auf dem weg zu einem eigenen rating system

orhane

Gesperrt
Apr. 30, 2011
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hallo liebes forum,

seit fast 3 jahren verfolge ich das forum mehr passiv als aktiv und habe mich als hobby (bin mathematisch taetig) mit wetten beschaeftigt.

warum ich hier nun mal was schreibe? ich habe mir einige dinge ueberlegt und versuche daraus ein system abzuleiten, welches relativ neutral an das wetten herangeht.

welche erfahrungen habt ihr mit prediction seiten?
und gibt es welche die ihr als gelungen betrachtet?

tennisprediction.com

ich dachte an eine seite wie diese hier.
ich habe versucht die ergebnisse der vorhersagen statistisch auszuwerten und kann daraus relativ gute ergebnisse ableiten.

der oft gebrauchte begriff value kommt dabei natuerlich zum tragen:
ich habe folgendes modell entwickelt
"bookies vs wahrsager"

die bookies geben einem match eine bestimmte durchschnittsquote

llodra 1,56 istomin 2,36
umgerechnet sind das:
bookies sagen im durchschnitt:
llodra: 64,10% istomin 42,37% das das zusammen nicht 100 ergibt ist mir erstmal grundsaetzlich egal. es geht eher um die tendenz.

nehmen wir die vorhersagen der oben genannten seite:
llodra: 57,46% istomin: 42,54%

damit ich nun die abweichung einordnen kann, rechnen ich die absoluten abweichungen zwischen den vorhersagen und den buchmachern aus.

llodra: %prediction - %buchmacher = -6,64%
istomin: %prediction - %buchmacher = 0,17%

zusammen gibt das eine gesamtabweichung von 6,81%
nun habe ich diese berechnungen fuer viele seiten und predictions im tennis durchgefuehrt und erstaunliche ergebnisse erhalten:

die wetten, die ich platziere beziehen sich NICHT auf ML sonder auf HC in spielen.

liegt die gesamt differenz UNTER 10% --> dann spiele ich den favoriten als HC gewinner an

liegt die differenz zwischen 10% und 15% --> dann spiele ich keine wette

liegt die differenz UEBER 15% --> dann wette ich auf den vom PREDICTOR (also von der vorhersage) besser gesehenen tennis spieler im hc an. das kann der favorit als auch der underdog sein.

fier das spiel llodra bedeutet das nun: wir nehmen llodra -2,5@1,9

das klingt nun alles verwirrend. ich habe bisher 2000 spiele analysiert und es scheint sich ein muster abzuzeichnen. welches ich auch gerne auf andere sportarten uebertragen wuerde. das spannende hierbei ist, dass das ganze in bezug auf money line keine guten ergebnisse bringt. aber im HC bereich hat es sehr gut abgeschnitten.

ansonsten wuerde ich mich sehr ueber anregungen und kritik freuen.
 
aber im HC bereich hat es sehr gut abgeschnitten.

ansonsten wuerde ich mich sehr ueber anregungen und kritik freuen.

Wie gut hat es denn abgeschnitten? Welchen ROI hast du damit erzielt?
Wenn es so gut ist, hätte ich es nicht gepostet sondern erstmal Geld abgeschöpft bis zum Abwinken. Was brauchst du dann noch ein System auf andere Sportarten, wenn du damit 2000 Valuepicks generieren konntest. Das Problem daran ist,
sobald da zu viele Leute aufsteigen, verschieben sich die Quoten so schnell, dass das System nicht mehr funktioniert.

Ich habe aber eh so meine Zweifel, ob der ganze Eintrag nicht nur Spam ist. Nicht böse gemeint, klingt einfach so.
 
Danke fuer die Antwort.
Ich will weder hier rumspammen noch irgendwem etwas vormachen. Ich glaube etwas gutes entdeckt zu haben und wuerde das alles gerne verfeinern. Ein Forum dient ja dazu zu diskutieren. Ok, dass man primaer gegenueber solchen Aussagen kritisch eingestellt ist, ist fuer mich nachvollziehbar.

Zu deinen Fragen.

