Formel 1 - GP von Ungarn

Hungarian GP – Preview


McLaren Mercedes

Kimi Raikkönen: „..... Natürlich war es ein sehr enttäuschendes Wochenende in Deutschland. In der 3 wöchigen Pause habe ich mich gut erholt und bin für den nächsten GP sehr zuversichtlich.“ Wie auch immer, Raikkönen hat sich nach seinem Crash von Hockenheim gut erholt und denkt, dass das Qualifying DIE entscheidente Rolle an diesem Wochenende spielen wird. „Das Qualifying ist hier wichtiger als auf irgend einer anderen Strecke, da es nur sehr wenig Überholmöglichkeiten gibt. ......“
David Coulthard: „…..Ich fahre gern auf dieser Strecke, da wir dort immer ein konkurrenzfähiges Auto hatten. Für dieses Wochenende sind wieder sehr heiße Temperaturen vorhergesagt und das sollte uns bzw. den Michelin-Reifen entgegenkommen. ....... Außerdem hat es seit dem letzten Jahr einige Veränderungen gegeben – speziell die Verlängerung der Start/ziel Geraden – was bedeutet, dass wir eine höhere Geschwindigkeit erreichen werden......“ Wie auch Raikkönen ist Coulthard davon überzeugt, dass das Quali sehr wichtig sein wird. „In den vergangenen Jahren war das Überholen immer sehr schwierig und deshalb war ein guter Startplatz sehr wichtig. Wie es jetzt nach dem Umbau ist, weiß ich nicht, aber ich denke, dass das Überholen jetzt etwas leichter ist als zuvor.“
Martin Whitmarsh: „Das McLaren Mercedes Team hat in der 3 wöchigen Pause sehr hart in der Fabrik gearbeitet und versucht, das Packet für die letzten 4 Rennen nochmals zu verbessern. ...... Der Hungaroring ist ein technischer Kurs, speziell für die Formel 1 gebaut. Er hat eine rutschige Oberfläche und in Verbindung mit den vielen Kurven kann es schnell zu starker Reifenabnutzung kommen. Dazu kommt noch die Streckentemperatur, die ebenfalls eine wichtige Größe für die Reifenabnutzung ist.“
Norbert Haug: „Der Hungaroring ist einer der langsamsten und engsten Kurse im Rennkalender mit langsamen und mittelschnellen Kurven. Die Strecke wird kaum genutzt und deshalb ist sie besonders am Freitag und Samstag noch sehr dreckig. Die Strecke ist außerdem dafür bekannt, dass man kaum überholen kann und deshalb ist das Quali sehr wichtig. ...... Außerdem haben die hohen Streckentemperaturen einen großen Einfluss auf die Reifenabnutzung. ......“


Mercedes war in den vergangenen Jahren immer sehr Stark auf dieser Strecke. In Verbindung mit den Michelin-Reifen wird dies in diesem Jahr nicht anders sein und deshalb muss man sie im Moment auch auf der Rechung haben. Allerdings denke ich, dass sie (wenn nichts unvorhersehbares passiert) Williams nicht schlagen können. Ich denke, dass sie mit Renault um die Plätze kämpfen werden.



Michi
 
Hungarian GP – Preview


Bridgestone

Hiroshi Yasukawa (Motorsportchef): ….. “Die Ingenieure von Bridgestone haben in der Pause in Japan sehr hart gearbeitet um die Reifen weiterzuentwickeln. ..... Der GP von Ungarn ist ein entscheidenter GP für die letzten 4 Rennen, da man hier sehen wird, ob in der Testpause die Hausaufgaben gemacht wurden oder nicht.“
Hisao Suganuma: „Der GP von Ungarn ist sicherlich eines der langsamsten Rennen im F1 Kalender und dazu noch ein GP mit der schmutzigsten Streckenoberfläche. Diese Bedingungen tragen dazu bei, dass wir weiche Reifen mit nach Ungarn bringen werden, die den Autos extra Grip verleihen. ..... Wir erwarten in Ungarn sehr heiße Temperaturen was unseren Reifen vor keine Probleme stellen sollte.“


Hier muss ich gleich mal meine Meinung dazu sagen: Ich denke, dass Bridgestone mit weichen Reifen in Ungarn Probleme bekommen wird. Bei einem der letzten GPs meine Schumi, dass er sich für die harte Mischung entschieden hat, DA ER BEI DEN WEICHEN REIFEN MIT BLASENBILDUNG ZU KÄMPFEN HATTE. Sollte es in Ungarn ähnlich heiß wie in Hockenheim sein, so werden diese Probleme bestimmt wieder auftreten und die Bridgestone – Teams einen gewaltigen Nachteil haben, denn Blasenbildung führt zu langsamen Rundenzeiten.


