedes mit dem neuen MP4-19 bereits im vergangenen Herbst intensiv probte, wird der neue BMW-Williams von Mittwoch an für sieben Tage im andalusischen Jerez erstmals ausgiebig getestet. Ferrari wird voraussichtlich Ende Januar seinen neuen F2004 der Öffentlichkeit zeigen
 
München - Vor zwei Tagen präsentierte das BMW WilliamsF1 Team seinen neuen Boliden - und überraschte damit die Konkurrenz.

Mit der rochenförmigen Nasen-Optik gelang der bayrisch-britischen Allianz eine spektakuläre Neuerung, mit der man dem Titel 2004 ein großes Stück näher gekommen sein will.

Doch wie reagiert nun die Konkurrenz von Ferrari auf den Weiß-Blauen Coup?

Gelassenheit bei den Roten

Kurzfristig lässt sich am Grundkonzept eines Autos natürlich nichts mehr ändern. Schließlich soll der Nachfolger des "Roten Hais" Ende Januar der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Vielleicht haben die Roten das auch gar nicht nötig, wie Formel-1-Experte Hans-Joachim Stuck im Gespräch mit Sport1 vermutet: "Ferrari wird die Neuerung mit Sicherheit ruhig aufgenommen haben, schließlich werden sie ja auch ihre Entwicklungen gemacht haben. Die werden das zunächst sehr gelassen beobachten. Vorläufig gibt es noch keine Alarmstufe Rot."

Eine Art Panik könnte beim Weltmeister-Team aus Maranello trotzdem noch ausbrechen. "Wenn es zum ersten Aufeinandertreffen zwischen beiden Autos kommt und der Williams-BMW dann tatsächlich eine Sekunde schneller fährt, dann muss Ferrari natürlich etwas machen", glaubt Stuck. (Kann sich BMW-Williams 2004 den Titel holen? Diskutieren Sie mit anderen Usern im Motorsport-Forum!)

Neuer Unterboden ist entscheidend

Für den erfolgreichen Rennfahrer liegt das Geheimnis des neuen FW26 nicht so sehr in dem, was so offensichtlich zu erkennen ist. "Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Vorteil bringen. Auch wenn Innovationen natürlich immer wichtig sind. Ich glaube aber, dass die neue Nase nur ein geringer Teil der wichtigen Neuerungen ist. Viel entscheidender ist, was sich am Unterboden abspielt", vermutet der 53-Jährige gegenüber Sport1.

"Die BMW-Nase sieht zwar spektakulär aus, aber der neue Unterboden des Autos ist das Entscheidende. Die Luft wird nun anders geführt und erzeugt dadurch mehr Abtrieb. Die Nasenform ist dafür ausgelegt, die Luftströme neuartig um das Auto herumzuleiten. Wie die Luftführung genau funktioniert, wird man so schnell jedoch nicht zu Gesicht bekommen", fährt Stuck fort.

Für Ferrari dürfte schon lange vor der Präsentation des neuen Williams-BMW und des Silberpfeils von McLaren-Mercedes klar gewesen sein, dass sie 2004 einen großen Schritt nach vorne machen müssen. Die Konkurrenten haben kräftig aufgeholt und Michael Schumacher in der letzten Saison das Leben so schwer wie lange nicht gemacht.

Selbsbewusstsein bei BMW-Williams

Die Roten sind gewarnt, nicht zuletzt durch selbstbewusste Aussagen von Sam Michael, dem Chefingenieur bei Williams: "Wir sind im Vergleich zum Vorjahr Meilen voraus. Die ersten Anzeichen des Autos sind sehr positiv. Das ganze Team hat hart gearbeitet und das zahlt sich nun aus."

Was die harte Arbeit der Weiß-Blauen wirklich wert gewesen ist, wird man bereits in den nächsten zwei Wochen bei den Testfahrten in Jerez und Barcelona feststellen können. Schon am Donnerstag kommt es zum ersten Showdown zwischen dem Silberpfeil und dem "Rochen".

Die Rundenzeiten werden auch ein erster Hinweis für das Ferrari-Team sein, das sich danach immer noch entscheiden kann, ob es "Alarmstufe Rot" in Maranello einläuten wird.
 
