Bookie-Sauerei

tamla

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Juni 22, 2003
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Giessen
passt wohl am Besten hier ein....

Petkovic hat die AO gestern abgesagt und heute locken 10Bet, Allyoubet und Winfootball.com plötzlich mit wahnwitzigen Quoten von @151 auf Gesamtsieg. (Schnitt war/ist @40) Ich finde sowas einfach nur zum [[kotz]][[kotz]][[kotz]], denn die Kohle ist ja bei Absage futsch....
Hoffentlich fällt keiner drauf rein[[hammer]]
 
Tja, was glaubst du, mit wem du es da zu tun hast? Das sind Buchmacher. Die leben davon, ihre Kunden abzuzocken. Und wie techniker schon bemerkt hat, jede Quote die für den Bookie Value hat, bringt ihm Cash. Und wenn der Spieler raus ist, also die Chance 0 % ist, trifft das auf jede Quote zu.

Leute, wir haben es hier nicht mit seriösen Geschäftspartnern zu tun...! Das ist aber hoffentlich sowieso allen klar.
 
... weiß nicht recht, aber da finde ich gibt es schlimmeres. [[nixweiss]]

Das relativieren von unethischen Dingen, in diesem Fall, wirtschaftlicher betrügerischer Absicht, macht die Sache ja nicht besser. "Schlimmeres" und "Besseres" gibt es immer.

Also ok, dass auch unsere Verlierer (eigentlich würde ich ja Dumpfbacken sagen) hier, die selbstverständlich selber schuld wären, sollten sie diese Wette dennoch tätigen, auch mal vor Gewinnmaximierer-Konzernen geschützt werden.
Es entsteht ja auch ein Gesamtbild der Branche, bzw. der Bookies.

Winner = Limits (schneller als man überhaupt gucken kann)
Verlierer = Sonderboni und oben genannte "Value-Wetten" + Verarsche

Im übrigen kann man unter dem Aspekt "selber schuld" auch gleich z.B den Verbraucherschutz abschaffen.
Man kann sich ja immer selber informieren.

PS. Vorsicht! Sachliche Diskussion und konstruktive Kritik.
Ist auch nicht persönlich ggüber oben Zitiertem![[yo]]
 
Das relativieren von unethischen Dingen, in diesem Fall, wirtschaftlicher betrügerischer Absicht, macht die Sache ja nicht besser. "Schlimmeres" und "Besseres" gibt es immer.

Also ok, dass auch unsere Verlierer (eigentlich würde ich ja Dumpfbacken sagen) hier, die selbstverständlich selber schuld wären, sollten sie diese Wette dennoch tätigen, auch mal vor Gewinnmaximierer-Konzernen geschützt werden.
Es entsteht ja auch ein Gesamtbild der Branche, bzw. der Bookies.

Winner = Limits (schneller als man überhaupt gucken kann)
Verlierer = Sonderboni und oben genannte "Value-Wetten" + Verarsche

Im übrigen kann man unter dem Aspekt "selber schuld" auch gleich z.B den Verbraucherschutz abschaffen.
Man kann sich ja immer selber informieren.

PS. Vorsicht! Sachliche Diskussion und konstruktive Kritik.
Ist auch nicht persönlich ggüber oben Zitiertem![[yo]]

Im Umkehrschluss würde eine Stornierung aller Wetten auf Nichstarter aber auch bedeuten, dass ebenso die anderen Quoten nachträglich angepasst (ähnlich wie es meines Wissens nach z.B. beim Pferderennen ist) oder gar storniert werden müssten - klar, bei einer Quote von 151 macht das keinen großen Unterschied, aber das ganze passiert den Bookies ja durchaus auch bei Favoriten...

Da muss man sich halt überlegen, ob es einem nicht lieber ist, dass man sich hin und wieder seinen Wissensvorteil zu nutzen machen kann (auch wenn dann vielleicht ein Limit wartet), als dass man für Unwissen bestraft wird
 
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Das relativieren von unethischen Dingen, in diesem Fall, wirtschaftlicher betrügerischer Absicht, macht die Sache ja nicht besser. "Schlimmeres" und "Besseres" gibt es immer.
Im übrigen kann man unter dem Aspekt "selber schuld" auch gleich z.B den Verbraucherschutz abschaffen.
Ethik ist kein Naturgesetz sondern von Menschen gemacht und extrem stark dem Wandel der Zeit unterworfen. Auch gibt es nun mal viele Graustufen und kein schwarz/weiß-Leben, somit muss immer alles relativiert werden.

