Verstehe das! Natürlich bin ich aus deren Sicht mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ein Betrüger! Die Frage ist aber, ob dieser vage (und der ist in diesem Fall wirklich vage) Verdacht ausreichen sollte, um mich zu benachteiligen.
Ich weiß nicht wie du das siehst, aber ich nehme so eine Verdächtigung sehr persönlich und es ist einfach unverschämt von Pinnacle in einer Mail anzudeuten, ich wollte sie betrügen.
Auch wenn es natürlich etwas ganz anderes ist (Bürger - Staat), fühl ich mich hier in einer gewissen Hinsicht wie bei einem Massenspeicheltest behandelt. Auch gegen so einen würde ich mit allen Mitteln wehren, auch wenn ich 100% unschuldig bin. Hier kann ich auch sehr gut die Argumente der Gegenseite verstehen, bin aber trotzdem fest davon überzeugt, dass das Gut, das dabei über den Haufen geworfen wird mindestens genauso wertvoll ist, wie der angestrebte Nutzen.
Habe es daher verweigert, mich irgendwie zu erklären und jetzt ist mein Account wohl für immer gesperrt. Wenn es denn so sein soll, dann soll es wohl so sein.
Zum Glück haben Sie noch eingesehen, dass Sie mir die Einzahlungsgebühren nicht aufbrummen können (was sie erst wollten) und ich habe den vollen Betrag sofort erhalten.
Das Schlimmste ist, dass die Maßnahme von Pinnacle (Kontosperrung) nicht besonders sinnvoll ausgeführt wurde und rein überhaupt nichts bringt. Warum habe ich nicht direkt eine Mail erhalten, sondern erst nach mehreren Nachfragen und Tagen des Wartens eine Erklärung bekommen? Es ist einfacher als Bonbon lutschen, da nen neuen Account aufzumachen. Den ganzen Stress anzufangen war meiner Meinung nach völlig überflüssig von Pinnacle. Interessant ist noch, dass Pinnacle einen mittleren 3stelligen Betrag an Gebühren berappen musste (hatte nicht einmal gewettet) anstatt diese Angelegenheit zu klären und mich als Kunden zu behalten. Aber sie können es sich ja erlauben, als unagefochtener Marktführer. Mal schauen, wie lange noch....
In dem Punkt Bankirrtum zu ihren Gunsten stimme ich natürlich mit Dir überein. Ich hab z.B. mal gehört, dass ein Hartz 4 Empfänger einen hohen 4stelligen Betrag auf seinem Konto empfangen hatte weil einem Geschäftsmann ein Zahlendreher unterlaufen war. Der Hartz 4 Empfänger hat das Geld ausgegeben und wurde noch nicht einmal dafür bestraft. Das sollte eine fette Freiheitsstrafe geben nach meiner Meinung. Ist schwerer Betrug und geht mal gar nicht....
Oder was auch gar nicht geht: Jemand hat mal irgendwo im Forum gefragt, ob es ok ist, dass er jeden eine Zeitung bekommt, obwohl er das Abo schon seit nem Jahr gekündigt und nicht mehr bezahlt hat. Die Antworten waren fast noch peinlicher: "Freu dich doch!".