"Asien und Amerika werden die Welt dominieren"


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München - Der Rennkalender der Formel 1 hat sich verändert. Die Bemühungen um klassische Austragungsorte wie Spa-Franchorchamps oder Magny-Cours werden von dem Streben nach finanziellem Gewinn immer mehr in den Hintergrund gedrängt.

Daher überrascht auch der neue Vorstoß von Formel-1-Organisator Bernie Ecclestone nicht. Der geschäftstüchtige Brite denkt verstärkt an die Abwanderung in Richtung neuer Wachstumsmärkte.

Düstere Prognosen

"Ich glaube, dass Europa in zehn Jahren wirtschaftlich betrachtet zur Dritten Welt gehört. Asien und Amerika werden die Welt dominieren. Spätestens dann müssen wir dort etabliert sein", erklärt der 73-Jährige in einem Interview mit der Boulevardzeitung "Max".

"Die Sponsoren verlangen, dass wir uns in wachsenden Märkten tummeln. Der europäische Markt ist kein Wachstumsmarkt."

Bereits in der kommenden Saison gastieren Schumi & Co. erstmals in China und Bahrain. Indien ist im Gespräch, die USA wurde bereits 2000 wieder etabliert.

Weltweite Ausweitung

Ecclestones Plan ist klar: eine Ausweitung des Rennzirkus auf alle Kontinente, Europa wird immer mehr in den Hintergrund treten.

Speziell auf Asien setzte Ecclestone alle seine Hoffnungen. Der Markt ist riesig, der Brite hofft dadurch auch bislang absente Konzerne wieder für "seine" Formel 1 zu begeistern. Besonders Im Fokus: Volkswagen.

"VW ist Marktführer in China. Dass die Formel 1 nun in Asien populärer wird, ist ganz sicher kein Gegenargument für VW", meint Ecclestone vieldeutig.

Bald 20 Rennen?

Ecclestone-Kopagnon und FIA-Präsident Max Mosley erwägt nun offenbar sogar, den Rennkalender von 17 auf 20 Grands Prix aufzustocken. Die Devise: Mehr Rennen, mehr Geld.

Dieser Plan stößt allerdings bei den beiden Motorsportdirektoren Norbert Haug (McLaren-Mercedes) und Mario Theissen (BMW-Williams) auf nur wenig Gegenliebe. Die Belastung sei einfach zu hoch.
 
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Der neue BMW-Williams hat bei den ersten Testfahrten in Jerez eingeschlagen wie eine Bombe. Juan Pablo Montoya spulte mit dem FW26 50 Runden ab und deklassierte die Konkurrenz um mehr als eine Sekunde. Williams-Testfahrer Marc Gene war im alten Auto unterwegs und dabei 1,4 Sekunden langsamer als der Kolumbianer. Zwischen die beiden Williams-Fahrer setzte sich Ricardo Zonta im Toyota - er hatte 1,3 Sekunden Rückstand auf Williams' neuen 'Hammer-Hai'.

Ebenfalls auf der Strecke waren Renault und Ferrari. Für die Scuderia griffen Felipe Massa und Luca Badoer ins Steuer. Beide spulten jeweils 60 Runden ab. Massas Bestzeit lag 2,3 Sekunden über der von Montoya, Badoer verlor sogar 2,5 Sekunden. Bis auf BMW-Williams hatten alle Teams ihre Vorjahresautos im Einsatz.
 
So langsam aber sicher überleg ich mir, auf die beiden Williams Fahrer als Weltmeister zu setzen. In Anbetracht des neuen Boliden, den ersten Testfahrten gestern und des Reifenvorteils gegenüber Ferrari....

Ich glaube nicht, dass die Mc Laren da noch ein Wort mitreden um den Titel. Wenns Schumi I dann doch noch mal machen wird, solls mir auch recht sein (Fanbrille)...

Will Hill bietet aktuell 5.5 auf Montoya und 6.5 auf den Ralfi .... Als Absicherung dazu bietet Bet-at-home 2.6 auf den Michael....

Wer wie ich davon ausgeht, dass der Titel unter den drei ausgemacht wird, dann wären das um die 38% Profit wenn es einer der dreien wird.
 
