Griechenland

Halvar

New member
Juni 23, 2009
1,993
2,978
So sieht ein Deutscher (nicht nur er) Griechenland


<STYLE></STYLE>





<TABLE style="POSITION: static; WIDTH: 100%" class=MsoNormalTable border=0 cellPadding=0 width="100%"><TBODY><TR><TD style="PADDING-BOTTOM: 0.75pt; PADDING-LEFT: 0.75pt; WIDTH: 100%; PADDING-RIGHT: 0.75pt; PADDING-TOP: 0.75pt" vAlign=top width="100%">

Ein Beschwerdebrief von Stern-Autor WALTER WÜLLENWEBER

Liebe Griechen!

Kennt Ihr das bei Euch auch, eine Tante, die einem die ganze Kindheit und Jugend hindurch das Sparschwein füttert?

Beim ersten Fahrrad, dem ersten Radio, der ersten Urlaubsreise, - immer gibt sie ein paar Scheine dazu.
Und dafür verlangt sie nichts weiter als ab und zu mal ein freundliches Dankeschön.

Liebe Freunde, dies ist ein Brief von Eurer Geldtante.
Keine Angst, Ihr müsst nicht Danke sagen.
Das Einzige, was wir uns wünschen,
ist: Versetzt Euch mal in unsere Lage.

Seit 1981, seit 29 Jahren, gehören wir zur selben Familie, zur EU. Kein anderes Familienmitglied hat in dieser Zeit so viel Geld in die Gemeinschaftskasse gesteckt wie wir, nämlich netto rund 200 Milliarden Euro. Und pro Nase hat kaum einer so viel bekommen wie Ihr, zusammen netto fast 100 Milliarden. Rund die Hälfte also von dem, was wir in den EU- Topf gekippt haben, habt Ihr mit großer Kelle abgeschöpft. Oder anders ausgedrückt: Rein rechnerisch haben wir Deutschen mit den Jahren jedem von Euch Griechen, vom Säugling bis zum Greis, über 9 000 €uro geschenkt. Einfach so. War doch nett, oder?

Freiwillig hat wohl noch nie ein Volk ein anderes über einen so langen Zeitraum so großzügig unterstützt Ihr seid fürwahr unsere teuersten Freunde.

Wie es uns dabei ging, in all den Jahren, das habt Ihr nie gefragt.
Ich vermute, auch heute brennt Ihr nicht gerade darauf, etwas über unsere Sorgen zu erfahren. Ich erzähle es Euch trotzdem: Unsere Straßen sind so löchrig wie antike Bauwerke, weil uns das Geld für die Instandhaltung fehlt. Bibliotheken und Schwimmbäder werden geschlossen.
Manche Städte schalten nachts jede zweite Straßenlaterne aus, weil sie die Stromrechnung nicht bezahlen können. Im Gegensatz zu Euren steigen unsere Löhne seit der Einführung des €uros praktisch gar nicht mehr. Und jetzt sollen wir auch noch Euch Griechen retten.

Die Sorgen um Euch, die haben uns gerade noch gefehlt!
Ihr habt Euch unser Misstrauen redlich verdient: Im Sommer fackelt Ihr regelmäßig dieses schöne Land ab, das Gott Euch geschenkt hat Und dann ruft Ihr nach unserer Feuerwehr, weil Ihr es nicht allein gelöscht kriegt. Ihr wollt alle in den öffentlichen Dienst, aber keiner will Steuern zahlen. Wenn auch nur ein Teil der Berichte stimmt, die wir in den vergangenen Wochen lesen mussten, dann seid Ihr offenbar nur bereit zu arbeiten, wenn Ihr dafür Schmiergeld bekommt. Vor allem Eure Ärzte und das Krankenhauspersonal langen kräftig zu.

Ihr betrügt Euch also gegenseitig, wo Ihr nur könnt. Das kann uns egal sein.
Doch Ihr betrügt auch uns. Seit vielen Jahren. Das ist uns nicht egal.

Ihr kassiert für mehr Olivenbäume EU-Subventionen, als in Euer Land passen. Offenbar versteht Ihr doch was von Buchführung, denn um die Stabilitätskriterien für den €uro zu erfüllen, habt Ihr Eure Bücher so systematisch und geschickt gefälscht, dass die Brüsseler Bürokraten nichts gemerkt haben. In Wahrheit habt Ihr den €uro nie verdient.
Trotz Eurer erschwindelten Daten ist es Euch seit der Einführung des €uro noch nie gelungen, die Stabilitätskriterien zu erfüllen. Um Eure Wirtschaft größer erscheinen zu lassen, habt Ihr Euch 2006 einen hübschen Taschenspielertrick einfallen lassen und kurzerhand die Erlöse aus Geldwäsche, Rauschgifthandel und Schmuggel in die jährliche Wirtschaftsleistung Eurer stolzen Nation eingerechnet.

Über Jahrzehnte mehr Geld ausgeben, als man sich erarbeitet, wie selbstverständlich auf Kosten von anderen zu leben, laufend betrügen und tricksen - das kann nicht ewig gut gehen.

Irgendwann bricht das Kartenhaus zusammen. Irgendwann ist jetzt mal Schluss. Streng genommen seid Ihr pleite.

Macht Euch keine Illusionen. Wenn Angela Merkel verspricht, "Griechenland wird nicht allein gelassen", dann geht es unserer Kanzlerin und uns Deutschen nicht mehr um Euch Griechen.

Unsere Sorge gilt allein unserer eigenen Zukunft. Das Unglück ist nur:
Wir sind an Euch gekettet. Wenn Ihr untergeht, zieht Ihr uns mit unter Wasser. Zum Beispiel durch die 300 Milliarden Schulden, die Ihr mit den Jahren aufgetürmt habt. Rund 30 Milliarden davon gehören den Sparern bei deutschen Banken, in Form von Staatsanleihen. Ob Ihr das jemals zurückzahlen werdet? Euretwegen geht der €uro in die Knie. Uns droht die Inflation. Das bedeutet: was deutsche Sparer auf dem Sparbuch oder in Lebensversicherungen für die Zukunft zurückgelegt haben, wird immer weniger wert. Wegen Euch!

Solche Gedanken sind Euch natürlich fremd, denn sparen oder investieren ist nicht unbedingt Euer Ding. Ihr haut die €uros lieber raus. In der EU seid Ihr Griechen das Volk, das von seinem Geld den größten Anteil für den Konsum verprasst.

Die Regierungschefs der EU haben zwar beschlossen, dass Ihr keine direkten Finanzhilfen bekommen sollt. Erst mal. Doch Ihr braucht Hilfe. Und in der EU bedeutet Hilfe am Ende immer Geld, genauer: unser Geld.

So langsam wird uns Deutschen klar: Zuerst mussten wir die Banken retten, jetzt müssen wir Euch Griechen retten und schließlich alle Länder mit einer Schweinewirtschaft - die "PIIGS", Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. Ein Staatsbankrott eines dieser Länder, darin sind sich die Experten ausnahmsweise einig, wäre eine Tragödie, die selbst die Bankenkrise wie ein Lustspiel erscheinen ließe.

Kluge deutsche Staatsrechtler haben schon vor der Einführung des €uro gewarnt: Die Wirtschaftsunion kann ohne die politische Union nicht funktionieren. Sie hatten recht! Jetzt erkennen wir das dramatische Demokratie-Defizit. Wir Deutschen sind von den Entscheidungen der Regierung Griechenlands abhängig. Aber wir können sie nicht wählen.

Ihr Griechen könnt sie wählen, aber Ihr habt ganz andere Interessen.
Wir wollen, dass Euer Ministerpräsident Georgios Papandreou sein Sparprogramm durchzieht. Mindestens. Besser wär's, wenn er beim Reformieren noch einen Zahn zulegte. Aber Ihr wollt das ganz offensichtlich nicht. Ihr macht, was Ihr immer macht: Ihr streikt.

Letzte Woche der öffentliche Dienst, nächste Woche alle, Generalstreik. Liebe, teure Griechen, wenn Ihr nächste Woche auf die Straße geht, dann streikt, dann demonstriert, dann protestiert Ihr nicht gegen Eure Regierung, sondern gegen uns. Dem Zorro, der Euch stets gerettet hat und weiter retten soll, dem versetzt Ihr einen Tritt zwischen die Knie.

Liebe griechische Finanzbeamte, geht nächste Woche bitte nicht streiken, sondern treibt endlich mal die Steuern Eurer Millionäre ein, von denen Ihr bislang fürs Wegschauen so fürstlich entlohnt werdet.

Liebe griechische Ärzte, geht nächste Woche bitte nicht streiken, sondern behandelt Eure Patienten. Von jetzt an, ohne vorher um einen Geldumschlag zu bitten. Und dann versteuert einfach Euer Einkommen. Ja, dann könnt Ihr Euch den nächsten Porsche eben erst ein Jahr später bestellen. Ihr werdet es überleben!

