Schalke finanziell solide :)

TheOne!

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Mai 21, 2004
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Schalke ist überschuldet

22.02.2005


Schalke 04 rechnet für das Geschäftsjahr 2004 mit einem operativen Verlust von 17 Millionen Euro. Insgesamt seien die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2004 auf rund 110 Millionen Euro gestiegen, berichtet das Wirtschaftsmagazin Focus-Money. Karlheinz Küting, Professor am Institut für Wirtschaftsprüfung der Universität des Saarlandes, kommt nach Einsicht der Schalker Bilanzen zu einem vernichtenden Urteil: "Die Finanzlage beim FC Schalke 04 halte ich für noch katastrophaler als bei Borussia Dortmund. Schalke wäre ohne die - aus Konzernsicht - ständigen Luftbuchungen finanziell längst an die Wand gefahren. Der Club ist bilanziell überschuldet."


Ups [[sleep]] , wer hätte das denn gedacht [[rofl]]

EDIT: Und ich möchte net wissen, was passiert, wenn Schalke die CL dieses Jahr nicht erreichen sollte....
 
Jo was führen die denn alle auf?! Haben alle soviel Fans wie kaum ein anderer Verein, waren bzw. sind international erfolgreich und bauen nur shit.

Ist aber in Österreich auch ned anders, wenn ich denk wie Salzburg (Uefa Cup Finale) und Sturm Graz (CL sehr erfolgreich) heute dastehen - a Wahnsinn wieschnell ma als Cheffe was vermurksen kann.
 
Gut, irgendwie muss man nat. immer nen bissel Fremdkapital in so eine Unternehmung reinholen, aber einige Herren scheinen das gewisse Maß net mehr im Sinne zu haben und nehmen eine solche Entwicklung scheinbar als gewisses Risiko in kauf. Und diese traurige Entwicklung trifft wohl leider auf so einige Klubs zu...
 
"Als Beispiel für fragwürdige Bilanztricks nennen Experten u.a. die bekannte Transaktion mit dem alten Parkstadion. Der Stadt Gelsenkirchen kaufte Schalke das marode Stadion 2003 für den symbolischen Preis von 1 Euro ab. In der Bilanz wurde es dann mit einem Wert von 15,6 Millionen Euro als "außerordentlicher Ertrag" auf der Habenseite verbucht, weil der Wert des Parkstadion-Geländes in zwei Gutachten auf diesen Betrag geschätzt wurde. So sei laut Küting der für 2003 ausgewiese Verlust von 19 auf 4,1 Millionen Euro geschrumpft: "Dieser Buchgewinn ist aus Konzernsicht undenkbar."

Das sind ja richtige Füchse [[sleep]] was sagt denn das HGB dazu :mrgreen:
 
Wundert mich nur das die Manager die diese Misswirtschaft betreiben bzw. betrieben haben zum Teil immer noch im Amt sind (z.B. Meier). [[bang]]

Scheint wohl ähnlich wie in der Politik zu sein, die können sich die schönsten Schoten leisten und bleiben trotzdem im Amt und kriegen als Beamter noch ne schöne Lebensrente. Sowas müsste man sich mal in der freien Wirtschaft leisten. [[hammer]]
 
Pechvogel schrieb:
Alemanne schrieb:
Wundert mich nur das die Manager die diese Misswirtschaft betreiben bzw. betrieben haben zum Teil immer noch im Amt sind (z.B. Meier). [[bang]]

Sowas müsste man sich mal in der freien Wirtschaft leisten. [[hammer]]

Äh, Borussia Dortmund ist hundertprozentig freie Wirtschaft.

Wie Holzmann, Degussa, Karstadt, Opel...

Der Satz bezog sich mehr auf unsere oftmals unfähigen Politiker. [[bussi]]
 
Interview mit Josef Schnusenberg zur Finanzsituation

Die Finanzen des FC Schalke 04 werden in diesen Tagen in der Öffentlichkeit diskutiert. Josef Schnusenberg, stellvertretender Vorsitzender der Knappen, nahm zu diesem Themenkomplex in einem Interview mit der „Buerschen Zeitung“ Stellung.

