Tour de France inkl. Maier-Ergebnis

http://www.cyclingnews.com/road/2003/tour03/?id=stages/prologue

@Gonzo:Wie von Chinaboy beschrieben ist es ein Einzelzeitfahren. Ansonst schließe ich mich aber deiner Meinung an, nicht oder wenn schon nicht hoch gg. Maier zu setzen. Ich traue Ihm (fast) alles zu. Habe mir (siehe Link oben) das Streckenprofil gesucht und glaube, wenn Maier mit seinem Gewicht einmal in Schwung gekommen ist, daß diese flache Strecke keine großartigen Radfahrerqualitäten verlangt.In jedem Team sind ja Sprinter, Bergfahrer und auch Helferlein sowie auch einige Zeitfahrspezialisten - somit denke ich, daß er schon 20 Fahrer schlagen kann.

@Haines:Milanka liest mit und ändert, nachdem Sie mit Putzen fertig, bei Lust und Laune die Kurse.
 
Chinaboy schrieb:
Die Erlaubnis, dass Maier Tour de France fahren kann(Es war ein Kindheitstraum von ihn), kommt erst am ca. 25 Juni.
Das ist schon richtig, aber es Stand Maier oder Wayne Gretsky (Eishockey) zur Wahl, weshalb Maier ausgewählt wurde und die Entscheidung so lange hinausgezogen wurde weiß ich nicht. Vielleicht weil er eben der bessere Radsportler ist, oder doch aufgrund der Sponsoren ?????

Ich schließe mich Gonzo an
Gonzo schrieb:
Naja, small vielleicht als Juxwette...

Da kan ich nur zustimmen, es ist im Prinzip alles drin, ähnlcih wie beim Songcontest für Poier als Patriotismuß 1 Jux €

p.s. Spitze, daß sich da auch einige für den Radsport interresieren, bin selber Mtb von Rennrad wenig ahnung
 
Außerdem ist der Prolog den meisten Fahrern scheißegal! Da gibts mal ein schönes Trikot und wenn man darauf keine Chance hat dann rollt man halt die 9 Minuten easy ab!

Das stimmt schon, einige Fahrer gehen da mit Sicherheit locker ran. Allerdings muß man bedenken, daß dem Sieger des Prologs, zumindest für die erste Etappe, das gelbe Trikot winkt. Die damit verbundene Aufmerksamkeit der Medien (der Fahrer in Gelb ist bei der Übertragung i. d. R. oft groß im Bild zu sehen, der Temname, d. h. der Name des Sponsoren wird oft erwähnt) kann bedeuten, daß zumidest für kleinere Teams mit einem Prolog-Sieg ihr Soll bei der Tour fast schon erfüllt ist. Das gilt mit Sicherheit nicht für Armstrongs US-Postal-Team, aber auch er wird mit Sicherheit versuchen die Konkurrenz schon vor der ersten Etappe, was das Zeitfahren angeht, in die Schranken zu weisen.

Da es bei den hier diskutierten Wetten um den Rückstand Maiers auf den Sieger geht, ist das zitierte Argument m. M. n. nicht relevant.

Auch wenn hier jemand schrieb, daß dem Herminator alles zuzutrauen sei, also mag schon sein, aber man muß sich ja auch vor Augen führen, daß er hier gegen die Besten der Besten antritt, von denen sich viele seit Anfang des Jahres nur auf dieses eine Event Tour de France vorbereiten. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß ein Herman Maier, auch wenn für ihn das Fahrrad im täglichen Training mit Sicherheit eine große Rolle spielt, im entferntesten an die Zeiten der Besten herankommen kann.

Das hier u. A. Diskutierte IW-Angebot von +43 Sek. ist in meinen Augen ein Geschenk, auch wenn die Quote schon was runtergeschraubt wurde. Ich gehe sogar davon aus, daß sein Rückstand noch viel größer als diese 43 Sekunden sein wird. Ich selbst habe bei BAW >120 Sek @ 5.00 (inzwischen nur noch 4.50) gespielt und mit 90-120 Sek. auf Einsatz zurück abgesichert.

BTW, auch Unibet bietet jetzt Siegquoten für die Tour an. Die 1,40 dort für einen Armstong Sieg sind die höchsten, die ich bisher gesehen habe. Trotzdem für mich nicht spielbar, in 3 Wochen Tour kann einfach zu viel passieren. (Krankheit, Sturz, Verletzung, unerwarteter Newcomer, etc.)

