Werde heute eine Münchner Kombi spielen:
1860 München - Eintracht Frankfurt
1860:
Mögliche Aufstellung:
1 Hofmann - 23 Görlitz, 44 Hoffmann, 7 Costa, 5 Saarinen - 12 Schwarz, 2 Stranzl, 26 Pürk - 17 Borimirov - 11 Lauth, 21 Schroth
Ersatz:
22 Lenz (Tor) - 3 Meyer, 6 Tyce, 9 Kioyo, 14 Wiesinger, 20 Weissenberger, 24 Baier
Nicht dabei:
4 Kurz (Rückenprobleme), 8 Shao (Reha nach Kreuzbandriss), 13 Cerny (Trainingsrückstand), 16 Kendrick, 18 Agostino, 19 Lehmann, 25 Lepoint, 27 Richter, 29 Küfner (alle U23-Kader)
Harald Cerny, der nach sechswöchiger Verletzungspause (Bandscheibenvorfall) erst am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen war, absolviert am Samstag eine Trainingseinheit. Paul Agostino, nach auskuriertem Muskelfaserriss seit Mittwoch im Training, darf in der U23 beim Auswärtsspiel in Ansbach (Samstag, 15 Uhr) Spielpraxis sammeln. Marco Kurz fehlt wegen Rückenproblemen.
Interview mit Löwen-Trainer Falko Götz:
Herr Götz, die Löwen waren am Mittwochabend gemeinsam im Kino, bei der Premiere von „Das Wunder von Bern“. War es die richtige Einstimmung auf das Spiel gegen Frankfurt?
Götz: Es ist ein schöner Film für Fußballbegeisterte. Mit hat er sehr gut gefallen, weil er einen Grossteil der deutschen Geschichte widerspiegelt. Es wird ja in der heutigen Zeit viel über Wertverfall gesprochen. Gerade solche Dinge sind im Film sehr stark behandelt worden, was Werte im menschlichen Umgang untereinander bedeuten. Sehr gut war die emotionale Aufbereitung des Finalspiels. Ich denke, dass man als Aktiver noch einiges mitnehmen konnte.
Am Samstag brauchen die Löwen aber kein „Wunder von München“, um gegen Frankfurt zu gewinnen?
Götz: Das hoffe ich nicht. Wir hatten 14 Tage Zeit, viele Dinge aufzuarbeiten, miteinander zu reden. Ich denke schon, dass die Mannschaft erstens versteht, um was es geht. Und zweitens die richtige Einstellung mitbringt, um Frankfurt zu schlagen.
Würden Sie das Spiel als Richtung weisend bezeichnen, was den weiteren Verlauf der Saison anbetrifft?
Götz: Es könnte eine Tendenz darstellen. Mit einem Sieg haben wir wieder Anschluss an die Region, wo wir uns bewegen wollen. Bei einer Niederlage wird es in den kommenden Wochen schwer werden, sich aus der unteren Tabellenregion raus zu kämpfen. Es wäre deswegen sehr, sehr wichtig für uns, wenn die Punkte in München bleiben.
Was spricht dafür, dass Ihre Mannschaft als Sieger vom Platz gehen wird?
Götz: Wir sind stark genug, Frankfurt zu besiegen. Wir haben am Anfang der Saison gezeigt, wozu wir im Stande sind. In den letzten Spielen gab es im Bereich Konzentration große Defizite, wir haben uns zu viele individuelle Fehler erlaubt. Jeder Spieler hatte in den letzten 14 Tagen die Zeit, an sich zu arbeiten. Ich habe dem einen oder anderen Spieler auch in aller Klarheit gesagt, wo wir wieder hinwollen.
Könnte der Druck, gewinnen zu müssen, die Mannschaft lähmen?
Götz: Dieser Druck gehört zur Bundesliga. Wer dem nicht gewachsen ist, hat in dieser Liga nichts zu suchen. Diesen Druck legen wir uns auch bewusst auf. Wir haben ja genügend Spieler in unseren Reihen, die über einen großen Erfahrungsschatz verfügen. Es ist ein sehr wichtiges Spiel - das weiß jeder. Was die Einstellung betrifft wird man den Spielern sicher nichts vorwerfen können. Eine weitere Pleite können und wollen wir uns nicht erlauben.
War der Umbruch im Team zu radikal?
Götz: Wir haben nicht die großen Alternativen im Kader. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Spieler, die zum Einsatz kommen, auch ihre Leistung bringen. Anfangs haben sie es getan, dann kam eine Flautezeit. Einige wollen sich jetzt wieder aufdrängen, jeder fordert sich mehr im Training. Wir müssen nach wie vor mit Rückschlägen rechnen. Der Umbruch ist eingeleitet, aber noch nicht vollzogen. Ich erhoffe mir auch aus dieser Tatsache heraus - gerade von denjenigen Spielern, deren Verträge auslaufen - eine weitere Leistungssteigerung.