Josef Schnusenberg, in fast jedem Kommentar zum Thema BVB wurde Schalke als möglicher Nachfolge-Kandidat genannt.

Aber das kann ich ja nicht beeinflussen. Ich habe mir den Mund doch schon fusselig geredet. Doch offenbar ist es völlig egal, dass ich ständig betone, dass unsere Situation nicht mit der Dortmunder vergleichbar ist.

Warum nicht?

Ohne die Details in Dortmund zu kennen: Uns gehören alle Rechte, wir denken nicht daran, sie zu verkaufen. Uns gehört zum Großteil das Stadion, wir haben unseren Anteil gerade auf 57 Prozent aufgestockt. Und solange wir hier das Sagen haben, werden wir nicht an die Börse gehen.

Was nicht vor Millionen-Schulden schützt. „Focus Money“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von 17 Millionen Euro Verlust „auf Schalke“ im Jahr 2004. Mit 110 Millionen Euro sei Schalke außerdem der Bundesliga-Verein mit den höchsten Schulden. Stimmen die Zahlen?

Sie stimmen, aber man muss das relativieren. In den 17 Millionen Euro Verlust sind 13 Millionen Abschreibungen enthalten, also Aufwendungen, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Bleiben vier Millionen, damit liegen wir im Bundesliga-Schnitt. Und die Schulden haben wir nun mal, aber das ist doch alles kein Geheimnis. Mit diesen Schulden wird Schalke aber auch noch die nächsten 20 Jahre leben müssen.

Abschreibungen hin oder her – können Sie noch ruhig schlafen?

Ruhiger als je zuvor. Wissen Sie: Ich habe den Eindruck, dass der Begriff Schulden oder Verbindlichkeiten derzeit eine geradezu panische Reaktion auslöst. Daran krankt unsere Wirtschaft. Was meinen Sie, wo Deutschland stünde, wenn unsere Väter und Großväter niemals Kredite aufgenommen hätten?

Entscheidend ist, dass die Schulden bezahlbar sind.

Sie sind es. Wenn Schalke ein Mandant meines Steuerberatungs-Büros wäre, wäre ich ganz beruhigt. Fragen Sie mal unsere Angestellten oder Spieler, ob die ihre Gehälter mal nicht pünktlich bekommen haben.

Trotzdem: Bayern-Manager Uli Hoeneß hat sich neulich über die Schalker Finanzen so geäußert, wie er es vor zwei Jahren über Dortmund getan hat – und da hatte er prophetische Gaben.

Ich liege mit Hoeneß doch voll auf einer Wellenlänge. Was hat er denn gesagt? Er hat darauf hingewiesen, dass wir ein gewisses Risiko gehen. Das wissen wir selbst, das haben wir auch immer gesagt. Bei der letzten Jahreshauptversammlung habe ich gewarnt: Wenn sportlicher Erfolg ausbleibt, müssen wir eisern sparen.

Wie definieren Sie sportlichen Erfolg – dauerhaft Champions League?

Gar nicht mal. Bei dem, was wir im UEFA-Cup einnehmen, würde der reichen, um auf jetzigem Niveau weiterzumachen. Wenn wir dieses Ziel nicht erreichen, muss man neue Überlegungen anstellen.

Schon die letzte Bilanz war wenig erfreulich. Nur durch die ominöse Aktivierung der „Ruine“ Parkstadion in Höhe von 15 Millionen Euro konnte der Verlust auf vier Millionen Euro gedrückt werden. Kommt Schalke nicht mehr ohne solche Bilanztricks aus?

Wenn man Fußball-Klubs mittlerweile ohnehin schon ständig als Wirtschaftsunternehmen bezeichnet, muss man ihnen auch zugestehen, bilanztechnische Rechte anzuwenden. Zum Thema Parkstadion – ich halte die 15 Millionen Euro übrigens für eine Unterbewertung – hat mir neulich ein Banker gesagt: ,Warum regen die sich bei Euch alle so auf? Das ist doch ein ganz normales Bilanzierungsrecht.‘

„Alles ganz normal“ hieß es auch lange in Dortmund. Diese Beruhigungspille erwies sich als untauglich.