Die Wette ist ein Angebot und niemand wird verpflichtet es anzunehmen. Das Menschen/ Verbraucher geschuetzt werden muessen, darueber sind wir uns sicherlich einig. Offenbar aber nicht ueber den Grad den der Schutz ausmacht. Ich halte es fuer angebracht einem Menschen umso mehr Eigenverantwortung zu ueberlassen, je staerker er sich als Krone der Schoepfung versteht. Da du andernorts bereits spieltheoretische Grundfragen aufgeworfen hast (siehe Versicherung im Zusammenhang mit Spielsucht und Schutz etc.pp.) moechte ich hier darauf hinweisen dass Verbraucherschutz nicht dazu da ist Menschen das (eigentlich selbstverstaendliche, jedoch unterschiedlich stark ausgepraegte) Denken in Gaenze abzunehmen, sondern
Gefangenendilemma aufzuloesen, wie etwa oben erwaehnte Versicherungsproblematik.

Beim verbraucherschutz geht es vor allem darum, dass nicht jeder Mensch die Zeit oder Moeglichkeit hat an Informationen zu kommen. Da es relativ (oha, wieder das boese r-Wort ;c) schwer ist (fuer mich jedenfalls) Giftstoffanteile in Plueschtieren zu messen und zu bewerten, tendiere ich dazu hier einen Verbraucherschutz in der Verantwortung zu sehen. Wenn man bedenkt, dass es nahezu unmoeglich war nicht von Petkos Aufgabe zu hoeren, lesen, oder sehen und dass (vielleicht bin ich zu pingelig...) ich grundsaetzlich bei einer Spielerwette ergruenden wuerde, ob jener Spieler teilnimmt.... dann halte ich das fuer definitiv keinen ethisch verwerflichen Wirtschaftsbetrug und finde weiterhin dass es ganz andere Baustellen gibt.

Uebrigens ist die Buchmacherei eigentlich als Entertainement gedacht bei dem eute dafuer bezahlen (zusaetzlich) unterhalten zu werden, Spaß zu haben, etc.pp. und nicht um einen Goldesel zu praesentieren. Wenn jemand meint, dem Buchmacher ein Schnippchen schlagen zu koennen, und da(bei so einer offensichtlichen Fehlquotierung) hereinfaellt, koennte man spitzzuengig fragen ob es unethisch ist als Betrueger von einem anderen betrueger hereinlegt zu werden ^^.
 
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Da es relativ (oha, wieder das boese r-Wort ;c) schwer ist (fuer mich jedenfalls) Giftstoffanteile in Plueschtieren zu messen und zu bewerten, tendiere ich dazu hier einen Verbraucherschutz in der Verantwortung zu sehen. Wenn man bedenkt, dass es nahezu unmoeglich war nicht von Petkos Aufgabe zu hoeren, lesen, oder sehen und dass (vielleicht bin ich zu pingelig...) ich grundsaetzlich bei einer Spielerwette ergruenden wuerde, ob jener Spieler teilnimmt.... dann halte ich das fuer definitiv keinen ethisch verwerflichen Wirtschaftsbetrug und finde weiterhin dass es ganz andere Baustellen gibt.

Beim Verbraucherschutz geht es grundsätzlich aber nicht nur drum, ob etwas unmöglich ist herauszufinden oder nicht. Jedenfalls nicht ausschließlich. Manchmal wird einfach der Schwächere geschützt, weil er schützenswert ist. Genauso wäre es nicht unmöglich AGB's durchzulesen. Was hindert einen daran? Trotzdem ist nicht jede Klausel automatisch gültig, nur weil ich die AGB's angenommen habe.
 
Ethik ist kein Naturgesetz sondern von Menschen gemacht und extrem stark dem Wandel der Zeit unterworfen. Auch gibt es nun mal viele Graustufen und kein schwarz/weiß-Leben, somit muss immer alles relativiert werden.

