Bessere Quote = höherer einsatz ?

Karim

Gesperrt
März 18, 2010
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Hallo zusammen,

Ist es sinnvoll, wenn man eine Valuebet bereits bei einem 08-15 Bookie - namentlich Anbieter A - identifiziert hat, und bei einem anderen Anbieter=Anbieter B eine bessere Quote bekommt, bei B diesem die Einsatzgröße nach oben zu verändern ?

Was spricht dagegen:
- Erhöhung der Varianz der BR

Was spricht dafür:
- Erhöhung des möglichen Valuebetrags (Einsatz*EV)

Was bleibt unverändert:
- das Chance-Risiko-Verhältnis und damit der prozentuale EV

Um das ganze zu veranschaulichen hier mal ein Bsp:
Holzbein Berlin vs Asskickers München
Ich prognostiziere für EV=0 für q1.6=1. A bietet mir nun überraschenderweise q1.7 an, während B mir sogar eine Nettoquote von 1.85 anbietet.

Würde es Sinn machen statt 1 unit bei B, 1,3-1,5 zu setzen ? Oder ist es besser, weiterhin 1 unit zu setzen ?
 
Also,
viele machen es so. Je höher der Value, desto höher der Einsatz. Ist jedem selbst überlassen.
Für mich ist es schwierig Value unter 2.0 zu finden...wenn ich da welche finde, sind es vlt 0.10 Ticks in der Regel. Andererseits, finde ich eher Value bei Quoten jenseits 2.00. Aber die zu treffen ist bekanntlich schwieriger, empfinde ich zumindest. Wenn man da mal bei 3,00 Quoten eine Dursstrecke hat, geht viel Geld weg und deshalb spiele ich bei niedrigeren Quoten mit höheren Stakes, weil ich einen höheren Erwartungswert habe als bei höheren Quoten. Für mich spielt die Psychologie eine wichtige Rolle beim Wetten, deswegen spiele ich mit moderaten Stakes(2-5/10) und möglichst hoher Trefferquote.

Code:
Durchschnittsquote bei mir: 1.80
Trefferquote jenseits der 65-70%
Stakes 3,7/10
 
Holzer hat es schon gesagt: je höher der value, desto höher auch der einsatz...

du solltest natürlich immer die marktbeste quote spielen... Wenn du die unteren ligen wettest und meinetwegen auch noch mittlere beträge (200-800 eur) spielst, wirst du so oder so nicht an asiatische buchmacher vorbeikommen...