Ich hasse diesen Vergleich. Aber eigentlich war mir völlig klar, dass es nach der Entwicklung dort auch wieder neue Spekulationen über Schalke geben würde. Das macht diese Spekulationen aber nicht richtiger.

Immerhin hat Karlheinz Küting vom Institut für Wirtschaftsprüfung der Uni Saarland ihre Finanzverhältnisse als „noch katastrophaler“ als beim BVB eingestuft.

Wenn er meint. Allerdings weiß ich nicht, welche Zahlen er da als Grundlage hatte. Die Bilanz von 2004 kann es jedenfalls nicht gewesen sein – die kennen bislang nur unser Geschäftsführer Peter Peters und ich. Herr Küting sollte nicht versuchen, sich als Hellseher zu betätigen. Wir sind hier keine Hasardeure.

Im letzten Jahr haben Sie es sich verkniffen: Wird die nächste Schalker Bilanz wieder veröffentlicht?

Ja. Und einen Geschäftsbericht wird es auch geben. Dann kann jeder schwarz auf weiß nachlesen, was ich wieder alles Böses verbrochen habe.
 
112chris schrieb:
Sie stimmen, aber man muss das relativieren. In den 17 Millionen Euro Verlust sind 13 Millionen Abschreibungen enthalten, also Aufwendungen, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Bleiben vier Millionen, damit liegen wir im Bundesliga-Schnitt.

Stimmt, Abrscheibungen spielen in der GuV keine Rolle, raus damit! Finde die sollte man in der Kostenrechnung auch net mehr beachten. Würde mal stumpf behaupten, die sind auch unwichtig...ich kaufe eine Maschiene für 2.000.000 und habe in den nächsten 3 Jahren Auszahlungen von 500.000, dann ist die Maschine kaputt. Habe ich jetzt Gewinn gemacht?? Na klar 3*500.000 [[rofl]]

112chris schrieb:
Zum Thema Parkstadion – ich halte die 15 Millionen Euro übrigens für eine Unterbewertung – hat mir neulich ein Banker gesagt: ,Warum regen die sich bei Euch alle so auf? Das ist doch ein ganz normales Bilanzierungsrecht.‘

Das is ja nen tollen Banker :mrgreen: Soll er mal Vodafon erzählen [[rofl]]
 
TheOne! schrieb:
112chris schrieb:
Sie stimmen, aber man muss das relativieren. In den 17 Millionen Euro Verlust sind 13 Millionen Abschreibungen enthalten, also Aufwendungen, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Bleiben vier Millionen, damit liegen wir im Bundesliga-Schnitt.

Stimmt, Abrscheibungen spielen in der GuV keine Rolle, raus damit! Finde die sollte man in der Kostenrechnung auch net mehr beachten. Würde mal stumpf behaupten, die sind auch unwichtig...ich kaufe eine Maschiene für 2.000.000 und habe in den nächsten 3 Jahren Auszahlungen von 500.000, dann ist die Maschine kaputt. Habe ich jetzt Gewinn gemacht?? Na klar 3*500.000 [[rofl]]

System der Kameralistik, was glaubst wie ich schon verzweifelt bin bei Verhandlungen mit Bürgermeistern finanzstarker Regionen (dort gibt es z.B. einen Nachtslalom, eine der "ärmsten" Gemeinden der Steiermark) und der Lokalzampano einfach die Abschreibung aus der GuV streicht, weil "wos wuits a Göd, ihr hobts do jo eh no Vermögn" (Anmerkung: ANLAGEvermögen).
Entweder ham sich einige wirklich schon das Hirn weggesoffen, das ist ein besonderes Zeichen der Bauernschlauheit oder die sind einfach naturblöd. Und wennst dann solche Leute groß im Fernsehen auftreten siehst (und vielleicht auch noch über den Wirtschaftsstandort reden und a paar tolle Weißheiten loslassen), dann weißt es ist Zeit umzuschalten... [[grin]]
So dumm könnte ich mich gar net stellen, das tät mir im Herz weh...