Wir haben heute den 09.01.2004 und die Saison beginnt Anfang März. Da kann noch so viel passieren, das glaubst du nicht. Jetzt würde ich niemals ne WM-Wette abgeben. Ferrari ist noch gar net mit dem neuen Auto gefahren!!!! Und wenn der alte Toyota nur 1,200sek langsamer war als der neue Williams, dann kann er gar net sooo sehr schnell sein!!!!!!!!
 
Ja ist mir schon klar, dass das noch ne lange Zeit ist. Nur glaube ich, dass jetzt noch bei weitem die höheren Quoten zu finden sind als dann kurz vor Saisonstart, wenn die wirkliche Stärke der Teams bekannt ist...

War mehr so als Denk- und Diskussionsanstoss gedacht. Denn es ist auch fraglich, wie sehr Williams noch hinter Montoya steht, wenn der nen Abgang Ende Saison macht. Nur irgendwie traue ich weder Kimi noch Coulthard den Titel zu...

Ich hab mich auch nicht allzu sehr auf die Testfahrt-Zeiten verlassen sondern eher auf den Umstand, dass Williams im letzten Teil der Saison doch das beste Team war und ich denke dass der Reifenvorteil von Michelin eher noch grösser wird dieses Jahr...

Bleibt natürlich auch immer abzuwarten wie zuverlässig die BMW Power sein wird mit der neuen Motoren-Regel....
 
Jack_Sparrow22 schrieb:
Ja ist mir schon klar, dass das noch ne lange Zeit ist. Nur glaube ich, dass jetzt noch bei weitem die höheren Quoten zu finden sind als dann kurz vor Saisonstart, wenn die wirkliche Stärke der Teams bekannt ist...
@Jack [[yo]]
Sehe ich genauso, wieso sollte BMW seine volle Power im ersten Test offen legen, dann wäre sie schön blöd... [[hammer]]
Lieber jetzt was risky spielen, denn die "Aussenseiterquoten" werden eher noch steigen. Und ne 2.60 auf Schumi wirds Anfang März nicht mehr geben.. Je nachdem, wie das erste Rennen angeht...[[sabber]]


Mfg [[dreh]]
 
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München - Die Zeichen in der Formel 1 stehen ganz deutlich auf "Europa-Flucht".

"Ich glaube, dass Europa in zehn Jahren wirtschaftlich betrachtet zur Dritten Welt gehört. Asien und Amerika werden die Welt dominieren. Spätestens dann müssen wir dort etabliert sein", erklärte jüngst Promoter Bernie Ecclestone.

Finanzielle Interessen der Automobilkonzerne

Mit dieser Ansicht steht der Brite nicht alleine da. Speziell die großen Automobilhersteller zeigen verstärkt Interesse an einer Expansion in Richtung der großen Wachstumsmärkte, zu groß ist einfach der finanzielle Anreiz.

So zum Beispiel auch der BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. "Als Automobilhersteller begrüßen wir die Entwicklung der Formel 1 von einer einseitigen Konzentration auf Europa hin zu einer echten Weltmeisterschaft", befürwortet er den Vorstoß in neue Regionen. (Sichern Sie sich jetzt BMW-Williams-Fanartikel. Besuchen Sie den Sport1-Shop!)

Erstmals Rennen in China und Bahrain

Theissen weiter: "Wir sehen die Expansion als hervorragende Möglichkeit, um unsere technische Kompetenz über die Formel 1 in aufstrebenden Nationen wie zum Beispiel China demonstrieren zu können. Auch der erste Einsatz im Nahen Osten ist aus unserer Sicht eine Bereicherung."

Allerdings sieht er noch Bereiche, deren wirtschaftliche Möglichkeiten noch lange nicht ausgereizt sind. "Für uns ist der nordamerikanische Markt besonders wichtig."

Für die kommende Saison wurden die ersten Schritte in Richtung neuer Einnahmequellen bereits unternommen. So finden in Bahrain und China neue Rennen im asiatischen Raum statt.
 
Mit zahlreichen Neuerungen will das Schweizer Sauber-Team den Anschluss an die Spitzenrennställe in der Formel 1 wiederherstellen. Mit einer großen Show präsentierten die Eidgenossen vor 800 Gästen in Salzburg ihren neuen Wagen C23 für die am 7. März in Melbourne beginnende Saison.

