Betfair-Abrechnungs-Frage

FCT-Fan-Ost schrieb:
Also back und lay ist vollkommen wurscht für die Berechnung. Du hast irgendein Spiel (Fussball, Tennis, ein Pferderennen od. sonst was): Was Du bei diesem EINEN Markt gewinnst od. verliert zählt, sonst nix. Wenn Du bei einem Spiel (Fussball in dem Fall) nächstes Tor und Sieg hast, bei Sieg 50 Euro verlierst und beim Tor 100 gewinnst, wird mit 150 Euro gerechnet, nicht mit der Differenz!

also ich hab die erfahrung gemacht wenn du mit dem selben spiel 50€ verlierst und 100€ gewinnst hast am ende ein plus von 50€ dastehen und die wertdenverwendet in dem beispiel 1,2 punkte --> dabei ist es egal ob du 1000€ verlierst und 1050 gewinnst am ende zählt nur das tatsächliche plus und minus
 
Was ich mich ehrlich gesagt frage, ist, wie Betfair diesmal den Moto GP abrechnet. Mit Leuten wie Haydn und Kenny Roberts Jr. fehlen zwar natürlich nicht die Topfahrer, aber doch durchaus gefährliche Außenseiter, wobei Haydn Top 3 die Quote 8.0 hat, also da sind schon ärgere dogs gekommen.

"Alle anderen" ... "Any other" oder was ähnliches gibt es nicht.

Jetzt gibts zwei Möglichkeiten: entweder man läßt alles so wie es ist, und riskiert, dass ein missing link reinfahrt, das ist dann natürlich blöd :mrgreen: . Oder man fügt die andern Fahrer dazu, dann gibts erst recht eine Streiterei, wenn sich jemand, der schon eine Wette abgeschlossen hat, darauf beruft, dieser Fahrer wäre ursprünglich nicht dabeigewesen. :mrgreen: ("Ich habe nur auf den Capirossi gesetzt, weil ich dachte, der Haydn fährt nicht mit ...")

Naja, meine Sorge solls nicht sein. [[nixweiss]] Entweder diesmal Finger weg, oder, vielleicht noch besser, setzen und dann reklamieren ... [[aetsch]]
 
Hab für Rußland (gegen Armenien) die Quote 1,20 gelegt, Wette wurde angenommen.
Jedoch wurde dieses Spiel verschoben. Ab wann bzw. wie lange braucht es bis das Geld bei Betfair wieder zurück gebucht wird?
Steht nähmlich immer noch als angenommene Wette in der Kontoübersicht. [[nixweiss]]
 
"Totes Rennen"-Regel für unentschiedene Ereignisse
Die "Totes Rennen"-Regel kommt bei Wetten zur Anwendung, die auf ein Ereignis platziert wurden, bei dem es mehr Gewinner als erwartet gibt oder dessen Ergebnis "unentschieden" ausgeht, ohne dass ein solcher Markt angeboten wurde.
Für jede auf eine Gewinnauswahl platzierte angenommene Wette wird der Einsatz zuerst proportional zur Anzahl der erwarteten Gewinner verringert und dann durch die Anzahl der tatsächlichen Gewinner dividiert. Die Gewinne werden dann an die erfolgreichen Haltenden (Backer) dieses "reduzierten Einsatzes" ausgezahlt (reduzierter Einsatz mal Quote). Der übrige Einsatz wird an die entsprechenden Anbieter (Layer) ausgezahlt.
Nehmen Sie beispielsweise an, es gibt ein totes Rennen zwischen drei Pferden für den ersten Platz. Wettspieler A hat auf einen der Gewinner 300 bei einer Dezimalquote von 4,0 gesetzt (Back-Wette). Wettspieler B hat diese Wette angenommen. Beim Begleichen des Ereignisses wird der Einsatz (300) durch die Anzahl der Gewinner (3) dividiert, um den reduzierten Einsatz (100) und den an den Anbieter (Layer) auszuzahlenden Rest (200) zu berechnen. Der Haltende erhält dann das Produkt aus angenommener Quote (4,0) und reduziertem Einsatz (4 x 100 = 400). In diesem Beispiel beträgt der Nettogewinn von Wettspieler A 100 (400 Gewinn minus ursprünglicher Einsatz 300), und der Nettoverlust von Wettspieler B beträgt ebenfalls 100 Pfund.
Dies entspricht auch dem mit der Dezimalquote multiplizierten eingezahlten Betrag, der durch die Anzahl der Gewinner geteilt wird. Im beschriebenen Beispiel entspräche das 300, eingezahlt bei einer Quote von 4,0 geteilt durch 3 Gewinner bei einem Gewinn von 400 und einem Nettogewinn von 100.
Ob bei Anwendung der "Totes Rennen"-Regel eine bestimmte Wette einem Nettogewinn oder einem Nettoverlust entspricht, hängt von der Anzahl der am toten Rennen beteiligten Gewinner sowie von der Quote ab, zu der die Wette angenommen wurde.