Die Wette ist ein Angebot und niemand wird verpflichtet es anzunehmen. Das Menschen/ Verbraucher geschuetzt werden muessen, darueber sind wir uns sicherlich einig. Offenbar aber nicht ueber den Grad den der Schutz ausmacht. Ich halte es fuer angebracht einem Menschen umso mehr Eigenverantwortung zu ueberlassen, je staerker er sich als Krone der Schoepfung versteht. Da du andernorts bereits spieltheoretische Grundfragen aufgeworfen hast (siehe Versicherung im Zusammenhang mit Spielsucht und Schutz etc.pp.) moechte ich hier darauf hinweisen dass Verbraucherschutz nicht dazu da ist Menschen das (eigentlich selbstverstaendliche, jedoch unterschiedlich stark ausgepraegte) Denken in Gaenze abzunehmen, sondern
Gefangenendilemma aufzuloesen, wie etwa oben erwaehnte Versicherungsproblematik.

Beim verbraucherschutz geht es vor allem darum, dass nicht jeder Mensch die Zeit oder Moeglichkeit hat an Informationen zu kommen. Da es relativ (oha, wieder das boese r-Wort ;c) schwer ist (fuer mich jedenfalls) Giftstoffanteile in Plueschtieren zu messen und zu bewerten, tendiere ich dazu hier einen Verbraucherschutz in der Verantwortung zu sehen. Wenn man bedenkt, dass es nahezu unmoeglich war nicht von Petkos Aufgabe zu hoeren, lesen, oder sehen und dass (vielleicht bin ich zu pingelig...) ich grundsaetzlich bei einer Spielerwette ergruenden wuerde, ob jener Spieler teilnimmt.... dann halte ich das fuer definitiv keinen ethisch verwerflichen Wirtschaftsbetrug und finde weiterhin dass es ganz andere Baustellen gibt.

Uebrigens ist die Buchmacherei eigentlich als Entertainement gedacht bei dem eute dafuer bezahlen (zusaetzlich) unterhalten zu werden, Spaß zu haben, etc.pp. und nicht um einen Goldesel zu praesentieren. Wenn jemand meint, dem Buchmacher ein Schnippchen schlagen zu koennen, und da(bei so einer offensichtlichen Fehlquotierung) hereinfaellt, koennte man spitzzuengig fragen ob es unethisch ist als Betrueger von einem anderen betrueger hereinlegt zu werden ^^.
ich muss dir da recht geben, denn theoretisch kann man ja auch sagen es ist möglich das petkovic die verletzung doch überwindet und an den start geht und das sieht der bookie halt mit dieser quote gerechtfertigt... eine kleine chance könnte ja bestehen und die quote ist ja jetzt nicht bei 20% sondern 0,6%. sehe ich hier nicht so groß das problem zwecks leute linken wollen
 
ich muss dir da recht geben, denn theoretisch kann man ja auch sagen es ist möglich das petkovic die verletzung doch überwindet und an den start geht und das sieht der bookie halt mit dieser quote gerechtfertigt... eine kleine chance könnte ja bestehen und die quote ist ja jetzt nicht bei 20% sondern 0,6%. sehe ich hier nicht so groß das problem zwecks leute linken wollen

Es ist nicht mehr möglich zu starten, wenn sie bereits offiziell abgesagt hat.
 
Ich finde solche Wettangebote auch daneben.

Hatte auch schon einmal erlebt, dass bei einem Fußballspiel live die Wette angeboten wurde "Schießt Spieler xy ein Tor?" und derjenige saß auf der Tribüne. Es bestand also gar keine Möglichkeit, daß er an dem Tag noch zum Einsatz kommt. Aus der Quote war es auch nicht zu erkennen.

Nun kann man argumentieren, der Wetter soll sich gefälligst selbst informieren, bevor er so etwas wettet. Ich finde, es ist trotzdem kein seriöses Geschäftsgebaren. Die Wette hätte heraus genommen werden müssen, sobald klar war, daß er nicht auf dem Spielberichtsbogen steht.
 
Ich finde solche Wettangebote auch daneben.

Hatte auch schon einmal erlebt, dass bei einem Fußballspiel live die Wette angeboten wurde "Schießt Spieler xy ein Tor?" und derjenige saß auf der Tribüne. Es bestand also gar keine Möglichkeit, daß er an dem Tag noch zum Einsatz kommt. Aus der Quote war es auch nicht zu erkennen.