Allen, die sich bei dieser Tour zum ersten mal näher mit dem Radsport beschäftigen wollen und alles die es noch nicht kennen, kann ich nur Armstrongs Buch "Tour des Lebens" empfehlen. Neben seiner atemberaubenden Autobiographie beschreibt er in diesem Buch auch zahlreiche Feinheiten und Details des Radsports. Auch für "Nicht-Tour-de-France-Fans" ein interessantes Werk.
 
Trippelagent schrieb:
Außerdem ist der Prolog den meisten Fahrern scheißegal! Da gibts mal ein schönes Trikot und wenn man darauf keine Chance hat dann rollt man halt die 9 Minuten easy ab!

Da es bei den hier diskutierten Wetten um den Rückstand Maiers auf den Sieger geht, ist das zitierte Argument m. M. n. nicht relevant.

Hier geht es ganz klar um die Fahrer, die er hinter sich läßt !
 
Gründe die dafür sprechen, dass Maier nicht derartig grossen Rückstand hat, wie hier öfters verbreitet oder sollte man sagen gehofft wird:
1. Maier kann auch in der off-saison unglaubliche wattzahlen am ergometer bringen und braucht hier den vergleich mit den radprofis nicht scheuen.
2. Beim Prolog werden nur ca. 40 (Kandidaten fürs Gesamtklassement, Sprinter, Sowie Zeitfahrspezialisten)Fahrer alles geben , der Rest versucht nur kraftsparend den Rückstand in grenzen zu halten.
3. Bei Zeitfahren sind auch keine grossen technischen Fähigkeiten des Fahrers erforderlich und auch bei den Kurven wird er schon aufgrund der Tatsache dass er viel mit dem Strassenmotorrad fährt, nicht langsamer fahren als die meisten Radprofis.
4. die kürze der Strecke spricht eindeutig für ihn
5. Ein hermann Maier isr immer voll motiviert und stünde nicht am start wenn er eine Blamage fürchten würde.
 
Armstrong, Ullrich, Maier

Armstrong, Ullrich, Maier

Noch eine interessante Wette gefunden:

Zieleinlauf beim Prolog Gamebookers

Armstrong, Ullrich, Maier 1.25 [[yo]] [[yo]] [[yo]]
Ullrich, Armstrong, Maier 3.25
Armstrong, Maier, Ullrich 12.00
Ullrich, Maier, Armstrong 15.00
Maier, Armstrong, Ullrich 20.00
Maier, Ullrich, Armstrong 25.00

Ullrich gewann 2000 in Sydney beim Olympia Silber im Zeitfahren und Armstrong gewann damals Bronze. Und diesen beiden haben glaube ich letzten 7,8 Jahren fast alle Zeitfahren bei Tour de France gewonnen.( Nur Botero konnte letztes Jahr einmal Armstrong bezwingen)

Glaubt jemand ernsthaft, dass Maier vor diesen beiden positioniert wird?
[[bang]]

Also man braucht nur Armstrong mit Ullrich zu vergleichen. Der Ullrich braucht normalerweise im Zeitfahren erst einigen Kilometer um auf seinen Rhythmus zu kommen, deswegen ist der im Prolog meisten nicht so stark. Dagegen kann Armstrong schon auf dem 1. Meter explodieren, letztes Jahr gewann er auch den Prolog. Dazu ist der Armstrong natürlich noch viel besser im Form als Ullrich.

Armstrong, Ullrich, Maier Quote 1.25 conf. 9/10
Nur ein Stütz oder eine Panne kann es verhindern. Deswegen nicht Big zu setzen.
 
orf.at:

Der "Herminator" befindet sich mitten im Sommer im Stress. Skistar Hermann Maier ist derzeit fast überall und hat beinahe noch mehr zu tun als im Winter.

Nach dem Auftritt bei der Olympia-Vergabe in Prag setzt der 30-jährige Salzburger am Samstag als Prolog-"Vorläufer" der 90. Tour de France in Paris einen weiteres Highlight seiner bemerkenswerten Sportlerkarriere.


Um 15.47 geht's los


Um genau 15.47 Uhr, drei Minuten vor dem offiziellen Start, fällt für Maier der Startschuss für die 6,5 Kilometer rund um den Eiffelturm.


"Damit geht ein Traum in Erfüllung. Wir hatten schon länger um eine Erlaubnis angesucht. Es hat uns überrascht, dass es ausgerechnet jetzt zum 100. Geburtstag der Tour klappt", sagt Maier vor seinem Abstecher zu den weltbesten Radrennfahrern.


