Könnte die Lösung sein und nicht nur für Betfair.
Bleibt blos noch das Problem(chen) mit der IP.
Sowie ich die Mail verstanden habe, geht es ja nur um den Wohnsitz. Oder wird die IP auch überprüft?
Kann das mal jemand testen? :mrgreen:[[grin]]
Könnte die Lösung sein und nicht nur für Betfair.
Bleibt blos noch das Problem(chen) mit der IP.
Sowie ich die Mail verstanden habe, geht es ja nur um den Wohnsitz. Oder wird die IP auch überprüft?
Kann das mal jemand testen? :mrgreen:[[grin]]
auch wenn es die meisten als wink mit dem zaunpfahl sehen,darf man nicht vergessen,dass man den BF-agb zugestimmt hat wahrheitsgemässe angaben zu den persönl. daten zu machen
Habe im Netz Firma gefunden, die einen
"Virtuellen Wohnsitz" anbietet:
Ihre sorgenfreie Wohnanschrift
Anders als in Kontinentaleuropa gibt es in England keine Meldepflicht und kein Einwohnermeldeamt, weshalb wir diese Leistung in London anbieten können. Sie erhalten eine reguläre Strassenanschrift (kein Postfach).
Unsere Leistung
Ihre Post wird von uns angenommen und an den von ihnen bekanntgegebenen Empfänger weitergeleitet.
Könnte sowas die Lösung sein? [[nixweiss]]
Exakt. Betfair ist mit dem Vorgehen IMHO rechtlich unangreifbar. Ich kann nur davor warnen, irgendwelche erfundenen Adressen anzugeben, das Eis, auf das man sich dort begibt, ist viel zu dünn.
Darüber hinaus ist diese Aktion von Betfair aber sehr lehrreich und zeigt in einem weiteren Bereich die Notwendigkeit sich zu schützen. In diesem Fall hat der deutsche Gesetzgeber mit einem Federstrich seinen Staatsbürgern eine Einnahmemöglichkeit gestrichen. Wer darauf gezählt hat und für den jetzt eingetretenen Fall nicht vorbereitet ist, hat ein Problem. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, und ein im Vergleich relativ kleines (auch wenn es einigen hier mit Sicherheit sehr weh tut). Andere Beispiele gibt es zu genüge. Man stelle sich vor, man zahlt in Frankreich Steuern und ist nach der letzten Präsidentschaftswahl auf einmal mit einem Steuersatz von 75% auf seine Einkünfte gesegnet. Was nun? Die holländische Regierung hat von einem Tag auf den anderen mit dubioser Begründung ihren Staatsbürgern die Nutzung einer bestimmten privaten Goldbank untersagt. Wer Gold erworben und dort gelagert hatte, stand vor einem großen Problem. Die Liste läßt sich beliebig verlängern. Überall fehlt den Regierungen das Geld an allen Ecken und Enden, und die Daumenschrauben im Hinblick auf Vermögen, Einkommen und persönliche Freiheiten werden immer enger gezogen. Viele ausländische Banken akzeptieren aus Angst vor der US-Regierung keine US-Staatsbürger mehr als Kunden. In einigen Ländern wird sogar die Abschaffung von Bargeld diskutiert, um jede Transaktion elektronisch nachvollziehen zu können (Schweden und Italien fallen mir dazu ein).
Die Konsequenz sollte klar sein: So viel Internationalisierung in seiner Lebensplanung wie möglich. Dies bedeutet Wohnsitze möglichst in mehr als einem Land, mehrere Staatsangehörigkeiten, Anlage des Vermögens auf mehrere Jurisdiktionen/Währungsräume, Erzielung von Einkommen in möglichst vielen Ländern etc. Natürlich sind diese Dinge mit zeitlichem und finanziellem Aufwand verbunden und nicht für jeden darstellbar. Und insbesondere tritt der Nutzen umso mehr zu Tage, je größer das Vermögen. Dennoch lassen sich für jeden bestimmte Vorbereitungen treffen. Innerhalb der EU gilt Freizügigkeit, und man kann im EU-Ausland einen Wohnsitz anmelden. Eine Kontoeröffnung ist ebenso leicht möglich, wie die zahlreichen Konten zeigen, die Griechen und Spanier in den letzten zwei, drei Jahren in Deutschland eröffnet haben, um ihr Geld in Sicherheit zu bringen. Mit etwas Vorbereitung kann man z.B. einen Urlaub im Ausland zur Kontoeröffnung nutzen. Freunde im Ausland sind hilfreich und ein ausländischer Ehepartner noch mehr.