Nun kann man argumentieren, der Wetter soll sich gefälligst selbst informieren, bevor er so etwas wettet. Ich finde, es ist trotzdem kein seriöses Geschäftsgebaren. Die Wette hätte heraus genommen werden müssen, sobald klar war, daß er nicht auf dem Spielberichtsbogen steht.
solche wetten werden eh stroniert wenn der spieler nicht von anfang an spielt... das ist kein argument
 
Grundsätzlich muss man glaube ich wirklich vorsichtig sein hier von 'Sauerei' zu sprechen, da derjenige selber Schuld hat, wenn man auf einen Turnier-Sieg wettet, ohne sich dabei zu informieren, ob die Spielerin überhaupt am Start ist. Wenn man dazu nicht in der Lage ist, das herauszufinden, sollte man es wohl ganz sein lassen mit wetten.
Andersherum versucht man als erfolgreicher Punter dem Bookie doch genauso ein Schnippchen zu schlagen, indem man Fehl-Quotierungen ausnutzt, weil Buchmacher xyz (noch) nicht mitbekommen hat, dass bei Team A 10 Stammspieler ausfallen und die Quoten dementsprechend noch nicht angepasst hat. Man könnte ja auch so freundlich sein, dem Support diese Info zukommen zu lassen, damit das Wetten fairer wird. [[grin]]

Es ist also ein Geben und Nehmen.
 
solche wetten werden eh stroniert wenn der spieler nicht von anfang an spielt... das ist kein argument

Das genau stimmt eben nicht. Es gibt genug Buchmacher, die bei Tennis Outright Wetten die Klausel "all bets stand runner or not" verwenden. Meiner Meinung nach eine bodenlose Sauerei, denn - if it cant win, it cant lose either.

So aber entsteht im eigentlich Sinn gar keine "Wette", denn anders als im Normalfall wo beide Wettpartner die theoretische Möglichkeit haben, die Wette zu gewinnen ist es hier dann eben nicht so - der Buchmacher hat von vornherein gewonnen.

In diesem Sinne vielleicht auch interessant eine Definition von Wettbetrug:


Wenn der Ausgang eines Ereignisses einer Partei bekannt und aufgrund materiellen Interesses ein Gewinn durch eine Wette zu erwarten ist, wird das allgemein als Betrug empfunden und kann strafrechtlich geahndet werden. Es handelt sich aber erst dann um Wettbetrug, wenn der Wettkandidat manipuliert wurde, der Ausgang der Wette bekannt war und eine arglistige Täuschung des Wettkandidaten mit der Absicht, sich einen finanziellen Vorteil zu verschaffen, vorhanden war.

Wettbetrug kann auch stattfinden, wenn sich ein genereller Vorteil verschafft werden kann, ohne strafrechtlich Konsequenzen zu haben, aber als moralisch verwerflich angesehen wird oder als listig betrachtet werden.
 
Grundsätzlich muss man glaube ich wirklich vorsichtig sein hier von 'Sauerei' zu sprechen, da derjenige selber Schuld hat, wenn man auf einen Turnier-Sieg wettet, ohne sich dabei zu informieren, ob die Spielerin überhaupt am Start ist. Wenn man dazu nicht in der Lage ist, das herauszufinden, sollte man es wohl ganz sein lassen mit wetten.
Warum man das nicht so betrachten kann, vor allem in schwarz/weiss - wie Energienudel u.a erwähnt - wurde vorig bereits diskutiert.
Kannst ja gern noch n paar Argumente in der relativistischen Moral anführen.
Sonst können wir ja eine Umfrage daraus machen ? :mrgreen:

Andersherum versucht man als erfolgreicher Punter dem Bookie doch genauso ein Schnippchen zu schlagen, indem man Fehl-Quotierungen ausnutzt, weil Buchmacher xyz (noch) nicht mitbekommen hat, dass bei Team A 10 Stammspieler ausfallen und die Quoten dementsprechend noch nicht angepasst hat. Man könnte ja auch so freundlich sein, dem Support diese Info zukommen zu lassen, damit das Wetten fairer wird. [[grin]]

Es ist also ein Geben und Nehmen.
Differenziert betrachtet liegt hier aber ein grober Vorsatz des Bookies vor, dem Konsumenten vorsätzlich zu suggerieren, er würde hier ein Schnippchen schlagen.
Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil. Das ist eher eine betrügerische Absicht.
Das ist ein Unterschied als würde der Bookie seine Quotierungen mit der Marge um ein paar % falsch ansetzen.