Liebe Rentner Griechenlands, wenn bei uns jemand sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, bekommt er nicht mal 40 Prozent seines durchschnittlichen Einkommens als Rente. Damit sind wir auf dem viertletzten Platz der OECD-Länder. Und wer ist auf Platz eins? Richtig: IHR!

Über 95 Prozent Eures durchschnittlichen Einkommens gönnt Ihr Euch als Rente. Um das hinzukriegen, greift Ihr wieder in die Trickkiste: Ihr bezieht einfach die Rentenhöhe nicht aufs ganze Leben, sondern nur auf die letzten drei bis fünf Arbeitsjahre. Darum ist es bei Euch üblich, dass der Arbeitgeber den Lohn am Ende noch mal kräftig erhöht Von dem Geld, mit dem wir Euch fast 30 Jahre lang gesponsert haben, gönnt Ihr Euch eine komfortablere Altersversorgung, als wir uns leisten können. Findet Ihr das gerecht?

Also, liebe Rentner in Griechenland: Ihr seid die Generation, die diese Misere verursacht hat. Jetzt haltet mal die Füße still, geht nicht demonstrieren, und lasst Eure Regierung die Sparpläne durchziehen.

Und, liebe Bürger Griechenlands, redet Euch nicht damit heraus, Eure Politiker seien allein schuld an der Katastrophe. Ihr habt doch die Demokratie erfunden und solltet wissen, dass Ihr, das Volk, regiert und damit verantwortlich seid. Niemand zwingt Euch, Steuern zu hinterziehen, Schmiergelder anzunehmen, gegen jede vernünftige Politik zu streiken und korrupte Politiker zu wählen. Politiker sind Populisten. Die machen genau, was Ihr wollt.

Sicher werdet Ihr jetzt einwenden: Ihr Deutschen, Ihr seid doch auch nicht viel besser. Stimmt.

Ein Rentensystem, dem kaum einer noch traut, Beamtenpensionen, von denen niemand weiß, wie sie in der Zukunft bezahlt werden sollen, ein Steuersystem, das so aussieht, als hätten erfahrene Hinterzieher es sich ausgedacht, und vor allem ein Schuldenberg, der irgendwann ins Rutschen gerät und alles unter sich begräbt - genau diese Probleme haben wir auch. Und Ihr seid uns auf diesem Pfad der Untugend nicht so weit voraus, wie viele glauben.

Früher habt Ihr Griechen uns den Weg gewiesen, habt der Welt die Demokratie, die Philosophie und das erste Verständnis für Nationalökonomie beigebracht. Jetzt weist Ihr uns wieder den Weg. Nur ist es diesmal der Irrweg. Da, wo Ihr seid, geht's nämlich nicht weiter!

Herzliche Grüße,

Walter Wüllenweber




</TD></TR><TR><TD style="PADDING-BOTTOM: 0.75pt; PADDING-LEFT: 0.75pt; PADDING-RIGHT: 0.75pt; PADDING-TOP: 0.75pt">



</TD></TR></TBODY></TABLE>



Grad was Interessantes gelesen und wollte es den

Forumsmitgliedern nicht vorenthalten.

Hat nichts mit be- oder verurteilen anderer zu tun.

Die Inhalte des Artikels sprechen für sich.



Bis der Meinung,daß normal nichts Politisches in dieses

Forum gehört,aber in diesem Falle dachte ich eine

Ausnahme ist ok.

Wenn ich die vielen gegenwärtigen - und zukünftigen

Streiks dort denke.....kommt mit die Galle hoch...[[kotz]]
 
[[yo]]

Und weiter:



Wo Griechen Geld verschwenden

Das Hilfspaket für Griechenland ist geschnürt, die ersten Zahlungen sollen in Kürze fließen. Im Gegenzug hat die griechische Regierung einen harten Sparkurs versprochen. Hier einige Beispiele, wo sie ansetzen könnte. Anzeige

Griechenland hat sich mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds auf ein Hilfspaket geeinigt. Das südeuropäische Land hat in der Vergangenheit viel Geld verschwendet, was zu der schweren Schuldenkrise geführt hat. Ob Pensionen für unverheiratete Töchter, Boni für pünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz oder ein Gremium für die Verwaltung eines längst ausgetrockneten Sees:

Hier einige Beispiele für die Vergeudung öffentlicher Gelder:

Pensionsregelungen
Unverheiratete oder geschiedene Töchter von Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erhalten nach dem Tod ihrer Eltern deren Pension. Etwa 40.000 Frauen profitieren von dieser Regelung, die jährlich etwa 550 Mio. Euro kostet. Damit wird das Sozialsystem belastet, das Experten zufolge ohne tiefgreifende Einschnitte in den nächsten 15 Jahren zusammenbricht.
Die Staatsbediensteten genießen nicht nur Kündigungsschutz, sondern können auch schon vor Erreichen des 50. Lebensjahres in den Ruhestand gehen und eine Pension beziehen. Diese großzügige Regelung ist ein Grund dafür, dass die staatlichen Rentenausgaben viel schneller steigen als in anderen EU-Ländern.
Die Regierung will noch im Mai ein Gesetz verabschieden, in dem das Rentenalter angehoben und Frühpensionierungen eingeschränkt werden sollen.

Boni für Fremdsprachenkenntnisse
Staatsbedienstete können durch diverse Boni bis zu 1300 Euro pro Monat hinzuverdienen. Extrageld gibt es beispielsweise für die Nutzung eines Computers, das Beherrschen einer Fremdsprache oder das pünktliche Erscheinen am Arbeitsplatz. Forstbedienstete erhalten einen Bonus für das Arbeiten im Freien.

Alle Beschäftigten in Griechenland beziehen 14 Monatsgehälter. Ein halbes Monatsgehalt gibt es zu Ostern obendrauf, ein weiteres im Sommer. Das 14. Gehalt bekommen die Staatsbediensteten zu Weihnachten, wovon ein Teil der Wirtschaft profitiert: Taxis, Restaurants und Friseure dürfen dann legal eine Sondergebühr als "Weihnachtsgeschenk" erheben.
Die Regierung hat bereits die meisten Bonuszahlungen um zwölf Prozent gekürzt, das Weihnachts- und Ostergeld sogar um 30 Prozent. Das spart etwa 1,7 Mrd. Euro.

Freiflüge für Olympic
Die Gewerkschaften verhinderten jahrelang die Privatisierung der überschuldeten Fluggesellschaft Olympic Airways. Das kostete die Steuerzahler Millionen, während die Beschäftigten großzügige Privilegien genießen: Ihre Familien können mit der Airline kostenlos um den Globus fliegen. Die Regierung steckte auch dann noch Steuergelder in das Unternehmen, als private lokale Anbieter die Strecken längst viel billiger anbot. Olympic wurde 2008 zwar verkauft, doch 4600 Beschäftigte wurden vom Staat entweder großzügig entschädigt oder wiedereingestellt.

Der Staat besitzt 74 Unternehmen, vorwiegend Versorger und Transportfirmen. Viele davon beschäftigen zu viele Mitarbeiter und schreiben Verluste, kritisiert die OECD. Allein die größte Bahngesellschaft mit ihren mehr als 9000 Mitarbeitern fuhr 2008 ein Minus von 800 Mio. Euro ein.
Die Regierung hat versichert, Staatsunternehmen zu verschmelzen und sich von Beteiligungen zu trennen.

Gremienfreudige Griechen Eine griechische Eigenheit ist die Existenz von Hunderten staatlich berufener Gremien - wobei oft unklar ist, warum sie bestehen. So gibt es eine Kommission, die den See Kopais verwalten soll. Der ist allerdings schon in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgetrocknet. Einer griechischen Zeitung zufolge beschäftigen die Gremien insgesamt mehr als 10.000 Mitarbeiter und kosten mehr als 100 Mio. Euro jährlich.

Griechenlands Rüstungsausgaben sind wegen der Spannungen mit dem Erzrivalen Türkei größer als die der anderen EU-Länder: Ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt lag 2007 und 2009 bei sechs Prozent. Insgesamt steckte das klamme Land 14 Mrd. Euro jährlich in die Landesverteidigung, fast 80 Prozent davon wurden für Verwaltung und Personal ausgegeben.
Wegen der Schuldenkrise ist für 2010 ein Etat von nur noch 6,7 Mrd. Euro vorgesehen. Die Regierung hat zugesichert, in diesem Jahr maximal 1,8 Mrd. Euro oder 0,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Waffenkäufe auszugeben.