Was für einen Eindruck hinterlässt Benny Lauth derzeit im Training, nachdem er letzte Woche für die U21 getroffen hatte?
Götz: In der Trainingsarbeit ist er schon etwas gelöster. Er hat ja selber gesagt, dass es jetzt wichtig ist, auch für Sechzig zu treffen. Wir können ihm nicht vorwerfen, dass er nicht dran arbeiten würde. Seit er von der Nationalmannschaft zurückgekehrt ist, sprüht er nur so vor Eifer. Ich hoffe, dass er es am Samstag auch umsetzen kann.
Gibt es personelle Änderungen im Team?
Götz: Harald Cerny ist diese Woche wieder ins Training eingestiegen. Er hat sechs Wochen gefehlt und wird am Wochenende noch nicht zum Kader gehören. Wir sind am überlegen, ob wir ihn bei der U23 eine Stunde einsetzen, damit er Spielpraxis sammeln kann. Paul Agostino war ja fast zwei Wochen verletzt, er trainiert seit Mittwoch erst wieder. Der Kader wird so ziemlich genauso aussehen wie zuletzt. Positionell kann es schon sein, dass es Umstellungen geben wird.
Mit welcher taktischen Marschroute erwarten Sie Frankfurt?
Götz: Sie werden sicher sehr tief stehen. Für unser Spiel ist wichtig, dass wir gut organisiert sind und dass wir viel Druck machen. Ein gewisses Risiko müssen wir aber schon gehen. Ich werde meine Mannschaft so einstellen, dass wir die Initiative im Spiel übernehmen.
Eine Name, der im Zusammenhang mit 1860 in den letzten Tagen genannt wird, ist Markus Feulner vom FC Bayern. Wie gut würde er zu den Löwen passen?
Götz: Auf dem Cover unserer neuen Stadionzeitung steht: „Neue Wege, alte Werte“. Dazu sind mit Daniel Baier, Andreas Görlitz und Benny Lauth unsere drei Youngster abgebildet. Markus Feulner würde gut dazupassen, zu unserer Philosophie mit jungen talentierten Perspektivspielern zu arbeiten. Er ist ein sehr interessanter Spieler. Wir werden alle Bemühungen starten, dass er schnellstmöglich, spätestens zur neuen Saison für uns spielt. Es gibt genug Konkurrenten, ich bin aber dafür, dass der Verein alle Möglichkeiten ausschöpft, dass er zu uns kommt. Es ist kein Geheimnis, dass ich den Spieler gerne haben möchte. Er ist ein spielstarker Mittelfeldspieler, der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive seine Qualitäten hat und für uns eine Verstärkung darstellen könnte. Intern ist er schon länger ein Thema, es gab aber noch keinen Kontakt mit ihm. Jetzt nach diesem offiziellen Statement werden wir entsprechend Dampf machen. Andere Vereine haben auch sein Talent erkannt. Unser Vorteil ist, dass er mit wenig organisatorischem Aufwand den Verein wechseln könnte.
Kommt es am Samstag zum Duell Daniel Baier gegen Andreas Möller im Mittelfeld?
Götz: (grinst) Das werden wir sehen. Ich weiß ja nicht, ob Andi Möller spielt…
Eintracht Frankfurt:
Mögliche Aufstellung:
1 Nikolov - 13 Bindewald, 26 Cipi, 15 Puljiz, 4 Wiedener - 8 Lexa, 24 Schur, 29 Chris - 32 Möller, 16 Kreuz - 9 Cha
Ersatz:
22 Pröll - 2 Günther, 3 Bürger, 10 Frommer, 19 Dragusha, 20 Beierle, 21 Weißenfeldt
Nicht dabei:
5 Keller (Knie-OP), 7 Skela (Rot-Sperre), 11 Jones (Fußprellung), 23 Tsoumo-Madza (Trainingsrückstand), 27 Preuß (Muskelfaserriss), 17 Cimen, 25 Huber (beide U19-EM-Quali)
"Fünf", so die Antwort Willi Reimanns auf die Journalistenfrage, mit wie vielen Spitzen er morgen (15:30 Uhr) bei den Münchner Löwen antreten werde.
Ironisch gemeint? Denn ohne den verletzten Jermaine Jones stehen unserem Trainer mit Markus Beierle, Du-Ri Cha und Nico Frommer gerade mal drei Angreifer zur Verfügung. "Wir werden ähnlich agieren, wie in Gladbach und auf Schalke", schickt Reimann hinterher, "also mit einem kompakten und spielstarken Mittelfeld." Wobei mit den fünf Spitzen dann wohl die Offensivspezialisten Markus Kreuz, Andreas Möller, Chris, Stefan Lexa und Du-Ri Cha gemeint sein dürften.
