Europawahl 2014 - Österreich

TOMK2010

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Feb. 22, 2014
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Bei Interwetten gibt es unter Rubrik Politik, zahlreiche gute Wettmöglichkeiten bei der EU Wahl 2014. Als politisch interessierter Mensch und Wettfan, werde ich hier auf zahlreiche, für mich ziemlich sichere Tipps weitergeben. Ich werde selbst die Tipps ziemlich hoch anspielen, da für mich die EU Wahl, wie auch die sonstigen Wahlen in Ö für kaum/keine Überraschung bereit hielten:

Für alle die Umfragen bez. der EU Wahl in Ö brauchen hier:
neuwal.com Wahlumfragen - neuwal.com Politik- und Wahljournal

1. Welche Partei erhält mehr Stimmen? SPÖ / FPÖ

Hier ganz klar laut allen Umfragen und nach der eigenen Einschätzung SPÖ klar vorne. Einerseits hatte die FPÖ mit ihren vorherigen Spitzenkandidaten (Mölzer) einen katastrophalen Start, andererseits wird die ANTI EU Partei, zwar gut abschneiden (rund um 20-22 %) jedoch nicht vor der SPÖ liegen. Die Umfragen sind bei SPÖ bzw. FPÖ meistens sehr gut gewesen (Schwankungsbreite 1-2%).

SPÖ @1,8 Quote mit 8/10

2. Welche Partei erhält mehr Stimmen? Grüne / NEOS

Hier ist der Ausgangspunkt ein bisschen anders, die NEOS sind eine relativ neue Partei, die in den vergangenen Wochen ordentlich beschossen wurde (vorallem von den Grünen/ÖVP). Die Grünen werden auch gerne die Umfragenpartei genannt (seit ich Umfragen kenne, schnitten die Grünen immer besser ab bei diesen, als bei der Wahl selbst). Daher glaube ich, das die Neos welche bei der EU Wahl sicherlich positiv überraschen, die Grünen locker schlagen können (pers. Einschätzung 80-85%).

NEOS @ 1,95 mit 7/10

3. Wieviel Prozent der Stimmen erreicht die ÖVP?

Die ÖVP mit den wohl besten Spitzenkanidaten was Profil, Erfahrung etc. betrifft, dürfte wie in den vergangenen EU Wahlen "gut" abschneiden, wobei die Frage mehr als 23% als gut bezeichnet werden kann. Vom Wählerpotenzial im Vergleich zu den nationalen Wahlen her, am höchsten. Ich rechne das die ÖVP sogar 1ter wird bei dieser Wahl, da Othmar Karas echt ein anerkannter EU Politiker ist.

ÖVP 23 % oder mehr @ 1,9 mit 9/10

4. Stimmenstärkste Partei?

Hier sehe ich die ÖVP vorne, einerseits hat Sie vom Wählerpotenzial das höchste (viele die hier ÖVP wählen, sind klar EU positiv gesinnt, gehen eher zur Wahl als wie bei SPÖ oder FPÖ) andererseits hat man mit Othmar Karas wie oben beschrieben, den besten Spitzenkandidat. Die Umfragen, sagen zwar ein Kopf an Kopf rennen voraus, die Nase wird aber OK mit der ÖVP haben.

SPÖ: mit Eugen Freund der sich gleich am Anfang ein riesen hoppala geleistet hat als Spitzenkandidat (Zitat: ein Arbeiter verdient durchschnittlich 3000 € im Monat) zwar einen berühmten EX Fernsehmoderator geholt, der aber irgendwie kein Profil zeigt (woher auch). Dennoch schafft es die rote Basis sicherlich wieder gut zu mobilisieren (die können das durch die Gewerkschaften etc. extrem gut - da kann der Skandal (siehe 2008) noch so groß sein). Da das Wahlklientel aber sicherlich nicht so stark mobilisiert wird, wie bei einer Gemeinde/Land/Bundeswahl denke ich, das Sie klar auf Nr. 2 kommen, auch wenn die letzte WURST Mania (ja der ESC hat da Auswirkung) für die SPÖ spricht.

FPÖ: mit Harald Vlimsky den schwächsten und unbekanntesten Spitzenkandidaten (nach dem Rücktritt Mölzers) Hier hat die FPÖ sicherlich auch Stimmen verloren, bzw. Proteststimmen die wohl nicht zur Wahl gehen werden. Der Kurs wurde von total Rechts auf Rechts gelegt (Mölzer fiel unangenehm durch Aussagen wie Negerkonglomerat auf) gelegt, hier ist zwar ein großes Potenzial, doch die EU Wahl ist traditionell für die FPÖ kein Grund zu Feiern, da Zitat eines Parteimitglieds der FPÖ: es für die Leute um nichts geht (ist deren Einstellung). Daher werden Sie im nationalen Vergleich definitiv eher rund um 20% landen (was zwar ein + im Vergleich zur letzten Wahl ist, aber hald zu wenig).