Bei der Konzeption des neuen Autos wählte Technikchef Willy Rampf einen pragmatischen Ansatz: Der C23 soll eine Annäherung an die schnellsten Autos im Feld sein und viel Spielraum für Weiterentwicklungen bieten - vor allem im aerodynamischen Bereich. "Da wir die Arbeit in unserem neuen Windkanal erst nach dem Roll-out des C23 aufnehmen können, machte diese Lösung für uns am meisten Sinn", so Rampf, der große Hoffnungen in den neuen, erst im Dezember eingeweihten ultramodernen Windkanal setzt: "Die ersten neuen aerodynaqmischen Komponenten, die in der eigenen Anlage getestet wurden, dürfen wir im April in Imola erwarten."

Das Hauptaugenmerk Rampfs bei der Konzeption des C23 lag auf größerer Kompaktheit, insbesondere im Heckbereich, einer Verbesserung der Komponentensteifigkeit und einer weiteren Reduzierung des Gewichts. Errreicht wurde letzteres unter anderem durch den neuen Petronas-Motor, der wesentlich leichter ist als sein Vorgänger. Erstmals basiert das Triebwerk auf der aktuellen Ausbaustufe des Ferrari-Aggregats, bisher musste Sauber mit dem jeweiligen Vorjahres-Motor der Italiener vorlieb nehmen.

Außerdem übernahm Sauber auch erstmals das sehr kurze Ferrari-Getriebe, um das Heck noch schlanker zu gestalten. "Wir haben letztes Jahr in der zweiten Saisonhälfte ein deutlich engeres Heck entwickelt, was sich als erheblicher Vorteil erwies. Wir sahen, dies ist der richtige Weg", verriet Rampf. Eine Weiterentwicklung des C22 ist der neue Boliden dennoch nicht. Bis auf die Radmuttern ist am C23 "alles brandneu".

Deutlich wird dies vor allem im Frontbereich, wo sich Rampf aus Gründen der Steifigkeit vom Doppelkiel verabschiedet hat; im Gegensatz zu BMW-Williams, die mit der breiten, kürzeren Nase auf eine ganz neue Doppelkiellösung setzen. Unübersehbar sind dagegen die Anleihen beim 'großen Bruder' Ferrari. Von der Seite und im Heckbereich sieht der C23 dem Vorjahres-Ferrari F2003GA zum Verwechseln ähnlich. "Wir haben uns den Ferrari schon sehr genau angesehen", verriet Rampf.

Für die kommende Saison hat sich Sauber viel vorgenommen. "Unser Ziel für 2004 ist es, die Performance deutlich zu steigern. Wie gut uns das gelingen wird, hängt vor allem davon ab, wie schnell wir die Erkenntnisse aus dem neuen Windkanal auf der Strecke umsetzen können", sagte Teamchef Peter Sauber. Zunächst müssen seine Ingenieure aber noch den Rest ihrer Hausaufgaben machen: bislang hat der C23 nämlich den obligatorischen Crashtest noch nicht bestanden.

Dennoch soll Giancarlo Fisichella am Mittwoch in Valencia erstmals mit dem neuen Boliden auf die Strecke gehen. Mit der Verpflichtung des Italiener hat sich Sauber nach eigener Auskunft einen großen Wunsch erfüllt. "Für mich gehört er zu den Top 6 der Branche, und ich bin überzeugt, dass er uns ein Stück weiter bringen wird", so Sauber. Gleiches erwartet er auch von Felipe Massa, der nach seinem Lehrjahr als Ferrari-Testfahrer 2004 wieder für die Schweizer Gas geben wird.

Mit seinem neuen Traum-Duo will Sauber zumindest den sechsten WM-Platz, den Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld in der vergangenen Saison herausfuhren, verteidigen. Der Teamchef weiß, dass dies nicht einfach werden wird: "Durch die Präsenz von sieben Automobilkonzernen ist der Konkurrenzkampf in der Formel 1 zwar härter denn je, aber wir sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen."

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Barrichello bis 2006 bei Ferrari

Barrichello bis 2006 bei Ferrari

Ferrari endlich mal zu eine guten Entscheidung

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Das italienische Team teilte am Mittwoch in Madonna di Campiglio mit,
dass es den Vertrag mit dem 31-jährigen Brasilianer vorzeitig um zwei Jahre verlängert hat.

