Im Quotenarchiv zB.
@hapax & manni
Tatsaechlich ist der Vorteil gegenueber Pin eher recht bescheiden. Da muesste man gucken, woran das liegt. Je mehr Quotenausreißer und je weniger Wetten, umso groeßer wird wohl der Vorteil ausfallen. Die Frage ist aber, was man messen wil und was man daraus ableitet. Es ist ja keine Kunst sich kurz nach Veroeffentlichung ovn Quoten einfach die Ausreißer bei Exotenbuchmachern "zu nehmen"...
Ich bin grundsaetzlich davon ausgegangen, dass die Buchmachermarge im Vergleichsparameter inklusive ist und das sollte (bei Buchmachern schwieriger) bei Pin recht einfach sein (da die Marge aufgrund der Marktart gleichverteilt sein duerfte). Wenn jetzt jemand PIN zB. im Baseball (wie gesagt, inkl. Marge !, sonst bringt das ja nichts) um ein paar %-Punkte schlaegt, waere das zumindest ein guter Anfang, da hier die Limits auch relativ hoch sind.
Insofern ist der Wettabgabezeitpunkt (fuer mich) auch sekundaer. Weil man nicht weiß, in welche Richtung der Markt gehen wird.
(Hier nochmal der Verweis, dass der Nutzen als Parameter natuerlich davon abhaengt, wie gut die Markteffizienz der Teilnehmer wirkt. Je mehr Volument darauf liegt, umso besser.)
Man kann sich ja generell mal angucken, wie gut die Schlusskurse sind, indem man einfach die Wetten auf die Ausgaenge hochrechnet. Will man beispielsweise wissen, wie effizient PIN bei Bundesliga-3Weg ist, koennte man einfach eine Saison lang fitkiv Heimsieg tippen. Je dichter die Endsumme der Wette an der Wettanzahl liegt, umso effizienter.*
Wobei ich persoenlich da starke Schwaechen in den Wettmaerkten sehe. Aber man muss ja ohnehin nicht irgendwelche konkreten Wahrscheinlichkeiten vorhersagen, sondern nur besser sein als andere. ^^
*Da sehe ich aufgrund der Ausgestaltung auch große Unterschiede in puncto Markteffizienz. Buchmacher legen die Quoten ja mehr nach mathem. Modell, mit vielleicht einigen Ausnahmen, wo dann persoenliche Ansichten (der mannschaftlichen Situation geschuldet oder in Erwartung von Kundennachfrage) die Kurse noch etwas "korrigieren". Pin und Boersen beginnen zwar (meiner Ansicht nach) auch so, aber mit extrem niedrigen Limits. In der Folge tariert sich die Quote aus, die Limits gehen rauf und am Ende hat man als relevanten Einfluß kein Ergebnis eines mathem. Modells, sondern eine (nach finanziellem Volumen) gewichtete tagesaktuelle (!) Kundenmeinung. Ich denke, das ist auch unter dem Aspekt der Effizienzmarkthypothese ein Vorteil, da nicht nur historische Parameter einbezogen werden, sondern viel staerker tagesaktuelles Geschehen.