Der Prophet schrieb:
@Caliph
Japan X2 oder 2.Bitte Begründung? [[nixweiss]]
Also ich finde Mexiko is klar zu spielen.Japan einfach miserabel in allen Beziehungen.Mieses Paßspiel,miese Chancenverwertung,mieses Klima im Team...
[[herby]] Herr Prophet
Japan - Mexico
Die Mischung machts bei den Mexikanern
Die "Alten"
Daher werden die erfahrenen Spieler wohl bei dieser Auflage des FIFA Konföderationen-Pokals eine fundamentale Rolle spielen, wenn Mexiko etwas erreichen will. Der wichtigste Akteur von allen ist natürlich Rafael Márquez. Der routinierte Verteidiger vom FC Barcelona gibt in der mexikanischen Auswahl den Takt an und ist der größte Garant für die Stabilität der Abwehr. Allerdings kann er aufgrund einer Knieblessur in der ersten Partie gegen Japan nicht dabei sein, was sich für seine Mannschaft als schwerer Schlag erweisen könnte.
Durch das Fehlen des mexikanischen Mannschaftskapitäns wird noch mehr Verantwortung auf den Schultern der anderen Routiniers dieses Teams lasten. Pável Pardo, einer von drei Spielern, die bereits dabei waren, als die Mexikaner den Wettbewerb 1999 gewannen, wird für den Spielaufbau im Mittelfeld zuständig sein. Salvador Carmona wird seine Erfahrung aus zwei Weltmeisterschaften im Defensivbereich in die Waagschale werfen. Und Jared Borgetti wird versuchen, seine in der WM-Qualifikation unter Beweis gestellten Torjägerqualitäten auch beim Festival der Meister zu demonstrieren. In der Qualifikation zur WM 2006 ist er mit elf Treffern bester Torschütze.
Die jungen Wilden
Trainer Lavolpes Bemühungen um eine Verjüngung des Teams haben bereits erste Früchte getragen. Der aus Argentinien stammende Trainer hat sein Vertrauen in einige Nachwuchstalente gesetzt, die bereits wenige Monate nach ihrer ersten Nominierung zu festen Bestandteilen der mexikanischen Elf geworden sind.
Dazu zählt beispielsweise Francisco "Kikín" Fonseca. Der körperlich robuste Offensivspieler ist als Mittelstürmer, als hängende Spitze oder auch im rechten Mittelfeld einsetzbar. Er ist im Dribbling nur schwer vom Ball zu trennen und überdies für seine äußerst präzisen Pässe bekannt.
Ein weiteres aufstrebendes Talent ist Jaime Lozano. Der bei den UNAM Pumas unter Vertrag stehende Spieler ist auf der linken Außenbahn zu Hause und technisch äußerst versiert. Lozano ist für seine gefährlichen Torschüsse aus der zweiten Reihe bekannt, eine Fähigkeit, von der die vier in der Nationalelf bereits erzielten Freistoßtore zeugen. Fakt ist, dass Lozano in 16 Spielen bereits zehn Tore für "El Tri" erzielt hat, eine außergewöhnlich hohe Anzahl, insbesondere angesichts der Tatsache, dass es sich bei ihm um einen Spieler handelt, dessen Aufgaben eigentlich eher im defensiven als im offensiven Bereich liegen.
Der dritte sehr überzeugende Spieler dieser neuen mexikanischen Generation ist Carlos Salcido. Er ist in der Innenverteidigung ein wahrer Fels in der Brandung und hat sich bereits einen Stammplatz in der Mannschaft erarbeitet, obwohl er insgesamt erst zwölf Spiele im Nationaltrikot bestritten hat. Zu guter Letzt wäre noch der 21-jährige Flügelstürmer Alberto Medina zu nennen, der ebenfalls aus der neuen Talentschmiede stammt. Der pfeilschnelle und trickreiche Spieler muss lediglich noch etwas an seinen Flanken arbeiten, um zu einer noch größeren Gefahr für die gegnerischen Abwehrreihen zu werden.
