Der mit Stars bespickte Favorit gegen den kämpferisch starken Außenseiter: Im AFC Champions League Finale trifft der saudi-arabische Klub Al-Ahli auf Machida Zelvia aus Japan. In unserer Prognose präsentieren wir euch zwei besonders interessante Tipps und blicken auf die Quoten.
Al-Ahli – Machida Zelvia | Unsere Tipps zum AFC Champions League Finale
| Wette | Quote Betlabel | Implizite Wahrscheinlichkeit |
|---|---|---|
| Unter 2,5 Tore | 1.78 | 56,2 % |
| Machida Zelvia (Handicap +1,0) | 1.71 | 58,5 % |
AFC Champions League Prognose: Wenige Tore dank defensivstarken Japanern
Machida Zelvia hat in der AFC Champions League in dieser Saison einen beeindruckenden Lauf hingelegt. Dem japanischen Klub, der erst 2023 in die J-League aufstieg, gelang bei der ersten Champions-League-Teilnahme der Klubhistorie auf Anhieb der Sprung ins Finale. Der entscheidende Faktor dafür war die enorm kompakte Defensive. Die Bilanz:
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In zwölf Spielen in der AFC Champions League kassierte Machida Zelvia insgesamt nur sieben Gegentore. Das entspricht einem Durchschnitt von 0,58 Gegentreffern pro Spiel.
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In der K.O.-Phase blieben die Japaner in allen vier Partien sogar komplett ohne Gegentor.
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In den zurückliegenden zehn Pflichtspielen von Machida Zelvia fiel sechs Mal nicht mehr als ein Tor.
Dazu kommt, dass beide Mannschaften angesichts der Wichtigkeit eines Endspiel grundsätzlich etwas vorsichtiger agieren könnten. Beste Voraussetzungen also für ein eher torarmes Spiel. Die Quote bei den besten Wettanbietern auf unter 2,5 Tore erscheint verlockend.
Minimalistisch ins Finale
Auf dem Weg ins Endspiel der AFC Champions League stellte Machida Zelvia gnadenlose Effizienz unter Beweis. Die Ergebnisse in den K.O.-Spielen: 0:0, 1:0, 1:0 und 1:0.
Tipp: Machida Zelvia schafft es mindestens in die Verlängerung
Die Buchmacher sehen Al-Ahli insgesamt als recht klaren Favoriten. Genau darin liegt für euch die Chance auf Value. Denn nicht nur die Defensivstärke der Japaner ist ein Indiz dafür, dass das Spiel umkämpfter werden könnte als die Quote vermuten lässt.
Für Al-Ahli war der Weg ins Finale alles andere als ein Spaziergang. Im Achtelfinale gegen Al-Duhail aus Katar fiel die Entscheidung erst in der Verlängerung (1:0). Sowohl im Viertelfinale gegen Johor DT als auch im Halbfinale gegen Vissel Kobe geriet der saudische Klub jeweils mit 0:1 in Rückstand. Beide Male drehte Al-Ahli das Spiel und gewann noch 2:1.
Vorjahressieger Al-Ahli mit mehreren Stars
Während man bei den Japanern große Namen vergeblich sucht, sind im Al-Ahli-Kader etliche Spieler von internationalem Format zu finden, unter anderem der Ex-Stuttgarter Enzo Millot, die ehemaligen Premier-League-Stars Riyad Mahrez und Ivan Toney sowie Franck Kessié und Merih Demiral.
Trainer der Mannschaft ist der Ex-Hoffenheim-Profi Matthias Jaissle. Der 38-Jährige ist mittlerweile seit fast drei Jahren für Al-Ahli tätig und feierte mit dem Klub schon im vergangenen Jahr den Gewinn der AFC Champions League.
Sollte sich der Trend der engen Spiele im bisherigen Turnierverlauf bei beiden Mannschaften fortsetzen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Entscheidung nicht in der regulären Spielzeit fällt.
Wer etwas mehr ins Risiko gehen will, könnte bei Betlabel sogar auf die Option „Doppelte Chance X/Machida Zelvia“ setzen. Für mehr Sicherheit bietet aber auch die Variante mit Handicap von +1,0 zugunsten der Japaner eine attraktive Quote. Sollte Zelvia nach 90 Minuten mit einem Tor Unterschied verlieren, gäbe es immerhin den Einsatz zurück.