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Fußball DFL: Ligaverband: Mehrfachbeteiligung stark eingeschränkt - VW mit "Bestandsschutz" - Handelsblatt

Merkwürdige Entscheidung. "Zum Schutz der Glaubwürdigkeit des sportlichen Wettbewerbs".
Warum darf man dann an 3 Vereinen beteiligt sein? Warum genau 3, und nicht 2 oder 4 oder 10? Wirkliche Glaubwürdigkeit hätte man doch nur, wenn Konzerne nur an einem Verein beteiligt sein dürfen, wie z.B. in England und Spanien. Ist doch genauso ne halbgare Entscheidung wie die 50+1 Regel mit den Ausnahmen.
 
Würde gern kurz meine Sicht der Dinge zur Doc-Affäre bei Bayern loswerden.
Dass Pep jetzt überall die durchs Dorf getriebene Sau geben muss, halte ich für ungerecht!
Müller-Wolfahrts Vetdienste und sein Können mögen unbestritten sein und ein solcher Abgang jedem Bayernfan missfallen, aber
1. weiß man ja noch gar nicht, was genau vorgefallen ist und
2. könnte ich durchaus Verständnis für eine sich als Grund abzeichnende Ungeduld Pep's in Hinblick auf die Rückkehr einiger Verletzten entwickeln.
Sowohl Ribery, als auch Schweini sind inzwischen fast 3mal so lange verletzt, wie es ursprünglich von Seiten der med. Abteilung hieß. Dass da ein auf mich irgendwie eh schon von Haus aus etwas nervös und hektisch wirkender Trainer mal ungeduldig werden könnte, wäre doch speziell nach einer CL-1/4-final-Hinspiel-Niederlage durchaus verständlich.
Bedenkt man zusätzlich, dass die Rollen dann auf der einen Seite mit einem vermutlich - sicher auch zurecht - von sich überzeugter Stardoc und auf der anderen Seite mit einem immer hektisch wirkenden, unter großem Erfolgsdruck stehenden und sich in einer Fremdsprache bewegenden Kontrahenten besetzt wären, dann würde doch klar, dass Explosionsgefahr vorhanden wäre.
In einer Fremdsprache kannst Du nie so feinfühlig und vorsichtig formulieren, wie es vielleicht angebracht gewesen wäre und letztlich evtl. anstelle zur Explosion nur zu einer alltäglichen Diskusion geführt hätte.

Viele wenn und abers - bedingt dadurch, dass es letztlich noch spekulativ ist, was genau vorgefallen ist..
 
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Der DFB und das Gießkannenprinzip | westline

Und in der Tat: Lässt man die letzten Jahre Revue passieren, dann muss man feststellen, dass sich in der Haltung des DFB gegenüber Faninteressen nur wenig geändert hat. Tiefpunkt in der öffentlichen Debatte war sicher das denkwürdige Jahr 2012, in dem ein Platzsturm freudetrunkener Düsseldorfer und ein paar Bengalos frustrierter Herthaner ausreichten, um Fußballfans in der Öffentlichkeit auf eine Stufe mit Terroristen zu stellen. Der DFB tat damals wenig bis gar nichts, um die völlig überzogenen Vorstellungen von politischen Hardlinern und Polizeigewerkschaftlern zu entkräften. Er stellte sich nicht vor seine Fans. Warum auch? Der DFB hängt nicht besonders an Stehplätzen, legt keinen Wert auf eine mündige und kritische Fanbasis.