Grüne und Neos haben für mich hier keine Chance auf Platz 1.

ÖVP stärkste Partei @ 2,8
mit 6/10
 
Övp stärkste partei mit der quote 2,8 hat sicher den meisten value von den o.a. vorschlägen.
Die selbstdarstellung der spoe als homosexuellenpartei durch die vereinnahmung von wurst ekelt sehr viele konservative und katholische leute an und wird zu einer erhoehten mobilisierung bei övp sympathiesanten fuehren. Dazu wird aus den selben gruenden wahrscheinlich auch noch eine sattsame anzahl von migranten/moslems den schwarzen ihre stimme geben, schliesslich gilt in praktisch allen moslemischen laendern eine sehr repressive anschauung in bezug auf schwule - teils geht das bis hin zur todesstrafe!

Der fpoe muesste das antreten der eu-raus partei zumindest 1% kosten, die neos werden auch am freiheitlichen stimmenkuchen knabbern und mich wuerds nicht wundern wenn sie nur mit respektabstand nummer drei werden sollten.

Die roten werden durch die von dir angesprochene wurstmania bei den jungen punkten koennen, aufgrund der altersstruktur der waehlerschichten muesste es aber bestenfalls ein kopf an kopfrennen mit der övp werden,
Ich schaetz aber, dass die nicht gerade geringe anzahl an katholiken den ausschlag geben koennte - insbesondere vielleicht auch durch das wechseln von entsprechenden fpö-waehlern ins schwarze lager.
 
Övp stärkste partei mit der quote 2,8 hat sicher den meisten value von den o.a. vorschlägen.
Die selbstdarstellung der spoe als homosexuellenpartei durch die vereinnahmung von wurst ekelt sehr viele konservative und katholische leute an und wird zu einer erhoehten mobilisierung bei övp sympathiesanten fuehren. Dazu wird aus den selben gruenden wahrscheinlich auch noch eine sattsame anzahl von migranten/moslems den schwarzen ihre stimme geben, schliesslich gilt in praktisch allen moslemischen laendern eine sehr repressive anschauung in bezug auf schwule - teils geht das bis hin zur todesstrafe!

Der fpoe muesste das antreten der eu-raus partei zumindest 1% kosten, die neos werden auch am freiheitlichen stimmenkuchen knabbern und mich wuerds nicht wundern wenn sie nur mit respektabstand nummer drei werden sollten.

Die roten werden durch die von dir angesprochene wurstmania bei den jungen punkten koennen, aufgrund der altersstruktur der waehlerschichten muesste es aber bestenfalls ein kopf an kopfrennen mit der övp werden,
Ich schaetz aber, dass die nicht gerade geringe anzahl an katholiken den ausschlag geben koennte - insbesondere vielleicht auch durch das wechseln von entsprechenden fpö-waehlern ins schwarze lager.

Diese Schnittmenge ist kaum vorhanden und bei einer EU- wahl, bei der die beiden Parteien die diametralen Positionen einnnehmen, schon gar nicht. Und die Neos knabbern so gut wie gar nicht an der F, sondern in absteigender Reihenfolge ÖVP, Grüne, SPÖ...
 
Diese Schnittmenge ist kaum vorhanden und bei einer EU- wahl, bei der die beiden Parteien die diametralen Positionen einnnehmen, schon gar nicht...

Doch doch mein lieber, die schnittmenge gibts (grad hier am land) durchaus. Hab das diese woche in mehreren gespraechen feststellen muessen. Ist ein ort, wo die schwarzen fast 50% und die blauen und roten je knapp 20% haben und von den blauen (wechselwaehlern) haben mehrere leute im direkten gespraech gemeint, dass sie den roten einen denkzettel verpassen wollen damit der vorsprung der schwarzen auf die roten noch groesser wird. Grad die diskussion um das adoptionsrecht von homos hat am land sehr tiefe graeben gerissen...
Ob sich das verallgemeinern laesst werden die wahlen ja zeigen ;-)
 
Also sachlich gesprochen, würde man wie folgt Zuläufe bekommen:

ÖVP: bekommt ihre Wähler eher von Neos (die zurück kommen, wegen zu schwachen Inhalten) Grünen (da diese eher Richtung stark links und weg vom Bürgerlichen Weg gehen), sowie FPÖler die die EU für gut finden.