Außerdem meint Suganuma, dass er denkt, dass die Veränderung der Strecke dazu führen wird, dass ihr Reifen besser arbeiten wird. Er meint damit, dass durch die Veränderung der 1. Kurve (jetzt eine Haarnadelkurve) und die Veränderung der letzten Sektion (keine Schikane mehr, sonder 90° Kurve) der Reifen weniger belastet und dadurch besser funktionieren wird. Außerdem denkt er, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht und die Reifen in Ungarn gut funtionieren sollten.



Ich habe heute gelesen, dass Bridgestone eine Möglichkeit gefunden haben soll, um das Testverbot zu umgehen und die Reifen in den letzten 3 Wochen auf einer GP Strecke getestet haben soll. Angeblich haben sie die Reifen auf Formel Nippon Wägen montiert und haben somit einige wichtige Daten über die neuen Reifen herausgefunden. Sollte ihnen dies wirklich gelungen sein und sie deshalb einen gleichwertigen Reifen nach Ungarn liefern können, dann wird es sicherlich ein extrem spannendes Rennen werden. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nicht glaube, dass sie auf Michelin aufgeschlossen haben und Ferrari und die anderen Brigestone-Teams noch immer ein Reifenhandicap haben.




Michi
 
Hungarian GP – Preview


Jaguar

Jaguar hat den Vorteil, eines der Teams zu sein, dass am Freitag vor dem freien Training testen darf. In dieser Zeit können sie die Weiterentwicklungen an ihrem Auto testen und sich somit besser als die anderen Teams (außer Renault, Jordan und Minardi) auf den GP vorbereiten.

Mark Webber: „Auf dieser Strecke ist enorm viel Abtrieb wichtig, um schnelle Zeiten erzielen zu können. Es gibt hier viele langsame und mittelschnelle Kurven die das Überholen erschweren. .... Nach der kleinen Pause freue ich mich, wieder im Auto sitzen zu dürfen und bin optimistisch, dass wir in Ungarn Punkte holen können.“

Justin Wilson: “Auf dem Hungaroring bin ich schon im F3000 Wagen gefahren. Ich war hier immer sehr erfolgreich und hoffe, dass ich diese Erfolge mit in die F1 nehmen und in diesem Jahr ein gutes Ergebnis für Jaguar erzielen kann. ..... Das Team hat in der Pause sehr hart gearbeitet und jetzt gilt es die Verbesserungen am Freitag morgen zu testen und auszuprobieren, ob sie uns wirklich weiter bringen. ..... Ich fühle mich jetzt auch wohler im Auto, da ich einen 50km Test gefahren bin und mich an das Auto gewöhnen konnte.“

David Pitchforth: „.....In der Fabrik wurde in den letzten Wochen sehr hart gearbeitet um die zuletzt guten Ergebnisse zu bestätigen. Im Mittelfeld geht es momentan sehr hart zur Sache und es wird gnadenlos um jeden WM-Punkt gefightet. ..... Außerdem haben wir noch mit unseren Partnern (Michelin, ....) sehr hart zusammengearbeitet und dabei einige Fortschritte gemacht. ....... Dieser GP wird sehr hart für uns werden und wir hoffen, dass wir ihn mit beiden Autos beenden und evt. noch den einen oder anderen Punkt ergattern.“


Jaguar wird eines der Teams sein, die nach den Topteams im vorderen Mittelfeld kämpfen werden. In der Quali waren sie schon immer gut und sollte dies auch hier der Fall sein, haben sich gute Chancen in die Punkte zu kommen. Sollten nämlich eins, zwei Biloden der Topteams den Geist aufgeben, sind sich diejenigen, die davon profitieren werden.



Michi
 
Hungarian GP – Preview


Toyota

Ove Anderson (Teamchef): “Nach dem starken Rennenin Hockenheim liegen wir nun auf dem 6. Platz der Konstrukteurs-WM. Wir haben in der Pause einige Fortschritte gemacht, denn wir wollen uns noch auf den 5. Platz der Konstrukteurs-WM verbessern. Allerdings steht mit dem nächsten Rennen ein sehr schwieriger GP an, der unserem Auto nicht liegen wird. Die Charakteristik entspringt nicht unserem Wagen, da dieser bei high-speed Rennen besser funtioniert. ....... Super wäre, wenn wir trotzdem in die Punkte fahren würden.“

Toyota wird es an diesem Wochenend e verdammt schwer haben, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Im letzten Jahr kamen sie im Quali nur auf den 17. und 18. Platz und im Rennen lief es auch nicht besser. In dieser Saison hatten sie ebenfalls mächtig Probleme auf einer ähnlich engen Strecke (Monaco) und dies wird auch hier so sein. Wahrscheinlich werden sie aufgrund der Michelin-Reifen das ein oder andere Bridgestone-Team hinter sich lassen, aber das schlechteste Michelin-Team weren sie wahrscheinlich werden. Meiner meinung nach werden sie unter normalen Umständen nicht in die Punkte fahren.