Es wurden nicht 2000 Value Picks generiert, sondern wird davon ausgegangen, dass die Beurteilung von den "Predictions" besser ist, als die der Buchmacher.

Ich habe dafuer mehrere Seiten in Bezug auf Tennis gefunden und damit einen Yield von knapp 11% in den letzten 185 Picks erzielt.

109 Win und 78 Lost bei 1,91 als Quote fuer die Winning Picks. Fuer Heute war das z.B.:

kohlschreiber -5@1,94 LOST -1
roddick -2.5@1,9 WON +0,9
fognini +3,5@1,98 WON +0,98
Lu +0,5@1,87 LOST -1
Darcis +3,5@1,8 WON +0,8
Istomin -3@1,98 WON +0,98
Berlocq +3,5@2,01 LOST -1
Falla +2@2,01 LOST -1
Ferrer -4,5@2,02 WON +1,02
Roger-Vasselin -4,5@1,84 WON +0,84
Pavic +4,5@1,94 VOID
Malisse -4,5@1,93 WON +0,93
Sijsling -1,5@2,16 WON +1,16
Kubot -2,5@1,93 LOST -1
Ito +4,5@1,89 WON +0,89

today's stats:
W:9
L:5
V:1
Profit/Loss: 3,56



*** durch punterslounge ersetzen

hier ist auch ersichtlich, dass ich das ganze schon vor den spielen publiziert hatte. ich behaupte nicht, damit den heiligen gral gefunden zu haben. ich hatte ohnehin vor das ganze bis ende des jahres auf dem papier fortzufuehren.
 
Danke fuer die Antwort.
Ich will weder hier rumspammen noch irgendwem etwas vormachen. Ich glaube etwas gutes entdeckt zu haben und wuerde das alles gerne verfeinern. Ein Forum dient ja dazu zu diskutieren. Ok, dass man primaer gegenueber solchen Aussagen kritisch eingestellt ist, ist fuer mich nachvollziehbar.

Zu deinen Fragen.

Es wurden nicht 2000 Value Picks generiert, sondern wird davon ausgegangen, dass die Beurteilung von den "Predictions" besser ist, als die der Buchmacher.

Ich habe dafuer mehrere Seiten in Bezug auf Tennis gefunden und damit einen Yield von knapp 11% in den letzten 185 Picks erzielt.

109 Win und 78 Lost bei 1,91 als Quote fuer die Winning Picks. Fuer Heute war das z.B.:

kohlschreiber -5@1,94 LOST -1
roddick -2.5@1,9 WON +0,9
fognini +3,5@1,98 WON +0,98
Lu +0,5@1,87 LOST -1
Darcis +3,5@1,8 WON +0,8
Istomin -3@1,98 WON +0,98
Berlocq +3,5@2,01 LOST -1
Falla +2@2,01 LOST -1
Ferrer -4,5@2,02 WON +1,02
Roger-Vasselin -4,5@1,84 WON +0,84
Pavic +4,5@1,94 VOID
Malisse -4,5@1,93 WON +0,93
Sijsling -1,5@2,16 WON +1,16
Kubot -2,5@1,93 LOST -1
Ito +4,5@1,89 WON +0,89

today's stats:
W:9
L:5
V:1
Profit/Loss: 3,56



*** durch punterslounge ersetzen

hier ist auch ersichtlich, dass ich das ganze schon vor den spielen publiziert hatte. ich behaupte nicht, damit den heiligen gral gefunden zu haben. ich hatte ohnehin vor das ganze bis ende des jahres auf dem papier fortzufuehren.
heißt du setzt immer das selbe ein sagen wir als beispiel 1 EH
 
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was dieses System (?) bringen soll. Aber schauen wir es uns mal genauer an.
ich habe versucht die ergebnisse der vorhersagen statistisch auszuwerten und kann daraus relativ gute ergebnisse ableiten.