SPÖ: gewinnt von Grünen (weil gemässigter Links), FPÖ (weil zu rechts)

FPÖ: gewinnt von allen (ausser wohl Grüne) die gegen die EU sind (in Österreich wegen den EU Sanktionen, Kronen Zeitung, etc. nicht zu unterschätzen!)

Grünen: gewinnen von allen ausser FPÖ (punktet durch Netzneutralitätsforderungen etc.)

Neos: bekommen von allen Parteien (insbesondere aber ÖVP (da wirtschaftliche Forderungen ident aber gesellschaftlich bissl linker) Grüne (spricht die bürgerlichen dort an) SPÖ (haben die SPÖ satt, wollen aber die FPÖ nicht) FPÖ (liberaler wirtschaftlicher Flügel, dem die FPÖ zu rechts ist)

Nun zu den Wahlkämpfen:

SPÖ: nachdem man versucht hat, mit Freund einen Menschen zu wählen, den der klassische SPÖ Wähler kennt, hat dieser sich gleich wie oben beschrieben, sich ordentlich verhaut bei der Frage: Wieviel verdient ein durchschnittlicher Arbeiter monatlich (seine Antwort 3000, richtig wäre 2000 gewesen -> darauf er: aber netto -> Interviewer: nein brutto) kam beim Klientel ganz ganz schlecht an (weil Freund auch noch immer kein SPÖ Parteimitglied ist, das gefällt den jungen Parteimitgliedern nicht -> hier gab es einen kleinen Eklat zwischen Hosek und der SJ Chefin, Live am Parteitag)

Jedoch hat Bundesgeschäftsführer Darabos, der wohl der beste Wahlkampfmobilisierer in Ö, Planer etc. der SPÖ ist, bereits jetzt auf einen einfachen Slogan geschaltet, der beim Stammklientel gut ankommt: Sozial statt egal. Die Parteimitglieder rennen bereits brav, es wird gerade in Wien gut mobilisiert und man kann abwarten wieviele Genossen zur Wahl gehen.

ÖVP: die ÖVP hat mit Othmar Karas, den bedeutensten EU Politiker in ihren Reihen und dieser weis auch wie man richtig mobilisiert (bei der letzten EU Wahl über 100.000 Vorzugsstimmen, viele sagen, das man nur aufgrund des 2t platzierten OK auf Rang 1 kam - dem Pflichte ich bei. OK macht einen sehr schlauen Wahlkampf, bindet die Bünde gut ein, kommt aus NÖ (ergo Erwin hat ihn auch gern und die NÖVP rennt auch bereits sehr sehr gut) und führt einen für mich sehr amerikanischen Wahlkampf (also gerade auf FB, echt das beste was ich je gesehen habe in Ö)

Ansonsten mit den Bünden extrem gut aufgestellt: Köstinger (für den Bauernbund) Rübig (Wirtschaftsbund) Becker (Seniorenbund) hier laufen auch überraschend viele ÖVPler die bekannt sind (Leitl, Kurz, viele Landesgeschäftsführer). Für die ÖVP ist die EU Wahl extrem wichtig, auch für den Chef Spindelegger heisst es, wenn man hier verliert, ist er wohl auch seinen Job los.

FPÖ: nachdem Mölzer als Spitzenkandidat ausfiel (Zitat: Negerkonglomerat -> so dumm muss man mal sein, das in Verbindung mit David Alaba zu bringen -> der ist selbst bei den FPÖ Wähler relativ beliebt, da er Leistung bringt und eig. das ist, was man sich als braven "Ausländer vorstellt; brachte auch die EU kritische Kronen Zeitung dazu, richtig gegen Mölzer zu schiessen - welche indirekt oder direkt gegen die EU warb und somit der FPÖ oder den damligen HPM half).