18 Spieler - darunter Nachwuchshoffnung Lars Weißenfeldt - wird die Eintracht heute Nachmittag den Flug in die bayerische Landeshauptstadt antreten. Nicht dabei sein werden neben Jones und dem Langzeitverletzten Jens Keller die Defensivkräfte Tsoumou-Madza (Trainingsrückstand), Christoph Preuß (angeschlagen) sowie der rot-gesperrte Ervin Skela. Klar ist, wer den Kongolesischen Nationalspieler ersetzen wird. Reimann: "Jurica Puljiz wird in die Abwehr-Viererkette rücken."
Was den Gegner angeht, so erwartet der Eintracht-Coach überaus offensive Sechziger. "Ich denke, sie werden mit drei Angreifern auflaufen." Ein Vorteil sei dies jedoch nicht unbedingt, denn die 0:3-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart habe gezeigt, dass man auch mit drei Spitzen ohne eigenen Torerfolg bleiben kann.
22 Jahre gab es für die Eintracht kein richtiges Erfolgserlebnis mehr bei den 'Blauen'. Der letzte Sieg gegen die Sechziger datiert vom 7. März 1981. 'Dr. Hammer' Bernd Nickel war es, der beide Tore zum 2:0 der Adlerträger erzielte. Es wird also Zeit, den Löwen mal wieder die Krallen zu ziehen.
Fazit: Ich denke hier werden die Löwen nichts anbrennen lassen und gegen die stark geschwächten Frankfurter einen Sieg einfahren!
Borussia Mönchengladbach - FC Bayern München
Borussia Mönchengladbach:
Personalsituation:
Ohne Peer Kluge und Marcelo Pletsch geht Borussia morgen in das Spiel gegen Bayern München. Beide signalisierten Trainer Holger Fach heute beim Abschlusstraining, dass sie sich nach ihren Verletzungen noch nicht spielfit fühlen. Auch für Bradley Carnell kommt das Bayern-Spiel noch zu früh.
Dabei sind dagegen Igor Demo, der vermutlich von Beginn an zum Einsatz kommt, und auch Joris van Hout, Lawrence Aidoo sowie Pascal Ojigwe. Max Eberl fehlt wegen einer Grippe. Zum erstenmal in dieser Saison gehört Jan Schlaudraff zum 18er-Aufgebot für ein Bundesligaspiel.
FC Bayern München:
Mögliche Aufstellung:
Kahn – Salihamidzic, Robert Kovac, Kuffour, Lizarazu – Jeremies, Demichelis - Deisler, Ballack - Pizarro, Makaay
Ein Wochenende lang ruhte in der Bundesliga der Ball, doch auch nach der Länderspielpause hat sich die Personalsituation beim FC Bayern nur unwesentlich entspannt. Zwar kehrt zum Spiel am Samstag bei Borussia Mönchengladbach mit Jens Jeremies ein Leistungsträger in den Kader zurück und Sebastian Deisler wird erstmals seit sieben Wochen wieder von Anfang an den Start gehen.
Dafür aber hat sich mit Bastian Schweinsteiger (Virus-Infektion) ein neuet Patient zu Alexander Zickler, Willy Sagnol, Tobias Rau, Mehmet Scholl und Owen Hargreaves im Bayern-Lazarett eingefunden. Zudem ist der Einsatz von Kapitän Oilver Kahn aufgrund einer Knie-Verletzung weiterhin fraglich.
Für Ottmar Hitzfeld ist die Situation aber nicht neu. Wie schon in den letzten Wochen ist der Bayern-Coach auch auf dem Bökelberg zum Improvisieren gezwungen, zumal Zé Roberto das letzte Spiel seiner Sperre absitzen muss. An der Zielsetzung indes hat sich in der Partie gegen den derzeitigen Tabellenvorletzten nichts geändert
„Wir stehen unter Druck. Wir können es uns nicht erlauben, in Gladbach keine drei Punkte zu holen“, sagte der Bayern-Coach. Den Anschluss an die Tabellenspitze halten – so lautet das Motto für Samstag. Und das geht eben nur mit einem Sieg. „Wir sind im Moment hinten dran. Deswegen dürfen wir uns keinen Punktverlust leisten“, weiß auch Michael Ballack um die Wichtigkeit der Partie gegen die Borussen.
Der Nationalspieler warnte seine Kollegen davor, am Samstag schon die Champions League-Partie drei Tage später bei Giovane Elber in Lyon im Hinterkopf zu haben: „Wir haben letztes Jahr dort nicht gewonnen, davor das Jahr glaube ich auch nicht, deswegen wissen wir, was uns gegen Gladbach erwartet.“
Fazit: Die Bayern werden sich die Chance durch einen Sieg in Gladbach, den Vorsprung auf die Spitzengruppe zu verringern nicht nehmen lassen. Zumal sich Bremen und Stuttgart gegenseitig Punkte nehmen werden!
DIE QUOTE DIESER KOMBI BETRÄGT SO ZWISCHEN 2,5 und 2,8 JE NACH BOOKIE, FINDE DAS FÜR DIESE BEIDEN SPIELE EINE SEHR HÜBSCHE QUOTE!