Kärntner Fasching

Lachmann

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Apr. 1, 2003
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Tirol
Teure Späße im späten Kärntner Fasching

Peinlich: Rechnen ist nicht so einfach. In Kärnten jedenfalls steht man mit Zahlen offenbar auf Kriegsfuß.

Auf den Tag genau einen Monat vor dem ersten EM-Spiel in Klagenfurtheißt es auf der Plakatserie der Kärnten Werbung: "Noch zwei Monate."Es ist bereits die dritte Peinlichkeit der Kärntner. Das ist nicht nurein kleines Malheur, sondern teuer: Eine Kampagne kostet nämlich 60.000Euro.

Begonnen hat der Fall für den Villacher Fasching im Jänner. Damals hießes landesweit: "Noch 1x Weihnachten bis zur Europameisterschaft“ samtWeihnachtsmann-Käppi auf dem EURO-Fußball.

EM-Koordinator Jörg Schretter machte die Stadt Klagenfurtverantwortlich. Man habe auf die Hauptstadt gewartet, weil man eingemeinsames Sujet plakatieren wollte.

Im März stimmte die Rechnung wieder nicht. Man freute sich auf "Nochvier Monate", dabei waren es nicht einmal mehr drei. In diesem Fallewar laut Schretter die Firma verantwortlich, die mit der Affichierungbetraut sei.

Wer jetzt als Sündenbock herhalten muss, ist noch nicht bekannt.

Übrigens: Die im Jänner angekündigte gemeinsame Werbung der Klagenfurter mit der Kärnten Werbung gibt es bis heute nicht.



Falls es hier im Forum Kärtner geben sollte, man mag es mir verzeihen, aber die Kärtner (Ausnahme bestätigen die Regel) sind wirklich das dümmste Volk. Politik, Kultur, Sport, Gesellschaft usw. alles völlig rückständig. Oben mal wieder ein Beispiel
 
Hier gleich die nächste Meldung aus Kärnten


Kärnten klagt Kärnten

Sprengt sich der gesamte Kärntner Profifußball selbst in die Luft?


Eigentlichmüsste Jörg Haider der glücklichste Spielmacher des Landes sein.Austria Kärnten hat in vorletzter Sekunde den Klassenerhalt in derT-Mobile-Bundesliga geschafft, der FC Kärnten sammelt Punkt um Punkt imKampf gegen den Abstieg aus der Red-Zac-Liga. Wenn, ja wenn da nurnicht das Problem mit den Lizenzen wäre.

Die Herren trafen einander Mittwochabend, in einem Hinterzimmer, ohneUnterhändler. Josef Steindorfer, Präsident des zweitklassigen FCKärnten, mahnte im Vieraugengespräch mit dem Landeshauptmannfinanzielle Zusagen ein, die teilweise in schriftlicher Form abgegebenworden waren.

Jörg Haider zeigte sich unnachgiebig. Öffentliche Priorität habe derVorzeigeklub in der höchsten Spielklasse. Und nun wanken dieKarawanken. Josef Steindorfer bläst zu einem Angriff, der den gesamtenKärntner Profifußball in die Luft sprengen könnte.

Brisant

Die Hintergründe: Am späten Donnerstagvormittag flatterte derBundesliga in Wien eine Klage ins Haus. Der Inhalt birgt Zündstoff. Esgeht um Millionen. Um 4,154 Millionen Euro, die – teilweise durchVerträge dokumentiert – der FC Kärnten vom großen Bruder AustriaKärnten fordert.

Die stolze Summe wird in der Klagsschrift, die dem KURIER vorliegt, im Detail aufgeschlüsselt.

Im Juli 2007 wurden 117 Nachwuchsspieler des FC Kärnten an den mit derPasching-Lizenz ausgestatteten SK Austria Kärnten transferiert. Dafürfordert FC Kärnten eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 588.610Euro. Neben diverser Leihgebühren macht der kleine Bruder für dieÜbertragung der Akademie drei Millionen Euro geltend. Doch dem nichtgenug: Austria Kärnten sicherte dem FC Kärnten in einem Vertrag vom 5.Juli 2007 einen Betrag von 500.000 Euro zu, weil das Sponsoring derKelag an Austria Kärnten übertragen wurde. Die halbe Million ist imJuli fällig. Die Vereinbarung trägt die Unterschrift von Mario Canori.

Auf den Präsidenten des SK Austria warten turbulente Wochen. DieBundesliga fordert für eine Spielgenehmigung den konkreten Nachweisüber rund 600.000 Euro, die aus dem Zukunftsfonds des Landes Kärntenfließen sollen. Dagegen sträuben sich noch Teile der Politik.

Die Klage des Kärntner Kontrahenten verschärft nun die angespannteLage: Für einen Teil der geforderten 4,154 Millionen müssten in derBilanz Rückstellungen gebildet werden. Der aktuelle Finanzbedarfbeträgt somit mindestens 1,5 Millionen.

Misslingt der Kraftakt vor dem Lizenzsenat, bleibt Wacker Innsbruck derkünftigen tipp3-Liga erhalten. Dann gäbe es in Kärnten endlich wiederechte Derbys. (Hoffentlich) In der Regionalliga.