Überbordende Staatsausgaben: Wo Griechen Geld verschwenden | FTD.de


Mc [[stupid]]
 
Wenn man sich das alles mal durchliest. 100 Mrd. haben wir Greece schon bezahlt? Das kann ich kaum glauben und jetzt kommen nochmal 22Mrd drauf. Das alles nur um den Euro stabil zu halten.
Hier in NRW sind nächstes Wochenende Wahlen. Und bis auf Kleinparteien wie Pro NRW sind alle für diese Hilfen. Wie kann man als Volkspartei nur gegen 90% seines Volkes sein?
Kranke Geschichten, die hier abgehen....
 
Hier in NRW sind nächstes Wochenende Wahlen. Und bis auf Kleinparteien wie Pro NRW sind alle für diese Hilfen. Wie kann man als Volkspartei nur gegen 90% seines Volkes sein?
Kranke Geschichten, die hier abgehen....
Diplomatisch ausgedrueckt: 90% "des Volkes" ist mehr darauf erpicht sich ueber andere zu mokieren, anstatt bei sich selber anzusetzen bzw sich zunaechst einmal in die Lage zu versetzen kompetent genug urteilen zu koennen.
Der Artikel von Rios strotzt nur so vor Populismus... eher unglaublich wie sehr sich die Stammtischler derart verarschen lassen von solchem Kaese. [[sleep]]

Macht nichteinmal Sinn den Artikel inhaltlich und formal auseinander zu nehmen, weil das von vorne bis hinten Muell ist. Wer so anfaengt ist gar nciht drauf aus eine produktive Kritik zu ueben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gebe dem Halvar, sowie dem hier Nudel Recht.

Halvars' Beitrag ist Populismus, aber wie immer interessant zu lesen. Wir haben seit Jahren Nullrunden in der Rente, müssen schon Studiengebühren bezahlen etc., dagegen werden in anderen bzw. neuen EU-Ländern Straßen und Infrastruktur ausgebaut. Komisch, aber naja.

Das mit dem Topf stimmt aber nicht soweit, weil Deutschland z.B. durch den offenen Binnenmarkt innerhalb der EU als ehemaliger Exportweltmeister einige Euros gewinnt und somit auch profitiert.

Mal anders gesehen.



Fällt was auf...:mrgreen:

Code:
Eine andere und kuriose Ansicht vertrat der Fraktionsmitglied der  Europäischen Volkspartei (Christdemokraten), Georgios Koumoutsakos aus  Griechenland. Der stellv. Vorsitzende der Delegation im Gemischten  Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei erklärte, dass die Finanzkrise in  Griechenland durch die Türkei verursacht wurde. Der desaströse Zustand  der Finanzwelt in Griechenland, das fast einem Staatsbankrott gleiche,  habe die Türkei mit verursacht. Eines der Gründe für den beinahe  Staatsbankrott, sei die griechische Armee mit ihren Unsummen an  Militärausgaben. Das wiederum sei der feindlichen Haltung der Türkei  geschuldet. Durch die feindliche Haltung der Türkei, habe Griechenland  militärisch aufrüsten müssen und stehe nun vor einem Staatsbankrott.
 
Gebe dem Halvar, sowie dem hier Nudel Recht.

Halvars' Beitrag ist Populismus, aber wie immer interessant zu lesen. Wir haben seit Jahren Nullrunden in der Rente, müssen schon Studiengebühren bezahlen etc., dagegen werden in anderen bzw. neuen EU-Ländern Straßen und Infrastruktur ausgebaut. Komisch, aber naja.

Das mit dem Topf stimmt aber nicht soweit, weil Deutschland z.B. durch den offenen Binnenmarkt innerhalb der EU als ehemaliger Exportweltmeister einige Euros gewinnt und somit auch profitiert.

Mal anders gesehen.



Fällt was auf...:mrgreen:

Code:
Eine andere und kuriose Ansicht vertrat der Fraktionsmitglied der  Europäischen Volkspartei (Christdemokraten), Georgios Koumoutsakos aus  Griechenland. Der stellv. Vorsitzende der Delegation im Gemischten  Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei erklärte, dass die Finanzkrise in  Griechenland durch die Türkei verursacht wurde. Der desaströse Zustand  der Finanzwelt in Griechenland, das fast einem Staatsbankrott gleiche,  habe die Türkei mit verursacht. Eines der Gründe für den beinahe  Staatsbankrott, sei die griechische Armee mit ihren Unsummen an  Militärausgaben. Das wiederum sei der feindlichen Haltung der Türkei  geschuldet. Durch die feindliche Haltung der Türkei, habe Griechenland  militärisch aufrüsten müssen und stehe nun vor einem Staatsbankrott.

Nicht Deutschland oder Österreich gewinnt, die Konzerne bzw. Großbetriebe gewinnen. DIe Bevölkerung hat von diesen "Gewinnen" gar nichts, drum sinkt der Nettorealllohn auch von Jahr zu Jahr.

Und wie man für diese Hilfe sein kann und den Gegnern auch noch Populismus vorwerfen, entzieht sich meiner Kenntnis. Für dich Energienudel. Populismus ist es den Leuten weiszumachen, dass diese Hilfmilliarden wieder zurückgezahlt werden. DAS ist die Frechheit und Betruf obendrein.
 
Das Geld das hier nach Griechenland geht kommt nie wieder retour. Die Einzige Moeglichkeit die es fuer die Griechen gibt ist ein voelliger Kollaps und dann ein Moratorium, sodass sie ihre Wirtschaft neu aufbauen koennen. Die Griechen haben unglaublich Schulden, starke Gewerkschaften und sind jetzt nicht unbedingt als die fleissigsten Arbeiter bekannt. Ausserdem schadet ihrer Wirtschaft der Euro zum Teil massiv. Denn ihre alte Waehrung haette gegenueber dem Euro massiv abgewertet und so haetten sie vielleicht noch was exportieren koennen.

Die einzig richtige Entscheidung waere: let them fail! Bail-out bringt ihnen vielleicht 6 bis 12 Monate Zeit aber mehr auch nicht. Und das Euro shorting geht massiv weiter. Seit Jahresbeginn hat der Euro auf alle wichtigen Waehrung schon ca. 15% verloren. Das heisst unsere Kaufkraft schwindet und wir koennen und jetzt 15% weniger Importe leisten. Ist absolut das Selbe wie Inflation. Griechenland hat sich die Teilnahme an der Eurozone nur erschwindelt und erlogen. Daher waere es nur gerecht sie jetzt rauszukicken. Aber unsere Poltiker bevorzugen ja die "School of Zimbabwe" if something goes wrong - print. If you can't fix it - print more!! Nur dass das zu Hyperinflation in in absehrbarer Zukunft fuehren wird sieht keiner...
 
Werd nachher mal gucken ob ich noch genaue Zahlen finde, aber euch ist schon klar dass der gr. Staat relativ hoch verschuldet ist (einige hundert Mio) bei der deutschen Bankenlandschaft (glaube insb. hypo), bei denen wiederum der deutsche Staat recht hoch involviert ist (als Glaeubiger ! - auch hier wieder hypo mW.), ja?
Macht null komma gar keinen Sinn die Griechen abschmieren zu lassen, mal davon abgesehen dass es praktisch gar nicht moeglich ist, egal was erzaehlt wird. Aendern am System oder dortigen Zustaenden wuerde es auch nichts, begoenne nur von neuem ...

Was passiert denn wenn die hops gingen?
DANN ist das Geheule richtig groß weil die Banken tierische Verluste einfahren, die Bundesregierung dadurch auch, etc.pp. das zieht sich richtig durch.

Was fuer mysterioese Vorstellungen herrschen ist echt fragwuerdig. Insolvenz und damit sind alle Schulden weg oder wie ? IHR und ich gehoeren zu den Glaeubigern, fast schon nicht mal mehr moeglich nur indirekt betroffen zu sein...

Merkel macht das einzig richtige, naemlich die Kreditgeschichte groeßtenteils an den IWF abzugeben, damit die Weltgemeinschaft involviert wird und nicht nur die Eurozone.

Es macht auch keinen Sinn wenn die Griechen exportieren... was sollen die denn groß exportieren? Euroabschwaechung kommt GERADE UNS doch zugute ! Kleiner Nachholunterricht: durch Abschwaechung der eigenen Waehrung verliert die ausl. Verbindlichkeit doch gerade an Wert ! Was ja auch eine Art Selbstschutz ist.
Mal davon abgesehen dass der Euro auch und vor allem durch die amerik. (Schulden- und ) Finanzpolitik so hoch steht... Zur Erinnerung: wir standen mal bei 90 Cent ! Zwischendurch warens ueber 140 ! [[nixweiss]]

Die groesste Gefahr besteht in einem haircut, wenn zb gezwungenermaßen die Glaeubiger auf 30 bis 40% Schulden erzichten muessen. Deshalb verbleibt die gr. Anleihenausgabe ja immer knapp drueber.

