We will sse
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Hallo zusammen,
schon sehr interessant die allgemeinen Meinungen und Ansichten, über das bevorstehende Spiel zu lesen.
Es ist sehr interessant, wie viele Brasilien hier vorne sehen bzw. fast schon als "Selbstläufer". Jedoch fängt ein Turnier immer bei "Null" an.
Außerdem gibt es einige Faktoren, die wir für uns nutzen könnten.
Zum einen ist da die allgemein, desolate soziale Lage in Brasilien. Momentan eine sehr explosive Spannung, durch die extrem ungerechte soziale Verteilung, die durch die extreme wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre, nur verstärkt wurde.
Die Mehrheit sieht langsam ein, dass Sie von der Regierung nur ausgebeutet wird. Somit steht die Nationalmannschaft nicht nur durch die WM im eigenen Land extrem im Fokus, auch durch die politische Misere, erwartet das Volk, eine absolute und loyale Aufopferung des Teams.
Einen kleinen Vorgeschmack was das bedeutet, konnte man beim letzten Test gegen Serbien sehen.
Wütende Pfiffe gegen das eigene Team, nach dem durchwachsenen 1:0 gegen Serbien, sowie zur Halbzeitpause und pfeifendes Konzert gegen Neymar, bei dessen Auswechslung in der 81. Minute.
Das Spiel habe ich gesehen und Brasilien hat mich mit dieser "Killer skills" Truppe keineswegs überzeugt, auch wenn Ihnen ein Tor aberkannt wurde.
Serbien hatte insgesamt sechs hochkarätige Chancen, sind jedoch am eigenen Unvermögen gescheitert, sowie am Pfosten.
Sicherlich ist da reichlich "Soccer power", vor allem wenn es die Brasilianer schaffen, den "Samba Rhythmus" früh zu finden und auf den "Capoeira button" zu drücken.
Durch ein frühes Tor könnten Sie zusätzliches Selbstbewusstsein bekommen und Ihre Nervosität gänzlich ablegen. Durch die furiose Kulisse würden Sie dann befreiter aufspielen.
Sollten Sie jedoch Ihren Rhythmus nicht früh finden können, kann dieser mediale und nationale Druck auch lähmen. Es war sehr aufschlussreich, die irritierten und fassungslosen Gesichter der Brasilianer zu sehen, als Sie gegen Serbien von der eigenen Nation ausgepfiffen wurden.
Momentan geben Sie sich sehr arrogant, zumindest was man so auf der Pressekonferenz gesehen hat. Hätte Scolari nämlich nicht so eingeschätzt, zumindest nicht mit seiner Aussage, dass Kroatien nur eine "kleine Durchgangsstation" ist, auf dem "Weg zum Ruhm".
Und ein naiver und selbstverliebter "Neymar", meinte er werde, sehr ruhig vor diesem Spiel einschlafen. Ach, wie süß, der Kleine, große Sprüche, aber bei Barcelona nichts von der Bank gerissen.
Mit purer Arroganz, hat man noch nie Spiele gewonnen, vor allem nicht gegen "Yugos" (Kroaten, Serben, Bosnier) die man mit solchen Aussagen nur noch zusätzlich motivieren wird. Bei solchen Spielen ohnehin keine Motivation nötig - denn wenn man mit Ihnen nicht rechnet, sind Sie da. Das ist wirklich teilweise eine "Wundertüte", die auch von spontaner Überheblichkeit und Arroganz geprägt ist - mit dem Resultat, wie 1:1 gegen Malta oder 0:0 gegen Island.
In solchen Spielen braucht man neben Glück und der exzellenten Tagesform des Kollektivs, auch eine Prise Taktik, ala Guus Hiddink oder Manuel Pellegrini.
Leider fehlt dies gänzlich bei Kovac, oder kann mir jemand erklären, wie man Trainer der kroatischen Nationalmannschaft wird, nachdem man zuvor die kroatische U21, sowie die U21 von Red Bull Salzburg trainiert hat und bei Red Salzburg nur CO. Trainer war.
Wahat a fuck - is going on there [[nixweiss]]!!!
Die ersten 20 Minuten werden zeigen, ob es Kroatien schafft den Brasilianern den Spielfluss zu nehmen, indem Sie Pressing spielen, sicheren und kombinationsreichen Ballbesitz vorweisen, eng am Gegenspieler stehen und mitlaufen, sowie mit schnellen und direkten Kontern ein Lebenszeichen abgeben und die Brasilianer damit einschüchtern und beschäftigen.
Im Endeffekt ist den Kroaten das Beste passiert, den keiner rechnet damit das Sie überhaupt etwas gegen Brasilien zu melden haben werden und das ist Ihre größte Stärke, nämlich Ihre Unberechenbarkeit. An guten Tagen ist vieles möglich, doch wenn wir so spielen wie gegen Australien und Island gehen wir 7:0, in den Atlantik baden.
Würde mir die schnellen und technisch versierten, Olic, Perisic und als zugabe Eduardo oder den jungen Rebic in der Startelf wünschen, womit man nach der Balleroberung (Marcelo und Alves), auf den außen sich sehr schnell und direkt in die gefährliche brasilianische Zone dribbeln kann und durch die Freistöße von Modric und Rakitic, für eine Überraschung sorgen kann.
David Luiz und Cesar sind somit immer für einen Aussetzer gut und somit bitte nicht mit einem statischen und langsamen Jelavic in der Startelf beginnen, wo sich Thiago und Luiz die Aufgabe gegenseitig übertragen können.
Außerdem wird es immens wichtig sein nicht übermäßig hart einzusteigen, und gelbe Karten regnen zulassen, Marcelos Läufe bis zur Grundlinie zu unterbinden, denn damit schafft er eine Überzahl für Neymar und Hulk, sowie dem Oscar bloß keine Räume zu schaffen, um durch die Gasse den Hulk oder Fred anzuspielen.
We will see
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