WARNUNG vor casino-club.com Blackmail per Hauspost!

Duke

Ehrendoktor-Titel Statistik Uni chinaboy
März 9, 2003
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Mikronesien
Hallo,
immer mehr unserer User in Österreich und Deutschland erreichen in letzter Zeit in Deutschland (Oberursel) abgestempelte Postkarten in denen ein gewisser Hans schreibt, dass er diese Postkarten an seine Freunde und Verwandte schicken soll. In der Postkarte wird ebenfalls damit geworben, dass dieses online-casino seriös sein soll. Alleine durch die Spamversion per Hauspost ist klar, dass es sich nicht um ein seriöses Casino handelt. Wer sich von der Hauspost von Kasinos belästigt fühlt, (insbesonders in Deutschland) sollte sich darüber informieren wie man gegen diese vorgehen kann!
Unter keinen Umständen bei dem Casino anmelden und Angaben machen, dies dürfte noch mehr Werbemüll zur Folge haben!

Von wem das besagte Casino die Daten hat ist mirbisher noch unklar.



Gut Wett!
Duke
 
Re: WARNUNG vor casino-club.com Blackmail per Hauspost!

CC ist bekannt für agressive Drückermethoden: Neulich wurden VOR der Hohensyburg CDs vom CC verteilt, bis dann endlich der casinoeigene Wachdienst ankam......

Es gibt noch mehr Beispiele:

spielc*sino-berlin.com
Was würde man hier wohl vermuten? Das Staatscasino in Berlin? Weit gefehlt........

deutsche-spielb*nk.com...genau das gleiche: Die Deutsche Spielbank ist ein legaler Spielbetrieb. Die erbrachte Dienstleistung richtet sich weltweit an alle deutschsprachigen Internet-Nutzer. Das Casino "Deutsche Spielbank" ist kein deutsches Unternehmen, noch befinden sich technische oder administrative Einrichtungen in Deutschland. Firmensitz ist Belmopan in Belize, einem unabhängigen Staat am Golf von Mexico. Standort aller technischen Anlagen sind die Niederländischen Antillen (Mittelamerika), wo auch der eigentliche Spielbetrieb durchgeführt wird. Für die Spielbank liegt eine ordentliche Casino Lizenz der Niederländischen Antillen vor. Sie unterliegt somit der permanenten Kontrolle und Überwachung durch die zuständigen staatlichen Aufsichtsbehörden. Der verwendete Name "Deutsche Spielbank" ist in Belize und den Niederländischen Antillen durch unser Copyright markenrechtlich geschützt.
so erklärt es uns deren Webseite.


Online Gambling ist aus deutscher Sicht (und auch aus schweizer sowie österreichischer Sicht(?)) nicht zulässig, denn es fehlt an der Konzession. Streng genommen wäre es Teilnahme an illegalem Glücksspiel.


Ein lesenswerter Artikel sei in diesem Zusammenhang genannt, veröffentlicht bei www.young-professional.de/index.cfm?pageid=260&artid=86598&aktion=print:

Dort heisst es unter anderem: "...Virtuelles Gambling hat jedoch auch eine Schattenseite: Zwielichtige Elemente nutzen die Anonymität des Internet, um ahnungslose Surfer übers Ohr zu hauen. Um den Missbrauch gering zu halten, bedürfen Betreiber von Cyber-Casinos und -Wettbüros genau wie ihre realen Pendants einer offiziellen Genehmigung. Einige Kleinstaaten nehmen es mit der Prüfung des Angebots und der dahinter stehenden Betreiber allerdings nicht ganz so genau und sind schnell gewillt, eine Lizenz zu vergeben. Die IGC warnt zudem vor weltweit etwa 125 überhaupt nicht staatlich lizenzierten Sites, die „praktisch niemand kontrolliert“. Die Organisation bestätigt Vorkommnisse, bei denen Betreiber zwar die Einsätze der Spieler kassierten, Gewinne hingegen nicht auszahlten.


Fazit: Im Jogger mit ner Bierpulle vor dem Compi und dann sich virtuell Auskotzen, davor kann man nur warnen.



Lisa-M.
 
Sogar c*sino-wien.com gehört zu dieser "Gruppe", da werden doch wahrscheinlich massiv Namensrechte verletzt.

Dazu passt auch ein Artikel aus der Sindelfinger Zeitung vom 3.6.:

..."Bewusste Irreführung'' wirft Peter Wolf, Chef der Stuttgarter Spielbank, einem virtuellen Anbieter vor, der sich als ¸¸Spielcasino Stuttgart'' ausgibt, aber seinen Sitz in der Karibik hat. Wolf warnt: ¸¸Das Spiel dort ist illegal.''

¸¸Internet-Casino der Stadt Stuttgart'' heißt es keck - als habe OB Wolfgang Schuster heimlich eine städtische Spielbank eröffnet. Der ¸¸lizenzierte Spielbetrieb'', so wird auf der Internetseite behauptet, erfolge im ¸¸Verbund der deutschen Spielbanken''. Auch diesen Verbund gibt es nicht. ¸¸Dies ist eine von vielen Ungereimtheiten'', klagt Wolf.

Mit den Chefs anderer Spielbanken will Wolf nun rechtliche Schritte prüfen, ist aber skeptisch, ob sich dieser Aufwand überhaupt lohnt: ¸¸Es dürfte schwer sein, in der Karibik die Verantwortlichen aufzufinden.'' Sitz der meisten Internetcasinos sind neben Karibikstaaten die Niederländischen Antillen und Antigua. Dort sind die Spielbanklizenzen preiswert und die Auflagen nahezu unerheblich.

.... Bei den virtuellen Spielbanken in der Karibik kann ohnehin nicht überprüft werden, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Im Falle eines Gewinns können sich die User auch keine Hoffnungen machen, das Geld notfalls einzuklagen....


Quelle: http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20030603loka0001.htm



Lisa-M.
 
hier mal zwei Black-Lists von problematischen Casinos:


1. Unlizensierte Online-Casinos (also noch nicht mal ne Lizent von ner Bananenrepublik)....http://www.internetcommission.com/search_results.asp?action=unlicensed


2. Besonders dringende Warnung....http://www.internetcommission.com/search_results.asp?action=extreme_caution



Türmann