Fazit:
Das könnte den CONCACAF Gold Cup-Gewinner in einige Schwierigkeiten stürzen, denn dadurch wird es dem Team kaum möglich sein, im Verlauf der Begegnung das Spielsystem zu ändern – was sich vor allem dann als sehr nachteilig erweisen dürfte, wenn Japan in Führung geht. Lavolpe ist bekannt dafür, dass er gern in einer 4-3-3-Aufstellung spielen lässt, wobei Medina und Morales Jared Borgetti im Sturm ergänzen, wenn es hart auf hart kommt; aber diese zusätzliche Option wird dem argentinischen Coach der Mexikaner in Hannover wohl nicht zur Verfügung stehen.
Mexikos Trainer Ricardo Lavolpe muss beim Spiel gegen Zicos hochmotivierte japanische Elf wahrscheinlich auf vier seiner besten Spieler verzichten: Sowohl die Stürmer Omar Bravo und Alberto Medina als auch Mittelfeldmann Ramon Morales und Torhüter Jose Corona treten für ihren Klub Chivas Guadalajara bei der Copa Libertadores an und werden daher erst Stunden vor dem Anpfiff in Hannover in Deutschland eintreffen.
Japan:
Japan konnte sich letzte Woche nach einem 2:0-Sieg gegen Korea DVR in Bangkok als erste Mannschaft für die im nächsten Sommer stattfindende WM-Endrunde qualifizieren. Vorausgegangen war ein 1:0-Sieg in Bahrain. Die Japaner gaben nach zwei Niederlagen bei Freundschaftsspielen im Mai noch einmal alles und sicherten sich das Ticket nach Deutschland mit einer überzeugenden diesjährigen Bilanz von sechs Siegen in neun Spielen.
Wenn sie hier in Deutschland wirklich beeindrucken wollen, müssen sie sich jedoch gegenüber vorherigen Wettbewerbsauftritten außerhalb Asiens noch gewaltig verbessern.
Trainer Zico wird sich vermutlich mehr Sorgen um die bereits bekannte Abschlussschwäche machen (wobei das Fehlen eines Weltklassestürmers natürlich ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Japaner Mühe haben, mit der Weltelite mitzuhalten). Die Japaner lassen zwar nicht viele Tore zu, aber sie schießen auch keine. In den letzten sechs Partien gelangen ihnen lediglich fünf Treffer. Da der brasilianische Nationaltrainer der Japaner einen chronischen Mangel an effektiven Stürmern zu verzeichnen hat, probierte er am 3. Juni in Bahrain ein 3-4-2-1-System aus, bei dem die Mittelfeldakteure Shunsuke Nakamura und Mitsuo Ogaswara den Angriff weit zurückgezogen hinter Sturmspitze Atsushi Yanagisawa stärken.
Gegen Bahrain hat es funktioniert, und Ogasawara erzielte das entscheidende Tor. Nun vermuten viele Beobachter des japanischen Teams, dass Zico diesen Ansatz gegen Mexiko wiederholen will, obwohl im nächsten Spiel gegen Nordkorea der junge Stürmer Masashi Oguro zum Einsatz kam und traf.
Das würde bedeuten, dass Hidetoshi Nakata, Japans erfahrenster Spieler, wieder die Position im hinteren Mittelfeld neben Takashi Fukunishi einnehmen würde, die er in Bahrain erfolgreich ausfüllte. Sowohl Nakata als auch Miyamoto haben von Verbesserungsbedarf in der Mannschaft gesprochen. Angesichts der Tatsache, dass Japans Hauptstärke wohl unbestreitbar im Mittelfeld liegt, wird Zico schon versucht sein, dieses System gegen hochklassige Gegner auszuprobieren, um besser für den nächsten großen Deutschlandbesuch in 12 Monaten planen zu können.
Auch wenn von der Begegnung zwischen Japan und Mexiko nicht der gleiche Glanz ausgeht wie vom Spiel Brasilien gegen Griechenland – dem Aufeinandertreffen von Welt- und Europameister – so dürfte das Spiel in Hannover für alle neutralen Fussballfans weltweit ein wahrer Leckerbissen werden.
Es riecht verdammt nacht unentschieden, Mexico ohne Kapitän und mit müden Kickern, die aus dem Flieger klettern....
1X und als Torwette ein 1:1 oder 2:2, über das Over mache ich mir noch Gedankenn!
MfG [[bussi]]