Nebenbei: ich wette es finden sich in Deutschland mehr Menschen mit einem schlechteren Rating und damit hoeherem Kreditausfallrisiko als der gr. Staat es darstellt. Was die wohl davon halten wenn wir eure Vorhaltungen denen gegenueber aeussern und durchsetzen. :mrgreen:
(wuerd mich ernsthaft interessieren)...

---------------

Wenn man sich schon aufregen moechte, wieso nicht mal ueber AKW?
-> inkl. aller Subventionen, direkt und indirekt wuerde eine KW/h bis zu 2,7 Euro (!) kosten, zum Vergleich Windenergie 6 Cent.
-> AKW betreiber verbreiten zwar eine CO2-freie Energiegewinnung, aber selbst die ist nachweislich gelogen und rechnet man die Herstellungskosten bzw Abbaukosten (im Sinne CO2) hinzu, bliebe ein Vielfaches der CO2-Belastung gegenueber Alternativenergien plus dem Fakt dass AKW lediglich Elektrizitaet produzieren und 70% Energie durch Waerme ausgeblasen wird
-> AKW SIND zu NICHTMAL 1% haftbar gemacht worden ! nach bundesamtlichen Schaetzungen ist ein technisch bedingter (! menschlich noch nichtmal eingerechnet ! ) GAU zu 2% (19AKW, 30 jahre Betriebsdauer) wahrscheinlich und wuerde zw. 2500 und 5500 (in Worten: FUENFTAUSEND) MILLARDEN Euro kosten, aber die Haftpflicht lautet (im Gegensatz zu allen anderen Energievarianten) auf nur 500Mio (!) und auch die AKW-Soli-gemeinschaft haftet nur fuer weitere 2mrd. Den Rest der Kosten muesste das verantwortliche Unternehmen zahlen... da zB EON nur ca 30mrd wert hat (im GAU-Fall aber der Aktienkurs brutal abschmieren wuerde) bleibt jeder einzelne (!) armselige Bewohner (und Firmen, ist klar) auf seinen erlittenen Kosten sitzen da selbst Versicherungen atomare Schaeden ausdruecklich ausschließen... unnoetig zu erwaehnen dass sich die eigene und familiaere Lebenszeit massiv verkuerzt, Krankheitserwartung extrem steigt, Haus und Boden versucht und damit weg sind.

Herzlichen Glueckwunsch...
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Ansicht, aber wirklich nur meine:

Vergleiche es mit Wetten!

Europa(Wettpate) gibt den kleinen(Griechenland) Geld zum Wetten(Staatshilfen wie all die Jahre)...der kleine setzt auf die falsche Spiele(wie Griechenland immer die falsche "Fiskal"politik betrieb). Die Jahre vergehen und langsam fällt es auf...man hat nur die Wahl? a) Nochmal Geld leihen, hoffen dass der kleine gewinnt oder b) Den kleinen baden gehen lassen. Bei b) sieht man halt das Geld nie wieder...

Europa hat a) gewählt...und ich denke das Griechenland wieder auf die Spiele setzen wird.[[grin]]
 
die deutschen banken haben gr ca.30 mrd.an krediten gewährt.ein bankrott von gr würde deutsche und ausländische banken in den bankrott treiben.der euro würde weltweites vertrauen verlieren und sehr stark abgewertet werden.deutschland exportiert ca. 70% in eu staaten-bekommt dafür irgendwelche wertlose schuldscheine.bip-schulden von gr ca.113%-deutschland ca.74%-japan ca.190%-island und italien ca.118%.die anderen eu staaten stehen schon schlange und wollen auch hilfe-es ist nur eine frage der zeit bis alles zusammenbricht.
 
Werd nachher mal gucken ob ich noch genaue Zahlen finde, aber euch ist schon klar dass der gr. Staat relativ hoch verschuldet ist (einige hundert Mio) bei der deutschen Bankenlandschaft (glaube insb. hypo), bei denen wiederum der deutsche Staat recht hoch involviert ist (als Glaeubiger ! - auch hier wieder hypo mW.), ja?

einige 100 million zu verlieren ist immer noch besser als nochmal 150 Mrd. zu investieren. Ein paar hundert Million sind dagegen Peanuts.


Macht null komma gar keinen Sinn die Griechen abschmieren zu lassen, mal davon abgesehen dass es praktisch gar nicht moeglich ist, egal was erzaehlt wird. Aendern am System oder dortigen Zustaenden wuerde es auch nichts, begoenne nur von neuem ...

Warum soll es nicht moeglich sein? Wenn eine Firmakein Geld mehr auf dem privaten Kapitalweg bekommen kann geht sie Bankrott. Bei Staaten ist das nichts anders. Gibt genug Beispiele in der Vergangenheit die gezeigt haben, dass es moeglich ist. Argentinien, Russland,... Staaten zahlen einfach ihren Glaeubigern nichts mehr zurueck und damit hat es sich.

Was passiert denn wenn die hops gingen?
DANN ist das Geheule richtig groß weil die Banken tierische Verluste einfahren, die Bundesregierung dadurch auch, etc.pp. das zieht sich richtig durch.

Was fuer mysterioese Vorstellungen herrschen ist echt fragwuerdig. Insolvenz und damit sind alle Schulden weg oder wie ? IHR und ich gehoeren zu den Glaeubigern, fast schon nicht mal mehr moeglich nur indirekt betroffen zu sein...

Ist halt die Frage was besser ist. Einmal Geld zu verlieren und Verluste einfahren oder noch mehr Geld reinzupumpen wo man im Vorhinein schon weiss dass man es nicht mehr zurueckkommt?? Ausserdem die Banken haben immer genau gewusst, welches Risiko sie eingehen. Es ist nicht erst seit gestern bekannt, dass Griechenlands Schulden und Budgetdefizit immer schon hoch waren. Also wer zockt und verliert hat Pech gehabt und verdient es sogar Pleite zu gehen. Aber das Hauptproblem in diesem Fall ist, dass die Staaten fuer die Spareinlagen der privaten Anleger bis zu einem gewissen Betrag garantieren (in Oesterreich 100.000 in Deutschland weiss ich es nicht wie hoch die Grenze ist). Das fuehrt zu massivem Moral Hazard, denn dadurch haben Sparer kein Interesse darueber nachzudenken was Banken mit ihrem Geld machen. Wenn ich mir einen Fernseher kauf, nehm ich auch nicht gleich den Ersten den ich seh. Weil wenn der schlecht ist hab ich einen Haufen Geld in den Sand gesetzt. Bei Spareinlagen hingegen interessiert es keinen, weil ja der Staat garantiert. Diese Garantien muessen weg und zwar sofort.

Und zur Gefahr, dass die Banken alle massive Verluste einfahren und pleite gehen: die mortgage bubble in den USA war viel groesser als das Exposure der Banken in Griechenland ist. Und trotzdem sind noch fast alle Banken am Leben.

Merkel macht das einzig richtige, naemlich die Kreditgeschichte groeßtenteils an den IWF abzugeben, damit die Weltgemeinschaft involviert wird und nicht nur die Eurozone.

Dafuer bekommen wir eh die Rechnung. Seit Jahresbeginn ist der Euro von $1.5 auf 1.27 gefallen. Ein Kaufkraft Verlust von 16% der direkt vom Konsumenten gespuert wird. Aber scheinbar ist es wichtiger, dass die Banken gut dastehen, die politischen Beziehungen in Ordnung sind, als dass sich die Buerger was mit ihrem sauer verdienten Geld kaufen koennen. Bitte wenn das fuer dich richtig ist.


Es macht auch keinen Sinn wenn die Griechen exportieren... was sollen die denn groß exportieren? Euroabschwaechung kommt GERADE UNS doch zugute ! Kleiner Nachholunterricht: durch Abschwaechung der eigenen Waehrung verliert die ausl. Verbindlichkeit doch gerade an Wert ! Was ja auch eine Art Selbstschutz ist.
Mal davon abgesehen dass der Euro auch und vor allem durch die amerik. (Schulden- und ) Finanzpolitik so hoch steht... Zur Erinnerung: wir standen mal bei 90 Cent ! Zwischendurch warens ueber 140 ! [[nixweiss]]

Schon mal was von comparative advantage gehoert? Und zum Nachholunterricht sein noch angemerkt, dass wir aber nun fuer unsere Importe wesentlich mehr zahlen muessen. Hab es dir eh vorgerechnet um 16% mehr. Nicht unbedingt gut fuer die Handelsbilanz die ohnehin schon alles andere als berauschend ist.