Hier kommt mir vor, ist die LUFT total draussen, kaum einer rennt hier Vollgas. Was der FPÖ wie immer hilft, ist HC Strache, sowie die derzeitige Lage rund um Wurst, wobei sich hier auch Strache nicht geschickt verhalten hat. Der eigentliche Vlimsky ist so farblos, das ich noch nichts auffallendes von ihm gehört habe. Wie gesagt, viele die gegen die EU schimpfen und für einen Ausstieg sind, könnten die FPÖ als einzige Alternative wählen, ob diese aber wählen gehen ist fraglich. Hans Peter Martin tritt ja diesesmal nicht an, doch die FPÖ ist wohl viel zu sehr beschäftigt, ihren rechten Kurs auch unter einer EU weiten Partei zu bringen, als das sie hier als starker Player mitspielt. Hier muss ich sagen, das ich mich bei der FPÖ, auf die wenigsten Quelle aus Funktionärsaussagen stützen kann (nur ca. 5-6)

Grünen: Die Grünen haben mit Lunacek eine profunde EU Politikerin, die aber bei der BASIS nicht unbedingt, auf 100% Unterstützung stosst. Hier vorallem interessant: Petrovic führt hier einen destruktiven Vorzugswahlkampf, die vom Großteil der Basis nicht geliebt wird.

Auch interessant: der doch relativ negative Wahlkampf, wo z.B. der ehemalige EU Abgeordnete Strasser (noch nicht verurteilt) ordentlich attackiert wird, auch sind die Plakate relativ negativ, was vielen der Grün Wähler nicht unbedingt zusagt. Auch die jüngsten Angriffe auf die NEOS zeigt, das man sich, wohl auch zurecht sorgen macht, das der bürgerliche Grünen Flügel, Richtung Neos abwandert.

NEOS: eine neue Partei mit einem Politikstil, der anders ist. Mit Angelika Milnar eine durchaus sympathisch rüberkommende Spitzenkandidatin, die jedoch früher im EU Büro von Karas sahs, die Argumentation von OK ist auch deshalb: er hat einfach mehr Erfahrung. Hier interessant ist, das man weniger andere Parteien attackiert, als vorallem versucht, durch einen neuen Stil (siehe z.B. Was wir Grünen und ÖVP verdanken - YouTube) extrem positiven Wahlkampf zu betreiben.

Als die neue Partei, mit noch nicht genau definierten Inhalten (die auch nur selten viel bringen :mrgreen:) wurden Sie bereits bei den letzten Wahlumfragen total unterschätzt und befinden sich in einem extremen Aufwärtstrend. Jedoch wird es interessant, wie hoch der derzeitige Zenit ist, für mich kann es in beide Richtungen gehen (wobei ich hier zwischen 18-11 % die Schwankungsbreite sehe).



Zu der Conchita Mania und der Auswirkung: Pers. glaube ich, das diese Debatte rund um die "WURST" in Österreich, aufgrund der Medien nicht ehrlich diskutiert wurde und definitiv Stimmpotenzial hat. Wobei die Profiteure nicht unbedingt die SPÖ und Grüne sind, sondern auch die NEOS (die hier gesellschaftspolitisch das relativ locker sehen). Der Hype ist für mich zu 90% durch die Medien aufgebauscht worden, weil den klassischen Österreicher ist der Songcontest eher Schei*egal, die EU Toleranz, wurde noch immer nicht mit der Transparenz der abgegeben Stimmen belegt. Auch das die Conchita nicht per Voting gewählt wurde, nervt noch immer welche, da kann Tom Neuwirth noch so oft gewinnen, man fühlt sich hier irgendwie übergangen (mir gehts zumindest so). Daraus schliesse ich aber auch, das wohl bei einer Wahl in Ö, die Conchita nicht gewonnen hätte.

Warum ich nichts zu den Inhalten geschrieben habe? Weil die tw. derzeit so schwach rübergebracht werden (wohl auch bewusst) man weiss nur, die meisten sind für die EU (wollen diese aber verbessern) die EU Stop und die FPÖ sind gegen die EU. Es hätte wohl mehr ein Personenwahlkampf werden sollen (merkt man extrem bei der SPÖ, Sozial statt egal, ist wohl die Exitstrategie, nachdem Freund doch nicht so überzeugt) mit Mölzer hatte die FPÖ auch einen sehr einprägsamen und wortgewandten Kandidaten gehabt (der hat vorallem in div. Sendungen ala im Zentrum, den Gegner ordentlich eingeschenkt), da er ausfiel versucht man mit der Strategie, zuviel EU ist nicht gut zu punkten. NUR die ÖVP bleibt hier voll auf Kurs, wobei Karas sicherlich nicht allen der Basis zu 100% gefällt. Karas bemüht sich auch, als Kandidat der mehr als die ÖVP ist, darzustellen (bei den derzeitigen nationalen Umfragen, auch total verständlich). Summa Summarum, Mobilisierung ist auch hier wieder alles, ich versuche nächste Woche nochmal mein finales Urteil abzugeben (1 Tag vorher, hatte ich fast die endgültige NR Wahl zusammen)

So genug der Analyse, ich hoffe ich habe euch einen halbwegs guten Bericht abgegeben, der meine Erfahrung der politischen Landschaft in Ö wiedergibt. Ich würde euch bitten, mittels des Masi tricks die Quote zu erhöhen:

Einfach möglichst viel auf das andere Ergebnis theoretisch setzen (Fantasiezahlen ala 10.000) dadurch erhöht sich bei Interwetten das andere Ergebnis wieder ;-). Hier reicht die Fehlermeldung das man nicht soviel am Konto hat, bzw. nur bis zur Grenze XY gesetzt werden kann - der Berechner verändert das ganze wieder.

