28.11.2003
19:30 Eisbären - Düsseldorf
Topspiel sagt man da wohl, die DEG mit einer Siegesserie hier nicht zu unterschätzen. 8ter Sieg in Folge??
Lang ist es her, dass die Eisbären gegen die DEG Metro Stars einen Heimsieg landen konnten. Genauer gesagt seit dem 3:0-Sieg am 02.01.2001 gab es vier Niederlagen in Folge. Mit 3:7, 4:6, 2:5 und 3:4 nach Penaltyschießen fielen diese meist recht deutlich aus. Auch zu der heutigen Partie kommt die DEG mit Rückenwind in den Wellblechpalast. Sieben Siege in Folge haben die Metro Stars nach einem schwachen Saisonstart in die Play-Offs gehebelt. „Sie haben viele neue Spieler und Torhüter Trefilov war auch eine Weile verletzt“, vermutet Trainer Pierre Pagé. „Sie haben eine gute Mannschaft. Es wird morgen ein gutes und schnelles Spiel“, sagt Pagé. In den Reihen der DEG spielt mit Daniel Kreutzer auch der aktuelle Torschützenkönig der DEL (17 Treffer). „Wir halten eine Überraschung für ihn parat“, wollte sich Pagé nicht in die Karten schauen lassen, machte jedoch deutlich, „wir sind bereit für Kreutzer.“ M.duPont wird mit Sicherheit wieder spielen, ist aus Canada zurück.
Ich rechne mit vielen Strafzeiten, mit vielen, vielen Toren!!!
Over 5,5 7/10
19:30 Iserlohn - Mannheim
Die Torhüterposition gilt als die wichtigste in einem Eishockey-Team. Mit Corey Hirsch schienen die Iserlohn ROOSTERS diese erstklassig besetzt zu haben. Doch dann verletzte sich der NHL-Keeper. Auf der Suche nach einem Ersatz stießen die Sauerländer auf Mike Fountain, der gegen Berlin zu den Machtwinnern gehörte.
Ihn "fanden" die Blau-Weißen in der russischen Eliteliga bei Lada Togliatti. In die 850 000 Einwohner zählende Wolga-Stadt, rund 1 000 Kilometer südöstlich von Moskau, hatte es Fountain verschlagen. "Ich wollte nach Europa", begründet er 31-Jährige den Wechsel. Weil die meisten Klubs besetzt waren, nahm er im August das Angebot der Russen an, nicht ohne Unbehagen: "Russland ist ein noch nicht entwickeltes Land."
Und das wurde bestätigt. Togliatti präsentierte sich als graue Metropole. Außerdem gab es das Sprachproblem, Fountain war einziger Nichtrusse. Teambesprechungen entwickelten sich zum Langweiler. Seine Freundin Mary war einzige Gesprächspartnerin, Versuche, die Landessprache zu erlernen, blieben spärlich. Aber man arrangierte sich, hängte schließlich sogar noch eine Saison dran. Dass mit Bruce Gardiner dann ein weiterer Kanadier zum Team stieß, machte das Leben leichter. Aber die Camps im Rahmen der Spielvorbereitungen und die Temperaturen, die bei Auswärtsspielen in Sibirien minus fünfzig Grad erreichten, blieben weiterhin gewöhnungsdürftig.
Sportlich lief es für Fountain gut, 14 Shut-outs erzielte er in 41 Spielen. "Das hängt aber mit dem System zusammen, in Russland bekommt man weniger Schüsse auf´s Tor. In der DEL habe ich viel mehr zu tun." Und das gefällt dem Hobby-Gitarristen, der "alternativen Rock" und alles, "was man auf einer Gitarre spielen kann", bevorzugt.
