Das Rennen um die Teilnahme an der Champions League könnte diese Saison spannend sein – denn bei vielen Teams gibt es diverse Fragezeichen. Wir liefern die Einschätzung zu den Top 4.
Vizemeister Leverkusen und Borussia Dortmund werden von den Buchmachern zu Bundesliga Top 4 Wetten klar favorisiert. Bleibt noch ein Platz und der dürfte hart umkämpft sein!
| Team | Wettquote | Implizierte Wahrscheinlichkeit |
|---|---|---|
| Bayer Leverkusen | 1.,16 | 86 % |
| Borussia Dortmund | 1.25 | 80 % |
| RB Leipzig | 1.83 | 54 % |
| Eintracht Frankfurt | 3.70 | 27 % |
| VfB Stuttgart | 4.60 | 22 % |
| SC Freiburg | 8.40 | 12 % |
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Top-4-Finish in der Bundesliga: Leverkusen und BVB trotz Fragezeichen zu gut bewertet?
Als erster Verfolger des FC Bayern im Titelrennen wird Bayer Leverkusen angesehen. Somit ist die Werkself auch Favorit auf den Einzug in die Top 4. Und das, obwohl es einen Ausverkauf der Topspieler und damit einhergehend einen Kaderumbruch samt Trainerwechsel (Xabi Alonso zu Real Madrid) bei der Werkself gab.
Vier Stammspieler fehlen zur Saison 2025/26
Wirtz und Frimpong wechselten beide zum FC Liverpool, Jonathan Tah direkt zum Ligakonkurrenten aus Bayern. Den Altstar Granit Xhaka verschlug es hingegen in die englische Premier League zum Aufsteiger AFC Sunderland.
Doch die Wettmärkte sprechen mit einer implizierten Wahrscheinlichkeit von 86 % trotzdem eine klare Sprache. Auch im Umfeld des Vereins wäre der Abstieg vom Meister zum Vizemeister und nun ein Platz außerhalb der Top-4 eine große sportliche Niederlage.
Die Bundesliga Top-4 Wettquoten für Borussia Dortmund haben eine implizierte Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent. Dabei hat der BVB letzte Saison gerade noch so die Königsklasse auf Rang 4 durch einen Kraftakt in den letzten Spielen erreicht, die selbst der Klub nach einer extrem biederen Saison nicht mehr für möglich gehalten hätte.
Wirklich verstärkt wurde der Kader im Sommer nicht, es kam bislang lediglich Jobe Bellingham als potenzieller Top-Spieler. In der Defensive und auch der Offensive klaffen Lücken, die Vorbereitung war aufgrund der Klub-WM-Teilnahme auch suboptimal. Angesichts all dieser Probleme ist die Quote aus unserer Sicht zu gering und hält auch keinen angemessenen Value bereit.
RB Leipzig investiert in junge Spieler
Unsicherer sind die Buchmacher bei Bundesliga Top 4 Wetten, wenn es um eine Prognose zu RB Leipzig gibt. Die Sachsen schlossen letzte Saison nur auf dem enttäuschenden 7. Platz ab und verpassten das internationale Geschäft völlig.
Bedeutet somit auch: Leipzig hat keine Europapokalspiele und damit keine Doppelbelastung unter der Woche. Ein großer Vorteil im Kampf um die ersten vier Plätze, denn die gesamte direkte Konkurrenz muss international ran. Nach dem schwachen letzten Spieltag musste Trainer Marco Rose gehen, neu an der Seitenlinie ist Ole Werner (ehem. Werder Bremen).
Zudem gab es im Sommer eine Blutauffrischung im Kader, insgesamt gab Leipzig 112 Millionen für sieben Neuzugänge aus. Möglich machten das die Einnahmen aus dem Verkauf von Benjamin Sesko, der für gut 75 Mio. zu Manchester United ging.
