Leider finden sich hier wenige die mitdiskutieren, deshalb spiel ich halt den Alleinunterhalter!!!!
Hier eine Vorschau von Teamverantwortlichen auf den GP von Kanada:
Nochmals kurz zur Strecke:
Montreal ist Material-mordend. Ganz speziell leiden Bremsen und Kraftübertragung. Neben Spielberg, Imola und Monza werden hier die Bremsen am stärksten strapaziert.
Die Piste ist eine Kombination aus Geraden und langsamen Schikanen. Entsprechend wertvoll sind PS.
Weil die Anlage nur einmal im Jahr für den Rennsport genutzt wird, ist sie - wie alle nicht permanenten Rennstrecken - sehr rutschig.
Der Spritverbrauch ist enorm hoch, weil immer wieder aus langsamen Ecken heraus bis auf höchste Geschwindigkeiten beschleunigt wird.
In Montreal sind sehr weiche Reifen von Vorteil. Auf dem recht welligen Asphalt - er leidet in den langen Wintermonaten mit extremen Minustemperaturen gewaltig - wird mit überraschend viel Downforce gefahren.
Überholt wird traditionell vor der Haarnadelkurve und der letzten Schikane. Diese Stellen laden nicht gerade zu einem Positionswechsel ein, aber wer voll konzentriert zur Sache geht, hat eine reelle Chance.
Speziell der Bereich dieser Schikane ist allerdings ausgesprochen tückisch. Wer nur um Zentimeter von der Ideallinie abweicht, landet nahezu unvermeidlich in der äußeren Begrenzungsmauer von "Turn 15".
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McLaren
Schumi für Dennis Favorit in Kanada
Die Erwartungen der Silbernen halten sich vor dem Kanada-Grand-Prix in Grenzen, obwohl das Team mit 73 Zählern schon acht Punkte mehr geholt hat als im letzten Jahr und Kimi Räikkönen noch immer WM-Spitzenreiter ist.
Grund für die Zurückhaltung ist die Charakteristik des Circuit Gilles Villeneuve.
Strecke kommt McLaren nicht entgegen
Auf der nach Jacques Villeneuves Vater benannten Piste kommt es viel auf Motorenkraft an - und da hat McLaren im Vergleich zur Konkurrenz von Ferrari und BMW-Williams Nachteile.
"Es wird für uns recht schwer werden, denn das ist eine Powerstrecke. Ich denke, dass wir Punkte holen können, Michael Schumacher zu schlagen, wird jedoch schwierig werden", schiebt Teamchef Ron Dennis dem Weltmeister die Favoritenbürde zu.
Newey rechnet auch mit BMW
Auch Adrian Newey rechnet mit einer starken Performance von Schumis Ferrari-Rennstall. Der Technische Direktor hat aber auch das BMW WilliamsF1 Team mit Monaco-Sieger Juan Pablo Montoya auf der Rechnung.
"Ich gehe davon aus, dass wir ziemlich beeindruckende Top-Speeds von Ferrari und Williams sehen werden", so Newey.
Der Brite verbindet seine eigenen Hoffnungen auf ein gutes McLaren-Resultat mit dem Wettergott: "Alles wird von den Wetterbedingungen abhängen."
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Williams
Weiß-Blau ist auf den Geschmack gekommen
Ziele nach oben korrigiert
Auf der Strecke sorgte "Montys" Triumph jedoch offenbar für einen positiven Motivationsschub. Die kurzfristigen Ziele bei Weiß-Blau werden wieder nach oben korrigiert.
Gerade vor dem Kanada-GP. Der Circuit Gilles Villeneuve in der franko-kanadischen Metropole Montreal sollte dem Williams-BMW FW25 entgegen kommen.
Lange Geraden - eine Freude für den starken BMW-Motor - und engen Kurven: Das heißt, die eher durchschnittliche Aerodynamik des weiß-blauen Boliden sollte kein so schlimmer Nachteil sein.
"Wir brauchen einige Big-Points"
Patrick Head, Technischer Direktor von Williams, spricht unverhohlen vom Sieg-Doppelpack: "Wir sollten auch dort stark sein. Es gibt keinen Grund, warum dies nicht so sein sollte. Und es wäre wirklich sehr schön, wenn wir zwei Rennen in Folge gewinnen könnte", forderte der Brite gegenüber "Autosport" eine Wiederholung des Triumphs.
"Wir brauchen einige Big-Points, um die Lücke zu den Führenden zu schließen", lässt Head bei über 20 Punkten Rückstand auf die WM-Spitze die Bäume aber vielleicht doch ein wenig zu hoch in den Himmel wachsen.
In dieselbe Kerbe schlägt Ralf Schumacher, der in Monaco seine zweite Karriere-Pole-Position nicht zum Sieg nutzen konnte.
"Müssen Eindruck von Monaco bestätigen"
"Wir müssen den guten Eindruck von Monaco bestätigen! Man konnte die Erleichterung im Team spüren, nach so langer Zeit wieder einmal gewonnen zu haben. Ich habe gemerkt, da geht ein Ruck durch die Mannschaft. Jetzt sind wir dran, und diese Chance sollten wir nicht leichtfertig vergeben", meinte der 27-Jährige, der 2001 in Montreal den zweiten seiner bisher vier F-1-Siege sicherstellen konnte, auf seiner Homepage.
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Der Favorit fährt in blau-weiß
Der "Circuit Gilles Villeneuve" stellt im Rennkalender einen echten Höhepunkt dar. Lange Geraden, enge Kurven, genügend Möglichkeiten für Überholmanöver. "Der Kurs ist ziemlich aufregend, perfekt, um echte Rennen zu fahren", schwärmt Villeneuve von seinem Heim-Grand-Prix. Formel-1-Experte Marc Surer weiß, worauf es ankommt: "Montreal ist eine Beschleunigungs-Brems-Strecke. Hier sind Motorleistung und gute Reifen gefragt. Und da ist Williams-BMW ganz klar der Favorit."
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Williams-BMW voller Zuversicht
Beim bayerisch-britischen Rennstall selbst glaubt man an die Favoritenrolle. "Wir haben in den letzten Jahren in Montreal immer gut ausgesehen. Und ich gehe davon aus, dass wir in Sachen Motorleistung noch immer ganz vorne stehen", sagte BMW-Sportchef Mario Theissen. Aber nicht nur bei Williams-BMW gibt man sich zuversichtlich. Auch Michael Schumacher glaubt an einen Erfolg seines "Roten Hais": "In Montreal braucht man ein gutes Auto, gute Reifen und einen starken Moto. Und all das haben wir."
Michi