7. Weltcup in Klobenstein 28. - 29.01.2006
7. Weltcup in Klobenstein 28. - 29.01.2006
gewettet hab ich nix mehr, aber ich hab es noch verfolgt und entsprechend einen bericht verfasst, viel spass beim lesen [[winkewinke]] :
7. Weltcup in Klobenstein/Collalbo (Italien) 28. - 29.01.2006
1. Tag
Damen:
Leider konnte ich heute gar nix sehen von den Wettkämpfen in Klobenstein, denn NED2 hat hauptsächlich aus Utrecht berichtet. Die 500m gewann Chiara Simionato mit knapp zwei Zehntel Vorsprung vor Jenny Wolf, die somit fast vor ihrem Gesamtweltcupsieg steht, braucht nur noch einen 7ten Platz morgen. Dritte wurde die Russin Svetlana Kaykan vor ihrer Landsmännin Svetlana Zhurova, die letztes Wochenende noch Sprintweltmeisterin wurde in Heerenveen.
Über die 1000m gewann Anni Friesinger, wobei ich da eben noch auf NED2 sehen konnte, dasz sie bis zur Zielgeraden noch gleichauf mit Chiara Simionato lag, die Italienerin stürzte dann, so dasz der Sieg für Anni ungefährdet blieb mit 1:16,36. Zweite wurde die Japanerin Aki Tonoike mit fast 2 Sekunden Rückstand. Dritte dann die Holländerin Paulien van Deutekom.
Herren:
Über 500m konnte Joy Cheek dann zeigen, warum er Sprintweltmeister wurde, kam auch draussen in Klobenstein sehr gut zurecht und gewann mit 3 Zehntel Vorsprung die 500m vor dem Japaner Yuya Oikawa. Dritter wurde der Holländer Gerald van Velde. Dmitry Dorofeyev, der letztes Wochenende in Heerenveen noch Zweiter wurde im Sprint gesamt, diesmal mit argen Problemen in Klobenstein und Zehnter.
Auch die 1000m lag in der Hand der Amerikaner, hier konnte Shani Davis knapp vor Joey Cheek gewinnen mit 6 Hunderstel Vorsprung. Dritter mit etwas Abstand dahinter der Japaner Yusuke Imai. Dorofeyev diese Strecke gar nicht angetreten. Da er auch morgen nicht an den Start gehen wird, vermute ich mal eine Verletzung, bin mir aber nicht sicher. Aber es deutet darauf hin.
2. Tag
Damen:
Man kann sagen, es war der Weltcup von Anni Friesinger, sie ist zurück. Was mir gestern noch gar nicht bewusst war, mit ihrer Zeit von 1:16,36m über 1000m ist sie nicht nur neuen Bahnrekord gelaufen, nein, auch neuen inoffiziellen Outdoor-Weltrekord. Da musste Chiara Simionato heute was machen. Und wie sie was machte, durch ihren Sturz gestern war sie über 1000m heute schon früh am Start und sie legte gleich los mit einer Zeit von 1:15,65, womit sie Anni den Outdoor-Weltrekord wieder weg nahm und er hatte während des Rennens lange Bestand bis zum letzten Rennen, wo die Anni antrat. Und sie zeigte, warum sie auch für Olympia die Topfavoritin auf dieser Strecke ist, sie gewann die 1000m in Klobenstein wiederum mit einem weiteren neuen Outdoor-Weltrekord von 1:15,47. Zweite wurde dann eben Chiara Simionato, dritte Aki Tonoike, allerdings mit zwei Sekunden zurück zu den beiden ersten. Wahnsinn, Olympia kann kommen, Anni ist fit und wieder top in Form. Man kann auch sagen: Anni is back.
Natürlich wollen wir die 500m nicht vergessen, hier holte sich dann Chiara Simionato den Sieg mit drei Zehntel Vorsprung vor Jenny Wolf, die allerdings mit dem zweiten Platz vorzeitig den Gesamtweltcup über 500m sichern konnte vor Manli Wang, bei zwei noch ausstehenden Rennen ist sie nicht mehr einzuholen. Dritte wurde die Russin Svetlana Kaykan.
Herren:
Die 500m, die wurden wieder spannend und Dorofeyev zeigte sich heute von der besseren Seite, nachdem er gestern gar keinen Podiumsplatz hatte und weit auch davon entfernt war, so kam er heute mit 35,20 auf dem zweiten Platz. Einer war aber noch schneller auf dieser Strecke und wie kann es anders sein: Joey Cheek, aber nur ganz knapp um zwei Hunderstel mit 35,18. Dritte wurden zwei, einmal Casey Fitzrandolph aus den USA und Yuya Oikawa aus Japan, beide allerdings mit 35,42 doch schon zwei zehntel von den beiden ersten weg.
Die 1000m gehörten dann auch heute wieder Shani Davis, der sich in Klobenstein doch von einer wesentlich besseren Seite zeigte als in Heerenveen bei der Sprint-WM. Er gewann in 1:09,26. Und die Holländer konnten sich dann heute doch noch freuen, denn Erben Wennemars wurde mit 1:09,46 Zweiter, allerdings ganz knapp um nur zwei Hunderstel vor Casey Fitzrandolph, der sich ebenfalls wieder damit auf dem Podium fand. Es war aber auch knapp, denn mit Platz 4 Bjoern Nijenhuis 1:09,49 und Platz 5 Gerald van Velde mit 1:09,51 zwei weitere Holländer, die nur sehr knapp das Podium verpassten.
Das ganze konnte ich auch eben von 16:30 - 17:40 Uhr auf dem Holländer Sender NED2 als Aufzeichnung sehen, die wohl doch nicht live aus Klobenstein berichteten, wie ich annahm, aber immerhin überhaupt was, denn ARD und ZDF zeigten so gut wie gar nix davon.
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