Kryptotagebuch sowohl langfristig als auch gezocke.

Bei Krypto und vor allem Bitcoin läuft aktuell eine Art institutionelles Battle.

JP Morgan hat 25 % seiner microstrategy-Anteile abgestoßen, danach gab die MSCI bekannt, dass Kryptounternehmen
in nächster Zeit eventuell nicht mehr in die wichtigsten Indexfonds mit aufgenommen werden dürfen. Hier könnte eine
definitive Entscheidung darüber am 15. Jänner 2026 fallen. Falls das kommt ist das äußerst bearish, weil micro strategy
dann teilweise sogar verkaufen muss, was einen Dominoeffekt auslösen könnte.

JP Morgan will Krypto schwächen, auch wenn sie daran mitverdienen. Ich sehe das so, dass Bitcoin mit zunehmender
Berechtigung ein großer Gegner für die Banken im Allgemeinen ist, da es Banken und sogar das FIAT-Geldsystem
früher oder später Schach-Matt setzen könnte.

JP Morgan hat beispielsweise das Margin-Requirement für microstratgie-Trading von 50 % auf 95 % angehoben.
Das alleine führte dazu, das manche verkaufen bzw. teilweise verkaufen mussten, weil sie die Marginanforderungen nicht erfüllen konnten.
Ein Übertrag der microstrategie-Aktien zu anderen Brokern war für die Kunden anscheinend auch nicht möglich,
woraus man schließen kann, dass JP Morgan selbst gar nicht mehr genug strategy-Aktien besitzt, mittlerweile
also selbst in großem Stil shortet. (Spekulation)

Die Kryptoszene fordert Boykott von JP Morgan.

Worauf das alles hinauslaufen könnte: Ein institutionelles Battle zwischen Blackrock (größter Kapitalverwalter) gegen JP Morgan (größter US-Bank).
Kurzfristig kann JP Morgan hier gut Druck auf BTC und Co. ausüben, inklusive Domino-Effekte (was eventuell bereits seit 10. Oktober läuft),
mittel- bis langfristig sitzt Blackrock allerdings am längeren Hebel. Wenn Blackrock BTC mehr und mehr in den Mainstream drückt,
erzeugt das mehr Nachfrage, gegen die JP Morgan einfach nicht ankommt.
 
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Danke zucki für deine Einschätzung. Ich weiß das gar nicht kann da also nicht mitreden [[nixweiss]]
Was aber selten ne gute Idee war, mit Hebel in irgendwelche Märkte zu gehen und das dann auch noch groß und breit öffentlich kundtun. Da red ich natürlich von Michael Saylor und nicht von Wettwahn, dem ja e keiner zuhört [[laugh]] Außerdem hebelt der nicht.

Darf sich jeder auf die Schulter klopfen der jenseits der 110k realisiert hat und nicht auf dieses übliche Geschwätz gehört hat: Institutionelle sind jetzt dabei, es gibt keinen BTC Zyklus mehr... solange BTC gemint werden muss und sich die mining difficulty erhöht, solange wirds den Zyklus geben. Und solange unser Schuldgeldsystem ist wie es ist, wird BTC langfristig auch steigen. Möglich das die Volatilität mit der zeit abnimmt, aber ne 70-80% korrektur is halt einfach auch möglich.

Ich meine ich habs e schon mal geschrieben in nem vorangegangen post, bei 75k gehen wir wieder rein mit einer ersten Tranche, da werde ich auch wieder den Sparplan aktivieren und an weiteren markanten Punkten wieder (60k, 45k) stärker zukaufen. Ich denke wir könnten im Laufe der zeit sogar bis an die 30k zurück kommen. Was eben 75% korrektur entsprechen würde, das wird aber ebenso wie der Anstieg von 15k auf 126k nicht in einem Zug und schon gar nicht über Nacht passieren. Ich kann nur immer wieder betonen Geduld ist das stärkste asset um Geld aus den Märkten zu ziehen. Gleich gefolgt von sich immer a bissl selber zu misstrauen und einen Plan B zu haben, falls es doch anders kommt.

Und kurzfristig? Das werden viele vll nicht so gerne hören, aber ich denke wir haben das ATH gesehen. Eine Jahresendrally kann natürlich kommen, ich denke allerdings nicht das die über 126k hinaus geht. Und wenn doch, a bissl was liegt ja noch in BTC und in shittigen shitcoins.
 
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