Bwin verweigert Auszahlung

bangbros

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Apr. 9, 2013
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Guten Tag Freunde der Spielfreude,

ich habe in der letzten Zeit bei Bwin gespielt. Einzahlungen per Paysafecard unternommen. Habe das Geld eingezahlt, ein Bruchteil davon umgesetzt und auf mein Bankkonto auszahlen lassen.

Dabei ca. 150 Euro gewonnen, 600 Euro eingezahlt. Somit ca. 700 Euro auf meinem Konto.

1. Auszahlung: 100 Euro - abgeschlossen
2. Auszahlung: 150 Euro - abgeschlossen
3. Auszahlung: 210 Euro - offen
4. Auszahlung: 300 Euro - offen

Die Zahlungen sind ca. 7-8 Werktage offen. Am 4. April hab ich gefragt, wie lange die Auszahlung denn dauert. Darauf hin bekam ich die Antwort, dass es in der Fachabteilung liegt und es einige Probleme gibt, das Geld aber bald ausgezahlt wird.

Heute habe ich mich in meinen Account eingeloggt und es kam die Meldung, dass dieser gesperrt sei. Nach einer Anfrage beim Support hieß es, dass ich Geldwäsche betrieben hätte und weder mein Account entsperrt, noch mein Geld ausgezahlt wird.

Welche Möglichkeiten bleiben mir?

Ich hab geschrieben, dass ich entweder das Geld auf mein Bankkonto ausgezahlt bekommen möchte, per Paysafecard ausgezahlt bekommen möchte oder sie den Account reaktivieren sollen, damit ich das Geld umsetzen kann.

Ich bitte um eure Mithilfe!

Viele Grüße,
Philipp

bwin Test & Erfahrungen
 
Hi,
Vorweg muss ich erstmal sagen, dass ich mich weder im Geldwäschegesetz auskenne, noch bin ich Jurist. Also korrigiert mich bitte, wenn ich jetzt etwas falsches von mir gebe. Aber verstehe ich dich richtig, dass du dein Einzahlungsbetrag gar nicht komplett umgesetzt hast? Wenn du 600€ einzahlst, dann musst du auch 600€ insgesamt umsetzen, bevor du dir den ganzen Betrag wieder auszahlen lassen kannst. Bsp.: Du zahlst 1000€ ein, setzt 200€ auf eine Quote von 2,0 und gewinnst. Jetzt hättest du 1200€ auf deinem Konto. Jetzt dürftest du eigentlich nur maximal 400€ auszahlen lassen (1000€ eingezahlt, 200€ umgesetzt = 800€ die noch umgesetzt werden müssen. 1200€ Kontostand - 800€ die umgesetzt werden müssen = 400€ die du auszahlen lassen kannst). Wenn du jetzt mehr als die 400€ auszahlen lassen willst, verstößt du meinem Verständnis nach gegen das Geldwäschegesetz. Lieg ich mit meiner Vermutung richtig?

Und bei einem Verstoß gegen das Geldwäschegesetz sagen die AGB's Sperrung des Kontos und Einbehalt/Einfrierung des Guthabens.

Ich sehe da wenig Möglichkeiten, das Geld noch zu bekommen. Es gibt natürlich eine Schlichtungsstelle, die bei Streitigkeiten vermittelt und an die du dich wenden kannst:

z. B. eCOGRA Limited, 2nd Floor, Berkeley Square House, Berkeley Square, London W1J 6BD, United Kingdom oder [email protected]

Die andere Möglichkeit wäre natürlich einen Anwalt einzuschalten bzw. beraten lassen, der sich eben mit Geldwäsche und Glücksspiel auskennt. Die Kosten wirst du allerdings erstmal selber tragen müssen. Ob sich das finanziell lohnt, kann ich nicht sagen.
 
Daran habe ich persönlich auch schon gedacht, jedoch könnte Bwin doch einfach bescheid geben, dass ich erst das Geld umsetzen soll, bzw. damit spielen soll, bevor ich das auszahlen lasse.

Wieso sperrt Bwin sofort meinen Account?

Ich wäre bereit das Geld mindestens 1x umzusetzen, damit ich es danach auszahlen lassen kann.