Zwei Jahre in Togliatti reichten dem Kanadier aus der Nähe von Toronto dann aber doch. Und weil für ihn die NHL altersbedingt kein Ziel mehr ist und er in Europa bleiben wollte, machte er sich auf die Suche nach einem neuen Klub. Das Angebot aus Iserlohn entsprach seinen Vorstellungen, obwohl er auch nach Finnland hätte wechseln können. "Wow!", begründete er mit Blick auf den Kader seine Entscheidung. Etliche Spieler waren ihm bekannt, mit Ian McIntyre hatte er zusammengespielt. "Und wenn ein Keeper wie Corey Hirsch dort unterschrieben hatte, muss es ein guter Klub sein", so Fountain weiter, der mit Hirsch in Vancouver in einem Team stand.
In Iserlohn fühlen sich Mike und Mary wohl. Auch die Stimmung am Seilersee gefällt ihm, obwohl ihm nicht verborgen geblieben ist, dass die Fans ebenso begeisterungsfähig wie kritisch sein können. "Aber es ist toll, wenn man so viele Trikots mit meinem Namen sieht."
Dass er besonders unter Druck steht, spornt Fountain an. Auch, dass er lange die unangefochtene Nummer eins war, weil lediglich völlig unerfahrene Juniorenspieler als Back-ups auf der Bank saßen. "Ich musste mich deshalb noch stärker unter Kontrolle halten, denn eine Hinausstellung konnte ich nicht riskieren." Den Roosters traut er durchaus zu, die Play-offs zu erreichen: "Wir arbeiten hart und werden immer ganz nah an Platz acht sein." Und dazu möchte der "Shut-out-König" seinen Teil beitragen - so wie am Sonntag gegen den Tabellenführer.
Nach den drei Siegen in Folge (5:2 in Ingolstadt, 4:1 gegen Nürnberg, 4:2 in Hannover) wollen die Adler am Freitag bei den Iserlohn Roosters an die kleine Erfolgsserie anknüpfen. Dabei muss Adler-Coach Bill Stewart allerdings auf drei Stammkräfte verzichten. Neben Klaus Kathan, der nach wie vor seine Hirnhautentzündung auskuriert, werden Kapitän Sascha Goc (Trizeps-Zerrung) und Todd Hlushko (Knieprellung) fehlen. Kurzfristig haben die Adler den erst 16-jährigen Jungadler-Stürmer Christoph Gawlik förderlizensiert. Gawlik wird die Reise nach Iserlohn mitantreten, nach dem Spiel allerdings in Iserlohn bleiben, um tags darauf nach Köln zu reisen, um dort die Jungadler bei ihrer schweren Partie bei den Kölner Haien zu unterstützen.
Kampf steht hier an oberster Stelle:
Vorteil für Iserlohn!
Under 5,5 4/10
19:30 Köln - Krefeld
Am Freitag erwartet der KEC den derzeit elftplatzierten KEV in der Kölnarena. Erstmals kehren die Pinguine an die Stätte ihres größten Erfolges seit über 50 Jahren zurück. In der letzten Saison gewann Krefeld nach fünf packenden Final-Spielen die Deutsche Meisterschaft in der Kölnarena. Die erste "Revanche" für die verlorenen Endspiele haben die Haie bereits genommen. Im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison, am 9. Oktober in der Krefelder Rheinlandhalle, siegte der KEC deutlich mit 6:2. Es ist bis heute der höchste Haie-Auswärtssieg in der aktuellen Spielzeit.
Das Finale 2003 war der bisherige Höhepunkt der KEC-KEV-Rivalität. Obwohl die beiden Klubs seit 1973 insgesamt 75 Mal aufeinander trafen (33 KEC-Siege, 31 KEV-Erfolgen), begegneten sich Haie und Pinguine nur zwei Mal in Play Off-Serien. An das erste Endrunden-Duell haben die Haie-Fans beste Erinnerungen: Im Viertelfinale der Saison 2001/2002 bezwang Köln die damals favorisierten Krefelder in nur drei Spielen. Am Ende holten die Haie den Titel, der nun im Besitz der Krefelder ist.
Das rheinische Derby zwischen Meister und Vize-Meister beginnt um 19.30 Uhr. Ehrengast, Ex-Haie-Spieler und Stanley-Cup-Gewinner Uwe Krupp wird die Partie mit dem ersten Bully symbolisch eröffnen. Die Haie erwarten am Freitag Abend bis zu 13.000 Zuschauer.
