BetandWin Skispringen?

Naja, so ganz eindeutig sehe ich es aber nicht. Die Berechnung stimmt sicherlich, aber wer sagt dass der Buchmacher keinen Verlust machen darf, der Spieler im Gegenzug aber sehr wohl?

Eure Theorie hat meines Erachtens nach einen Haken, nämlich den dass ja kein Buchmacher mit einem Quotenschlüssel von 100% arbeitet. Somit ist es ein schönes Beispiel für die Theorie, nicht aber unbedingt für die Praxis, denn spielen wir das Spielchen doch nochmals durch bei dem Quotenpaar 1,8 - 1,8.
Auf jeden Ausgang 100EH gesetzt, gibt es nun zwei Sieger würden nach dem BAW-Modell aber nur zweimal 90EH (1,8/2*100), also in Summe 180EH ausbezahlt werden. Das kann meiner Meinung nach aber nicht sein, denn ganz einfach ausgedrückt, ich setze auf den Sieger, BAW dagegen (etwas anderes ist es ja nicht eine Wette anzubieten), ich habe Recht, BAW nicht, und ich verliere etwas während BAW gewinnt?

Für mich kann nur folgende Berechnung richtig sein, nämlich die Halbierung des GEWINNS à la ((1,8-1)/2)+1, sprich bei dem Paar 1,8 - 1,8 würde bei einem "Unentschieden" jeweils mit der Quote 1,4 gerechnet werden, denn sonst könnte es ja passieren dass ich mit einem richtigen Tipp nicht einmal meinen Einsatz zurückbekomme.

Dieses Mißverständnis kommt von der europäischen Quotendarstellung, denn die Quote 1,8 sagt ja nicht aus dass mein Gewinn 1,8 ist (auf eine EH), sondern dass die AUSZAHLUNG 1,8fach ist. Ich darf aber bei zwei Siegern nicht die Auszahlung (also Einsatz + Gewinn), sondern nur den Gewinn kürzen. Und eine Kürzung des Einsatzes bei richtigem Tipp darf ja wohl nicht vorliegen. Bei anderen Schreibweisen (also nicht 1,5 sondern 1/2) ist dies klarer...

Dass in diesem Fall der Buchmacher auch einen Verlust machen kann ist klar, nur ist es für mich nicht logisch davon auszugehen dass der Buchmacher nichts verlieren darf, der Wetter (noch dazu wo der Wetter richtig getippt hat!) aber wohl.

Shining
 
Shining schrieb:
Auf jeden Ausgang 100EH gesetzt, gibt es nun zwei Sieger würden nach dem BAW-Modell aber nur zweimal 90EH (1,8/2*100), also in Summe 180EH ausbezahlt werden. Das kann meiner Meinung nach aber nicht sein, denn ganz einfach ausgedrückt, ich setze auf den Sieger, BAW dagegen (etwas anderes ist es ja nicht eine Wette anzubieten), ich habe Recht, BAW nicht, und ich verliere etwas während BAW gewinnt?

lööööl, was für ein Quatsch

Natürlich zahlen sie nur 180 aus. Wenn es nur einen Sieger gibt, dann zahlen sie ja auch nur 180 aus !!
Wenn du auf A wettest, dann wettet BAW automatisch auf B. Das ist richtig. Aber du wettest auf 1,80 der Bookie dagegen auf 2,25 (=100%)
 
das man evt. sagt du wettest darauf das A gewinnt und A hat gewonnen (wenn auch nicht allein) und du somit vollen Anspruch auf den Gewinn hast könnte vielleicht vertretten werden. ist aber KEINE mathematische berechnung, SONDERN eine Interpretation des Ergebnisses, bzw. der Wettebedingungen.

Sollen man jedoch vom "halben Gewinner" als Interpretation des Ergebnisses ausgehen, ist es völliger Quatsch nur den Reingewinn zu halbieren, man muss dann den Auszahlungsbetrag (oder sinngemäße eigentlich die Quote, es kommt natürlich das gleich raus) halbieren.
 
TobiHeidi hat Recht!
Gewinn/Anzahl der Sieger ist für uns zwar super, aber eigentlich ein schwachsinn.
stellt mal vor, alle teilnehmer sind punktgleich also, alle sind Sieger.
mit Gewinn/Anzahl der Sieger verliert dann bookie jede Wette. egal mit welche Quoteschlüssel bookie arbeitet.