der oft gebrauchte begriff value kommt dabei natuerlich zum tragen:
ich habe folgendes modell entwickelt
"bookies vs wahrsager"

die bookies geben einem match eine bestimmte durchschnittsquote

llodra 1,56 istomin 2,36
umgerechnet sind das:
bookies sagen im durchschnitt:
llodra: 64,10% istomin 42,37% das das zusammen nicht 100 ergibt ist mir erstmal grundsaetzlich egal. es geht eher um die tendenz.

nehmen wir die vorhersagen der oben genannten seite:
llodra: 57,46% istomin: 42,54%

damit ich nun die abweichung einordnen kann, rechnen ich die absoluten abweichungen zwischen den vorhersagen und den buchmachern aus.

llodra: %prediction - %buchmacher = -6,64%
istomin: %prediction - %buchmacher = 0,17%

zusammen gibt das eine gesamtabweichung von 6,81%
nun habe ich diese berechnungen fuer viele seiten und predictions im tennis durchgefuehrt und erstaunliche ergebnisse erhalten:

die wetten, die ich platziere beziehen sich NICHT auf ML sonder auf HC in spielen.

liegt die gesamt differenz UNTER 10% --> dann spiele ich den favoriten als HC gewinner an

liegt die differenz zwischen 10% und 15% --> dann spiele ich keine wette

liegt die differenz UEBER 15% --> dann wette ich auf den vom PREDICTOR (also von der vorhersage) besser gesehenen tennis spieler im hc an. das kann der favorit als auch der underdog sein.

fier das spiel llodra bedeutet das nun: wir nehmen llodra -2,5@1,9
Dazu fallen mir gleich mehrere Sachen ein, aber das größte Problem an der vielen "Arbeit", die Du Dir da machst, ist natürlich der auf den ersten Blick offensichtliche mathematische Denkfehler.
Du schaust also zunächst nach der Durchschnittsquote und rechnest diese in die Siegwahrscheinlichkeit um. Also machst Du im Prinzip das Gegenteil von dem, was der Buchmacher macht mit seinem Team, das die Quoten festlegt [[yo]]
Im nächsten Schritt kombinierst Du dann diese Wahrscheinlichkeiten, die zusammen NICHT 100% ergeben müssen, mit denen der Predictions, die sehr wohl 100% ergeben.
Dann entscheidest Du anhand der Größe der Abweichung, auf wen Du setzt.
Fällt Dir dabei was auf?
Die "Durchschnittswahrscheinlichkeit" der Buchmacherquoten kann gar nichts anderes als 100% ergeben, sonst ist es kein Durchschnitt. Siehe z.B. oddsoddsodds.com.
Wenn Du bei Deiner Rechnung auf eine geringe Abweichung kommst heißt das also nichts anderes, als dass die Buchmacher sich insgesamt sehr einig sind und alle fast identische Quoten haben, somit auch kaum Abweichung zum Wahrsager besteht. Es gibt also keinen großen "Spread" zwischen höchster und niedrigster Favoritenquote. Dass Du in diesem Fall die Favoritenquote wettest, ist natürlich absolut logisch.

Ich halte dieses System daher für mathematisch vollkommen unsinnig. Denn die "Prediction-Seiten" wissen ja auch nicht mehr als die Buchmacher, plus evtl. das, was sie selbst zur aktuellen Situation recherchiert haben - sofern sie das mit jedem teilen wollen.

Ein kleines Bisschen mathematische Logik käme rein, wenn Du die wahre Durchschnittsquote (gesamt: 100%) in relation zu den Predictions betrachten würdest. Dann könntest Du zumindest statistisch nachweisen, ob die sich an Buchmacherquoten orientieren oder wirklich ein "System" haben.

Das, was Du da machst, ist jedenfalls in meinen Augen echt Quatsch und auf keinen Fall ein spielbares System.

Als Vergleich fällt mir eigentlich nur folgendes ein: Man nehme irgendein Geldanlageblatt, keine Ahnung, die Capital oder ähnliches, und lese sich durch was dort die Anlageexperten für Kaufempfehlungen rausposaunen. Das vergleicht man dann mit dem Aktienkurs aus der Tageszeitung und entscheidet sich, je nach Unterschied, für oder gegen den Kauf. Wem das Vorgehen am Ende am meisten Gewinn bringt - dürfte klar sein, oder? Falls nicht:
Dem, der vor Erscheinen der Capital diese Aktien schon hatte und sie nach dem vom Markt verursachten Kursanstieg teuer rausschmeißen konnte.

