Vorwort:
Hier erstmal die aktuellen NHL-spieler in der DEL zur Zeit:
Adler Mannheim
Jochen Hecht
Buffalo
Sven Butenschön
N.Y. Islanders
Cristobal Huet
Montreal
Frankfurt
Stephane Robidas
Chicago
Ingolstadt
Marco Sturm
San Jose
Andy McDonald
Anaheim
Iserlohn
Mike York
Edmonton
24.09.2004
19:30 Eisbären - Köln Knapper Heimsieg
Ähnlich wie Ingolstadt gelang den Kölner Haien ein perfekter Saisonstart. Mit zwei Siegen belegen die Domstädter in der Tabelle aufgrund der schlechteren Tordifferenz Rang zwei hinter dem ERC. Mit den Eisbären Berlin steht für die Haie am morgigen Freitag ein zuletzt unbequemer Gegner auf dem Programm. In der vergangenen Spielzeit konnten die Eisbären alle vier Saisonspiele für sich entscheiden. Beide Mannschaften setzen auf Kontinuität, wenn es um die Besetzung ihrer Kader geht. Köln und Berlin haben sich gezielt verstärkt, aber einen Großteil der letztjährigen Mannschaft unverändert gelassen. Auf der Trainerposition setzten die Hauptstädter gerade das nächste Zeichen. Der Vertrag von Cheftrainer Pierre Pagé wurde heute bis 2007 verlängert. Ob es den Eisbären allerdings gelingt wird, die Hauptrunde so zu dominieren wie in der letzten Saison, muss sich erst noch zeigen. Die 0:5-Niederlage in Ingolstadt zeigt nicht nur den Berlinern, dass in dieser Spielzeit eine Reihe von Mannschaften ernste Ambitionen auf einen der oberen Tabellenplätze haben.
19:30 Hamburg - Wolfsburg plus Over
Zuerst kommt der Aufsteiger, dann geht es zum Meister. Die Hamburg Freezers empfangen zunächst am Freitag in der Color Line Arena die Grizzly Adams Wolfsburg, bevor am Sonntag das Auswärtsspiel in Frankfurt auf dem Programm steht. Wolfsburg erspielte in der Partie gegen Nürnberg (2:3 n.P.) den ersten DEL-Punkt der Clubgeschichte. Hamburg hingegen blieb nach dem ersten beiden Spieltagen noch ohne zählbaren Erfolg.
19:30 Hannover - Augsburg [[nixweiss]] [[nixweiss]] [[nixweiss]] [[nixweiss]]
19:30 Iserlohn - Ingolstadt Over
Der ERC Ingolstadt startet am morgigen Freitag als Tabellenführer in den dritten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Die Mannschaft um Marco Sturm zeigte in den Begegnungen gegen die Eisbären Berlin (5:0) und die Hamburg Freezers (2:0) eine beeindruckende Offensivleistung. Sturm, Oswald und der kurzfristig verpflichtete Andy McDonald bilden eine gefährliche erste Sturmreihe. Darüber hinaus leistete sich die Ingolstädter Defensivabteilung bislang keinen Fehler. Als einzige Mannschaft ist der ERC bislang ohne Gegentor. Am morgigen Freitag trifft der Tabellenführer auf die Iserlohn Roosters, die mit Mike York ebenfalls einen hochkarätigen NHL-Spieler vorweisen können. Iserlohns Bilanz weist nach den ersten beiden Spieltagen einen Sieg und eine Niederlage auf. Nach dem 1:2 gegen die DEG am Freitag schafften die Sauerländer am Sonntag einen 5:3-Sieg über die Kassel Huskies.
19:30 Krefeld - Frankfurt 1.Tor KEV
Christian Rohde wird beim morgigen Heimspiel der Krefeld Pinguine gegen den Deutschen Meister Frankfurt Lions zwischen den Pfosten stehen. Das teilte Trainer Mario Simioni den Medienvertretern auf der heutigen Pressekonferenz mit. Robert Müller, der eigentlich gegen Frankfurt sein erstes Meisterschaftsspiel absolvieren sollte, verspürt noch leichte Schmerzen im Bereich des Knöchels und wird lediglich auf der Bank Platz nehmen. "Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme", erklärte Simioni, "wir warten lieber ab und hoffen darauf, dass Robert Müller am Sonntag im Auswärtsspiel bei den Augsburger Panthern seinen ersten Meisterschaftseinsatz bestreiten kann."
