Bwin-Vorstände in Frankreich verhaftet

Ach, das ist ja schön langsam an Absurdität nicht mehr zu überbieten... Darf man noch mit seinen Kollegen reden und die Namen von Fußballklubs nennen? Darf ich "FC", "Bayern" und "München" zwar getrennt verwenden, aber nicht mehr in Kombination? Wie plane ich bloß Fußballplatzbesuche, wenn ich die Namen nicht mehr sagen darf ohne etwas zu bezahlen? Darf meine Tageszeitung noch die Resultate veröffentlichen?

Ich hoffe die Buchmacher setzen sich durch, ist ja lächerlich sowas... [[hammer]]

Shining
 
Flo schrieb:
Mich wundert gar nichts mehr....und gebe den Fussballklubs daher auch gute Chancen, ihren Namen nicht weiter für die Sportwetterei hergeben zu "müssen". [[wc]]

Dann sollen die Vereine aber mal aufpassen, dass sie nicht irgendwann ohne Sponsoren dastehen. Wenn das nämlich durchgeht, dann wäre ja der englische Fußball tot. Da is doch en masse Werbung von Sportwettenanbieter.

Wenn alles so einfach ist, darf ich dann auch dafür bezahlt werden, dass ich Coca Cola trinke, mit Adidas-Badeschlappen duschen gehe, Puma T-Shirts trage usw..... [[help]]
 
Also bei Computerspielen war es früher mal so, dass die Team- und Spielernamen eigenartig verfremdet wurden - aber halt immer noch erkennbar.

Also dann spiel halt der FC Rayern Ünchen gegen Gansa Hostock und fertig. :)
Was wollen die Clubs dagegen schon machen? [[nixweiss]]

Dumm nur, dass sich die Buchmacher dann die Ergebnisse für solche Spiele selbst ausdenken können. [[rofl]] [[rofl]]
 
Daniel schrieb:
Flo schrieb:
Mich wundert gar nichts mehr....und gebe den Fussballklubs daher auch gute Chancen, ihren Namen nicht weiter für die Sportwetterei hergeben zu "müssen". [[wc]]

Dann sollen die Vereine aber mal aufpassen, dass sie nicht irgendwann ohne Sponsoren dastehen. Wenn das nämlich durchgeht, dann wäre ja der englische Fußball tot. Da is doch en masse Werbung von Sportwettenanbieter.
[[help]]

Absolut! Ich glaube, dass sich da bald was zum Positiven wenden wird. Der Fußball is nunmal eng mit der Wirtschaft verbunden.
 
Nobody schrieb:
Also bei Computerspielen war es früher mal so, dass die Team- und Spielernamen eigenartig verfremdet wurden - aber halt immer noch erkennbar.

Also dann spiel halt der FC Rayern Ünchen gegen Gansa Hostock und fertig. :)
Was wollen die Clubs dagegen schon machen? [[nixweiss]]

Dumm nur, dass sich die Buchmacher dann die Ergebnisse für solche Spiele selbst ausdenken können. [[rofl]] [[rofl]]

Eben weil dann heißt rayern münchen war eigentlich 1860 usw.. usf....

Es ist absurd wie Geldgierig die Welt ist, es ist schon fast pervers [[kotz]]


Die sollten ja froh sein über die gratis werbung, schließlich gehen von uns wetter ein beachtlicher anteil auf livespiele und lieben den fußball...
 
Nobody schrieb:
betrag schrieb:
Skandinavien nun gerade nicht; die meisten skand. Bookies tummeln sich auf Malta.

Soll das ein Scherz sein? Die meisten Buchmacher Europas sind aus steuerlichen Gründen auf Malta, Gibraltar oder sonstwo. Das hat mit der rechtlichen Situation im Heimatland aber herzlich wenig zu tun.
Oder meinst du, in Österreich kann sich ein Wetter nicht wohl fühlen, weil Interwetten auf Malta sitzt? [[stupid]]
ruhig Blut, ...meine Aussage steht und ist absolut korrekt.
Die Frage war ja, wo man als Wetter unbehelligt seinen "Geschäften" nachgehen kann? In Skand. jedenfalls nicht. Der Staat hält dort- wie in D. - ein Monopol auf Sportwetten.
Nun darfst du nicht den Fehler machen und mein 2. Nebensatz als Begründung für den 1. nehmen. Ich hätte mich vielleicht besser ausdrücken sollen und schreiben: keiner der in Malta usw. ansässigen skand. Bookies besitzt eine Lizenz für Skandinavia.
Warum wohl?
 
betrag schrieb:
ruhig Blut, ...meine Aussage steht und ist absolut korrekt.
Die Frage war ja, wo man als Wetter unbehelligt seinen "Geschäften" nachgehen kann? In Skand. jedenfalls nicht. Der Staat hält dort- wie in D. - ein Monopol auf Sportwetten.
Nun darfst du nicht den Fehler machen und mein 2. Nebensatz als Begründung für den 1. nehmen. Ich hätte mich vielleicht besser ausdrücken sollen und schreiben: keiner der in Malta usw. ansässigen skand. Bookies besitzt eine Lizenz für Skandinavia.
Warum wohl?


wennst es weißt, wieso fragst dann?
 
Flo schrieb:
Mich wundert gar nichts mehr....und gebe den Fussballklubs daher auch gute Chancen, ihren Namen nicht weiter für die Sportwetterei hergeben zu "müssen". [[wc]]

auf jeden Fall wird ordentlich Druck ausgeübt.