Dagegen bei Auszahlung/Anzahl der Sieger hat Bookie eine Chance nicht zu verlieren oder gar zu gewinnen.
 
Magic schrieb:
lööööl, was für ein Quatsch

Natürlich zahlen sie nur 180 aus. Wenn es nur einen Sieger gibt, dann zahlen sie ja auch nur 180 aus !!
Wenn du auf A wettest, dann wettet BAW automatisch auf B. Das ist richtig. Aber du wettest auf 1,80 der Bookie dagegen auf 2,25 (=100%)


Fein hast du das erklärt, oder, hmmm, wo ist denn bloß deine Erklärung dass meine Berechnung nicht stimmt?
Wo bitte steht geschrieben dass der Buchmacher immer gleich viel auszahlen muss (klar, das wird sein Ziel sein, aber ebenso wird es sein Ziel sein Gewinn zu machen und das wollen wir doch auch nicht [[grin]] ), mir ist doch egal ob sein Buch ausgeglichen ist. Oder bekommst du bei einem richtigen Tipp auf ein fussballspiel auch nur einen Teil ausbezahlt weil das Buch des Buchmachers grade mal unausgeglichen ist?

Weil du offensichtlich Probleme hast mir zu folgen, erklär mir bitte mit welcher Begründung mein EINSATZ mitgekürzt werden sollte, obwohl ich mit dem Tipp richtig lag?

Ach ja, dass die Buchmacher es so machen heißt noch lange nicht dass es richtig (fair) ist...


TobiHeidi schrieb:
das man evt. sagt du wettest darauf das A gewinnt und A hat gewonnen (wenn auch nicht allein) und du somit vollen Anspruch auf den Gewinn hast könnte vielleicht vertretten werden. ist aber KEINE mathematische berechnung, SONDERN eine Interpretation des Ergebnisses, bzw. der Wettebedingungen.

Sollen man jedoch vom "halben Gewinner" als Interpretation des Ergebnisses ausgehen, ist es völliger Quatsch nur den Reingewinn zu halbieren, man muss dann den Auszahlungsbetrag (oder sinngemäße eigentlich die Quote, es kommt natürlich das gleich raus) halbieren.

Und ist deine Variante KEINE Interpretation?
Auch an dich die Frage: Warum ist es klar dass der Auszahlungsbetrag halbiert werden muss und nicht der Gewinn?


Nebenbei: Alle mir bekannten Buchmacher verwenden dieselbe Regel wie BAW, aber dies jetzt so zu sehen dass es deswegen richtig/fair ist, das ist mir zu einfach. Wenn ich Buchmacher wäre, würde ich die Regel auch so festlegen wie es derzeit der Fall ist, aber warum die Auszahlung und nicht der Gewinn geteilt werden, das möchte ich schon erklärt bekommen bevor du da mit "Quatsch" usw. herumwirfst...

Shining
 
chinaboy schrieb:
TobiHeidi hat Recht!
Gewinn/Anzahl der Sieger ist für uns zwar super, aber eigentlich ein schwachsinn.
stellt mal vor, alle teilnehmer sind punktgleich also, alle sind Sieger.
mit Gewinn/Anzahl der Sieger verliert dann bookie jede Wette. egal mit welche Quoteschlüssel bookie arbeitet.

Dagegen bei Auszahlung/Anzahl der Sieger hat Bookie eine Chance nicht zu verlieren oder gar zu gewinnen.

Öhm, tja, aber auch bei dir fehlt mir die Begründung warum mein Einsatz mitgekürzt wird. Klar wäre meine Variante ein Nachteil für den Buchmacher, nur ist die bestehende Regel halt ein Nachteil für den Wetter, wieso das dann einmal richtig und einmal falsch sein soll (wobei es da richtig und falsch mMn sowieso nicht gibt) ist mir nicht ganz klar.

Bei Gewinn/Anzahl der Sieger hat der Wetter einen Vorteil, bei Auszahlung/Sieger der Buchmacher - aber warum ist jetzt eines falsch und das andere richtig?