Leider ist in der Zeit wo ich hier die Tipps abgegeben habe, die Quoten extrem gesunken (was in den letzten 3 Wochen nicht war, dürfte wohl aufgrund meines Berichtes gewesen sein :mrgreen:)

Good Luck @ all
 
Doch doch mein lieber, die schnittmenge gibts (grad hier am land) durchaus. Hab das diese woche in mehreren gespraechen feststellen muessen. Ist ein ort, wo die schwarzen fast 50% und die blauen und roten je knapp 20% haben und von den blauen (wechselwaehlern) haben mehrere leute im direkten gespraech gemeint, dass sie den roten einen denkzettel verpassen wollen damit der vorsprung der schwarzen auf die roten noch groesser wird. Grad die diskussion um das adoptionsrecht von homos hat am land sehr tiefe graeben gerissen...
Ob sich das verallgemeinern laesst werden die wahlen ja zeigen ;-)

Das mag in einzelnen Mini- Ortschaften der Fall sein, aber das lässt sich niemals auf Österreich umlegen....und ja, das stimmt [[cheers]]

Und da Tom jetz alle Quoten unnötigerweise ruiniert hat könnten sich paar Andere nützlich machen und ebenfalls bei den Ösi Bookies intervenieren/nachfragen, ob die die EU- Wahl ins Programm aufnehmen....
 
Wie versprochen melde ich mich hier nochmal:

1. Tipps:
leider sind mittlerweile einige Wetten bereits verschwunden, auch eine Kombination war leider nirgends möglich.

2. Wahlbeteiligung:
ich rechne mit einer sehr geringen Wahlbeteiligung (ca. 50 % herum)

3. Die Parteien:
ÖVP: relativ ordentlicher Wahlkampf, der wenig Pannen hatte. Othmar Karas rel. souverän, etwas arrogant aber der Optimismus ist doch relativ groß, was der ÖVP und dessen Wähler definitiv helfen sollte.

SPÖ: konnte mit den Sprüchen und Conchita Wurst noch relativ eine gute Stimmung erzeugen (nach dem Motto: wir sind für Toleranz etc.), jedoch ist Eugen Freund eine echte Zumutung, wer die ZIB gegen Karas gesehen hat, kann sich nur auf den Kopf greifen, aber die SPÖler werden es sicher wieder schaffen gut zu mobilisieren.

FPÖ: der HC Rap war wohl das auffälligste was mir untergekommen ist. Vlimsky extrem blass, da ist der Strache definitiv mehr aufgefallen (ist sicher Absicht). Einige Blaue der sehr rechten Szene, haben aber schon angekündigt nicht zur Wahl zu schreiten.

NEOS: innenpolitisch aufgefallen, aber durch ein Thema, wo ich mich frage ob das zieht (nicht im Parlament gewesen - dürfte Schwarz-Rot wohl als Auslöser genommen haben, das den Medien zu stecken, damit die das aufbauschen, anders kann ich es mir nicht vorstellen). Milnar die schwächste Kandidatin von allen, mittlerweile würde ich sagen 50/50 das sie vor den Grünen sind oder eben dahinter.

GRÜNE: der Negativwahlkampf hat die grüne Spitze wohl etwas aus den Konzept gebracht. Für ne Randgruppe der Grünen war dieser aber durchaus in Ordnung. Jedoch glaube ich das ihnen das mehr geschadet hat als geholfen.


Für alle die noch etwas tippen wollen, habe ich bei Deutschland noch einige Insiderinfos aus der CSU Zentrale:

Dort rechnet man auf Interwetten umgesetzt auf folgendes:
SPD unter 28% (3/10)
Grüne über 10% (6/10)
Linke über 8% (5/10)
AFD über 7% (2/10)

Da der Kollege, schon bei der Wahl zum Bundestag überall richtig lag, vertraue ich dem ganzen mal und spiele die 4 Tipps an.