BAR

David Richards (Teamchef): „Seit dem GP von England ist ein deutlich Aufwärtstrend in unserem Team vorhanden. ..... Ungarn ist ein wichtiger GP für Honda und ich bin mir sicher, dass wir anlässlich deren 250. GP ein gutes Ergebnis einfahren werden.“
Geoffrey Willis (Technischer Direktor): „Der GP von Ungarn ist der GP, bei dem am meisten Abtrieb gefahren wird. Auch nach dem Umbau ist die Strecke noch immer eine der langsamsten. Schwierig ist es hier, die richtige Balance zu finden, da ständig der Gummiabrieb auf die Strecke zunimmt und sie sich dadurch kontinuierlich ändert. ...... Das Quali ist sehr wichtig, da man im Rennen kaum überholen kann. ....... Meist herrschen in Ungarn extrem heiße Temperaturen, die für die Motoren und die Fahrer weniger gut sind. Wie auch andere Teams werden wir deshalb spezielle Kühler einbauen und hoffen, dass dadurch der Motor hält. .......“

BAR ist eines der Teams, bei denen es manchmal super läuft, im nächsten Rennen wieder nicht. Die Performance des Autos ist extrem abhängig von der Strecke bzw. den Streckenbedingungen. Da Button in Monaco sehr gut mit dem Wagen zurechtkam, sollten sie ne gute Leistung abliefern können.Vielleicht ist es ja möglich Jaguar zu schlagen und den einen oder anderen Punkt zu holen.



Sauber

Willi Rampf (Technischer Direktor): „Mit Monaco wird auf dem Hungaroring mit maximalem Abtrieb gefahren. Beide Strecken haben keine high-speed-Kurven und die Geraden sind auch nur sehr kurz. Die Boxengasse in Ungarn wurde nach dem Umbau verlängert und die erste Kurve ist jetzt eine Haarnadelkurve. ...... Überholen war immer schwierig und wird auch schwierig bleiben. ...... Die Streckenoberfläche ist sehr wellig, dazu noch sehr schwutzig und meist extrem heiß. Deshalb wird die Reifenwahl sehr wichtig sein, denn bei hohen Temperaturen ist die Abnutzung extrem hoch. ..... Außerdem ist es wichtig, hier ein gut ausbalanciertes Auto mit viel mechanischem Abtrieb zu haben. ......“

Sauber wird es wie in den letzten Rennen sehr schwer haben. Das Auto hat extreme Mängel hinsichtlich der Aerodynamik und verfügt deshalb über zu wenig Abtrieb. Gerade dies ist auf dieser Strecke sehr wichtig und deshalb wird Sauber nicht über das hintere Mittelfeld hinauskommen.



Jordan

Eddie Jordan (Teamchef): “In den letzten Rennen müssen wir nochmals den einen oder anderen Punkt einfahren um in der Konstrukteurs-WM unseren Platz zu halten. Wir sind eines der 4 Teams, die in diesem Jahr mind. einen GP gewonnen haben und deshalb bin ich überzeugt, dass wir nochmals punkten werden......“
Gary Anderson (Techn. Direktor): “….Bridgestone hat während der Pause sehr hart gearbeitet und wir sind überzeugt, dass wir ab diesem GP einen besseren Reifen zur Verfügung haben werden…….”

Jordan hat zwar ein Rennen gewonnen, allerdings unter ganz speziellen umständen. In Barasilien hatten sie nicht das beste Auto, sondern viel Glück, jedoch gehört dies in der F1 auch dazu. Allerdings ist ihr Auto momentan so schlecht, dass sie mit den Minardis um die vorletzte Startreihe kämpfen. Punkte wird das Team höchstens in Eddie Jordans Träumen einfahren.



Minardi

Jos Verstappen: “Auf dieser Strecke ist Untersteuern normal und es wird mit maximalem Abtrieb gefahren. Ich mag die Atmosphäre an dieser Strecke, das Wetter ist auch immer super und die Stadt (Budapest) hat auch einiges zu bieten.“

Sehr aufschlussreich was die Verantworlichen von Minardi von sich geben. Außer Jos Verstappen hat keiner auch nur einen Ton zu GP gesagt. Wahrscheinlich haben sie keinen Bock mehr, weil sie ganz genau wissen, dass sie wieder letzter werden. Na ja, ein bisschen kann ich es verstehen.