Shining
 
Oder, um noch etwas in die Diskussion einzuwerfen: Warum wird bei einem H2H wo es kein Unentschieden gibt bei einem Unentschieden die Wette mit Quote 1,0 gewertet und nicht wie hier beschrieben, wenn doch diese Auslegung richtig ist?

Ich glaube zwar net dass es da eine klare Erklärung gibt, aber wenn man da schon mit "Quatsch" und ähnlichem herumwirft, dann wird man das wohl erklären können...

Shining
 
Hallo Shining!

Stell dir vor, du spielst ne Sure Bet:

H2H Spieler1 - Spieler2, Einsatz 100 Euro
Bookie1: Spieler1 Quote 1.5 - Einsatz 70 Euro
Bookie2: Spieler2 Quote 3.5 - Einsatz 30 Euro

Macht 5% sicheren Gewinn für dich, du erwartest 105 Euro Auszahlung.

Nun sind beide Spieler punktgleich und beide werden als "gewonnen" gewertet.

Variante 1 (Auszahlung wird halbiert):
Du bekommst bei Bookie1 52,5 Euro und bei Bookie2 ebenfalls 52,5 Euro - zusammen die erwarteten 105 Euro

Variante 2 (Gewinn wird halbiert):
Du bekommst bei Bookie1 87,5 Euro und bei Bookie2 67,5 Euro - zusammen 155 Euro bzw bei deinem Einsatz von 100 Euro 55% Sure Bet Gewinn.

Is klar, dass uns das allen lieber wäre, aber spätestens hier muss dir doch auffallen, dass das nicht ganz angehen kann, oder?
 
Oje, kann doch nicht so schwer sein.

Gewinn, Einsatz, Verlust, alles bla bla


Wenn es für ein Rennen 2 Sieger gibt (Skifahren, Formel 1, Pferderennen, Eisschnellauf, Skispringen), dann

wird die Quote halbiert

statt einer 1,80 hast du dann eben nur noch eine 0,9
statt einer 2,70 hast du dann eben nur noch eine 1,35 usw.

Ist doch logisch, das war immer bei jedem Bookie so und wird auch immer so bleiben. Was soll man da schon grossartig erklären, entweder man denkt logisch und man kapiert es oder nicht.


Was willst du überhaupt mit deinem Beispiel vom Fussball und den ausgeglichenen Büchern, lööööl
 
TobiHeidi schrieb:
das dann mit quote 1,0 gewertet wird ist einfach nur eine regelung vom bookie, hat mit mathematik nichts zu tun !misterbrot hat das in seiner antwort leider nicht so dargestellt trotzdem, shinings einwand unterstüzt (bzw. beweist) nur nocheinmal mich und misterbrot ! [[bussi]]

Danke fürs großartige Ausführen deiner Ansichten...

Warum gibts denn bei einem einfachen H2H Quote 1,0 und nicht Quote 0,9 (bei Grundquote 1,8), hmmm?

Shining
 
Magic schrieb:
Ist doch logisch, das war immer bei jedem Bookie so und wird auch immer so bleiben. Was soll man da schon grossartig erklären, entweder man denkt logisch und man kapiert es oder nicht.

Ja, ja, bei den Weißheiten schweige ich einmal...

Etwas mit "war schon immer so" und "logisch" zu erklären (natürlich ohne die Logik zu zeigen), das war schon immer der Motor einer klüger werdenden Menschheit. [[aetsch]]

Shining
 
Shining schrieb:
Magic schrieb:
Ist doch logisch, das war immer bei jedem Bookie so und wird auch immer so bleiben. Was soll man da schon grossartig erklären, entweder man denkt logisch und man kapiert es oder nicht.

Ja, ja, bei den Weißheiten schweige ich einmal...

Etwas mit "war schon immer so" und "logisch" zu erklären (natürlich ohne die Logik zu zeigen), das war schon immer der Motor einer klüger werdenden Menschheit. [[aetsch]]

Shining


Shining, warum versuchst es noch? Unsere zwei Wettprofis waren doch schon bei der Ladbrokes-Gründung dabei, also nur keine Aufregung. Wir werden's auch irgendwann kapieren... [[grin]]
 
Reißt euch mal n bisschen zusammen...

Ein letzter Versuch der Erklärung.

