Doping - Liste

Pele

Gesetzl.Betreuer von flsch und _Wettpate
März 29, 2003
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Havanna
Dieser Ordner soll dazu dienen, vermeindliche Sportler, die unerlaubte Mittelchen benutzten, für uns nicht mehr tippbar zu machen. Das zählt nat. größtenteils für die Sportarten der Mannschaften, sowie wenn bookies schlafen für unsere Tips!

Bitte diesen Ordner nicht als Diskussionsordner zum Doping an sich benutzen!!!!

Los!

Ausgerechnet Gastgeber Griechenland wirft mit den ersten beiden offiziellen Doping-Fällen der Olympischen Spielen in Athen einen Schatten auf den Beginn einer neuen Ära im Kampf gegen den Sportbetrug.

Die beiden Baseball-Spieler Andreas James Brack und Derek Nicholson wurden bei einer Kontrolle am 5. August positiv getestet, teilte der Teamchef der Olympia-Mannschaft, Giannis Papadogiannakis, mit. Die B-Probe habe bestätigt, dass Brack das unerlaubte anabole Mittel Stanozolol und Nichelson Diuretika genommen hat.

Beide in den USA lebende Athleten mit griechischem Pass wurden suspendiert. Olympia-Athleten, die nach Eröffnung des Olympischen Dorfes am 30. Juli, ertappt werden, sind offizielle Fälle der Spiele. «Es ist uns peinlich, hier über Doping sprechen zu müssen», erklärte Papadogiannakis vier Tage vor Eröffnung der Athen-Spiele.

Die Baseballer waren direkt nach der Ankunft in Athen getestet worden. Nichelson will das Entwässerungsmittel (Diuretika) gegen Bluthochdruck seit 2001 eingenommen haben. Er hatte die Einnahme aber entgegen den IOC-Vorschriften nicht offiziell angegeben.

Um der scheinbar ungebrochenen Betrugs-Mentalität zu begegnen, geht das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Athen in die Offensive. So sollen erstmals in der Sport-Geschichte Tests auf Missbrauch mit dem Wachstumshormon (HGH) geben. Mit der Rekordzahl von mehr als 3500 Kontrollen (Sydney 2000: 2362), darunter rund 400 Bluttests, wird auch der Betrug mit Anabolika oder Stimulanzien in olympischen Zeiten zum immer größeren Vabanquespiel. Zumal das IOC seit dem 30. Juli auch weltweit gezielt für Athen gemeldete Athleten testen lässt.

«In Athen werden wir in Quantität und Qualität in eine neue Ära der Doping-Bekämpfung eintreten», sagte Thomas Bach, deutscher IOC-Vizepräsident. Ein Geheimnis bleibt hingegen, ob das IOC tatsächlich grünes Licht für die Premiere der HGH-Kontrollen gibt. «Wir werden es nicht sagen, dass bleibt ein Überraschungsmoment», so Bach. In Sicherheit wiegen darf sich dennoch kein Hormondoper: Alle Doping- Proben von Athen werden für eine mögliche Nachanalyse eingefroren.

Zum Einsatz käme wohl das HGH-Nachweisverfahren des Berliner Endokrinologen Prof. Christian Strasburger. «Wir sind knietief im Olympia-Geschäft», sagte der frühere Ruderer. Immerhin hat er vor Olympia schon Biochemiker aus den IOC-Analyselaboren in Athen, London und Sydney bei einer Schulung in München mit seinem Verfahren vertraut gemacht.

Wie dringlich es ist, mit den Dopern Schritt zu halten, zeigen der US-Betrugsskandal um die Designerdroge Tetrahydrogestrinon (THG) und die kalifornische Firma Balco sowie die vor Beginn der Athen-Spiele bekannt gewordenen neuen Doping-Fälle. Für den Chef der Welt- Antidoping-Agentur (WADA), Richard Pound, hat die US-Affäre auch ihr Gutes: «Die Zeiten, da Amerika mit dem Finger auf andere zeigen konnte, sind damit vorbei.»

