Also wenn die Mitarbeiter da so schlecht verdienen, warum hängen die sich nicht einfach an erfolgreiche Spieler dran? Wenn da ein Kunde regelmässig bei geschobenen Partien abkassiert oder einfach nur ein regelmässiger "Normalgewinner" auftaucht, würde ich doch das Laptop `rausholen und geschwind bei einem Internetladen nachtippen oder zumindest einen Bekannten telefonisch beauftragen. Wenn ich einen Bekannten hätte, der in solch einem Laden arbeitet, würde ich mich jedesmal anrufen lassen, wenn von verschiedenen Seiten verdächtige Einsätze auf vorzugsmässig unterklassige Partien eingehen. Oder denke ich mir das zu einfach?
Grüsse-B.
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Hier noch eine Meldung für alle Hessen:
Polizei schließt Wettbüros
Innenministerium in Wiesbaden will auch gegen die übrigen rund 135 Salons im Land vorgehen
Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag 35 private Wettsalons in ganz Südhessen geschlossen.
Der Vorwurf lautet auf illegales Glücksspiel; zudem seien nach polizeilichen Erkenntnissen manche Büros „ein Hort für fast alle Arten von Kriminalität“ vom Falschgelddelikt über die Geldwäsche bis zur Gewalttat, hieß es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Darmstadt.
Bei der Aktion wurden rund 150 Personen überprüft; die Beamten stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Gegen die Betreiber der 35 Büros laufen Strafverfahren.
Betroffen waren nach Polizeiangaben Büros in Darmstadt (5), Ober-Ramstadt, Dieburg, Babenhausen, Groß-Zimmern (2), Erbach, Beerfelden, Michelstadt, Höchst (3), Bischofsheim (2), Mörfelden-Walldorf (2), Groß-Gerau sowie in Lampertheim, Bürstadt, Heppenheim, Bensheim, Lorsch und Viernheim. In Rüsselsheim wurde in allen acht Glücksspielstätten per Ordnungsverfügung die sofortige Schließung angeordnet.
Das Innenministerium kündigte in Wiesbaden an, auch gegen die übrigen rund 135 Büros in Hessen vorzugehen. Es beruft sich dabei auf das staatliche Lotterie-Monopol. Keiner der Salons habe eine Konzession.
Die privaten Büros bieten Wetten auf zahlreiche Sportereignisse an. Damit machen sie den staatlich konzessionierten Lottogesellschaften Konkurrenz. Hessen-Lotto fordert deshalb schon lange die Schließung solcher Büros – genauso wie der Landessportbund und andere gemeinnützige Organisationen, die aus der Konzessionsabgabe der staatlichen Lottogesellschaft jedes Jahr Millionensummen erhalten.
Das Geld – maximal 19,2 Millionen Euro – wird in Initiativen zur Prävention, Integration und in Projekte des Leistungs- und Schulsports investiert. Der Paritätische Wohlfahrtsverband warnte im Sommer vor einer Gefährdung seiner Existenz.
Den Behörden in Hessen waren jedoch bis vor kurzem die Hände gebunden. Im Februar 2004 hatte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) der Stadt Kassel die Schließung eines Wettbüros untersagt, weil das Staatsmonopol in den Augen der Richter EU-Recht widersprach.
Erst Ende Oktober widerrief der VGH diese Entscheidung und erklärte öffentliche, nicht genehmigte Sportwetten in Hessen durch private Anbieter für unzulässig.
Das Innenministerium forderte daraufhin die 170 Büros zur Schließung binnen einer Woche auf. Nach Angaben von Ministeriumssprecher Michael Bußer reagierten jedoch die wenigsten
Grüsse-B.
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Hier noch eine Meldung für alle Hessen:
Polizei schließt Wettbüros
Innenministerium in Wiesbaden will auch gegen die übrigen rund 135 Salons im Land vorgehen
Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Donnerstag 35 private Wettsalons in ganz Südhessen geschlossen.
Der Vorwurf lautet auf illegales Glücksspiel; zudem seien nach polizeilichen Erkenntnissen manche Büros „ein Hort für fast alle Arten von Kriminalität“ vom Falschgelddelikt über die Geldwäsche bis zur Gewalttat, hieß es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Darmstadt.
Bei der Aktion wurden rund 150 Personen überprüft; die Beamten stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Gegen die Betreiber der 35 Büros laufen Strafverfahren.
Betroffen waren nach Polizeiangaben Büros in Darmstadt (5), Ober-Ramstadt, Dieburg, Babenhausen, Groß-Zimmern (2), Erbach, Beerfelden, Michelstadt, Höchst (3), Bischofsheim (2), Mörfelden-Walldorf (2), Groß-Gerau sowie in Lampertheim, Bürstadt, Heppenheim, Bensheim, Lorsch und Viernheim. In Rüsselsheim wurde in allen acht Glücksspielstätten per Ordnungsverfügung die sofortige Schließung angeordnet.
Das Innenministerium kündigte in Wiesbaden an, auch gegen die übrigen rund 135 Büros in Hessen vorzugehen. Es beruft sich dabei auf das staatliche Lotterie-Monopol. Keiner der Salons habe eine Konzession.
Die privaten Büros bieten Wetten auf zahlreiche Sportereignisse an. Damit machen sie den staatlich konzessionierten Lottogesellschaften Konkurrenz. Hessen-Lotto fordert deshalb schon lange die Schließung solcher Büros – genauso wie der Landessportbund und andere gemeinnützige Organisationen, die aus der Konzessionsabgabe der staatlichen Lottogesellschaft jedes Jahr Millionensummen erhalten.
Das Geld – maximal 19,2 Millionen Euro – wird in Initiativen zur Prävention, Integration und in Projekte des Leistungs- und Schulsports investiert. Der Paritätische Wohlfahrtsverband warnte im Sommer vor einer Gefährdung seiner Existenz.
Den Behörden in Hessen waren jedoch bis vor kurzem die Hände gebunden. Im Februar 2004 hatte der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) der Stadt Kassel die Schließung eines Wettbüros untersagt, weil das Staatsmonopol in den Augen der Richter EU-Recht widersprach.
Erst Ende Oktober widerrief der VGH diese Entscheidung und erklärte öffentliche, nicht genehmigte Sportwetten in Hessen durch private Anbieter für unzulässig.
Das Innenministerium forderte daraufhin die 170 Büros zur Schließung binnen einer Woche auf. Nach Angaben von Ministeriumssprecher Michael Bußer reagierten jedoch die wenigsten