Barrichello, in der vergangenen Saison WM-Vierter, fährt seit 2000 für Ferrari.
 
Kein Bruderduell im selben Team, keine Motivationsprobleme, keine Angst vor der Konkurrenz und keine Rücktrittsgedanken: Michael Schumacher hat sich bei seinem ersten Medienauftritt im neuen Jahr selbstsicher, ehrgeizig, zuversichtlich und vor Tatendrang sprühend präsentiert. "Ich will wieder den Titel", kündigte der sechsmalige Formel-1-Weltmeister beim traditionellen Ferrari-Treffen im Skiparadies Madonna di Campiglio seinen siebten Streich an.

Allerdings rechnet Schumacher damit, dass das Titelrennen wie schon im Vorjahr erst auf der Zielgeraden entschieden wird. "Es war knapp und es wird wieder knapp", sagte er. "Aber ich habe keine Angst." Völlige Klarheit im Gegensatz zum offenen WM-Ausgang herrscht für Schumacher dagegen in der Frage des ständig in den Fokus gerückten Bruderduells. Der 35-Jährige schloss definitiv aus, mit seinem sechseinhalb Jahre jüngeren Bruder Ralf jemals für denselben Rennstall anzutreten: "So wie die Klitschko-Brüder nie gegeneinander boxen, so fahren wir nie im gleichen Auto gegeneinander - wobei wir auch nicht gegeneinander boxen wollen."

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Ein Hauptgrund dafür sei, dass es im direkten Vergleich immer einen Sieger und einen Verlierer gebe. "Das will keiner von uns", machte Michael deutlich. Als Verlierer will der rote Schumi seinen weiß-blauen Bruder aber auf jeden Fall im WM-Rennen sehen. "Ich hoffe, dass dies nicht das Jahr von Ralf wird", widersprach er der Weissagung des gemeinsamen Managers Willi Weber, 2004 werde das Jahr des jüngeren Schumachers.

"Wenn es passiert, bleibt es wenigstens in der Familie", so der Seriensieger. Wenn schon ein anderer als er selbst in der am 7. März in Melbourne beginnenden Saison triumphieren sollte, wäre ihm allerdings sein Teamkollege Rubens Barrichello "lieber". Die am Vortag von Ferrari bekannt gegebene Vertragsverlängerung mit dem Brasilianer bis 2006 bezeichnete Schumacher als die beste Entscheidung: "Es gab nur diese Wahl." Wobei sich Michael auch durchaus eine Frau als Teamkollegin vorstellen könnte: "Wenn meine Frau zustimmt, kein Problem." Doch für den Erfolg ist ihm die momentane Kontinuität lieber.

Das gute Betriebsklima und die verheißungsvollen sportlichen Aussichten haben Michaels Motivation weiter gesteigert. Der Nimmersatt ist trotz seiner sechs WM-Triumphe und 70 Grand-Prix-Siege so erfolgshungrig wie bei seinem Karrierestart. "Ich hatte nie den leisesten Zweifel, weiter zu machen. Ich brauche ein Lenkrad und vier Räder", sagte der sich selbst als Sportenthusiast bezeichnende Schumacher. "Ich habe keinerlei Problem, mich zu motivieren, weil ich liebe, was ich tue."

Ein Rücktritt käme für ihn erst dann in Frage, wenn er nicht mehr stark genug ist, seinem Teamkollegen Paroli bieten zu können. "Ich muss konkurrenzfähig sein", sagte er. So denkt der mit Abstand dienstälteste Fahrer auch eher an eine Fortsetzung seiner Karriere. "Wenn ich mich 2006 so gut fühle wie jetzt, ist das möglich." Falls er doch aus dem Formel-1-Cockpit aussteigen sollte, kann er sich jedoch durchaus einen Start bei den legendären 24 Stunden von Le Mans vorstellen. "Für die Zukunft will ich das nicht ausschließen", sagte Schumi. So lange er aber in der Formel 1 fahre, trete er bei dem Langstreckenklassiker für Sportwagen und Prototypen nicht an. "Dafür braucht man eine spezielle Vorbereitung."
 
Teams und FIA einig über Regeländerung

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London - Stop-and-Go- oder Drive-Through-Strafen werden in der neuen Saison nur noch selten Anwendung finden.