Meinst du, dass die sich schon wegen 500-700 Euro Gedanken wegen dem Geldwäschgesetz machen und deswegen sofort Accounts sperren?

Finde ich ja persönlich ein bisschen zu hart, ein kurzer Hinweis hätte genügt!

Wie läuft das bei den Vermittlern ab? Bekommen die einen bestimmten Prozentsatz der Zahlung oder sind diese kostenfrei?

Vielen Dank schon mal für deine Antwort Knuddelknuddler!
 
könnte das damit zusammenhängen. dass du 700€ mit Paysafecard eingezahlt hast? Bist du bei Paysafecard registriert oder hast die jeweils anonym im Kiosk gekauft. Dass du den Betrag noch nicht einmal umgesetzt hast, dürfte in diesem Zusammenhang vielleicht zusätzlich auffällig gewesen sein, aber dürfte ja nicht gleich eine Sperrung zur Folge haben. Diese Regelung haben ja viele Buchmacher und hat meiner Meinung nach eh nix mit Geldwäsche zu tun.
 
könnte das damit zusammenhängen. dass du 700€ mit Paysafecard eingezahlt hast? Bist du bei Paysafecard registriert oder hast die jeweils anonym im Kiosk gekauft. Dass du den Betrag noch nicht einmal umgesetzt hast, dürfte in diesem Zusammenhang vielleicht zusätzlich auffällig gewesen sein, aber dürfte ja nicht gleich eine Sperrung zur Folge haben. Diese Regelung haben ja viele Buchmacher und hat meiner Meinung nach eh nix mit Geldwäsche zu tun.

Ich habe die Paysafecards von verschiedenen Käufern bekommen. Ich biete Dienstleistungen im Internet an und habe das Geld zum Teil ausbezahlen lassen, zum anderen Teil damit gespielt.

Bei Interwetten wurde einfach die Anzahlung via Paysafecard gesperrt. Bei Bwin gleich der ganze Account mit zwei Überweisungen offen. Find ich überzogen!

Eine Mail, dass ich das Guthaben umsetzen müsse, hätte genügt!

Falls sich Bwin da nicht nach ein paar weiteren Mails drauf einlässt, werde ich das wahrscheinlich zum Rechtsexperten weitergeben.

Für weitere Tipps wäre ich dankbar!
 
Ich gebe dir da völlig Recht, ein Hinweis/Ermahnung wäre völlig ausreichend gewesen, erst recht, wenn es der erste Vorfall sein sollte. In ihren AGB's steht halt drin, dass sie eine Null-Toleranz-Politik betreiben, wenn es um Betrug/Geldwäsche geht.
In wie weit Paysafecard damit zusammen hängt, kann ich nicht sagen. Ein Bekannter von mir zahlt häufig solche Beträge mit PSC ein, ohne bei PSC registriert zu sein und hatte bei der Auszahlung noch nie Probleme damit gehabt. Allerdings hat er den einbezahlten Betrag auch umgesetzt.
Es soll ja Bookies/Casinos geben, die die Entscheidung über eine Sperrung gar nicht selber treffen, sondern eine Fremdfirma damit beauftragen. Dann wär man übrigens für alle Bookies/Casinos gesperrt, die mit dieser Firma zusammmen arbeitet. Aber ob Bwin dazu gehört kann ich nicht sagen. Habe das nur irgendwann mal im Internet gelesen.

Du solltest auf jeden Fall versuchen, genau herauszufinden, was man dir vorwirft bzw was du falsch gemacht haben sollst. Aber ob dir Bwin darauf eine Antwort gibt?

Ob die Schlichtungsstelle kostenlos ist, kann ich dir leider nicht beantworten, ich denke zwar ja, aber hab damit noch nicht zu tun gehabt. Hier noch einen Link für die Schlichtungsstelle Government of Gibraltar
Möglicherweise musst du dich in englisch mit den Vermittlern unterhalten. Auch ist es hilfreich, sämtlichen Schriftverkehr, den du mit Bwin über diesen Vorfall geführt hast, zu speichern. Wie genau das dann abläuft, kann ich dir leider nicht sagen.
 