Dabei geht es um Gottes Willen nicht darum, Steuern zu vermeiden oder zu betrügen. Es geht darum, die Risiken für Freiheit und Vermögen möglichst zu breit zu streuen. 1914 mag man in Deutschland über einen solchen Vorschlag gelacht haben. 1923 war die Währung wertlos, 1935 war man froh, wenn zumindest ein Teil des Vermögens in der Schweiz angelegt war, und 1939 war man froh, wenn man es persönlich über die Schweizer Grenze geschafft hat. Das heißt nicht, daß sich diese Geschichte wiederholt; das heißt nur, daß wir nicht wissen, was uns in Zukunft blüht, und es nichts schadet, für gewisse Eventualitäten vorbereitet zu sein.
Meine Frau ist Ausländerin, wir haben in ihrem Heimatland eine zweite Wohnadresse, vor einem Jahr haben wir dort zusätzlich ein Konto eröffnet. Ein Telefonanschluß läßt sich per Pre-Paid-Karte leicht und günstig erwerben. Auf diese Weise kann ich Problemen wie diesem aus dem Weg gehen.
Ich kann daher nur jedem empfehlen, über den Fall "Betfair" nachzudenken und zu überlegen, an welchen anderen Stellen die persönliche Lebensplanung durch den Federstrich von Bürokraten über den Haufen geworfen werden kann, und wie man dem legal vorbeugen kann. Wer Interesse hat, kann auf diversen Seiten weiterlesen, die dieses Thema im Detail abdecken - bis hin zu Details, die weit über die Resourcen wahrscheinlich jedes Forumsmitglieds gehen. Meine Empfehlungen dazu wären die Seiten Home - International Man, Sovereign Man: Offshore Business, Global Opportunities, Freedom and Expat News und diverse Interviews mit Doug Casey.
Es gibt jedoch noch eine sehr einfache andere Alternative! Noch gibt es systeminterne Möglichkeiten, die Diktatur zu beenden.
1. Liste der politischen Parteien in Deutschland – Wikipedia
einfach eine Partei raussuchen, der Freiheit noch etwas bedeutet.
(Tipp: die größten 6 Parteien gehören nicht dazu, genauso wenig wie die Rechtsextremen)
2. Freunde und Verwandte überzeugen, dass sie Verbrecher sind, wenn sie weiterhin CDU, SPD & Co wählen.
3. Bei der nächsten Wahl das Kreuz an der richtigen Stelle machen.
Ich hab für mich die Partei der Vernunft entdeckt. Aber es gibt auch noch einige andere vernünftige Parteien...
Würde aber doch auch nichts bringen, auf den Märkten wäre doch nix an Volumen. Schon alleine aufgrund der fehlenden API. Bei Betdaq ist inplay auch schon schlecht und das ist grundsätzlich mehr Volumen als bei Betdaq. Aber für inplay reichts noch lange nicht.- Man kann sogut wie überhaupt nicht Inplay wetten. Sie sagen, sie arbeiten daran - aber das sagen sie schon seit über einem Jahr
Sowie ich die Mail verstanden habe, geht es ja nur um den Wohnsitz. Oder wird die IP auch überprüft?
Kann das mal jemand testen? :mrgreen:[[grin]]
Wie sieht es denn mit folgendem Szenario aus:
Ich wohne im Dreiländereck und ein Kumpel aus meiner Fussballmannschaft wohnt in Belgien. Wenn er sich jetzt mit seinem Namen, Adresse etc. bei Betfair anmeldet, die Wetten jedoch von mir aus Deutschland abgegeben werden, ist dies möglich?
hat Belgien nicht selber einen regulierten Glücksspielmarkt?
Keine Ahnung [[nixweiss]]
Das war die erste Idee die mir in meiner Not eingefallen ist :mrgreen:
Ich glaube, das Festquotengeschäft ist für Betfair immer noch ein verschwindend kleiner Teil im Vergleich zum Umsatz mit der Börse. Da ist die Steuerlast nicht aufzufangen...Kurze Frage in Sachen 5 % Steuer:
Hinsichtlich der Steuer kann Betfair doch nichts abhalten, die Wettbörse in Deutschland weiter anzubieten. Wenn Betfair meint, sie können die 5% nicht umlegen, besteht doch immer noch die Möglichkeit, dass betfair eben an anderen Stellen das "fehlende" Geld wieder reinholt (Festquotensenkung, etc). Zudem werden sie sicher die fehlende deutsche Kundschaft anhand ihren Umsätzen merken. Es gibt ja immer noch Buchmacher, die die Steuer nicht umlegen.