Wie eine auslaendische Verbindlichkeit weniger wert werden soll wenn meine Waehrung weniger wert wird kann ich mir nicht wirklich erklaeren aber naja....[[help]] Beispiel: wir kaufen in den USA um $ 100.000 ein. Nun faellt der Wert des Euro von 1.5 auf 1.25. Vorher haetten wir 66.666 Euro bezahlt und nun zahlen wir Euro 80.000. Wie 80.000 weniger als 66.666 sein soll entschliesst sich meiner Kenntnis.



Nebenbei: ich wette es finden sich in Deutschland mehr Menschen mit einem schlechteren Rating und damit hoeherem Kreditausfallrisiko als der gr. Staat es darstellt. Was die wohl davon halten wenn wir eure Vorhaltungen denen gegenueber aeussern und durchsetzen. :mrgreen:
(wuerd mich ernsthaft interessieren)...

Die bekommen aber keinen Kredit wenn sie keine Sicherheiten hinterlegen koennen. Was ist die Sicherheit im Fall Griechenland?? Und bei denen die den Kredit bekommen gibt es allerdings einen fundamentalen Unterschied. Die nehmen den Kredit fuers Hause oder was auch immer auf. Und wenn sie nicht zurueckzahlen koennen wird das Haus verkauft und damit der Kredit getilgt.


Lange Rede, kurzer Sinn - es ist einfach nicht moeglich dass sich meine Schulden zurueckzahle wenn ich mich noch weiter verschulde, Geld drucke und dann ausgebe. Das fuehrt zu Hyperinflation und sonst zu nichts.
 
einige 100 million zu verlieren ist immer noch besser als nochmal 150 Mrd. zu investieren. Ein paar hundert Million sind dagegen Peanuts.

Du hast aber schon die aktuelle Finanzkrise mitbekommen oder? [[nixweiss]]
Die FED hat damals u.a. den Fehler gemacht mit Lehmann den ersten Dominostein anzustoßen, obwohl man sich schon denken konnte was dies für Auswirkungen haben könnte.
Jetzt hat man das endlich einigermaßen in den Griff bekommen und du forderst allen ernstes einen neuen Dominostein in der Kreditwirtschaft anzustoßen? Es betrifft ja nun nicht nur die eine oder andere Bank, die "zu doof" war dort zu investieren - man kann nicht einfach sagen: "dann soll die für ihre Doofheit pleite gehen und gut ist". Es wird wieder andere Banken treffen, die wiederum andere Banken herunterreißen werden --> Dominoeffekt, der gerade erst mit Mühe und Not unterbrochen wurde...[[nixweiss]]

Kann es zufällig sein, dass deine Ausführungen zum EUR/USD Wechselkurs etwas egoistischer Natur sind. Wirst du zufällig in Euro bezahlt und lebst da drüben gerade ganz gut? :mrgreen:
Ansonsten sollte der schwächere Euro (noch ist das Niveau im historischen Vergleich eher normal) doch unseren Ländern (D als [alter] Exportweltmeister und AUT als Tourismusland [auch wenn ich nicht weiß wie hoch der Anteil der nicht EU-Touristen bei euch ist]) eher zu Gute kommen als schaden... [[nixweiss]]
 
Du hast aber schon die aktuelle Finanzkrise mitbekommen oder? [[nixweiss]]
Die FED hat damals u.a. den Fehler gemacht mit Lehmann den ersten Dominostein anzustoßen, obwohl man sich schon denken konnte was dies für Auswirkungen haben könnte.
Jetzt hat man das endlich einigermaßen in den Griff bekommen und du forderst allen ernstes einen neuen Dominostein in der Kreditwirtschaft anzustoßen? Es betrifft ja nun nicht nur die eine oder andere Bank, die "zu doof" war dort zu investieren - man kann nicht einfach sagen: "dann soll die für ihre Doofheit pleite gehen und gut ist". Es wird wieder andere Banken treffen, die wiederum andere Banken herunterreißen werden --> Dominoeffekt, der gerade erst mit Mühe und Not unterbrochen wurde...[[nixweiss]]

Da gibts durchaus auch andere Ansichten die sicher empirisch eindeutig belegen lassen. Ich vertrete eher die Theorie, dass nicht der Bankrott von Lehmann Brothers das Problem war/ist sondern die zig Bail-outs fuer die anderen Bank die genauso pleite haetten gehen sollen. Mises Institut hat auf der Homepage ein paar interessante Studien und Statistiken.
 
bin jetzt kein Banker, oder einer der große Ahnung in der Sache hat...

aber gestern ein eindrucksvoller Bericht im TV, die damalige Krise in Lettland...die rappeln sich auch wieder auf scheinbar

warum soll es in Griechenland nicht ähnlich laufen, nach einigen drastischen Änderungen ?[[nixweiss]]

was ich aber verstanden habe, ein Witz was unser Finanzminister da gestern gemacht hat...sich für die Unterstützungen der Banken bedankt hat..[[rofl]]
 
Meine Ansicht, aber wirklich nur meine:

Vergleiche es mit Wetten!

Europa(Wettpate) gibt den kleinen(Griechenland) Geld zum Wetten(Staatshilfen wie all die Jahre)...der kleine setzt auf die falsche Spiele(wie Griechenland immer die falsche "Fiskal"politik betrieb). Die Jahre vergehen und langsam fällt es auf...man hat nur die Wahl? a) Nochmal Geld leihen, hoffen dass der kleine gewinnt oder b) Den kleinen baden gehen lassen. Bei b) sieht man halt das Geld nie wieder...

Europa hat a) gewählt...und ich denke das Griechenland wieder auf die Spiele setzen wird.[[grin]]

Da sie aber meist nur auf Spiele setzten die keinen Value haben wird es on the long run trotzdem nix mit Geld zurück [[cheers]]
 
Das Ganze Theater ist einem Normalbürger doch nicht mehr zu vermitteln.
Da wird rumgeheult und gejammert, die Staatskassen wären leer, kein Geld für Bildung etc. und dann werden mal einfach so 22 Mrd. den Griechen in den Ar... geschoben, die nebenbei weiterhin einen auf schönen Lenz machen.

Wer hier in Deutschland noch dafür ist, dass die Steuern rauf sollen oder dafür ist, sie nicht zu senken, dem sollte man so lange auf die Finger klopfen bis er net mehr weiß wo links und rechts ist. [[hammer]]

Hier jammern die Politiker einem vor, man hätte kein Geld, aber fürs Ausland ist genug da.
22 Mrd. für die faulen Säcke in Griechenland, 1,6 Mrd. für den Schwachsinn in Afghanistan, 7 Mio für was auch immer in den Yemen überwiesen + die unsinnigen Aufbaukosten für den Irak, Kosovo usw..

Den Griechen nun zu helfen ist absoluter Schwachsinn. Erstens kommt das Geld sowieso nicht mehr zurück. Zweitens muss Deutschland sich das Geld leihen, was für uns wiederum einen höheren Nachteil hat, wie wir durch den Zinsgewinn im Falle einer Zurückzahlung der Griechen gewinnen können.
Und natürlich stecken auch wieder unsere Banken darin. Da fragt sich der normale Bankkunde, warum er auf seiner Bank keine Zinsen auf seinem Tagesgeldkonto bekommt bzw. sogar noch eine Gebühr bezahlen muss, damit er es überhaupt dort lagert und dann muss er feststellen, dass sein Geld weiter verspekuliert wird. Als hätte es die Bankenkrise nicht gegeben wird weiter in faule Dinge investiert.


Und weil Deutschland eins der reichsten Länder ist, steht mit Portugal (wohl auch Spanien und Italien) die nächsten Bettler vor der Haustür.
Hier verklickern Merkel und Co. dem Bürger, dass es nur logisch ist, weiter Leistungen zu kürzen und den Bürger weiter abzuzocken und dann wandern ohne mit der Wimper zu zucken Summen ins Ausland, wo man zuerst gar nicht weiß, wieviele 0-en diese Summe hat.

Für diesen finanziellen Schwachsinn kann es nur eine Lösung geben.
RAUS aus der EU, aber nicht mit Griechenland, sondern raus mit Deutschland und Rückkehr der D-Mark.
Der ganze Scheiß kostet uns nur Geld und bringt uns rein gar nichts.

Hier wird im Bundestag eine Show abgezogen, ob man Steuern senken kann, wie man vielleicht die eine oder andere Million sparen kann und dann wird in einer Nacht und Nebel-Aktion mal eben ein 22 Mrd.-"Hilfspaket" für Griechenland beschlossen.


Und am Sonntag kann man dann wieder sehen wie in NRW die Leute mit breitem Grinsen zu den unsinnigen Wahlen gehen. Dann sieht man sie wieder gutgelaunt, weil sie glauben, sie hätten in diesem Land was mitbestimmt und geändert. [[rofl]][[rofl]][[rofl]][[rofl]]
 
Zuletzt bearbeitet:
Noch als kleine Zugabe zum Euro:

Der Wechselkurs vom Euro zum Dollar spiegelt in etwa die Wirtschaftskraft der USA zu der EU wieder.

