Wettgewinne versteuern?

Herbert311

New member
Mai 14, 2019
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Hi
ich habe jetzt irgendwo gelesen, dass erfolgreiche („professionelle“, wobei ich weiß, dass es momentan keine genaue Definition gibt) Wetter evtl. Steuer zahlen müssen.
Hab mich lange nicht mit dem „Metakram“ beschäftigt, sondern war so quasi in meiner Blase…
Über Infos / Erfahrungen / Tipps etc. würde ich mich freuen.
LG und Danke für die Hilfe!
 
Man muss nichts versteuern, denn wenn man Wettgewinne versteuern müsste dann müsste man auch die Verluste von der Steuer abschreiben können. Wettgewinner 0,5% , Verlierer 90% , das erklärt alles. Das große Geld ist einzig und alleine bei den Wettanbietern und sonst nirgends

Obwohl dieses Thema schon 100x aufgemacht wurde und Leute immer noch falsche Nachrichten Verbreiten. Zuallererst werden Wettgewinne versteuert!! und zwar mit 5%!! (RennwLottG-Steuer auf Wikis nachzulesen). Laut RennwLottG-Steuer Gesetz muss der Buchmacher die Steuer ans Finanzamt abführen und nicht der Spieler. Sprich du musst keine GuV Rechnung in deiner Steuererklärung aufführen, dafür schlagen (ich denke die meisten) Buchmacher die 5% auf die Quote deiner Wette. Jo und das mit den 0,5% Gewinner und 90% Verlierer, kann man auch auf Poker beziehen, oder? Da will ich dir mal dieses Gegenargument bringen:

Der Bundesfinanzhof (Urteil vom 16.09.15, Az. X R 43/12) hat entschieden, dass Gewinne aus der Teilnahme an Pokerturnieren als Einkünfte aus Gewerbebetrieb der Einkommensteuer unterliegen können.

Also kann es auch mit Sportwetten passieren und nicht nur wenn jemand seinen Lebensunterhalt mit Poker beispielsweise bestreitet.. siehe ---> (BFH XI R 48/91; BFH/NV 94,622). Wie und in welchen Umfang man die Verluste "geltend"(abschreiben ist doch der völlig falsche begriff!) machen kann, ist dem Fiskus erst mal ****** egal.
 
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Obwohl dieses Thema schon 100x aufgemacht wurde und Leute immer noch falsche Nachrichten Verbreiten. Zuallererst werden Wettgewinne versteuert!! und zwar mit 5%!! (RennwLottG-Steuer auf Wikis nachzulesen). Laut RennwLottG-Steuer Gesetz muss der Buchmacher die Steuer ans Finanzamt abführen und nicht der Spieler. Sprich du musst keine GuV Rechnung in deiner Steuererklärung aufführen, dafür schlagen (ich denke die meisten) Buchmacher die 5% auf die Quote deiner Wette. Jo und das mit den 0,5% Gewinner und 90% Verlierer, kann man auch auf Poker beziehen, oder? Da will ich dir mal dieses Gegenargument bringen:

Der Bundesfinanzhof (Urteil vom 16.09.15, Az. X R 43/12) hat entschieden, dass Gewinne aus der Teilnahme an Pokerturnieren als Einkünfte aus Gewerbebetrieb der Einkommensteuer unterliegen können.

Also kann es auch mit Sportwetten passieren und nicht nur wenn jemand seinen Lebensunterhalt mit Poker beispielsweise bestreitet.. siehe ---> (BFH XI R 48/91; BFH/NV 94,622). Wie und in welchen Umfang man die Verluste "geltend"(abschreiben ist doch der völlig falsche begriff!) machen kann, ist dem Fiskus erst mal ****** egal.

Wenn mich jemand fragt dann sage ich was in Österreich gilt. Daher sind aus meiner Sicht die 5% falsch weil es das heute bei uns nicht gibt. Was kommt werden wir bald sehen.

Von Poker war keine Rede, Herbert311 spricht von Wetter. Was bei Poker Sache ist weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht. Wetten ist bei uns ein Geschicklichkeitsspiel und kein
Glücksspiel.

Wettgewinne unterliegen nichts, da ist auch nichts zu holen. Denn die paar Leute die in einem Jahr einen Gewinn machen wie eine Firma, das sind so wenige das man sich da kaum Gedanken machen muss. Ich wiederhole, die große Kohle ist einzig und alleine bei den
Anbietern.
 
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Erst mal Danke für die Antworten!
Wenn man’s googelt kommt man relativ schnell zu solchen Artikeln.
Dort steht, dass Leute, die das berüfsmäßig (professionell) machen, Steuern zahlen müssten.
Was „professionell“ ist, ist nicht final geklärt.
Ich hab mal gegoogelt, anscheinend gibt es dazu auch keinen Gerichtsfall.
Das ganze sieht für mich so aus, als hätte man da bei den Pokerspielern bisschen abgeschaut, wo es ja schon Urteile gibt.
Rechtsgrundlage und juristische Legitimation hab ich nix zu gefunden und würde ich wohl als unklar bezeichnen.
Umsetzung und Konsequenzen hab ich nix zu gefunden.

Da ich wettmäßig mein Ding mache, mich sonst in einer "Blase" befinde und mich eigentlich nicht mit dem "Metakram" beschäftige, hab ich gedacht, ich schau mal im größten Wettforum Deutschlands, denn wo sonst, sollte da jemand Ahnung von haben...
 
Leider gibt es dazu keine genaue Gesetzeslage. Im Internet findet man dazu leider auch nirgends etwas konkretes und immer wieder nur die Vermutungen. Evtl. kennt jemand einen Steuerberater, der sich auf Glücksspiel spezialisiert hat, der gerne den Kontakt teilen darf :)
Bin da nämlich aktuell auch ganz stark am nachlesen.