Allein in diesem Jahr hat die amerikanische Anti-Doping-Agentur (USADA) 16 Athleten gesperrt. Zuletzt wurde 100-m-Weltmeisterin Torri Edwards mit einem zweijährigen Bann belegt. Die Sprinterin hat aber das Recht, ihren Start noch bei der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichts (CAS) in Athen einzuklagen. Im am Montag offiziell bekannt gegebenen Olympia-Aufgebot, ist sie jedenfalls noch für Starts über 100 und 4x100 m vorgesehen.

Erledigt hat sich das Thema Olympia für den irischen Langstreckenläufer Cathal Lombard, der ebenfalls mit EPO schneller vorankommen wollte, aber bei einem Test gestoppt wurde. Interessant ist jedoch, welche Beweggründe er für seinen Betrug angab. «Ich wollte es nicht versuchen, um Medaillen oder Geld zu gewinnen. Ich wollte nur eine gleiche Chance haben wie alle anderen», erklärte der 27-Jährige, der laut «The Irish Examiner» über die «epidemischen Ausmaße» des Dopings in seiner Disziplin klagte.
 
Zum Thema saubere Spiele kann ich auch was beitragen:

...
Ebenfalls wegen eines Doping-Vergehens wird die türkische Leichtathletin
Süreyya Ayhan in Athen fehlen. Berichten von TV-Sendern und Zeitungen vom vergangenen Freitag zufolge hatte die Europameisterin über 1500 Meter versucht, ihre Probe zu manipulieren, indem sie fremdes Urin eingereicht hatte. Zunächst war berichtet worden, Ayhan gehe wegen einer Verletzung nicht an den Start.

Am Montag wurde zudem der frühere Straßenrad-Weltmeister Oscar Camenzind aus der Schweiz aus dem Verkehr gezogen, nachdem er positiv auf das Blutdopingmittel Epo getestet worden war. Der Schweizer Radsport-Verband strich Camenzind daraufhin aus dem Olympia-Aufgebot. Der Verband prüft derzeit, ob ein Ersatzfahrer für den Weltmeister von 1998 nominiert werden soll. Camenzinds Rennstall Phonak stellte den 33-Jährigen nach Bekanntgabe des Ergebnisses umgehend frei. "Das Team hat mit diesem Vorfall nichts zu tun", erklärte der Schweizer, der die volle Verantwortung übernahm und auf eine B-Probe verzichtete.

Quelle: spiegel online
http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,312216,00.html
 
Daniel schrieb:
Der griechische Sprinter Kostas Kenteris (200-m-Olympiasieger in Sydney) und seine Landsfrau, Sprint-Europameisterin Ekaterini Thanou verweigerten am Donnerstagabend eine Doping-Kontrolle. Die beiden besten Leichtathleten Griechenlands droht jetzt der Ausschluss von der Olympiade.

Das ist so nicht ganz richtig, die beiden haben vor etwa einer Woche einen Dopingtest verpasst! Und hätten deswegen vor einer Disziplinarkommision des IOC erscheinen sollen, aber beide tauchten auch zu diesem Termin nicht auf! Nun ist eine Anhörung für Montag geplant, um Klarheit zu schaffen!

Also sollten die beiden bei Olympia an den Start gehen dürfen, wäre das meiner Meinung nach eine große Sauerei, Gastgeberland hin und her, man darf nicht mit zweierlei Mass messen! [[yo]]
 
Hi,

schon ne obskure Geschichte mit diesem Motorradunfall, da verunglücken irgendwann nachts 2 Topathleten, gemeinsam natürlich, keine Zeugen, keine Polizei, völlig unklar wie die beiden dann in die Klinik gelangt sind, und wieso BEIDE exakt 3 Tage dort aufbewahrt werden sollen, wegen n paar Hautabschürfungen?, und auf wessen zuvorkommendes Geheiß denn überhaupt?

