Falls es so ähnlich war, korrigiere dich aktiv beim nächsten Mal, oder warte mit dem Posten, bis du dir 'sicher' bist. Und danke fürs mitmachen!
Grüß dich,Ich mache mal eine erste Anmerkung. Du unterteilst ja das Wetten in zwei Kategorien, einmal das was man gemeinhin als Valuewetten bezeichnet, eine analytische Form die sich am Ende des Tages um die richtige Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten dreht. Auf der anderen Seite das emotional, intuitive, ja ich möchte fast sagen spirituelle Wetten bei dem man von einer Eingebung überfraut wird und man von Kopf bis Fuß spürt, so wird es passieren. Wo sich einfach ein Gefühl einstellt das quasi ohne jeden analytisch-rationalen Überbau daherkommt. Verstehe ich dich so richtig?
M m n. gibt es da letztendlich keine getrennten Ebenen. Die kann ich aber künstlich erzeugen, zB in dem ich Eingebungen nicht als solche wahrnehme, und mich stattdessen nur meinen rationalen Fähigkeiten zuwende.Jetzt mal völlig losgelöst von der Frage ob man da inhaltlich mitgehen möchte, finde ich es spannend das innerhalb dieses Projekt die Ebenen doch auch vermischt werden. Jedes Mal wenn jemand eine Quote angibt für seine Idee, tritt er doch automatisch in den analytischen-wahrscheinlichkeitstheoretischen Raum. Ich würde also vorschlagen keine Quote anzugeben. Sondern einfach kurz und knapp ein Bild zu umreißen, wie man sich den Ablauf des Ereignis vorstellt. Wenn du es tatsächlich etwas "seriöser/experimenteller" machen willst, müsstest du mMn tatsächlich die Leute die ihre Eingebungen zu Protokoll geben von den Quoten abschirmen. Sobald ich die Quote kenne bin ich doch sofort "geframed" wie es neu-deutsch so schön heißt. Du müsstest also Ideen frei von der analytischen Logik einsammeln und dann müsste eine unabhängige Person die dazu besten Quoten recherchieren und spielen. Dann könnte man nach sehr vielen Tipps mal schauen, was dran ist an der Idee der Eingebung.
Mal angenommen mit Beginn der Woche fängt man bei Gelegenheit damit an, die Spiele des Wochenendes durchzugehen, um eine grobe Übersicht zu erhalten. Vermutlich bleibt irgendwas hängen, kaum greifbar oder handfest, oder tut sich auf, eine Information, eine Tendenz, eine Frage? Man wendet sich nun wieder anderen Dingen zu, beschäftigt sich aber im Laufe der Tage womöglich immer wieder mal mit Inhalten rund um den Sport zu bestimmten Mannschaften, Spielern, Begegnungen oder tauscht sich natürlich mit anderen aus. Oder auch nicht, mir ist kein Patentrezept bekannt! Hat man sich was bestimmtes rausgesucht, kommt womöglich auch was bestimmtes bei rum. Empfang muss funktionieren. Es ist der Versuch zu überprüfen, ob sich die reine Absicht auf ein Feld in einem konkreten Ergebnis ausdrückt, welches man instinktiv (für) wahr nimmt und ob man gut hierin werden kann. [[exzellent]]Sollten Hobbywetter da einsteigen?
Ja, sie sollten möglichst früh setzen, weil die frühen Quoten besser zu schlagen sind als die eine halbe Stunde vor Anpfiff. Sie sollten sich außerdem auf eine Liga spezialisieren, die eine Nische ist, etwa die Dritte Liga in Deutschland. Und wenn man eine Begründung dafür gefunden hat, warum man eine bestimmte Wette abschließen will, muss man sich fragen: Warum bekomme ich diese tolle Quote? Man muss sich selbst gegenüber immer skeptisch bleiben.
N
Damit hat sich überraschend auch fûr mich jetzt, doch noch weiter herauskristallisiert, worauf so ein Experiment als Fragestellung hinauslaufen kann: Ist es möglich Eingebungen als solche zu erkennen, sie zu fördern und erfolgreich zu verwerten?
Den eigenen Begründungen mit Skepsis zu begegnen, qualitative Signale empfangen, erkennen und deuten lernen.
lay BW Linz: X2 @ 4,33
Graz - Salzburg: 2 @ 2,2
Lazio Rom Sieg @ 1,9
BVB - SGE -> b2s & o2,5 ~ q1,8