Wie wir alle wissen geht es der USA nicht besonders gut zur Zeit. Da gerade jetzt der Euro sogar noch sinkt, zeigt uns wie schlecht es bald um und bestellt ist. Am 19. ist Zahltag!

Viele Spekulanten die normalerweise auf Kursschwankungen spekulieren sagen das Ende des Euros sogar vorraus.

Ich sehe da nur einen Ausweg. Entweder die P-I-G-S fliegen raus aus der Währungsunion oder wir müssen uns neu organisieren.
 
Noch als kleine Zugabe zum Euro:

Der Wechselkurs vom Euro zum Dollar spiegelt in etwa die Wirtschaftskraft der USA zu der EU wieder.

Wie wir alle wissen geht es der USA nicht besonders gut zur Zeit. Da gerade jetzt der Euro sogar noch sinkt, zeigt uns wie schlecht es bald um und bestellt ist. Am 19. ist Zahltag!

Viele Spekulanten die normalerweise auf Kursschwankungen spekulieren sagen das Ende des Euros sogar vorraus.

Ich sehe da nur einen Ausweg. Entweder die P-I-G-S fliegen raus aus der Währungsunion oder wir müssen uns neu organisieren.

was ist am 19.?
 
Vielleicht sollte sich der ein oder andere mal Gedanken über virtuelles Geld machen.

Solange keiner Geld haben will ist mir egal wie virtuell es ist.

Aber wenn es jemand nimmt, sollte auch gewährleistet sein, daß es in einigen Jahren zurückgezahlt werden kann. Und ob das auf Staaten bezogen so ist, habe ich etliche Zweifel. Oder in fünf Jahren wird ein zwei-Billionen-Fond aufgelegt.
 
Die Deutsche Bank z.B. ist involviert; glaubst du, die machen dies umsonst?!
Da gab es schon nette Statements im Spiegel etc.

Mir kommt es immer vor, dass die Miete am Monatsende nicht mehr bezahlt werden kann infolge des Kredites an Griechenland.

Wo zahlt eigentlich Deutschland Tilgung & Zinsen für eineinhalb Billionen Euro Schulden ein?, gibt´s da irgendeinen Bankschalter?!

Warum wurde der Euro eingeführt?
 
Die Deutsche Bank z.B. ist involviert; glaubst du, die machen dies umsonst?!
Da gab es schon nette Statements im Spiegel etc.

Mir kommt es immer vor, dass die Miete am Monatsende nicht mehr bezahlt werden kann infolge des Kredites an Griechenland.

Wo zahlt eigentlich Deutschland Tilgung & Zinsen für eineinhalb Billionen Euro Schulden ein?, gibt´s da irgendeinen Bankschalter?!

Warum wurde der Euro eingeführt?

Würdest Du Deinem Nachbarn einen Kredit geben, weil er verspricht das Saufen seinzulassen? Und wärest Du Dir sicher das Geld wiederzusehen?
Btw die Deutsche Bank leiht das Geld nicht Griechenland sondern der KfW. Für die haftet im Ernstfall nicht Griechenland sondern der deutsche Steuerzahler.

Und so habe ich keine Angst um die Miete dieses Monats, sondern um die in zehn Jahren.
 
Mich wundert hier in dem Land langsam nix mehr. Wenn man das Ergebnis der NRW-Wahl von gestern sieht, kann man sich ja nur noch an den Kopf fassen. [[sleep]]

SPD gewinnt an Stimmen, die gegen Steuersenkungen ist und beim Thema Griechenland sich bei der Abstimmung enthielt. [[rofl]]
Wofür sitzen diese Schwachköpfe eigentlich im Bundestag, wenn sie keine Meinung haben ? [[nixweiss]]

Mit diesem Wahlergebnis wohl die letzte Hoffnung auf Steuererleichterungen dahin. Wie dumm ist Deutschland eigentlich ? Unfassbar ! [[stupid]] [[stupid]]

Hier in dem Land braucht nur einer vor ein Rednerpult zu treten und zu sagen, spendet all euer Geld und ihr kommt ins Paradies und schon jubelt die Masse und lehrt ihre Kasse. [[sleep]]

Naja, wenigstens sinkt die Wahlbeteiligung weiter. Das ist noch die letzte Hoffnung, dass immer mehr Menschen wenigstens wach werden und diesen Unsinn nicht mehr mitmachen.
 
daniel, du gehst doch nicht wählen, oder? ich glaube, dass hatte ich mal in einem posting von dir gelesen. dann darfst du dich eigentlich auch nicht darüber beschwerden, welche partei am ende gewinnt, denn mit deiner stimme hättest du zumindest gegen sie wählen können.

das mit der steuersenkung würde ich auch nicht machen. ich bin zwar kein deutscher, aber lieber hat der staat die millionen mehr als jeder einzelne von uns ein paar kröten mehr im jahr.

als deutscher weiss ich auch nicht worüber man sich heute beschwert. man hat die beste und schnellste medizinische versorgung, man ist sozial abgesichert (gut, die renten könnten besser sein), man hat genügend ausbildungs- und studienmöglichkeiten und wer nicht faul ist, findet auch arbeit. ich glaube dass es daran liegt, dass der lebensstandard irgendwann sehr hoch war und man nun abstriche machen muss und damit nicht klar kommt. ich fahre zum beispiel morgens zur arbeit mit dem bus weil ich gerne unterwegs lese. im bus sitzen nur alte leute, schüler, türken oder asoziale. man beschwert sich über das teure benzin, aber hauptsache nicht mit diesem "mindervolk" im bus fahren und auto fahren. in anderen ländern ist das nicht so (wie ich auch zuletzt in wien beobachten konnte).

das problem das ich sehe ist, dass die schlucht zwischen arm und reich immer grösser wird und dass die mittelschicht immer mehr verschwindet. das ist aber überall in den wohlstandsländern. die globalisierung bringt auch einiges durcheinander.

und nochwas... wer sich beschwert, dass deutschland so viele millionen an griechenland abgeben muss, der sollte auch daran denken, dass deutschland damals nach dem krieg etliche millionen für den aufbau der wirtschaft bekam.
 
......
....im bus sitzen nur alte leute, schüler, türken oder asoziale.

Pfui wie gemein! :mrgreen:
Trotzdem hast Du noch die Araber vergessen [[grin]] (Ich spreche als Berliner).

Wenn Du so gern im Bus liest, können wir uns aber zusammentun, dann sind wir schon zwei. Ich seh jeden Morgen nur Idioten mit noch idiotischeren Kappen, die Knöppe in den Ohren haben oder pausenlos am Handy rumfingern, oder beides. Elektronische Verwahrlosung ist das.

Ok, offtopic, zum Thema: Seien wir ehrlich, der normale Bürger, auch die, die vielleicht Abi haben oder studieren, sind mit der Materie überfordert, weil sie einfach zu komplex ist.

Ich finde die Beiträge von Heiner Flassbeck zum Thema interessant und erhellend, zB.
<CITE>www.flassbeck.de/.../<WBR>GriechischeTragoedie%20mit%20deutscher%20Wurzelfinal.pdf</CITE>
<CITE>oder</CITE>
<CITE>Ökonom Heiner Flassbeck: "Griechenland ist nicht pleite" - taz.de (obwohl ich mit der taz nix am Hut habe)</CITE>
<CITE></CITE>
<CITE>Sein Schlusswort heute abend im RBB bei klipp&klar lautete sinngemäß: "Die Löhne in Deutschland müssen steigen, sonst ist der Euro nicht zu retten." </CITE>
<CITE>Das sollte doch wenigstens etwas Mut machen....</CITE>
<CITE></CITE>
<CITE>Mc </CITE>
 
daniel, du gehst doch nicht wählen, oder? ich glaube, dass hatte ich mal in einem posting von dir gelesen. dann darfst du dich eigentlich auch nicht darüber beschwerden, welche partei am ende gewinnt, denn mit deiner stimme hättest du zumindest gegen sie wählen können.

Ui, das hätts dann auch gebracht. [[rofl]][[rofl]]
Wer den Scheiß wählt, braucht sich hinterher net beschweren. Es ist pupsegal, wen oder welche Partei du wählst, es ändert sich nichts im Land, weil wir ein faules System haben. Ich bekomm schon immer einen Lachkrampf, wenn ich im TV Leute sehe, die dann glauben, sie hätten mit ihrer Stimme was bewirkt oder geändert. Das sind nämlich die größten Heuchler hier im Land und anschließend reißen sie das Maul auf und beschweren sich über die Politik.