Hab zwar von Labormedizin wenig Ahnung, aber eines lernt jeder Student: Wachstumshormon steigt bei Stress rasch an. Würde mich nicht wundern, wenn es bei diesem inszenierten Unfall(neben der Vermeidung einer sofortigen Laborkontrolle!) genau darum geht - den plausiblen Nachweis einer Stresssituation, falls auch am Montag noch ein erhöhtes HGH nachweisbar sein sollte. Und das für den Preis einiger Schürfwunden - das wäre wirklich genial, wenns nicht gleichzeitig so unbeschreiblich lächerlich wäre [[rofl]] [[rofl]]


Mc
 
Mc schrieb:
Hi,

schon ne obskure Geschichte mit diesem Motorradunfall, da verunglücken irgendwann nachts 2 Topathleten, gemeinsam natürlich, keine Zeugen, keine Polizei, völlig unklar wie die beiden dann in die Klinik gelangt sind, und wieso BEIDE exakt 3 Tage dort aufbewahrt werden sollen, wegen n paar Hautabschürfungen?, und auf wessen zuvorkommendes Geheiß denn überhaupt?

Hab zwar von Labormedizin wenig Ahnung, aber eines lernt jeder Student: Wachstumshormon steigt bei Stress rasch an. Würde mich nicht wundern, wenn es bei diesem inszenierten Unfall(neben der Vermeidung einer sofortigen Laborkontrolle!) genau darum geht - den plausiblen Nachweis einer Stresssituation, falls auch am Montag noch ein erhöhtes HGH nachweisbar sein sollte. Und das für den Preis einiger Schürfwunden - das wäre wirklich genial, wenns nicht gleichzeitig so unbeschreiblich lächerlich wäre [[rofl]] [[rofl]]


Mc

das griechische nok hat beide gestern gesperrt und ich gehe davon aus, dasz der ioc sich diesem urteil anschliessen wird.
 
elber schrieb:
das griechische nok hat beide gestern gesperrt und ich gehe davon aus, dasz der ioc sich diesem urteil anschliessen wird.

Langsam komm ich mir wie ein Klugscheißer in diesem Ordner vor [[grin]], aber was du sagst stimmt auch nich so ganz, das griechische NOK is ein Haufen von Trotteln, die nich fähig waren ne Entscheidung zu treffen, also haben sie die beiden Athleten einfach mal für sagenhafte 2 Tage gesperrt! Das heißt also, sie haben sie exakt solange gesperrt, bis sie am Montag vorm IOC erscheinen müssen, das nenn ich mal geschickt um ne Entscheidung gedrückt! [[hammer]]

P.S. Das schwedische Leichtathletik Team hat schon mit Startverzicht gedroht , falls die beiden teilnehmen dürfen! [[yo]]
 
_Wettpate schrieb:
elber schrieb:
das griechische nok hat beide gestern gesperrt und ich gehe davon aus, dasz der ioc sich diesem urteil anschliessen wird.

Langsam komm ich mir wie ein Klugscheißer in diesem Ordner vor [[grin]], aber was du sagst stimmt auch nich so ganz, das griechische NOK is ein Haufen von Trotteln, die nich fähig waren ne Entscheidung zu treffen, also haben sie die beiden Athleten einfach mal für sagenhafte 2 Tage gesperrt! Das heißt also, sie haben sie exakt solange gesperrt, bis sie am Montag vorm IOC erscheinen müssen, das nenn ich mal geschickt um ne Entscheidung gedrückt! [[hammer]]

P.S. Das schwedische Leichtathletik Team hat schon mit Startverzicht gedroht , falls die beiden teilnehmen dürfen! [[yo]]

traurig sowas, die sollen endlich mal farbe bekennen, für mich sieht das wie ne geschobene sache aus. ich hoffe, der ioc lässt sich nicht blenden.
 
elber schrieb:
Michi schrieb:
Die Anhörung wurde jetzt auf Mittwoch verschoben. Einfach lächerlich sowas [[hammer]]

brauchen die beiden noch zwei tage, um die restsubstanzen rauszukriegen aus dem körper? [[rofl]] [[rofl]] [[rofl]]

[[rofl]]

wahrscheinlich.

raus mit den beiden säcken, zumindest mit ihm, damit der crawford locker die 200m gewinnt. [[bussi]]
 
Dopingverdächtige aus Krankenhaus entlassen

Kenteris und Thanou beteuern Unschuld

von Andreas Schirmer

Die des Dopings verdächtigten griechischen Sportler Kenteris und Thanou sind aus dem Krankenhaus entlassen worden. Beide beteuern ihre Unschuld.




