36 mögliche Gegner warten auf Deutschland bei der WM-Endrunde 2026 in Kanada, Mexiko und den USA. Mit etwas Losglück könnte das DFB-Team beruhigter an die Sache herangehen und bei der Weltmeisterschaft endlich wieder Selbstvertrauen tanken.
Topf 1 als die ideale Ausgangslage für eine machbare Gruppe
Teams in Topf 1: USA, Mexiko, Kanada, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, Deutschland
Dass Deutschland noch in den ersten Topf der WM-Auslosung gesprungen ist, rettet das DFB-Team vor einer absoluten Hammer-Gruppe. Man entgeht so nicht nur den drei Gastgebern, sondern auch allen Top-Favoriten von Argentinien bis Spanien.
Damit steht unabhängig von der WM 2026 Auslosung fest: Julian Nagelsmanns Elf wird vor dem Beginn der Endrunde als Quotenfavorit geführt werden. Ein schlechtes Omen? Auch 2018 und 2022 war Deutschland zweifelsfrei der Favorit auf den Gruppensieg – scheiterte aber jeweils peinlich in der Vorrunde.
Dürften wir uns die WM-Gruppen aussuchen, würden wir das DFB-Team in eine der beiden folgenden Paarungen losen:
| Variante A | Variante B |
|---|---|
| Deutschland | Deutschland |
| Australien | Iran |
| Katar | Panama |
| Jordanien | Kap Verde |
Topf 2: Hoffen auf Australien?
Teams in Topf 2: Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Südkorea, Ecuador, Österreich, Australien
Geht es nach der FIFA-Weltrangliste, dann wäre Australien der machbarste Gegner aus Lostopf zwei. Das Team aus Down Under steht hier auf Rang 26. Australien hat sich in der Qualifikation mit Platz zwei hinter Japan das direkte WM-Ticket gesichert.
Vier Pflichtspiele hat Deutschland gegen Australien absolviert, viermal gab es einen Sieg für das DFB-Team.
Australiens Kader
Wertvollster Mann Australiens ist aktuell Alessandro Circati vom FC Parma aus der italienischen Serie A. Der 22-jährige Innenverteidiger kommt auf einen Marktwert von acht Millionen Euro. Mit dabei wäre auch St. Paulis Kapitän Jackson Irvine, der den deutschen Fußball besonders gut kennt.
Von einem machbaren Gegner muss man auch beim Iran sprechen. Deutschland hat den 23-fachen Marktwert und eine 100-prozentige Siegquote im direkten Vergleich. Vorsicht ist aber allemal geboten, denn mit Mehdi Taremi hat der Iran einen Top-Torschützen der WM-Quali aus Asien im Gepäck. Zehnmal traf der Olympiacos-Stürmer – genauso oft wie Südkoreas Superstar Son Heung-min.
Topf 3 würde einige Pflichtsiege bereithalten
Teams in Topf 3: Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika
Weniger Glück braucht es, um aus Topf 3 einen möglichst einfachen Gruppengegner zugelost zu bekommen. Rein nach der Papierform wäre das DFB-Team mit Panama sehr zufrieden. Da mit den drei Gastgebern auch die drei Top-Favoriten auf die WM-Quali weggefallen sind, gab es im CONCACAF-Verband die ein oder andere Überraschung.
Panama war 2018 zum ersten Mal bei einer WM dabei, schied jedoch ohne Punkt und mit einem Torverhältnis von -9 direkt in der Vorrunde wieder aus. Die letzten Spiele gegen stärkere Teams wie USA, Kolumbien oder auch Mexiko hat Panama allesamt verloren.
Der WM 2022 Gastgeber als Wunschgegner?
Den mit Abstand geringsten Marktwert in Topf 3 hat Katar mit rund 17 Millionen Euro. Die WM Gastgeber von 2022 blieben vor vier Jahren punkte- und auch chancenlos in einer Gruppe mit den Niederlanden, dem Senegal und Ecuador.
Topf 4 sollte Begegnung mit WM-Neulingen bringen
Teams in Topf 4: Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curaçao, Haiti, Neuseeland, 4 UEFA Playoff-Sieger, 2 Interkontinental Playoff-Sieger
Mit Jordanien, Kap Verde, Curaçao und Haiti stehen bereits vier WM-Neulinge fest, die bei der Endrunde 2026 den größten fußballerischen Erfolg ihrer Nation feiern werden. Alle vier Außenseiter würde Julian Nagelsmann wohl mit Handkuss in die deutsche WM-Gruppe aufnehmen.
| Nation | Marktwert |
|---|---|
| Haiti | 41,5 Millionen |
| Kap Verde | 28 Millionen |
| Curaçao | 26 Millionen |
| Jordanien | 9 Millionen |
Mit einem durchschnittlichen Marktwert von 382.000 Euro pro Spieler weist Jordanien aktuell den geringsten Wert aller fix qualifizierten WM-Teilnehmer auf. Der WM-Underdog hat in den letzten Jahren immer wieder gegen europäische Teams getestet, dabei aber zuletzt 2018 mit 3:0 gegen Zypern gewonnen.
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