Köpper schrieb:
Prachtkerl schrieb:
herby schrieb:
leider sind die meisten bookies ja auch nicht blöd und liegen mit den Quoten zumeist so eng beieinander,
Sportwetten (im Schnitt vielleicht 10% yield bei 6.000 - 10.000 EUR Umsatz im Monat)
Erstmal brauchste halt 6000 - 10000 € Startkapital, wo haste denn das her.
Wie BierBaron schon geschrieben hat, muss man keine 6.000 EUR Bankroll haben um diesen Umsatz zu generierern. Kannst es Dir ja ausrechenen, das sind im Schnitt etwa 200 EUR Umsatz am Tag.
Momentan komme ich auf etwa 2.000 - 2.500 EUR Umsatz im Monat, und ich spiele wirklich noch mit überschaubaren Einsätzen (max. 20 EUR, in Ausnahmefällen höher), die sich für manche Profis hier sicherlich lächerlich anhören.
Wäre ja fein, wenn das so einfach wäre. Man könnte dann die vielen ALG II Empfänger statt in sinnlose Bewerbungstrainings in Schulungen schicken, in denen das Wetten gelehrt wird, oder vielleicht Poker, ist ja auch angesagt zur Zeit.
Daß es einfach ist, hat ja niemand gesagt. Nur daß es möglich ist.
Und wie gesagt, zum Wetten gehört sicher auch eine Menge Disziplin, ein bisschen allgemeine PC-Kenntnisse, man muss wissen wo man welche Info im Netz findet, ein wenig Mathe, man muss einigermaßen Risiko und Gewinnchance in Relation zueinander setzen können (Stichwort: Staking), der sichere Umgang mit Excel (inkl. das Anwenden von Formeln um Arbeitsschritte zu automatisieren und vereinfachen) ist von großem Vorteil, und ein wenige Ahnung von Sport kann sicher auch nich schaden :mrgreen:. etc. etc. usw.
permanent mit dem Risiko zu leben, macht vermutlich auch keinen Spass.
Joah, wie gesagt, mich 100% vom Wetterfolg abhängig zu machen wär wohl auch nichts für mich. Aber Risiko haste auch, wenn Du Dich selbstständig machst, da weisst Du auch nicht ob Du nicht vielleicht in einem Jahr mit 15.000 EUR Schulden dasitzt.
Generell halte ich eh nichts davon, großartige Lebenspläne zu schmieden und immer alles mit Netz und doppelten Boden abzusichern. Das ist ja oft auch eine Pseudosicherheit. Was nützen mir 3 Lebensversicherungen, ein Bausparvertrag und ne Riesterrente wenn ich morgen vom LKW überfahren werde? Auch ein vermeintlich sicherer Arbeitsplatz kann von einem Tag auf den anderen futsch sein (wie bei meinem Vater geschehen, Fa. ohne Vorwarnung Insolvenz angemeldet). Da schützen auch keine abgeschlossene Ausbildung oder Studium.
Schon klar.
Ich habe den Schritt den du hier anführst bereits praktiziert und zwar seit mehr als 2 Jahren und kann dir sagen, dass die Wettseite dieser Geschichte unberechenbar ist.
Ich hab ja nicht gesagt, daß Wetten eine Lizenz zum Gelddrucken ist. Ein Restrisiko bleibt sicher immer.
Ok wenn man nicht ganz doof ist und sich mit der Materie auch einige Stunden in der Woche beschäftigt wird man in the long run mit keinem Verlust aussteigen aber die von mir erhoffte (und 3 Jahre zuvor im Trockentraining funktioniert habende) Gewinnhöhe zumindestens in Höhe des durch die Teilzeit entgangenen Verdienstes habe ich nur im 1.Jahr erreicht.
Ja gut, ist halt auch immer die Frage wieviel Geld man pro Monat braucht. Ich lebe alleine, habe keinerlei Verpflichtungen und komme von daher zu Not auch mit wenig Geld pro Monat aus.
Wenn ich eine 5köpfige Familie zu ernähren hätte, würde ich das sicher nicht durch Sportwetten erwirtschaften wollen.
Ich kann das durchaus nachvollziehen was Du schreibst, aber ich kenn halt meine Statistik, die sieht grade in den letzten beiden Monaten ganz OK aus, und ich denke daß es im Laufe der Zeit eher beser wird, da man unsinnige Wetten minimiert und, ein noch besseres Gefühl bekommt, neue Kontakte knüpft etc.
Von daher werde ich es auf jeden Fall versuchen. Und wenn man irgendwann merkt, daß es auf Dauer nicht reicht. OK, dann eben wieder mit ehrlicher Arbeit :mrgreen: - solange man nicht mit Verlust aus der Sache rauskommt, war es den Versuch aber doch auf jeden Fall wert.