Kostas Kenteris verlässt das Krankenhaus



Griechenlands gestrauchelter Sportheld Kostas Kenteris ist überzeugt, die Doping-Vorwürfe gegen ihn am Mittwoch bei der Anhörung durch die Disziplinarkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) entkräften zu können.

"Mir wird Unrecht getan. Ich habe nie verbotene Substanzen genommen", erklärte der 31-jährige 200-Meter-Olympiasieger von Sydney am Dienstag beim Verlassen des Krankenhauses in Athen. "Nach der Kreuzigung kommt die Wiederauferstehung."

Sollten Kenteris und Thanou nicht schlüssig erklären können, warum sie am vergangenen Donnerstag einen Doping-Test versäumt haben, droht ihnen der Olympia-Ausschluss. Die 29-jährige Sprint-Europameisterin verließ 40 Minuten nach Kenteris die Klinik, in der beide nach einem angeblichen Motorradunfall seit Freitag behandelt wurden.

"Ich bin sehr verbittert über all das, was ich in den vergangenen Tagen gehört habe, doch ich werde meinen Kampf fortsetzen", gab sich auch Thanou entschlossen, den Anschuldigungen zu begegnen.

Kenteris will "alle Fragen beantworten"

Ihr Trainingspartner bekundete zudem seine Bereitschaft zur Aussage vor der vom deutschen IOC-Vizepräsidenten geleiteten Disziplinarkommission: "Ich werde alle Frage beantworten." Er schöpfe seine Kraft auch aus den "hunderten von Briefen, E-Mails und Telegrammen", die er von seinen Fans im Krankenhaus erhalten habe. "Sie zeigen ihre Liebe zu mir."

Nicht nachkommen wollte das IOC der Bitte der beiden Athleten, sie nachträglich im Krankenhaus zu kontrollieren. "Ich weiß nicht wie ihre Strategie aussieht, aber wir sind nicht darauf eingegangen", erklärte Arne Ljungqvist, Vorsitzender der Medizinischen Kommission des IOC, in einem Zeitungs-Interview.

Sie hätten sich durch einen Nachtest wohl einen Vorteil bei ihrer Verteidigung versprochen. "Im Krankenhaus ist es sinnlos, noch zu testen. Es wären alles nur Tricksereien, bei denen man ganz sicher ein negatives Resultat bekommen hätte", sagte Ljungqvist.

Organisationskomitee übt Kritik

Kritik am unendlichen Doping-Drama, das nach einem etwaigen Olympia-Bann der Beiden durch das IOC-Exekutivkomitee beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS) fortgesetzt werden könnte, äußerte erstmals das Olympia-Organisationskomitee (ATHOC). "Wir hätten gerne gleich eine Antwort von den Athleten gehabt", erklärte ATHOC-Generaldirektor Marten Simtsek.

Kein Verständnis hätte Goldmedaillen-Gewinnerin Yvonne Bönisch dafür, wenn das nicht zum ersten Mal unter Doping-Verdacht geratene Duo in Athen starten dürfte. "Sie müssen gesperrt werden, sonst macht man den ganzen Sport kaputt", sagte die 23-jährige Judoka aus Potsdam einen Tag nach ihrem Olympiasieg.

Bei der Abfahrt aus der Klinik ließ Thanou offen, ob sie bei einem juristischen Erfolg am Freitag zum 100-Meter-Vorlauf antreten würde. "Ich beantworte keine Fragen mehr", so Thanou.

quelle: www.ard.de
 
Weightlifting

Weightlifter from Myanmar Failed Anti-Doping Test


IOC SANCTIONS WEIGHTLIFTER FROM MYANMAR FOR FAILING ANTI-DOPING TEST


16 August 2004 - The International Olympic Committee (IOC) today announced that weightlifter Ms Nan Aye Khine from Myanmar has been excluded from the Athens 2004 Olympic Games after testing positive for a prohibited anabolic steroid.
 
Doping: Fall Kenteris/Thanou

Griechisches Sprinter-Duo verzichtet


Die griechischen Sprintstars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou haben am Mittwochmorgen ihren Verzicht auf die Olympischen Spiele in Athen erklärt.

Kenteris und Thanou sagten am Mittwoch vor dem IOC aus


Der des Dopings verdächtigte griechische Sprinter Kostas Kenteris verzichtet auf eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Athen.