Wie Max Mosley, der Präsident des Automobilweltverbandes FIA, am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte, habe man sich bei einem Treffen der Teamchefs auf eine Änderung der Regeln geeinigt.

"Wir werden den Fahrern beim ersten Rennen sagen, dass wir nicht mehr länger Drive-Through- oder Stop-and-Go-Strafen verhängen, wenn zwei Autos miteinander kollidiert sind, aber eines davon oder beide weiterfahren können", meinte Mosley.

Sperre für Wiederholungstäter

Stattdessen soll es nach dem Rennen eine Anhörung geben und dabei, je nach Schwere des Vorfalls, eine Strafe ausgesprochen werden, sagte der FIA-Chef. (Sollten noch mehr Regeln für 200 geändert werden? Diskutieren Sie mit anderen Usern im Motorsport-Forum!)

Sollte so etwas dreimal in einer Saison vorkommen, könnten sich die Rennkommissare überlegen, den betreffenden Piloten für ein Rennen zu sperren, meinte Mosley. Die WM-Saison 2004 beginnt am 7. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne.

Gleiche Chancen für alle Beteiligten

McLaren-Mercedes-Pilot Juan Pablo Montoya beispielsweise büßte in der abgelaufenen Saison seine letzten Titelchancen ein, als er beim Großen Preis der USA in Indianapolis mit Ferrari-Pilot Rubens Barrichello kollidierte.

Während Montoya weiterfahren konnte, war das Rennen für Barrichello gelaufen. Die Rennkommissare gaben dem Kolumbianer die Schuld und verhängten eine Drive-Through-Strafe, die Montoya entscheidend zurückwarf.
 
Vor 540 Journalisten aus aller Welt und rund 100 geladenen Gästen hat Toyota seinen neuen Formel-1-Renner für die kommende Saison präsentiert. Der TF104 ähnelt auf den ersten Blick dem Vorjahresauto. Keine markante Nase wie beim BMW-Williams ziert den neuen Boliden. Vielmehr setzen die Ingenieure auf Altbewährtes.

"Das Auto ist eine Weiterentwicklung des vergangenen Modells. Also Evolution statt Revolution war unser Moto", sagte Chefdesigner Gustav Brunner. "Wir haben jedes Teil überarbeitet und verbessert. Neue Elektronik, neue Aerodynamik, neuer Motor. Sogar das Lenkrad ist neu und hat jetzt ein Farbdisplay", so Brunner weiter. Die Fahrer durften bereits erste Erfahrungen mit dem TF104 sammeln und sind begeistert. "Wir hatten ein sehr gutes Roll-out", berichtete Olivier Panis von den ersten Testfahrten mit dem Auto. "Ich bin sehr optimistisch für die neue Saison."

Cristiano da Matta hofft, dass mit dem TF104 die Lücke zu den großen Teams wie Ferrari, oder BMW-Williams kleiner wird. Zwei Tage lang hat der Brasilianer den Boliden in Paul Ricard bereits getestet. "Alles scheint sehr gut zu funktionieren. Natürlich ist es noch zu früh, Vorhersagen zu machen", sagte da Matta im Gespräch mit sport.de.

"Das Auto hat mich bei den ersten Tests wirklich beeindruckt", so Mike Gascoyne, den Toyota als neuen Technischen Direktor Chassis von Renault losgeeist hat. Herzstück des TF104 ist der neue Motor. "Wir haben versucht die Lebensdauer zu verlängern, ohne Power zu verlieren", beschreibt Motorchef Luca Marmorini die Herausforderung, dass das Aggregat 2004 ein ganzes Wochenende halten muss.

Auch der ehemalige Teamchef Ove Andersson, inzwischen als Berater für Toyota-Racing tätig, sieht den Rennstall auf dem richtigen Weg. "Wir haben viel gelernt in den letzten beiden Jahren. Das ist unser viertes Auto und wir werden mit ihm einen großen Schritt nach vorne machen." Ziel muss es nach den ernüchternden ersten beiden Jahren in der Königsklasse sein, regelmäßig in die Punkte zu fahren. "Toyota hat jede Rennserie gewonnen, in die sie eingestiegen ist. Das wird auch in der Formel 1 so sein", gab Gascoyne das Fernziel vor.

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