Und Gott sei Dank sinken die Wahlbeteiligungen immer mehr, denn die Leute kommen sich verarscht vor. Auch in unserem Ort hör ich immer mehr von Leuten, die sagen, wir gehen nicht mehr wählen, weils nur noch Verarscherei ist.

Und da die Großen der Politik das wissen, versuchen sie die Leute unter Druck zu setzen und ihnen Angst einzujagen, indem sie behaupten, "wer nicht wählen geht, wählt rechts". [[rofl]] [[stupid]]

Und ich geh jede Wette ein, dass mindestens 60% derer, die noch wählen gehen, überhaupt nicht wissen, wen oder was sie wählen.

Da fällt mir gerade noch was ein. Schau dir diese Videos mal an. Suche nach: Erstwählercheck - TV total

Wenn ich dran denke, dass sowas wählen geht und "mitbestimmt", was hier passiert........ [[wc]]

das mit der steuersenkung würde ich auch nicht machen. ich bin zwar kein deutscher, aber lieber hat der staat die millionen mehr als jeder einzelne von uns ein paar kröten mehr im jahr.

Äh wat ? [[help]] [[help]]

Du schläfst lieber unter der Brücke, aber hauptsache der Staat hat Geld. [[nixweiss]]

Wovon soll ein Staat funktionieren, wenn die Bürger arm sind ? Wie soll da Wirtschaftswachstum entstehen oder bestehen bleiben ?

Wenn die Leute kein Geld haben, dann kaufen sie auch nicht viel ein, was wieder bedeutet, dass die Geschäfte keinen Umsatz machen, was dann wieder dazu führt, dass Leute entlassen werden. Stellst du dir so einen gesunden Staat vor ? Warum gehen wohl immer mehr mittelständliche Unternehmen pleite ? Warum wandern die großen Firmen ins Ausland ? Ein Großteil, weil die Steuern hoch sind.
Der deutsche Staat hat ohnehin Geld wie Heu, nur die Steuereinnahmen werden aus dem Fenster geworfen.

Oder warum bunkern die Promis ihr Geld in der Schweiz, Monaco oder Liechtenstein ? Diese Staaten nehmen deutlich weniger Steuern wie Deutschland ein. Komischerweise ist dort die Lebenqualität auch höher.
Woran das wohl liegen mag ? [[grin]]

Und wenn dann noch ein Poltiker wie Westerwelle Steuersenkungen durchbringen möchte, dann wird er von den Medien noch runter gemacht. [[stupid]]

als deutscher weiss ich auch nicht worüber man sich heute beschwert. man hat die beste und schnellste medizinische versorgung, man ist sozial abgesichert (gut, die renten könnten besser sein), man hat genügend ausbildungs- und studienmöglichkeiten und wer nicht faul ist, findet auch arbeit. ich glaube dass es daran liegt, dass der lebensstandard irgendwann sehr hoch war und man nun abstriche machen muss und damit nicht klar kommt. ich fahre zum beispiel morgens zur arbeit mit dem bus weil ich gerne unterwegs lese. im bus sitzen nur alte leute, schüler, türken oder asoziale. man beschwert sich über das teure benzin, aber hauptsache nicht mit diesem "mindervolk" im bus fahren und auto fahren. in anderen ländern ist das nicht so (wie ich auch zuletzt in wien beobachten konnte).

Beste medizinische Versorgung ? Aber höchstens nur als Privatpatient. Als Kassenpatient bekommst du medizinischen Abfall und selbst dafür wirden diese Kunden ja noch abgezockt.
Du zahlst jeden Monat deinen Beitrag, gehst du zum Arzt darfst du 10€ Eintrittsgeld (auch Praxisgebühr) bezahlen. Bist du mit dem Arzt nicht zufrieden und gehst im gleichen Quartal zu einem anderen, darfst du wieder 10€ latzen.
Zudem wird kaum noch was von der Krankenkasse übernommen, das meiste darf man auch selber zahlen, weil die Krankenkassen mit dem Geld Schweinereien machen und die Oberen sich immer mehr die Taschen füllen.


"Wer nicht faul ist, findet Arbeit" stimmt nicht. Ab 50 will dich hier kein Schwein mehr haben. Obwohl diese Leute oftmals über mehr Erfahrung verfügen und somit wertvoller wären.

Genügend Ausbildungs- und Studienplätze ?
Da darfst du ja auch wieder für zahlen.
Und viele Ausbildungsplätze haben zur Folge, dass sie später nicht übernommen werden.
Die Politik hat sich vor einigen Jahren was ganz schlaues gedacht als sie den Bachelor eingeführt hat. Was ist das Ergebnis davon ? Wer den Abschluss hat ist nicht mehr wert wie einer, der ein Berufspraktikum absolviert hat.

Natürlich wird sich zurecht über die Benzinpreise beschwert. Da kassiert der Staat gleich doppelt Steuern.
Ich hab Gott sei Dank den Vorteil, dass ich nach Luxemburg tanken fahren kann und dort 20-30 Cent/Liter billiger tanken kann und nicht dem deutschen Staat das Geld in den Rachen stecken muß. Die Luxemburger lachen sich über die Dummheit der deutschen Politik kaputt.

das problem das ich sehe ist, dass die schlucht zwischen arm und reich immer grösser wird und dass die mittelschicht immer mehr verschwindet. das ist aber überall in den wohlstandsländern. die globalisierung bringt auch einiges durcheinander.

Schlau erkannt, nur solltest du mal drüber nachdenken, warum das so ist. Die Gründe hab ich dir oben ja genannt.


und nochwas... wer sich beschwert, dass deutschland so viele millionen an griechenland abgeben muss, der sollte auch daran denken, dass deutschland damals nach dem krieg etliche millionen für den aufbau der wirtschaft bekam.

Mio. ? Wir reden mittlerweile von einer Dreistelligen Milliardensumme ! [[sleep]]

Das ist ja eben auch die Schweinerei. Für die Griechen, die nicht arbeiten wollen, sind Milliarden da, obwohl jeder weiß, dass da kein Cent zurück kommt, aber für Steuersenkungen, die das eigene Land voranbringen würden, angeblich nicht. [[rofl]] [[stupid]]


Das größte Problem der deutschen Politik ist, dass hier nicht miteinander, sondern übereinander geredet wird.
Statt man nach einer Wahl mal zusammen anpackt, schießt die Opposition gleich dagegen, weil man schon wieder machtbesessen an die nächsten Wahlen denkt.
Schau dir doch nur mal die Hampelmänner der SPD an. Einen Tag nach der Wahl kritisierte Steinmeier die Politik der letzten Jahre von Frau Merkel, die er aber als Koalitionspartner mitbestimmt hat. [[rofl]] [[rofl]]
 
Die Börse sollte für einige Jahren schließen. Keine Devisen und Wertpapierehandel mehr. Das ist doch keine Anlage mehr, sondern pures Casino und das schadet als erstes die Wirtschaft. Weil die ganze Krise dadurch ausgelöst wurde...

Edit:

Estland will auch noch den Euro. Wieso? Weshalb? Wenn die so "schöne" Wirtschaftszahlen haben, wieso tun sie sich das an?

Bestimmt hat sich der eine oder andere Tippfehler in die Bilanz eingeschlichen und man will am Kuchen noch teilhaben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Börse sollte für einige Jahren schließen. Keine Devisen und Wertpapierehandel mehr. Das ist doch keine Anlage mehr, sondern pures Casino und das schadet als erstes die Wirtschaft. Weil die ganze Krise dadurch ausgelöst wurde...

Sorry, aber was ist das den für ein populistischer Blödsinn? [[nixweiss]]

Oder hab ich da die Ironie dahinter übersehen? [[help]]
 
Sorry, aber was ist das den für ein populistischer Blödsinn? [[nixweiss]]

Oder hab ich da die Ironie dahinter übersehen? [[help]]
Für einen ist es Populismus und für die anderen die Richtige Antwort.

Ich bin dafür. Das endlich mal diese Zockerei und mit dem nicht vorhandenen Geld gezockt wird.[[kotz]]
Oder welche Idee hast du? Nachdem 750 Milliarden drin sind...erholt sich der Euro bzw. wurden die Zocker belohnt. Was jetzt?
 
Ein paar Wochen nach dem Staatsbankrott der Griechen, eine Woche nach der 110 Milliarden Euro - Zusage der EU, Griechenland helfen zu wollen, legt die EU jetzt eine Ladung Kohle nach:

"Wir gründen - zusammen mit dem IMF (oje) - einen Schutzfond für kriselnde EURO - Laender von 750 Milliarden Euro vor!"