Das bestätigte der 200-Meter-Olympiasieger von Sydney nach einer 50-minütigen Anhörung vor der Disziplinarkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am Mittwoch.

Akkreditierung schon zurückgegeben

"Im Interesse meines Landes ziehe ich mich von den Olympischen Spielen zurück. Außerdem beende ich die Zusammenarbeit mit meinem Trainer Christos Tzekos", erklärte Kenteris.

Auch 100-Meter Europameisterin Ekaterini Thanou gab ihren Rückzug von den Athener Spielen bekannt. Damit zog sie die Konsequenz aus dem Skandal um eine von ihnen versäumte Doping-Kontrolle. Wie Thanou am Mittwoch erklärte, habe sie ihre Akkreditierung bereits zurückgegeben.

Steinbach interessiert das Wie nicht

"Die Sportler werden ihre Gründe für diesen Schritt gehabt haben", meinte Deutschlands NOK-Präsident Klaus Steinbach.

"Nun müssen sich IOC und NOK nicht mehr damit beschäftigen. Wichtig ist, dass wir saubere und faire Spiele haben. Ob das durch das IOC sichergestellt wird, oder durch die Athleten selbst, ist zweitrangig."

Am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen

Die Disziplinarkommission unter Vorsitz des deutschen IOC-Vizepräsidenten Thomas Bach hatte die Anhörung zuvor zweimal verschieben müssen, da sich Kenteris und Thanou bei einem ominösen Motorradunfall wenige Stunden nach dem verpassten Doping-Test verletzten.

Sie wurden erst am Dienstag aus dem Krankenhaus entlassen. Zur Verhandlung in das von rund 40 Fernsehteams und Hunderten von Journalisten umlagerte Hotel in der Innenstadt Athens kam der 31-jährige Kenteris im dunklen Anzug, Thanou trug ein weißes Kleid.

Thanou verzichtet wohl

"Mir wird Unrecht getan", hatte Kenteris bereits einen Tag vor der Verhandlung beteuert. Im Falle eines Olympia-Ausschlusses durch das IOC bliebe dem Athleten-Duo die Berufung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der binnen 24 Stunden entscheiden müsste.

Kenteris, Thanou und ihr Coach Tzakos waren am Samstag vom griechischen Nationalen Olympischen Komitee (NOK) vorläufig aus der Olympia-Mannschaft des Gastgeberlandes ausgeschlossen worden.

quelle: www.ard.de
 
hier noch was zu den beiden griechen, ich denke, das dürfte es gewesen sein:

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Doping

Getürkter Unfall durch Griechen


Der angebliche Motorradunfall der griechischen Sprinterstars Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou hat nie stattgefunden oder war manipuliert. Zu diesem Ergebnis kommt ein erster Polizeibericht.

Das Bulletin lässt auch Zweifel an der Korrektheit der Klinik-Atteste aufkommen, mit deren Hilfe die Athleten sechs Tage lang ihre Anhörung vor dem IOC verhinderten.

Kostas Kenteris und Ekaterini Thanou hatten am Mittwoch auf die Teilnahme an den Sommerspielen verzichtet und ihre Akkreditierungen zurückgegeben. Im Bericht an den Untersuchungsrichter Dimitris Linos heißt es, ein Unfall habe zumindest in der behaupteten Form nicht stattgefunden.

Verletzungen waren unerheblich

Möglicherweise hätten sich beide aus dem Stand mit dem Motorrad fallen lassen. Ihre Verletzungen seien so leicht gewesen, dass sie durchaus eher aus dem Krankenhaus hätten entlassen werden können. Trotzdem unterstellt der Bericht den Ärzten keine Beteiligung an einer Verschwörung.

Es könne sein, dass man aus verständlicher medizinischer Vorsorge einen weiteren Aufenthalt für ratsam hielt, weil Kenteris und Thanou unter anderem über Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen geklagt hätten. Diese seien aber wohl erfunden gewesen.

Untersuchung dauert noch Wochen

Eine offizielle Stellungnahme des Richters ist erst nach Abschluss der Untersuchungen zu erwarten, die sich noch über einige Wochen erstrecken können.

quelle: www.ard.de
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