Der Flachauer glaubt übrigens nicht, dass er besser fährt als einer der Rad-Profis. Die hätten dann ihren Beruf verfehlt, so Maier.


Achtung vor den Kurven


Auf das ungewöhnliche Abenteuer bereitet sich der zweifache Olympiasieger und Weltmeister gewissenhaft vor. Obwohl er erst in der Nacht auf Donnerstag aus Prag zurückkehrt war, schwang er sich am Vormittag gleich wieder auf seine "Carrera"-Zeitfahr-Maschine und trainierte.


Obwohl er "jeden Tag" auf dem Ergometer strampelt, schwitzt und auch Radfahren zu Maiers Trainingsprogramm zählt, bereitete ihm die Zeitfahr-Maschine anfangs Probleme.


Hier sieht auch Österreichs Staatsmeister Georg Totschnig Schwierigkeiten für Maier. Der Tiroler glaubt, dass Maier vor allem in den Kurven Probleme mit den für ihn ungewohnten Rädern bekommt.


Spezialbehandlung für Maiers Rad


Aber der Salzburger hat sich seine "Rennmaschine" schon auf seine Bedürfnisse umgebaut.


"Ich müsste erst einmal die Eisensäge rausholen und am Lenker ein bisschen was absägen", erzählt der Flachauer.


Herausforderung und Spaß


Wer Maier kennt, weiß, dass er die Sache mit einem Spaß-Faktor, aber auch mit sportlichem Ehrgeiz angeht. Im Prolog wird eine Siegerzeit um 7.30 Minuten erwartet.


Besonders freue er sich darauf, während seines Abstechers zu den "Pedalrittern" andere Sportler zu treffen. Sonst habe man dazu nur wenig Möglichkeiten.


Der ORF-Sport wird am Samstagabend im Kurzsport über die Premiere berichten.
 
PROLOG

PROLOG

Ja, die 1,45 hab ich auch genommen -> notgedrungen.
Der kurvige Kurs wird Maier extreme Probleme bereiten! Er meinte selber er konnte jetzt so gut wie gar nicht trainieren, weil er mehrere offizielle Termine in dieser Woche wahrnehmen mußte, inkl. viel Reiserei.
Außerdem habe er Probleme mit dem Kurvenfahren auf der Spezialmaschine und wird dort lieber etwas zurücknehmen anstatt den Asphalt zu küssen. Wie gesagt, wenig Höhenunterschied aber viele Kurven!

PROLOG

Heute gehts vom Eifelturm 6,5 Kilometer lang bis zur Avenue de la Motte-Piquet.

Laut Marschtabelle ein 8 Minutenritt bei dem die Spezialisten, wie jedes Jahr, versuchen werden das Maillot Jaune zu erobern um sich und den Sponsor ins Rampenlicht zu fahren und die Prämien zu kassieren.

Die Quoten bei den Buchmachern sind ja schon unterirdisch, dafür, daß so ein kurzer Prolog keine größeren Zeitabstände zulassen wird.

Trotzdem habe ich mir 3 Fahrer mit sehr guten Chancen rausgepickt:

David Millar, der Schotte, der schon im Jahr 2000 den Prolog im Futuroscope gewinnen konnte, gilt abermals als heißer Kandidat auf das erste gelbe Trikot. 2001 war er auch verheißungsvoll unterwegs, bevor ihn ein Sturz stoppte, dort galt er auch als Favorit.
7,5

Bradley McGee, der Aussi, der seine Schnelligkeit eindrucksvoll mit dem Verfolgungstitel 2002 bei den Bahnweltmeisterschaften unterstreichen konnte, ist vielleicht der größte Anwärter auf den Sieg. Er gibt immer alles, u.a. auch bei Ausreißversuchen, bei denen er schon einige male kurz vor einem körperlichen Zusammenbruch stand.
8,0

Laszlo Bodrogi, der Ungar, ist ein Zeitfahrspezialist. In seinem ersten Profijahr(2001) feierte er bereits 7 Siege, alles Zeitfahren! Sein Traum sei schon lange der Prolog-Sieg bei der Tour de France, sagte der 26-jährige unlengst! Als kleiner Außenseiter mit Chancen.
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Alle Quoten vom Staat - They are the best @ TdF !!!! Schließzeit 15:30