jaaa, peitscht mich bitte fuer den wta vorschlag. natürlich habe ich das vorausgesehen.
nun, was mir dazu einfällt:
der schluss: "ICH schaffe es nicht, mit damentennis gewinn zu erwirtschaften, deshalb ist es prinzipiell unmöglich, mit damentennis gewinn zu erwirtschaften", mag vielleicht ein naheliegender sein - richtiger wird er deswegen aber auch nicht.
buchholz erwähnt ein geschichterl/matchbericht eines spiels, nachdem er nach dem motto "once bitten, twice shy" die finger davon lässt.
Dieses match soll offensichtlich als beispiel fuer die "unberechenbarkeit" des damenspiels stehen - zumindest hab ichs so verstanden . aber ich kann euch aus eigener erfahrung dasselbe von jeder sportart erzählen - hört einer von euch auf, fussball zu wetten, weil ein 90min tor gegen ihn ging oder würde deswegen (allein deswegen) prinzipiell die "unwettbarkeit" von fussball in frage stellen?
shining (dank da fuer den quotenhinweis) wettet over-under - und erwirtschaftet - hoffentlich - gewinn damit (. ich sag: man (in wirklichkeit: ich) könnte damit nix anfangen. Ist es deswegen "unwettbar"? - wohl kaum.
Ich behaupte:
im gegenteil: (abgesehen davon, dass ein 61 16 zu traden wohl jedes traders feuchter traum ist,.. solang man auf der richtigen seite ist)..
Manche Prinzipien sind bei den Damen nicht nur genauso - sonder noch viel stärker ausgeprägt (und deshalb leichter "ausnutzbar", wenn man sie denn erst einmal erkannt hat -- als bei den Herren. Wieder einmal (wie schon so oft) - kommt man damit allerdings in den mentalen aspekt rein - und der lässt sich halt nicht von statistiken ablesen.
Dies manifestiert sich u.a. in der erhöhten anzahl von 2-satz siegen bei den damen.
beispiele:? nun, hantuchova ist ein gutes beispiel: ein girl, das in ihrem alter von der ganzen sache - offensichtlich jetzt seit gut einem jahr - derart - aber derart ueberfordert ist und imho aktuell ausschliesslich nur mehr von ihrem namen lebt. tränen am platz. magersucht. losingstreaks, die allerdings tränen rechtfertigen.
ist da der statistische oder der psychologische ansatz der bessere, wenn man einschätzen wollte, wie sie in zukunft am platz agieren wird?
umgekehte beispiele? mit einer sugi oder petrova kauf ich vielleicht nicht das genialste tennis ein - keine genieblitze, kein inspiriertes tennis, und definitiv nix fuer aug. aber ich weiss, was ich dort bekomm: brave, fleissige arbeitsbienen, die - teilweise fast als stupid zu bezeichnen, stundenlang ueber den platz hirschen und ihre gegnerin irgendwann einfach durch ihre schiere körperkraft und ausdauer vom platz drücken. Wenig Inspiration, aber wenn einer dieser stabilen panzer erst einmal in fahrt ist, ist er schwer zu stoppen. "stabil" ist hier das schlüsselwort.
andere prinzipielle gültigkeiten: eine aufgabe im doppel, eine aufgabe, eine verletzung, viele spiele in kurzer zeit haben genaudieselbe aussagekraft wie bei den herren, vielleicht aufgrund körperlicher unterlegenheit sogar noch deutlichere, usw.usw. -
Einziges "Problem" aus meiner sicht - sicherlich die mangelnde möglichkeit, spielerinnen abseits der top10 auch wirklich "live" zu sehen.
Aber muss man das ueberhaupt?
Sicherlich, es ist besser - aber im fussball erzählt uns ja auch keiner, dass er von Finnland1 bis Spanien 3 alle mannschaften schon mal live gesehen hat, auf die er wettet oder tips postet - ich bezweifle, dass manche selbst in den grossen ligen alle mannschaften schon gesehen haben.
Hält es ihn deswegen ab, seine Meinung zu eg. Portshmouth-SHampton abzugeben? - sicher nicht.