Das Timing ...
Die Verhaftung des Geschäftsführers von BetonOnSports ging am letzten Tag des G-8-Treffens in St. Petersburg in Szene. Diesem Gremium gehört neben den USA und Frankreich auch Deutschland an. Rund um die hohe Politik werden dort auch wirtschaftlich sowie in anderen Belangen die Weichen gestellt.
... und die Weichenstellung
Sämtliche EU-Gesetzesinitiativen zur Überwachung von Telefonie und Internet seit Anfang der 90er Jahre gehen auf gemeinsame Beschlüsse der G-7- bzw. G-8-Staaten zurück
.

Heikles wird generell hinter verschlossenen Türen ausgehandelt und gern auch informell. Von so manchem Beschluss findet sich in den offiziell veröffentlichten Dokumenten keine Spur.

Wenn die sich einig sind, werden die auch Wege finden, eine positive Entscheidung aus Brüssel zu topedieren.

Zuviel Kohle steht auf dem Spiel, die geballte Staatsmacht wird sich durchsetzen.
 
Den 18. Oktober rot anstreichen im Kalender! [[winkewinke]]

Dow Jones
EU ermittelt gegen Frankreich wegen Schutz des Spielmarktes
Dienstag 19. September 2006, 17:09 Uhr

BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission untersucht, ob Frankreich möglicherweise unzulässig den Wettbewerb auf dem Glückspielmarkt behindert. Dies sagte Oliver Drewes, Sprecher für den Bereich Binnenmarkt.

Mit dem Verfahren setzt die EU nun auch Frankreich auf die wachsende Liste von Mitgliedsstaaten, die mit gesetzlichen Mitteln eine Öffnung dieses Sektors zu verhindern suchen. Im April hatte die EU bereits entsprechende Briefe an Dänemark, Finnland, Deutschland, Ungarn, Italien, die Niederlande und Schweden verschickt, nachdem Betreiber von Sportwetten den freien Wettbewerb im Internet in diesen Staaten angemahnt hatten.

DJG/DJN/flf/jhe

Dow Jones
EU ermittelt gegen Frankreich wegen Schutz des ... (zwei)
Dienstag 19. September 2006, 19:02 Uhr

Erst in der vergangenen Woche hatte die EU mitgeteilt, die Kommission ermittele in der gleichen Angelegenheit gegen acht weitere Staaten. Einer dieser Fälle betreffe Frankreich, sagte Binnenmarkt-Sprecher Drewes zu Dow Jones Newswires. Die EU werde am 18. Oktober bekannt geben, ob die ursprünglich sieben Mitgliedsstaaten, gegen die ermittelt wird, mit einer Klage rechnen müssten. Darüber hinaus werde die Kommission entscheiden, welche weitergehenden Maßnahmen gegen die acht anderen Länder, gegen die nun auch ermittelt wird, ergriffen werden, so der Sprecher weiter.

Nach französischem Recht dürfen ausschließlich der Wettanbieter für Pferderennen PMU sowie die Glücksspielfirma Francaise des Jeux Wetten von Kunden in Frankreich entgegennehmen. Paris hatte seine Gesetzgebung in der vergangenen Woche gegen den österreichischen Sportwettenkonzern bwin Interactive Entertainment AG angewandt. Die Polizei verhaftete zwischenzeitlich zwei Vorstandsmitglieder, weil das Unternehmen Sportwetten im Internet auch französischen Nutzern offeriert. Gegen die beiden Vorstände wurde am Montagabend Anklage erhoben.

"Wir schauen nicht erst seit dem Vorfall nach Frankreich. Sollte die Situation mit bwin damit zusammenhängen, stellt dies einen weiteren Punkt dar", so Drewes weiter. -Von Anne Jolis, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 104 [email protected] DJG/DJN/flf/jhe
 
Geri meint die Aktien v. BWIN. Das sind, wie es sich für ein WB gehört momentan wirkliche "Zockeraktien" - alles ist möglich.
Man kann ja von Bwin halten was man will, hier spielen Sie eine Vorreiterrolle und sollte eines Tages europaweit das Wettmonopol fallen wird man nicht umhin kommen es zu einem guten Teil Bwin anzurechnen.
z.B Admiral geht den "einfachen" Weg indem Sie nur Wetten aus Österreich und England offiziell annehmen - ein wenig schmarotzend, weil wenn sich die großen Anbieter einig wären europäisches Recht uber das jeweils nationale zu stellen würde der Druck auf die Länder dementsprechend größer werden....

Diese vertrottelte Argumentation von wegen Suchtpräfention hält ja sowieso nicht dauerhaft, dh es gibt keine "guten" oder "bösen" Anbieter - man kann sich bei tipp3 genauso ruinieren wie beim Wettpunkt oder so....
 
sunshine schrieb:
bwin verliert sein US-Geschäft,der Aktienkurs bricht ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,440416,00.html

Der Hauptmarkt von Bwin ist Europa, daher sinds nicht so stark betroffen.
Bei Partygaming siehts aber düster aus. Ebenfalls bei Sportingbet.

Wird auch hier: https://www.sportwettenvergleich.net/wettforum/sportwetten/showthread.php?t=15144 drüber diskutiert.
 
Stefan schrieb:
sunshine schrieb:
bwin verliert sein US-Geschäft,der Aktienkurs bricht ein.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,440416,00.html

Der Hauptmarkt von Bwin ist Europa, daher sinds nicht so stark betroffen.

wenn im artikel vom verlust eines drittels des gesamten geschäfts die rede ist, ist das aber ganz ordentlich betroffen, oder?