Bei 2 Siegern in einer Outright-Wette werden beide so behandelt, als ob sie gleichermaßen auf dem 1. und 2. Platz gelandet wären. Deswegen wird der Einsatz halbiert. Das heißt, für die Hälfte des Einsatzes auf den Sieger wird es so gewertet, als wäre dieser 1. geworden, für die andere Hälfte so, als wäre er 2. geworden.

Dadurch halbiert sich die Auszahlung.
 
...so aufgeräumt...

Bitte im normalen Tonfall Beispiele und Diskussionen weiterführen i hab ka Lust nur weil i mal den Flo vertret immer tausend Postings löschen zu müssen, weil alle denken Sie könnten dann machen was Sie wollen. Vor 1,5 Jahren vor der Uni als ich noch aktiv war, wars noch weniger mim geprügel hier

Etwas über ZeroBond-Abzinsfaktoren lernen ist mir ehrlich gesagt wichtiger.
 
MisterBrot schrieb:
Reißt euch mal n bisschen zusammen...

Ein letzter Versuch der Erklärung.

Bei 2 Siegern in einer Outright-Wette werden beide so behandelt, als ob sie gleichermaßen auf dem 1. und 2. Platz gelandet wären. Deswegen wird der Einsatz halbiert. Das heißt, für die Hälfte des Einsatzes auf den Sieger wird es so gewertet, als wäre dieser 1. geworden, für die andere Hälfte so, als wäre er 2. geworden.

Dadurch halbiert sich die Auszahlung.

Habs auch schon per PN geschrieben da der Thread gesperrt war, diese Erklärung leuchtet ein.

Halte es zwar trotzdem für falsch (denn der Springer hat ja gewonnen und war net zur Hälfte auf Platz 2 - das ist ja bloß ein Hilfskonstrukt. Bei einem WC-Schirennen bekämen auch beide Sieger 100 Punkte und net 90 weil sie ja zur Hälfte zweiter waren - die Sinnhaftigkeit dieser Auffassung lass ich mal dahingestellt), aber die Erklärung ist die erste halbwegs nachvollziehbare.

Und nachdem diese Fälle alle heiligen Zeiten mal vorkommen und selbst dann unsere Meinung wurscht ist weil sowieso die AGBs der Buchmacher gelten, lass ich das jetzt mal...

Trotzdem nett zu erkennen wie geistreich gewisse Poster sind...

Shining
 
Shining schrieb:
Duke schrieb:
...Etwas über ZeroBond-Abzinsfaktoren lernen ist mir ehrlich gesagt wichtiger.

Lügner! :mrgreen:

Shining

Soll ich dir die Formelsammlung die ich gerade anfertige senden?

[[bussi]]

Gut das Flo morgen wieder da ist..

achja Klausurn direkt nach Karneval sind zum [[kotz]]
 
Shining schrieb:
Habs auch schon per PN geschrieben da der Thread gesperrt war, diese Erklärung leuchtet ein.

Halte es zwar trotzdem für falsch (denn der Springer hat ja gewonnen und war net zur Hälfte auf Platz 2 - das ist ja bloß ein Hilfskonstrukt. Bei einem WC-Schirennen bekämen auch beide Sieger 100 Punkte und net 90 weil sie ja zur Hälfte zweiter waren - die Sinnhaftigkeit dieser Auffassung lass ich mal dahingestellt), aber die Erklärung ist die erste halbwegs nachvollziehbare.

Und nachdem diese Fälle alle heiligen Zeiten mal vorkommen und selbst dann unsere Meinung wurscht ist weil sowieso die AGBs der Buchmacher gelten, lass ich das jetzt mal...

Trotzdem nett zu erkennen wie geistreich gewisse Poster sind...

Shining

Naja, ich dachte zunächst auch: Frechheit, dass die die Auszahlung halbieren und nicht den Gewinn. Da kann man ja sogar Miese mit machen, wenn man Quoten unter 2 wettet.
Aber für mich ist es jetzt nach einigem Nachdenken logisch und auch richtig, dass die Auszahlung halbiert werden muss.
Nur eine Erklärung zu finden, die wirklich 100% einleuchtend ist und eindeutig zeigt, warum das so gehandhabt werden MUSS, ist halt nicht so einfach.