Also, für mich klingt das nach dem GEGENTEIL von Value [[rofl]]
 
zunaechst ein mal danke fuer die ausfuehrliche antwort.
den offensichtlichen mathematischen denkfehler nehme ich bewusst in kauf, weil die buchmachern den absichtlich an die spieler weitertragen. es handelt sich per se um keine fairen quoten. deshalb warum davon ausgehen als seien sie es?

die wahrsager, in unserem fall die user, sehen die ganze sache eben anders als die buchmacher. so entsteht der angenommene value. der vergleich mit dem anlagemagazin stimmt in dem punkt sehr wohl. ABER, ich gehe eben nicht davon aus, dass diese Predictions zu 100% stimmen, sondern sie nur eine Tendenz ermoeglichen.

das bedeutet im fall von tennis, dass ich damit nicht auf winner oder looser setze sonder eine wahrscheinlichkeit des handicaps errechne. ein ganz anderer ansatz als money line winner vorrauszusagen.

ich verstehe auch nicht warum man dann direkt einen belehrenden ton anschlagen muss? ich habe diese frage absichtlich im anfaenger bereich gestellt. trotzdem danke, dass du dir die muehe gemacht hast und dich mit dem thema beschaeftigst. [[cheers]]
 
nachtrag: ich schaue nicht auf die distanz zwischen hoechster und niedrigster favoritenquote, sondern auf die distanz zwischen predictor und buchmacherdurchschnitt

nachtrag 2:

haette ich heute nur auf die money line predictions getippt (so wie es die predictions eigentlich wollen):
9 won 5 lost, aber Verlust von 1,29 Units
 
Zuletzt bearbeitet:
@null_eins
Ob orhane hier die "einfachen" oder die auf Summe 1 normierten Wahrscheinlichkeiten benutzt verändert die Indexzahl (summierte Abweichung Buchmacher - Wahrsager) imho nur marginal und ändert an den ermittelten Aussagen nichts.

@orhane
Ich sehe hier 2 Problemfelder:
1. Die Indexgenerierung hängt von externen Quellen ab - dh. insbesondere die Herleitung ist unbekannt. Was passiert, wenn sich diese (unbemerkt) verändert?

2. 185 Picks und 11% sagen imho noch viel zu wenig aus.
Die Wahrscheinlichkeit bei 200 zufälligen Münzwürfen größer gleich 110 Mal Kopf (=Wette gewonnen, -> Yield 10%) zu erzielen beträgt fast 9%. Und hierbei erfolgt keine vorteilhafte Vorauswahl wie bei deiner Wettstrategie.
Desweiteren sind die bewetteten Ereignisse nicht (vollständig) zufällig, dh. es kann sein, dass dir & dem Markt ein Zusammenhang unbekannt ist, der nur im Beobachtungszeitraum die betrachtete Gewinnwahrscheinlichkeit erhöht hat.

Das soll & kann natürlich nicht ausschließen, dass du tatsächlich eine vorteilhafte Strategie gefunden hast, die Gefahr (für den Echtgeldeinsatz), dass dem aber nicht so ist, wäre mir aufgrund der (noch deutlich zu geringen) Fallzahlen zu hoch.
 