Weiterhin, - um kurz auf Energienudel zu kommen, dass ja Moral immer relativ betrachtet werden muss - ist auch noch der Unterschied, dass ich es für weniger verwerflich/moralisch finde, einem Grosskapitalisten mal ein wenig an den Füssen zu kitzeln und indem ich mir ein kleines Stück von seinem Kuchen nehme, als dass hier weiterhin die grosskapitalistische Gier fröhnt. (Hier sei nochmal angemerkt, dass nämlich Punter fast überall sofort limitiert werden!)

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Da sieht man wie hoch die Moral in unserer Gesellschaft heutzutage noch gehandelt wird [[yo]]
Da hat der werte Kollege oben schon recht.
Wir haben ja momentan in diesem Jahrhundert eher eine grosse Wertedebatte, die mal geführt werden sollte und muss, nicht immer diese Herum-Gelabere ob jemand denn nun strafrechtlich verantwortlich sei und blabla. Das ist nämlich auch das Problem mit Wulff, nicht die Strafbarkeit seiner Handlungen (die zwar auch, aber eben nicht nur)!
In welcher Gesellschaft wollen wir leben, in der sich die oberen % immer mehr bereichern, etc? Die Diskussion würde hier den Rahmen sprengen, ist ja ein Wettforum.:mrgreen:

Im Umkehrschluss denke ich auch darüber nach, dass ich im Prinzip auch nur von den "armen Schweinen" beim Wetten lebe, ohne diese der ganze Markt ja nicht möglich wäre.
Ja, ich mache mir darüber Gedanken, wenn ich beim z.B. Betfair-Trading immer (fast immer, bzw. immer positives Yield/Monat oder Woche) mit grün rausgehe.

Was mir die Politik aber momentan deutlich macht (Merkel, Wulff, Gutti und Roland Koch, Silvana-Mehrin, Kohl, Özdemir, Wiesheu, die Liste ist hier endlos - Sorry, die anderen Länder ausser BRD können jetzt nicht soviel damit anfangen), dass es einfach so richtig ist, alles mitzunehmen was nur geht. Die Gesellschaft will es anscheinend nicht anders?
Dem Homo Oeconomicus sollte eigentlich Einhalt in Massen geboten werden.

Zum Thema Ethik empfehle ich Schmidt-Salomon oder mal die Giordano-Bruno-Stifting.

MFG: Thema gesprengt![[grin]]

EDIT: Danke an Joker, der genau das thematisiert. (Habe ich zu spät gelesen)
 
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solche wetten werden eh stroniert wenn der spieler nicht von anfang an spielt... das ist kein argument

Das genau stimmt eben nicht. Es gibt genug Buchmacher, die bei Tennis Outright Wetten die Klausel "all bets stand runner or not" verwenden. Meiner Meinung nach eine bodenlose Sauerei, denn - if it cant win, it cant lose either.
Es ging aber nicht um eine Tennis Outright Wette. Er meinte ja seine Fussball-Live-Wette daoben.

diese regel gilt aber nicht bei jedem bookie
Die Wette wurde Live angeboten, obwohl der Spieler auf der Tribüne saß. Das ist was anderes als wenn vor dem Spiel die Wette angeboten wurde und sich dann herrausstellt, dass der Spieler nicht spielen wird. Gibts für den ersten Fall tatsächlich eine Regel, dass das trotzdem gewertet wird? Also die non-runnners-regel zieht da für mich, auch wenn die bookies das bei outrights ganz gerne zu ihren gunsten auslegen. Aber ich würde jetzt mal behaupten, dass diese Live-Wette auch wirklich überall storniert wird.
 
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Scorerwetten werden meines Wissens nach lange vor dem Spiel angelegt und werden fuer live einfach uebernommen. Gute bookies checken das am Spieltag nochmal, bzw. wenn jemand vor Ort ist der sich mit Teams und Liga auskennt (was bei zB deutscher Bundesliga der Fall sein sollte, bei kasachischer Drittliga eher nicht unbedingt), dann wird das normalerweise auch geregelt.
Man kann bei einem derart verplanten bookie aber natuerlich auch vermuten, dass der mit seinen sonstigen Stats genauso schludrig umgeht... [[schwitz]]