So, jetzt fehlt nur noch Ferrari und Michelin. Bin schon gespannt, was der Todt, Brown und Schumi so von sich gegeben haben.


Michi
 
Ralf ist schuld!!!


Kopie von sport1.de


Ralf Schumacher muss zahlen. Der Automobil-Weltverband FIA belegte den Deutschen wegen der Startkollision beim Großen Preis von Deutschland am 3. August mit einer Geldstrafe von 50.000 Dollar.

Das Berufungsgericht der FIA in Paris milderte das ursprüngliche Urteil der Rennkommissare von Hockenheim ab, die gegen den BMW-Williams-Piloten den Abzug von zehn Startplätzen für den Großen Preis von Ungarn in Budapest verhängt hatten.

Das Berufungsgericht bestätigte aber die Schuld des 27 Jahre alten Kerpeners an dem Unfall mit Ferrari-Pilot Rubens Barrichello (Brasilien) und McLaren-Mercedes-Fahrer Kimi Räikkönen (Finnland).



Michi
 
Michi schrieb:
Ralf ist schuld!!!


Kopie von sport1.de


Ralf Schumacher muss zahlen. Der Automobil-Weltverband FIA belegte den Deutschen wegen der Startkollision beim Großen Preis von Deutschland am 3. August mit einer Geldstrafe von 50.000 Dollar.

Das Berufungsgericht der FIA in Paris milderte das ursprüngliche Urteil der Rennkommissare von Hockenheim ab, die gegen den BMW-Williams-Piloten den Abzug von zehn Startplätzen für den Großen Preis von Ungarn in Budapest verhängt hatten.

Das Berufungsgericht bestätigte aber die Schuld des 27 Jahre alten Kerpeners an dem Unfall mit Ferrari-Pilot Rubens Barrichello (Brasilien) und McLaren-Mercedes-Fahrer Kimi Räikkönen (Finnland).



Michi

ja traurig, ich frag mich, wie die zu so einer entscheidung kommen.
 
Diese Strafe ist in der Tat vertrottelt. Hoffe, daß dies ein Einzelfall bleibt. Zum Rennen: Wollte ja, wenn Ralf 10Plätze vorgeben hätte müßen, schon vor dem ersten Training hoch auf Montoya GP-Sieg gehen. Das werde ich mir jetzt halt abschminken und schön brav die Trainings abwarten, und dann entscheiden, ob Ralf S. oder doch Montoya zu spielen ist!

@Michi - tolle und auch leicht verständliche Team- und Reifeninfos. DANKE!!
 
Michi schrieb:
elber, kann dir nur zustimmen. Wenn sie jetzt beginnen, solche Unfälle zu verhandeln, dann stehen ab sofort Woche für Woche mind. 3 Fahrer vor Gericht. Solche Unfälle passieren nun mal in diesem Sport!!!!!!!



Michi

das urteil hätte freispruch lauten müszen, was sollte der ralf denn da machen? er konnt doch gar nich mehr ausweichen, wo der raikkönen schon den rubens attackierte und der etwas nach rechts ging und da war schon ralf. ein stinknormaler unfall, wo ich den eindruck hab, dasz die rennkommission und das gericht mal wieder ein exempel statuieren wollten. anscheinend haben se was gegen bmw, anders kann ich mir so ein völlig indiskutables urteil nich erklären.
 
Gerinho schrieb:
Und da redens alle darüber , daß in der Formel1 keine aktion mehr ist,
Is ja auch kein Wunder wenn wirklich gekämpft wird, dann bekommt man eine Strafe. Wie ein Maulkorb für die Fahrer

in diversen videotexten les ich was von milden urteil.
aber was nützt das den ralf? durch die buszgeldstrafe is er eh bei der rennkommission vorgemerkt und beim nächsten crash, wo er dabei is, kann er bei denen wieder antanzen. das is das problem an der sache. wenigstens fällt er nach der quali nich 10 plätze zurück.
 
Weil Montoya die Zeit als erster gefahren ist.


Michael nur auf 8 und Barichello auf 5. Sieht so aus, als ob Ferrari nicht zurückschlagen kann. Falls morgen kein Wunder geschieht, wird Schumi und Montoya ziemlich punktgleich nach Monza reisen!!!!!!!!!


Übrigens: Alonso wird morgen die erste Runde als 1. beenden. Wetten kann man das bei gwbet. Renault hat einfach die beste Startautomatik.




Michi