Die Krefeld Pinguine haben am heutigen Tage Stürmer Stefan Ustorf verpflichtet. Um 12.05 Uhr ratterte sein unterschriebener Vertrag durch das Faxgerät der Geschäftsstelle und gab somit den Weg frei für die Erledigung der Formularien.
„Wir sind froh, daß es mit der Verpflichtung von Stefan Ustorf noch geklappt hat“, zeigte sich Geschäftsführer Wolfgang Schäfer zufrieden, daß die Bemühungen der letzten Tage Früchte trugen. „Wir hoffen, daß Stefan Ustorf uns dabei helfen wird unser sportliches Ziel zu erreichen“, so der Geschäftsführer weiter. Stefan Ustorf erhält bei den Krefeld Pinguinen einen Vertrag bis Saisonende. Der Nationalmannschaftskapitän nannte vier Gründe, die für seinen Wechsel zu den Krefeld Pinguinen entscheidend waren. Zum einen ist es für ihn eine sportliche Herausforderung beim amtierenden Deutschen Meister zu spielen der ständig im Mittelpunkt steht und von allen „gejagt“ wird. Desweiteren reizt ihn die Aufgabe beim anstehenden Spengler-Cup. Zudem möchte der ehemalige NHL-Deutsche gerne unter Butch Goring trainieren und spielen und sich in Krefeld auch für einen längerfristigen Vertrag bei den Pinguinen anbieten. Stefan Ustorf möchte zudem erwähnt wissen, daß die in der Öffentlichkeit gehandelten Summen nicht korrekt sind. Der 29-Jährige wird am morgigen Freitag anreisen und am Abschlußtraining teilnehmen. Die Krefeld Pinguine sind derzeit bemüht Stefan Ustorf bereits für das morgige Spiel bei den Kölner Haien zu lizensieren. Stefan Ustorf erhält bei den Krefeld Pinguinen die Rückennummer 19. In der aktuellen Saison hat Stefan Ustorf 15 Spiele für die Adler Mannheim bestritten, einen Treffer verbucht und neun Vorlagen gegeben.
Überraschung in Köln!?! Quote um 3.xx
2 3/10
19:30 Nürnberg - Hannover
Die Scorpions mit Quälereien im Vorstand, haben heute nix zu bestellen in Nürnberg.
Bislang 117 DEL-Spiele absolvierte Kevin Dahl für Nürnberg - doch die nächsten zwei bis drei Wochen müssen die Ice Tigers auf einen ihrer besten Verteidiger verzichten. Der 34-jährige Routinier erlitt bereits beim Auswärtsspiel in Düsseldorf am 14. November eine Knieverletzung (Aussenmeniskus) und wird sich Anfang Dezember bei Dr. Wolfgang Eichhorn (Straubing) einer Knie-Arthroskopie unterziehen.
Nach dem Ausfall von Christian Schönmoser (Kreuzbandriss) fehlt Trainer Greg Poss somit ein weiterer Verteidiger. Um so wichtiger daher die Verpflichtung von Marek Posmyk (25/HC Pilsen), der am Donnerstag seine erste Trainingseinheit mit den Ice Tigers absolvierte und am Freitag beim Heimspiel gegen Hannover (19.30 Uhr) seinen Einstand im Tiger-Trikot gibt.
Fehlen wird den Ice Tigers gegen die Scorpions Benjamin Barz, der letzten Freitag in Mannheim nach seiner Rauferei mit Adler-Stürmer Fabio Carciola eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassierte und automatisch gesperrt ist. Fraglich ist der Einsatz von Josef Menauer - der Tigers-Stürmer konnte wegen Übelkeit nicht am Donnerstags-Training teilnehmen.
Heimsieg und Over 5,5 6/10
28.11.2003
20:00 Freiburg - Augsburg
Hier ohne jegliche Begründung
Over 5,5 9/10
Mfg [[bussi]]