Bwin-Vorstände in Frankreich verhaftet

joker schrieb:
Stefan schrieb:
sunshine schrieb:
bwin verliert sein US-Geschäft,der Aktienkurs bricht ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,440416,00.html

Der Hauptmarkt von Bwin ist Europa, daher sinds nicht so stark betroffen.

wenn im artikel vom verlust eines drittels des gesamten geschäfts die rede ist, ist das aber ganz ordentlich betroffen, oder?

Poker und Casino. Mit Sportwetten läuft fast nix in den US.
Leider wurde die Firma "Ongame" gekauft, die jetzt glaub ich ziemlich wertlos ist! [[bang]]
 
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"An der Kippe zur Existenzgefährdung"
"So wie es aussieht, ist die Situation brenzlig für bwin. Man kann sagen, sie stehen an der Kippe zur Existenzgefährdung. Sie haben hohe Goodwill-Abschreibungen in ihrer Bilanz stehen wegen der Ongame-Akquisition, die könnten ihnen jetzt das Genick brechen", meint Leopold Salcher von der Raiffeisen Centrobank AG [RCB].
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http://futurezone.orf.at/business/stories/140683/




starke wortwahl imo. wer als erster pennystock ruft, verliert (oder gewinnt?) - aber wie an anderer stelle zu lesen war - ein kurs um die 5€ schaut plötzlich gar nicht mehr soo utopisch aus. immer noch viel für den krempel, aber das ist wie so oft....




















eine andere geschichte.. :mrgreen:
 
Interessanter Artikel in der Welt online:
http://www.welt.de/data/2006/09/24/1047862.html

Ich zitiere mal das Wichtigste vorweg:
Die Verwirrung ist also groß. Für den wettbegeisterten Spieler haben die juristischen Streitigkeiten jedoch keine Auswirkungen. "Man kann bedenkenlos bei Anbietern wie Bwin.de oder Sportwetten Gera wetten", sagt Michael Terhaag, Rechtsanwalt bei der Düsseldorfer Kanzlei Withöft & Terhaag. "Ich kann absolut ausschließen, dass Spieler, die Sportwetten bei Internetanbietern mit europäischer Lizenz abschließen, strafrechtlich verfolgt werden."

Er beruft sich auf die Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU. Diese sieht vor, dass Dienstleister, die ihre Dienste in einem EU-Land legal anbieten, dies auch in einem anderen Land tun dürfen. Bwin hat nicht nur eine alte DDR-Lizenz, sondern auch eine aus Gibraltar.
 
Nobody schrieb:
Weiterhin interessant:
http://derstandard.at/Text/?id=2601216

ifo: Liberalisierter Sportwettenmarkt bringt Jobs und neue Einnahmen
Studie: Deutsches Glücksspielmonopol schadet Volkswirtschaft - 29.000 Jobs mehr im freien Markt - Bundesländer verlieren durch Monopol 1 Milliarde Euro

Ja, nur wird dieses Argument bei einem Ministerpräsidenten nicht greifen.
Lottomillionen sind "sein" Geld. Damit kann man bei der Eröffnung eines Museums, der Einweihung eines Stadions oder beim Start eines Massenlaufes schön den Schirmherren spielen und öffentlichkeitswirksam erklären, wem man diese Wohltat zu verdanken hat.

Arbeitslose sind jedoch Angelegenheit des Bundes, auf ein paar Anonyme mehr oder weniger kommts da nicht an. Wenn die Kohle zu deren Unterhalt nicht reicht, wird der Bund angezapft (siehe 5Mrd Unterkunftskosten)
Wulff sagte bei der PK doch "Sowohl Bund als auch Länder sind pleite".
Aber im Zweifelsfall ist den Landesfürsten die Wiederwahljacke näher als das gesamtwirtschaftliche Hemd.