seh ich nicht so denn 90% der Zweitligisten wollen bzw. können garnicht in der ersten Liga spielen. Der jetzige Aufsteiger München hat ja auch nur mit Müh und Not die Lizenz bekommen. Das es keinen Auf bzw. Abstieg gibt ist doch im Eishockey fast überall so und es funktioniert dort auch. In Nordamerika will sicher keiner nen Auf und Abstieg.
Aber sicher wollen die Aufsteiger in der DEL.
Nur wenn ich soetwas lese wie z.B. bei den Steelers:
Neben den finanziellen Hürden, die die Schwaben zu überwinden hatten, stellte vor allem die Heimspielstätte der Steelers im Bietigheimer Ellental eine große Herausforderung dar. Da das Stadion am Fischerpfad den Anforderungen der Deutschen Eishockey Liga nicht genügt, erwägten die Verantwortlichen einen Teil der Heimspiele in der Stuttgarter Porsche-Arena auszutragen.
::::: Eishockey NEWS :::::
[[stupid]]
Da wäre ungefähr so wie wenn man Aachen vor ein paar Jahren auch nicht in die 1.Liga gelassen hätte, weil der Tivoli zu klein war.
Als ob ein 4000er Stadion nicht ausreichen würde [[bang]]
Das macht doch gerade den Charme aus. Wer will denn nur noch diese ganzen hochgezogenen Mulitifunktionsarenen? Ich sehe gerne soetwas wie in Augsburg oder früher Düsseldorf, wo das Stadion noch offen war und man stets an alte Zeiten erinnert wird. Ist halt was für Eishockeyromantiker. Wird nicht wenigen so gehen...
Und zum Thema Abstieg/Aufstieg : Da bleibe ich dabei mit meiner These und mit der NHL kann man das auch nicht vergleichen, weil da ganz andere Massen dahinstehen. Nicht wenige Klubs spielen da in Millionenmetropolen wo eben immer noch 20.000 Leute in die Arena strömen, um sich das beste Hockey der Welt mal anzuschauen.
Was bitteschön macht einen Klub noch attraktiv wenn er 25 Spieltage vor Schluss bereits 30 Punkte Rückstand auf die Playoffs hat und er auch nicht absteigen kann. Das schadet dem Ansehen des Sports und widerum dem Verein, weil er weniger Einnahmen hat. Dadurch sinkt automatisch das Niveau des Klubs und somit auch der Liga. Warum nicht den Letzten fix absteigen lassen und den Vorletzten in die Playdowns gegen den 2. der 2.Bundesliga.
Ein Klub wie Schwenningen hat sicher das Potential um wieder in die DEL zu kommen.
Übrigens : Ich erinnere auch daran das sich viele Klubs in dem Wahn, unbedingt eine neue Arena zu brauchen, brutal abhängig machten von Fremdinvestoren oder Eigentümern der Arena. Siehe Hannover, wenn da eben der Betreiber entscheidet das er kein Geld mehr reinpulvert verschwinden die Scorpions aus der DEL. Ob es das wirklich sein kann?
Diese spektakulären Events sind zwar ganz nett aber nicht des Rätsels Lösung. Irgendwann würden diese sowieso gewöhnlich werden. Ich bezweifle auch mal das du ne Arena auf Schalke bei nem zweiten Mal vollbekommen würdest. Damals bei der WM waren Hockey Fans aus ganz Deutschland angereist, es waren kaum Event Fans da.
Ich denke nicht das diese Events so schnell ausgelutscht wären. Und selbst wenn, die ersten paar Spiele bringen mit Sicherheit einen deutlichen Effekt. Insbesondere für neue Zuschauer und für Sponsoren.
Eishockey hat auf Vereinsebene im Free TV kaum Präsenz, das muss geändert werden. Das spielt sich ja quasi alles im Pay TV ab und selbst Zusammenfassungen sind kaum zu sehen.
Richtig, daher denke ich auch das die von mir vorgeschlagene Richtung dies ändern würde.
Das mit dem Geld ist sicher auch ein Faktor, es läuft ja irgendwo auch immer gleich. Die Teams stellen ihre Kader zusammen und im Laufe der Saison geht man immer mehr Risiko mit neuen Ausländern bzw. Vertragsauflösungen von Spielern die die Erwartungen nicht erfüllen konnten.
Eben und weil es sich gezeigt hat das viele Klubs nicht wirtschaften können braucht es knallharte Spielregeln für alle. Offenlegung des kompletten Etats, nur X Prozent davon dürfen für Mannschaft/Gehälter ausgegeben werden usw. Da würde man schnell eine gute Lösung finden.
An dem Zuschauerinteresse liegts sicher nicht, ist glaube in der 1 Liga nur knapp hinter dem Handball der 3 beliebteste Sport wenn ich mich richtig erinnere.
Aber sicher liegt an den Zuschauern. Die Zuschauerzahlen gehen nämlich immer weiter zurück. Das Paradebeispiel ist Köln, früher war die Köln-Arena fast immer nahezu voll, heute kann man davon nur träumen. Ich glaube letzte Saison blieb man zig mal unter der 10.000 Marke. Früher undenkbar. Das reisst tiefe Löcher in die Finanzkasse, was zur Existenzbedrohung führt.
Ich denke das Eishockey braucht einfach ein anderes Image/Lobby. Wer nimmt denn Eishockey als den schnellsten und spektakulären,kurzweilige Sport war? Keiner! Weil im Endeffekt Eishockey nur in bestimmten Regionen/Städten eine große Nummer bzw. bekannt ist. Ich denke wenn man hier ne ordentliche Kampagne starten würde, grade im Zuge der tollen WM, dann könnte man da einiges machen.
Sehe ich ganz und gar nicht so. Man hat Eishockey in zig deutschen Großstädten und alleine in der DEL hat man doch jetzt die Spannweite Hamburg-München. Was will man denn noch mehr?
Ich habe den Eindruck, das in den DEL Führungskomiteen Leute sitzen die eigentlich gar nicht wissen was die Faszination des/dieses Sports ausmacht und sich stattdessen lieber an irgendwelche aufgestellten Harakiri-Regeln festbeißt, die das Eishockey immer näher dem vollkommenen KO bringen.