Ich gebe dir da völlig Recht, ein Hinweis/Ermahnung wäre völlig ausreichend gewesen, erst recht, wenn es der erste Vorfall sein sollte. In ihren AGB's steht halt drin, dass sie eine Null-Toleranz-Politik betreiben, wenn es um Betrug/Geldwäsche geht.
In wie weit Paysafecard damit zusammen hängt, kann ich nicht sagen. Ein Bekannter von mir zahlt häufig solche Beträge mit PSC ein, ohne bei PSC registriert zu sein und hatte bei der Auszahlung noch nie Probleme damit gehabt. Allerdings hat er den einbezahlten Betrag auch umgesetzt.
Es soll ja Bookies/Casinos geben, die die Entscheidung über eine Sperrung gar nicht selber treffen, sondern eine Fremdfirma damit beauftragen. Dann wär man übrigens für alle Bookies/Casinos gesperrt, die mit dieser Firma zusammmen arbeitet. Aber ob Bwin dazu gehört kann ich nicht sagen. Habe das nur irgendwann mal im Internet gelesen.

Du solltest auf jeden Fall versuchen, genau herauszufinden, was man dir vorwirft bzw was du falsch gemacht haben sollst. Aber ob dir Bwin darauf eine Antwort gibt?

Ob die Schlichtungsstelle kostenlos ist, kann ich dir leider nicht beantworten, ich denke zwar ja, aber hab damit noch nicht zu tun gehabt. Hier noch einen Link für die Schlichtungsstelle Government of Gibraltar
Möglicherweise musst du dich in englisch mit den Vermittlern unterhalten. Auch ist es hilfreich, sämtlichen Schriftverkehr, den du mit Bwin über diesen Vorfall geführt hast, zu speichern. Wie genau das dann abläuft, kann ich dir leider nicht sagen.

Danke, du bist mir echt eine sehr große Hilfe!

Hab mittlerweile noch mal Bwin angeschrieben, doch bis jetzt nur Standardantworten bekommen.

Sicher ist:
- Accountsperre bleibt
- keine Auszahlung
- Verweisen immer nur auf AGB Punkt 14.

Hoffentlich klärt sich das noch auf. Anwalt würde mich ca. 80 Euro kostet für Brief etc. Wenn das was bringen würde, wäre es mir das wert. Werde es aber erst mal über die Schlichtungsstelle probieren. Schriftverkehr wurde aufbewahrt.
 
Ich habe die Paysafecards von verschiedenen Käufern bekommen. Ich biete Dienstleistungen im Internet an und habe das Geld zum Teil ausbezahlen lassen, zum anderen Teil damit gespielt.
[[nixweiss]] ?? Was heißt das denn ?
Ich nutze auch zu 80% PSC und bin dort nicht registriert. Kann mich an keinen einzigen Problemfall erinnern den ich deshalb gehabt haette.

Scheint ja von mehreren Seiten offene Fragen an dich zu geben, siehe Bwin und siehe Iw. Welchen PSC-bedingten Umsatz hast du denn so? Woher beziehst du deine PSC, vielleicht sind die Herkunftswege nicht ganz koscher ?
 
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Das heißt ich verkaufe Onlinegüter gegen Paysafecards und spiele mit diesen Paysafecards dann auf bwin.
Das hättest ja aber auch mal gleich erzählen können. :mrgreen: Dann hätten wir uns die komplette erste Seite sparen können und wären schonmal einen Schritt weiter. Die Frage ist woher BWin das weiss und was die eventuell noch wissen, aber du erwirtschaftest Einkünfte und vertuscht jetzt mit BWin die Herkunft des Geldes. Warum verkaufst denn nicht einfach gegen Geld? Da magst Du dir jetzt vielleicht nichts bei gedacht haben und wahrscheinlich sind das bei dir auch irgendwelche unbedeutende kleine Summen, aber das ist ja schon irgendwie Geldwäsche.
 
Das hättest ja aber auch mal gleich erzählen können. :mrgreen: Dann hätten wir uns die komplette erste Seite sparen können und wären schonmal einen Schritt weiter. Die Frage ist woher BWin das weiss und was die eventuell noch wissen, aber du erwirtschaftest Einkünfte und vertuscht jetzt mit BWin die Herkunft des Geldes. Warum verkaufst denn nicht einfach gegen Geld? Da magst Du dir jetzt vielleicht nichts bei gedacht haben und wahrscheinlich sind das bei dir auch irgendwelche unbedeutende kleine Summen, aber das ist ja schon irgendwie Geldwäsche.

