womit fährt man besser ?

Ein schlüssiges Argument, dass für eine Kombiwette anstatt von Einzelwetten spricht, habe ich trotzdem noch nicht gelesen.

Quote 3,0 bei 50% Eintrittswahrscheinlichkeit á 10 Spiele:

Solo
10 Spiele/Wetten * 50% * (Quote 3,0) = Gewinn von 15
Setzt du je Spiel/Wette 1 Einheit (insgesamt also 10 Einheiten) hast du einen Reingewinn von 5 Eh.

2er-Kombi
5 Wetten * 50%^2 * (Quote 9,0) * 2 = Gewinn von 22,5
Setzt du hier insgesamt 10 Einheiten, also 2 je Kombi, hast du einen Reingewinn von 12,5.

Du hast bei selbem Einsatz (!) einen deutlich hoeheren Gewinn, da sich der value multipliziert. Klar gehen insgesamt weniger Wetten auf, aber die Quote macht dies gegenueber den Einzelwetten mehr als wett. Dein moneymanagement muss natuerlich an das Risiko angepasst werden, aber das musst du ohnehin immer machen. Letztlich gilt: mehr value = mehr Einsatz.
Alles andere, pro Einzelwetten ist wie gesagt ein Kompromiß zu Lasten des Gewinns !
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau die Kombi-Diskussion gabs ja schon mal hier. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass die Kombi implizit den Einsatz erhöht, wie Energienudel schreibt.

Wer nach der Strategie spielt bei hoher Value so viel wie möglich zu setzen (so dass ein Verlust noch nicht wirklich weh tut), macht im Prinzip das gleiche.

Wer will, kann den Thread hier heraussuchen...
 
Quote 3,0 bei 50% Eintrittswahrscheinlichkeit á 10 Spiele:

Solo
10 Spiele/Wetten * 50% * (Quote 3,0) = Gewinn von 15
Setzt du je Spiel/Wette 1 Einheit (insgesamt also 10 Einheiten) hast du einen Reingewinn von 5 Eh.

2er-Kombi
5 Wetten * 50%^2 * (Quote 9,0) * 2 = Gewinn von 22,5
Setzt du hier insgesamt 10 Einheiten, also 2 je Kombi, hast du einen Reingewinn von 12,5.

Du hast bei selbem Einsatz (!) einen deutlich hoeheren Gewinn, da sich der value multipliziert. Klar gehen insgesamt weniger Wetten auf, aber die Quote macht dies gegenueber den Einzelwetten mehr als wett. Dein moneymanagement muss natuerlich an das Risiko angepasst werden, aber das musst du ohnehin immer machen. Letztlich gilt: mehr value = mehr Einsatz.
Alles andere, pro Einzelwetten ist wie gesagt ein Kompromiß zu Lasten des Gewinns !

Nabend [[yo]]

Kurze Frage bitte. Geht die Rechnung nur bei der @3 auf? und wieviel müsste man treffen? bzw was ist, wenn man eine Gesamtquote von @2 erreicht und 3 von 5 Wetten treffen?

Noch was, Wenn ich nicht völlig auf dme Schlauch stehe, so müsste bei den Einzellwetten zu jeder Wette @3 ein Bruttogewinn von 30 Einheiten minus die 10 Einheiten des Einsatzes würden 20 Unites gewinn sein.
 
Kurze Frage bitte. Geht die Rechnung nur bei der @3 auf? und wieviel müsste man treffen? bzw was ist, wenn man eine Gesamtquote von @2 erreicht und 3 von 5 Wetten treffen?
Wenn value in der Quote steckt ja (dass das fuer alle Quoten). Wenn die Quote "fair" also korrekt gesetzt ist, sind Kombi und Einzelwetten gleichwertig (naemlich plus/minus Null). Allerdings, wenn die Quote keinen Value hat, geht´s halt auch schneller abwaerts, d.h. du verlierst schneller und mehr als mit Einzelwetten.
Je nach Quote und vermuteter Eintrittswahrscheinlichkeit kannst du dir mit obiger kleiner Hilfestellung das selbst ausrechnen.

Noch was, Wenn ich nicht völlig auf dme Schlauch stehe, so müsste bei den Einzellwetten zu jeder Wette @3 ein Bruttogewinn von 30 Einheiten minus die 10 Einheiten des Einsatzes würden 20 Unites gewinn sein.
Es kommen aber nur 50% der Wetten, d.h. 5 der 10 Wetten sind richtig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nabend [[yo]]

Kurze Frage bitte. Geht die Rechnung nur bei der @3 auf? und wieviel müsste man treffen? bzw was ist, wenn man eine Gesamtquote von @2 erreicht und 3 von 5 Wetten treffen?

Noch was, Wenn ich nicht völlig auf dme Schlauch stehe, so müsste bei den Einzellwetten zu jeder Wette @3 ein Bruttogewinn von 30 Einheiten minus die 10 Einheiten des Einsatzes würden 20 Unites gewinn sein.
Rechne es dir halt aus, sollte so schwer nicht sein ..
 
Danke!

Wie verhält es sich beim dropping odds?

open Line bei @2,30 fällt bis kurz vor Anpfiff auf @2.00. Wobei ich noch ein Bookie finde, wo ich eine @2.15 erhaschen kann und dementpsrechend laut den Bookies die Quote zu 50% gewinnen wird und ich bei Gewinn die @2.15 Value gefunden habe?