Zuletzt bearbeitet:
da stimme ich 1 zu 1 ueberein.
ich traue dem braten selber nicht und mache deswegen erst nur testweise auf dem papier picks daraus.

zum 2. der wahrsager bzw der predictor ist ein mir persoenlich bekannter trader aus england, der ein gutes system zur analyse des marktes etworfen hat. das hat er schon seit 3 jahren laufen und erzielt damit keine grossartigen, aber zufriedenstellenden ergebnisse.

vom traden habe ich 0 ahnung, noch weniger als vom wetten allgemein, aber habe mir ueberlegt, was waere, wenn seine angenommenen wahrscheinlichkeiten abseits des tradens zu benutzen waeren.

trotzdem warte ich erst mal bis zum ende des jahres ab. kann ja auch alles ein hirngespinnst sein. [[stupid]]
 
hallo liebes forum,

seit fast 3 jahren verfolge ich das forum mehr passiv als aktiv und habe mich als hobby (bin mathematisch taetig) mit wetten beschaeftigt.

warum ich hier nun mal was schreibe? ich habe mir einige dinge ueberlegt und versuche daraus ein system abzuleiten, welches relativ neutral an das wetten herangeht.

welche erfahrungen habt ihr mit prediction seiten?
und gibt es welche die ihr als gelungen betrachtet?

tennisprediction.com

ich dachte an eine seite wie diese hier.
ich habe versucht die ergebnisse der vorhersagen statistisch auszuwerten und kann daraus relativ gute ergebnisse ableiten.

der oft gebrauchte begriff value kommt dabei natuerlich zum tragen:
ich habe folgendes modell entwickelt
"bookies vs wahrsager"

die bookies geben einem match eine bestimmte durchschnittsquote

llodra 1,56 istomin 2,36
umgerechnet sind das:
bookies sagen im durchschnitt:
llodra: 64,10% istomin 42,37% das das zusammen nicht 100 ergibt ist mir erstmal grundsaetzlich egal. es geht eher um die tendenz.

nehmen wir die vorhersagen der oben genannten seite:
llodra: 57,46% istomin: 42,54%

damit ich nun die abweichung einordnen kann, rechnen ich die absoluten abweichungen zwischen den vorhersagen und den buchmachern aus.

llodra: %prediction - %buchmacher = -6,64%
istomin: %prediction - %buchmacher = 0,17%

zusammen gibt das eine gesamtabweichung von 6,81%
nun habe ich diese berechnungen fuer viele seiten und predictions im tennis durchgefuehrt und erstaunliche ergebnisse erhalten:

die wetten, die ich platziere beziehen sich NICHT auf ML sonder auf HC in spielen.

liegt die gesamt differenz UNTER 10% --> dann spiele ich den favoriten als HC gewinner an

liegt die differenz zwischen 10% und 15% --> dann spiele ich keine wette

liegt die differenz UEBER 15% --> dann wette ich auf den vom PREDICTOR (also von der vorhersage) besser gesehenen tennis spieler im hc an. das kann der favorit als auch der underdog sein.

fier das spiel llodra bedeutet das nun: wir nehmen llodra -2,5@1,9

das klingt nun alles verwirrend. ich habe bisher 2000 spiele analysiert und es scheint sich ein muster abzuzeichnen. welches ich auch gerne auf andere sportarten uebertragen wuerde. das spannende hierbei ist, dass das ganze in bezug auf money line keine guten ergebnisse bringt. aber im HC bereich hat es sehr gut abgeschnitten.

ansonsten wuerde ich mich sehr ueber anregungen und kritik freuen.

Dein Ansatz, Buchmacherquoten mit Prediction-Modellen zu vergleichen, ist sehr spannend und wissenschaftlich fundiert. Die Idee, anhand der Abweichung zwischen Prognose und Buchmacherquote zu entscheiden, wann auf Favorit oder Underdog im Handicap zu setzen ist, klingt vielversprechend, besonders wenn du bereits 2000 Spiele analysiert hast.

Dass das Modell im Moneyline-Bereich weniger funktioniert, aber bei Handicap-Wetten gute Resultate zeigt, ist eine interessante Erkenntnis und spricht für die Differenzierung der Wettarten. Prediction-Seiten können durchaus hilfreich sein, allerdings sollte man ihre Genauigkeit kritisch hinterfragen und immer eigene Tests durchführen.

Es wäre spannend, dein Modell auch auf andere Sportarten anzuwenden und zu sehen, ob sich vergleichbare Muster ergeben. Insgesamt eine sehr professionelle Herangehensweise, die mit weiteren Daten und Anpassungen sicher noch besser wird.