Überweisung per Konto ist bei 10 Euro Beträgen einfach unpraktisch und Geldwäsche ist es nur, wenn damit illegale Aktivitäten durchgeführt wurden. Es ist höchstens Steuerhinterziehung, die Beträge gebe ich jedoch alle bei meiner jährlichen Steuererklärung an. Handelt sich sowieso um Kleinbeträge!
 
Überweisung per Konto ist bei 10 Euro Beträgen einfach unpraktisch und Geldwäsche ist es nur, wenn damit illegale Aktivitäten durchgeführt wurden. Es ist höchstens Steuerhinterziehung, die Beträge gebe ich jedoch alle bei meiner jährlichen Steuererklärung an. Handelt sich sowieso um Kleinbeträge!
Ja dann ist ja alles klasse, dann können wir ja die Steuerfahndung abschaffen, weil ja jeder sowieso seine Einkünfte angibt. Woher soll das Finanzamt denn wissen, dass du eben nicht nur Kleinbeträge erwirtschaftest? Und woher soll BWin wissen, was du irgendwo angibst, vielleicht hast ja offiziell nur 100€ erwirtschaft und die restlichen 600€ verkaufst du als Wettgewinne. Das ist doch gerade das, was man durch den Verbot des Handels mit PSC vermeiden will. Die Beträge, welche du einnimmst, haben gefälligst auf dein Konto zu landen und nicht durch irgendwelche Tauschgeschäfte beim Buchmacher. Geld aus Steuerhinterziehung sind übrigens illegal erwirtschaftetes Geld und das Einschleusen dieses Geldes gehört in Deutschland zur Geldwäsche.
 
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Ja dann ist ja alles klasse, dann können wir ja die Steuerfahndung abschaffen, weil ja jeder sowieso seine Einkünfte angibt. Woher soll das Finanzamt denn wissen, dass du eben nicht nur Kleinbeträge erwirtschaftest? Und woher soll BWin wissen, was du irgendwo angibst, vielleicht hast ja offiziell nur 100€ erwirtschaft und die restlichen 600€ verkaufst du als Wettgewinne. Das ist doch gerade das, was man durch den Verbot des Handels mit PSC vermeiden will. Die Beträge, welche du einnimmst, haben gefälligst auf dein Konto zu landen und nicht durch irgendwelche Tauschgeschäfte beim Buchmacher. Geld aus Steuerhinterziehung sind übrigens illegal erwirtschaftetes Geld und das Einschleusen dieses Geldes gehört in Deutschland zur Geldwäsche.

Da hast du Recht, keine Frage. Nur eine andere Möglichkeit Paysafecards auszahlen zu lassen gibt es nicht. Ich rechne alles korrekt ab, da mach dir keine Sorgen.

Aber auf jeden Fall ein berechtigter Einwand von dir!
 
Machtlos nicht, es gibt natürlich ein paar Stellen, an die man sich wenden kann, aber ich denke, letztendlich müsste man wohl vor Gericht gehen und dann ist natürlich der finanzielle Aufwand sehr hoch und wer kennt schon die Gesetzeslage in Gibraltar, Malta usw.. Trotz allem würde ich diesen Weg ab einem gewissen Betrag natürlich in Betracht ziehen, sofern die rechtliche Beratung mir gewisse Chancen einräumt.
 
ist man wirklich so machtlos dagegen wenn ein bookie ein konto sperrt und sich das geld einfach so behalten darf? [[help]]
Falls BWin überhaupt Kohle bekommen hat. Vielleicht ist Paysafecard aufgefallen ist, dass dort mit mehreren Paysafecards bezahlt wurde, von denen einige auf unterschiedlichen Benutzerkonten registriert sind und hat da gleichmal rumgezickt.
 
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Aufgrund mehrerer "Horrorgeschichten" hier im Forum bzgl. von Kontoschließungen nach dem Bwin-Update im Dezember, wenn eine Auszahlung beantragt wurde, traue ich mir zur Zeit nicht, eine Auszahlung zu beantragen.

Gibt es zur Zeit dort nur Probleme, oder kann jemand auch positives berichten, sprich, kurze Auszahlungsdauer!?!
 
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