Hä?! Nur weil die Line jetzt bei 2,00 steht heißt es ja noch lange nicht, dass es auch die Eintrittswahrscheinlichkeit wiederspiegelt. Der Bookie passt die Quote halt nach Einsatzverhalten an. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt es ja heraus zu finden und ist der eigentliche Sinn am Wetten.
 
2er-Kombi
5 Wetten * 50%^2 * (Quote 9,0) * 2 = Gewinn von 22,5
Setzt du hier insgesamt 10 Einheiten, also 2 je Kombi, hast du einen Reingewinn von 12,5.

du gehst hier vom idealfall aus (kombi1 spiele richtig, kombi2 spiele falsch, kombi3 spiele alle richtig usw), wobei man aber eins nicht außer acht lassen sollte:
um bei deinem beispiel der 2er kombis zu bleiben:
es gibt leider auch die eintrittswahrscheinlichkeit:
kombi1 spiel eins richtig
kombi1 spiel zwei falsch
wo es keine auszahlung gibt, was im extremstfall dazu führen kann, dass man nach einer serie von kombis zwar am papier ein toller hecht ist (weil man tatsächlich das soll von in deinem beispiel 50% richtiger prognosen erreicht) aber finanziell immer nur verliert, weil man keine auszahlung erhält und somit im zweifelsfall sogar weniger gewinnt als mit einzelwetten.
die aussicht auf einen (gegenüber den singlebets) durchaus höheren langzweitgewinn erkauft man sich also mit einem anstieg der verlustgefahr.
 
Meine etwas flapsige Darstellung 50%^2 sollte eine 0,25 Wahrscheinlichkeit (Wsk) sein. D.h. bei Zweierkombis geht von 4 Wetten eine durch, weil 2x je eine der beiden Wetten falsch ist und 1x sogar beide.
Bei 5 Spielen ist das natuerlich "imaginaer" eine Wsk von 0,25 zu ermitteln, aber im Grundsatz nicht falsch.

Das mit der Verlustgefahr die hoeher ist sehe ich zwar auch, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher ob das wirklich so problematisch ist: Die Varianz ist natuerlich hoeher (sollte aber wegen Moneymanagement kein Problem sein), allerdings ist der value auch hoeher und moeglicherweise hebt sich das sogar auf. Eine Zweierkombi ist ja auch nichts anderes als eine Einzelwette, soll heissen einzige Grundbestandteile sind Chance und Risiko. Es ist also unerheblich ob ich eine Einzelwette mit Quote 9 und Wsk 25% habe, oder eine Kombi.
Vermutlich kommt hier ein psychologischer Aspekt hinzu, naemlich dass es den meisten (denke ich mir jedenfalls) leichter faellt mit Quoten um 2,0 zu hantieren (sprich einzuschaetzen ob A oder B besser ist), waehrend es bei deutlich hoeheren Quoten (und damit verbundenen Verlustrisiken) schon erheblich schwerer wird.
 
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du gehst hier vom idealfall aus (kombi1 spiele richtig, kombi2 spiele falsch, kombi3 spiele alle richtig usw), wobei man aber eins nicht außer acht lassen sollte:
um bei deinem beispiel der 2er kombis zu bleiben:
es gibt leider auch die eintrittswahrscheinlichkeit:
kombi1 spiel eins richtig
kombi1 spiel zwei falsch
wo es keine auszahlung gibt, was im extremstfall dazu führen kann, dass man nach einer serie von kombis zwar am papier ein toller hecht ist (weil man tatsächlich das soll von in deinem beispiel 50% richtiger prognosen erreicht) aber finanziell immer nur verliert, weil man keine auszahlung erhält und somit im zweifelsfall sogar weniger gewinnt als mit einzelwetten.
die aussicht auf einen (gegenüber den singlebets) durchaus höheren langzweitgewinn erkauft man sich also mit einem anstieg der verlustgefahr.
Man kann diesen langen Text auch auf einen Satz verkürzen:

Durch die höhere Gewinnchance steigt auch das Risiko.
 
Hä?! Nur weil die Line jetzt bei 2,00 steht heißt es ja noch lange nicht, dass es auch die Eintrittswahrscheinlichkeit wiederspiegelt. Der Bookie passt die Quote halt nach Einsatzverhalten an. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt es ja heraus zu finden und ist der eigentliche Sinn am Wetten.

ja selbstverständlich!

Oder anders, der Buchmacher hat kurz vor Anpfiff die Quote genaustens errechnet. Ob die Quote auch aufgeht steht dann bei 50%.

Alles davor ist hin und her schwimmen[[yo]]
 
ja selbstverständlich!

Oder anders, der Buchmacher hat kurz vor Anpfiff die Quote genaustens errechnet. Ob die Quote auch aufgeht steht dann bei 50%.

Alles davor ist hin und her schwimmen[[yo]]

Nein! Wieder nicht verstanden.

Der Buchmacher errechnet die Quote genauestens mit verschiedensten Einflussgrößen (oder macht es sich einfacher und schreibt ab). Die Quoten schwanken/verändern sich dann je nach Einsatzverhalten/Geldfluss. Es ergeben sich Quoten, die evtl. nicht die korrekte Ausgangswahrscheinlichkeit haben. (ABER Intelligenz der Masse beachten)

Edit: Die von dir genannt @2,0(50%) vor Spielbeginn KANN die korrekte Wahrscheinlichkeit sein oder auch nicht. Genau dies gilt es heraus zu finden. Ist doch nicht so schwer?![[bang]]
 
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