Neuzugang Vadim Slivchenko wird den Krefeld Pinguinen sechs bis acht Wochen nicht zur Verfügung stehen. Das ergab nun eine abschließende Untersuchung. Der Ukrainer, der sich direkt im ersten Match für seinen neuen Arbeitgeber verletzte, startete am vergangenen Montag zunächst mit lokalen Reha-Maßnahmen, seit Mittwoch befindet sich der 34-Jährige im Therapiezentrum "fysion" in Behandlung. Dort wird Slivchenko in den kommenden Wochen zwei Mal täglich erwartet. "Er absolviert im Kraft- und Ausdauerbereich das normale Pensum", gewährt Therapieleiter Jos Beulen einen Einblick in das medizinische Programm des Angreifers, bei dem ein Adduktoren-Abriss diagnostiziert wurde. "Ab der kommenden Woche werden wir auch die verletzte Seite behutsam behandeln", erklärt Beulen, der weiter erläutert: "In vier Wochen kann Vadim wieder aufs Eis. Aber auch dann braucht es eine gewisse Zeit, bis er der Belastung ohne Probleme Stand hält." Laut Beulen hatte der Ex-Freiburger sogar Glück im Unglück: "Wären alle Muskeln im Adduktorenbereich abgerissen, hätte er operiert werden müssen. Das hätte ein fast viermonatige Pause bedeutet."
19:30 Mannheim - DEG Metro Stars Quoten zu gefährlich, NoBet Fehlen werden Headcoach Helmut de Raaf dabei weiterhin Derek Plante (Reha nach Meniskus-OP) und John Tripp, der einen Hexenschuss, den er bereits während der Vorbereitung erlitten hatte, auskuriert. Markus Kink ist weiterhin gesperrt und wird erst in zwei Wochen für die Adler aufs Eis dürfen. Der Einsatz von Vitalij Aab ist zurzeit noch ungewiss. Den Neuzugang hat ein grippaler Infekt außer Gefecht gesetzt. Ob dieser bis morgen ausgeheilt ist, muss abgewartet werden. Dafür können die Adler erstmals auf Sven Butenschön zurückgreifen. Der Verteidiger, der bei den New York Islanders in der NHL unter Vertrag steht und während des Lockouts für die Adler spielt, befindet sich seit Dienstag im Training und wird gegen Düsseldorf seine Premiere auf deutschem Eis geben.
Der Spieler Tommy Jakobsen von den DEG Metro Stars wurde heute vom Disziplinarausschuss der Deutschen Eishockey Liga (DEL) für ein Spiel gesperrt. Darüber hinaus wurde Jakobsen eine Geldstrafe in Höhe von 300 € auferlegt.
In der Partie DEG Metro Stars – Krefeld Pinguine vom vergangenen Sonntag erhielt Jakobsen nach einem Stockcheck mit Verletzungsfolge gegen den Krefelder Carsten Gosdeck eine Matchstafe. Nach Ansicht der Videoaufnahmen und der Aussage des gefoulten Spielers Gosdeck wurde ersichtlich, dass Gosdeck durch den Schuss seines eigenen Mitspielers im Gesicht verletzt wurde. Daher entschied der Disziplinarausschuss, die automatische Sperre von einem Spiel nicht zu erhöhen.
19:30 Nürnberg - Kassel Heimsieg
Bereits am Freitag empfangen die Nürnberg Ice Tigers die Kassel Huskies. Die Nordhessen sind noch ohne Punkt in der Tabelle. Allerdings nimmt man die Partie an der Noris nicht auf die leichte Schulter. „Das Kassel einen Fehlstart in die Saison hingelegt hat und als DEL-Schlusslicht nach Nürnberg kommt, macht es uns nicht leichter“, warnt Nürnbergs Manager Otto Sykora. „Dieser Tabellenplatz ist nur eine Momentaufnahme. Die Huskies haben sich gut verstärkt und werden im Play-off-Kampf mitmischen.“ Die Partie in der Arena Nürnberg wird im Rahmen des Schiedsrichteraustauschprogramms der IIHF vom tschechischen Hauptschiedsrichter Tomas Turcan geleitet.
Wieder mal ein spannender Spieltag, bleibt abzuwarten, ob die Favoriten ihrer Rolle gerecht werden.
EHC+HH in KOmbi 6/10, dazu das Hamburg Over7/10+Ingolstadt Over5,5/10
Nürnberg Sieg 6/10
Viel Glück! [[bussi]]