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Romulo, 20 Mio., Göztepe
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Vermeeren, 20 Mio., Atletico Madrid
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Diomande, 20 Mio., Leganes
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Bakayoko, 18 Mio., Eindhoven
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Banzuzi, 16. Mio, Leuven
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Maksimovic, 14 Mio., Roter Stern Belgrad
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Finkgräfe, 4 Mio., Köln
Werners neue Elf muss sich angesichts dieser Schar an jungen Neuzugängen, die teilweise auch über keine oder wenig Erfahrung in Europas Topligen verfügen, erstmal einmal finden – gerade mit neuem Coach. Zudem ist mit Benjamin Sesko der Torgarant weg.
Ob man sich einen Champions League Platz sichert? Sehr unsicher!
Mit einer implizierten Wahrscheinlichkeit von 53 Prozent auf ein Top-4-Finish haben die Roten Bullen quotentechnisch etwas Abstand zu BVB und Bayer Leverkusen.
Frankfurt und Stuttgart mit Defensivproblemen?
Eintracht Frankfurt, immerhin Tabellendritter der letzten Saison, wird bei Playzilla mit einer Quote von 3.70 bewertet. Für uns ein starkes Value! In Hugo Etikite hat die Eintracht aber ihren Topspieler verloren. Jonathan Burkardt, der für 21 Mio. von Mainz 05 kam, soll den Franzosen und seine Tore ersetzen.
In Ritsu Doan wurde ein weiterer Offensivspieler für die gleiche Summe aus Freiburg weggekauft. Neuzugang Burkardt schoss letzte Saison 18 Tore, Doan kam auf 10 Treffer – um die Offensive der Eintracht sollte man sich eher nicht sorgen. Die Defensive war aber schon letzte Saison mit 46 Gegentreffern immer wieder verwundbar und verlor zudem Tuta. Hier hat Sportchef Krösche unserer Meinung nach noch etwas Handlungsbedarf.
Wir trauen der Eintracht auch in der Saison 2025/26 wieder zu, trotz CL-Belastung eine gute Saison zu spielen und Anwärter auf die Top 4 zu sein.
Das gilt auch für den VfB Stuttgart, der ähnlich wie Leipzig in der Liga enttäuschte und sogar nur Neunter wurde. Durch den Pokalsieg geht es für die Schwaben aber immerhin in die Europa League. In Enzo Millot verlor der VfB bislang nur einen essentiellen Spieler.
Ähnlich wie bei der Eintracht gibt es auch beim VfB Fragezeichen bezüglich der defensiven Stabilität. Die 53 Gegentreffer letztes Jahr waren der Hauptgrund für das schwache Abschneiden. In Lorenz Assignon kam bislang nur ein neuer Rechtsverteidiger. Wenn die Konterverteidigung – eine große Schwäche Stuttgarts – besser funktioniert und vorne Nick Woltemade bleibt, dürfte der Angriff der Schwaben aber genug Feuerkraft haben, um wieder um die Königsklasse mitmischen zu können.
Kostet Freiburgs Schwäche gegen Topteams den Platz in den Top-4?
Genau das will der SC Freiburg auch wieder, die Breisgauer verpassten die Königsklasse zum zweiten Mal denkbar knapp. Der Sport-Club wurde in den letzten vier Jahren zweimal Fünfter und einmal Sechster, wobei einmal zwei Punkte und zweimal je drei Punkte zur historischen ersten Champions-League-Teilnahme fehlten.
In der Debütsaison von Julian Schuster zeigten sich die Breisgauer sehr stabil, aber auch oft gegen die Topteams unterlegen. So ist es wenig verwunderlich, dass die implizierte Wahrscheinlichkeit auf den CL-Einzug Freiburgs nur 12 Prozent beträgt.
In den 12 Spielen gegen Bayern, BVB, Leverkusen, Leipzig, Frankfurt und Stuttgart holte Freiburg letzte Saison gerade einmal einen Sieg und zwei Remis – bei neun Niederlagen.
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