Fertig ist die endgültige 2 Klassen - Gesellschaft der EU: Die EURO Staaten in der EU und der 'Rest'. Und fortan sollen Devisen - Spekulanten der Mut genommen zu werden, weiter mit dem Euro zu spekulieren.

Liebe EU.

Meinen Sie, das ein Herr vom Schlage eines George Soros und mit dem Kapital amerikanischer NGO's oder inoffizieller chinesischer Quellen ausgestattet, macht Halt vor Spekulationsgeschaeften mit dem Euro? Im Gegenteil. Die Gier wird nur grösser. Was soll das Geplenkel also?

Statt die EU in eine wirklich riskante Zukunft driften zu lassen, haben sie doch alle Mittel in ihrer Hand:

  • Bei dem Aufdecken des Trickbetrugs der Griechen, um in die Euro - Zone zu gelangen, war man in der EU inkonsequent. Ein damaliges Abkoppeln der Griechen aus dem Euro und deren durch Lügerei selbst verschuldete
    Wiedereinführung der Drahme haette man - vor allem den heute auf der Konkurs - Kippe stehenden Staaten gezeigt, wie ernst die EU es mit ihrem EURO nimmt. VERPENNT.
  • Durch die Fonds-/Spekulationskrise und der Bankrotterklaerung eines funtkionierenden Kapitalismus waere eine rigorose Revisionierung des kapitalistischen Systems innerhalb der EU und der ganzen Welt notwendig gewesen. Und wieder: VERPENNT.
  • Nach dem Konkurs der Griechen hatte die EU zwei Möglichkeiten, einen Fehler zu begradigen:
    1. Die Griechen nun ihrem Drahme - Schicksal zu unterwerfen und finanziell - das Sparprogramm vorausgesetzt - zu helfen oder
    2. Eine direkte Übernahme des griechischen wirtschaftssystems unter EU - Kontrolle bei gleichzeitiger Beibehaltung des Euros in Griechenland - in der Wirtschaft auch als Aufkauf/Fusionierung zu bewerten. Und nochmal: VERPENNT.
  • Man konnte doch nach diesen verpassten Möglichkeiten hoffen, das solch kritisch hohe Schutzmassnahmen mit Inhalten, Kontrollauflagen und Regeln gefüllt werden? Leider sind auch hier keine Konkretisierungen im Umlauf.
Man wagt es kaum auszusprechen, aber der Darmtrakt der EU ist nich' o.k.
Die Flatulenz laesst keine Substanz im Darmtrakt.

Was nützt einem da ein prall gefüllter Kühlschrank und ein dickes Girokonto?

Ergo: Du musst Deine Flatulenz unter Kontrolle bringen, liebe EU. Dazu benötigst Du Medikamente. Die machen auch 'ne Menge platt. Das is' halt eben so. Aber dann ist erst mal Ruhe im Darm. Und der Darm bekommt erstmal nur lauen Tee und Zwieback!

Ach so. Und dann benötigst Du konkrete Regeln bei der Nahrungsaufnahme für's NACHHER. Wild 'Reinschlingen und abkacken geht definitv nicht mehr bei dem empfindlichen Darm, liebe EU.

Achso - "Wer ist nun was" fragst Du?

Nun wir wissen nur eins, liebe EU: Der Darm ist Dein kapitalistisches Wirtschaftssystem. Wenn Du keine Ernaehrungsauflagen hast, wird Dir ein Schicksal zu Teil wie Michel Piccoli bei 'Das Grosse Fressen'.

Guten Appetit, liebe EU.[[yo]]

(Kopiert, nicht selber geschrieben.)
 
"Die Boerse" gibt es nicht, ausserdem sind Boersen und Handelsplaetze ohnehin nur Maerkte wo sich Angebot und Nachfrage treffen. Fehlt eines davon kommt kein Geschaeft zustande und dass es dabei Verlierer und Gewinner gibt sollte klar sein. Muss ja auch, schließlich soll falsches Verhalten bestraft und richtiges belohnt werden [[nixweiss]].
Was soll man daran verbieten ? Welche Zockerei ist hier gemeint? Vielleicht die Schaetzung von Unternehmenswerten? Die vielfaeltigen Moeglichkeiten richtige Unternehmenskonzepte mit Investitionen zu belohnen, und falsche abzustrafen? [[nixweiss]]

@Daniel
du hast keine Ahnung was richtige Armut bedeutet.
Sorry, aber was in Deutschland teilweise fuer eine krasse Erwartungshaltung gibt ist mir voellig unverstaendlich. Wer mehr Geld haben will soll auch effektiver arbeiten. Muss ja nichtmal mehr sein... Aber ich habe noch nie jemanden in einer Arbeitsamtsschlange ein Buch lesen sehen (bin dort zum Glueck auch nicht allzu oft, aber fuer andere orte gilt selbiges). Sowas, und auch lesende Leute im ÖNV (öff. NahVerkehr), sieht man nur in Unistaedten... DIE Leute werden sich noch richtig umgucken weil durch Industralisierung und Modernisierung die niedrigqualifiziertesten Stellen wegfallen. Wer das nicht begreift, kann nur hoffen dass die Finanztransfers zu Gunsten einer unflexiblen, anmaßenden und unproduktiven Mehrheit auf Kosten der Produktivitaet Einzelner nicht ausfallen.
Ich finde die Steuerlast auch zu hoch, aber Kiko hat schon recht, es gibt nahezu nichts mehr was nicht irgendwie subventioniert wird. Ausserdem gibt es genug Schlupfloecher, und statt dich darueber zu beklagen dass es Menschen gibt die intelligent genug sind diese zu finden und zu nutzen solltest du drueber nachdenken ob du sie nicht auch nutzen koenntest.
Die Frage ist was wir aus unseren Chancen machen... !
 
Zuletzt bearbeitet:
@Daniel
du hast keine Ahnung was richtige Armut bedeutet.
Sorry, aber was in Deutschland teilweise fuer eine krasse Erwartungshaltung gibt ist mir voellig unverstaendlich. Wer mehr Geld haben will soll auch effektiver arbeiten. Muss ja nichtmal mehr sein... Aber ich habe noch nie jemanden in einer Arbeitsamtsschlange ein Buch lesen sehen (bin dort zum Glueck auch nicht allzu oft, aber fuer andere orte gilt selbiges). Sowas, und auch lesende Leute im ÖNV (öff. NahVerkehr), sieht man nur in Unistaedten... DIE Leute werden sich noch richtig umgucken weil durch Industralisierung und Modernisierung die niedrigqualifiziertesten Stellen wegfallen. Wer das nicht begreift, kann nur hoffen dass die Finanztransfers zu Gunsten einer unflexiblen, anmaßenden und unproduktiven Mehrheit auf Kosten der Produktivitaet Einzelner nicht ausfallen.
Ich finde die Steuerlast auch zu hoch, aber Kiko hat schon recht, es gibt nahezu nichts mehr was nicht irgendwie subventioniert wird. Ausserdem gibt es genug Schlupfloecher, und statt dich darueber zu beklagen dass es Menschen gibt die intelligent genug sind diese zu finden und zu nutzen solltest du drueber nachdenken ob du sie nicht auch nutzen koenntest.
Die Frage ist was wir aus unseren Chancen machen... !

Es geht nicht um Erwartungshaltung. Sonst könnte ich auch jeden Tag eine Kerze anzünden und mich beim lieben Gott bedanken, dass wir nicht noch in Höhlen leben und unser Essen jagen müssen.

Ich geb dir ja recht, dass man seine Chancen nutzen muss. Ich hoffe, dass ich in 10 bis 20 Jahren Deutschland ganz den Rücken kehren kann und nur noch sporadisch nachschauen werde, was meine Heimat so macht, aber trotzdem kotzt einen die Verarscherei hier im Land an.
Statt das Geld sinnvoll im eigenen Land eingesetzt wird, werfen unsere Politker den Ausländern alles in den Rachen, nur um sich einen guten Namen machen zu wollen, aber die eigenen Leute behandelt man wie Dreck. Andererseits fragen die sich aber dann, warum Ausländerfeindlichkeit immer noch ein großes Thema in Deutschland ist. Die Bürger können am wenigsten dafür. Die Gründe dafür liefert die Politik.

Aber noch trauriger finde ich, dass in Deutschland keiner mehr den Mund aufmacht. Alle beschweren sich nur noch hinter vorgehaltener Hand. Und Gott sei Dank können wir nicht in die Zukunft sehen. Ich will nicht wissen wie Deutschland im Jahre 2030 aussieht.

Naja, und was die derzeitige Europakrise betrifft, da gehe ich fest von einem Kollaps aus. Ich denke, dass da was auf uns zu kommt, wogegen die Finanzkrise aus dem letzten Jahr nur ein Klacks war.
Es würde mich nicht wundern, wenn es am Ende zu einer Rezession käme.