Shining
 
Schalke macht einen riesen Fehler und das ist der, dass sie mit Geld wirtschaften, was gar net vorhanden ist. Sie setzen quasi indirekt das neue Stadion als Kapital ein. Heißt also, sie sind so lange "gesund" bis die Schulden den Wert der Arena nicht übersteigen. Hatte Aussauer ja selbst schon mal betont. Im DSF sagte er mal " Wenn wir unsere Arena verkaufen, dann nehmen wir das 3fache ein wie momentan der Schuldenstand ist.

dumm wirds nur, wenn keiner die Arena kaufen will oder net zu dem Preis, den Herr Assauer haben will.
Das ist die selbe Misswirtschaft wie beim Nachbarn aus Dortmund.


Also man kann den Hoeneß mögen oder nicht, aber was Management betrifft kann keiner an ihn tippen. Ich denke, dass Assauer die ganze Situation unterschätzt, so wie man es in Dortmund auch gemacht hat.

Wenn ich oben lese, dass eine ständige UEFA-Cup-Teilnahme ausreicht um gesund zu bleiben, dann müssen einem Schalker-Fan doch die haare zu Berge stehen. Ein Jahr nicht dabei und der Verein ist am Ende, unglaublich was manche sich da ableisten.
 
Nun gut. Aber der Standort München ist auch leichter zu beackern (bezgl. Stadionbau) als Gelsenkirchen...Das mit Geldern geplant wird, welche noch net da sind, ist in der KLR leider unabdingbar, ein gewisses Restrisiko kann man nicht ausschließen, auch der Herr Hoeneß net. Bayern führt er nat. ordentlich, kann man jedenfalls keine Kritikpunkte spontan finden, aber was glaubst, wie lange der FcB ohne Internationale Spiele überleben kann, bei dem Gehaltsgefüge? Lass es 2 Jahre sein, dann wird es aber auch sehr sehr dunkel.
 
Schnusenberg: Finanz-Situation kein Problem für uns!

In der Diskussion um die finanzielle Situation des FC Schalke 04 vertiefte Vorstandsmitglied Josef Schnusenberg noch einmal den Standpunkt der Knappen und nannte dabei auch detaillierte Zahlen.

„Ich wundere mich, dass die ganze Sache solche Wellen schlägt“, meinte Schalkes „Finanzminister“ einen Tag vor dem UEFA-Cup-Rückspiel gegen Schachtjor Donezk. „Wer bei der Jahreshauptversammlung im Juni 2004 gut hingehört hat, weiß, dass ich dies damals bereits prognostiziert habe“, so Schnusenberg mit Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr: „Wir verzeichnen für 2004 einen operativen Verlust von 16,8 Millionen Euro. Davon sind 12,3 Millionen Euro Abschreibungen. Somit beträgt der negative cashflow 4,5 Millionen Euro.“

Die Verbindlichkeiten des FC Schalke 04 betrugen am 21. Dezember 2004 111 Millionen Euro. 85 Millionen Euro davon entfallen auf die Anleihe, sechs Millionen Euro auf die Errichtung der Plätze auf dem Vereinsgelände, der Rest seien Rechnungs-Abgrenzungsposten, die 2005 beglichen werden. Schnusenberg: „Diese Situation stellt kein Problem für uns dar – es sei denn, wir würden auf lange Sicht keinen Erfolg haben, d.h. nicht regelmäßig international spielen.“ Die dazu notwendige Quote präzisierte Vorstandsmitglied und Geschäftsführer Peter Peters: „In den nächsten zehn Jahren müssten wir 20 Europapokalspiele bestreiten.“ Bleibt man deutlich unter dieser Vorgabe, müssten Einsparungen im Profibereich erfolgen. Ergänzend führte Peters aus: „Man sollte dies nicht von einem gewonnenen Ziel, einer weiteren Runde im Europapokal abhängig machen. Wir reden über längere Zeiträume. Die Finanzierung der Arena ist etwa auf 20 Jahre angelegt.“

Allerdings zeichnet sich für 2005 bereits jetzt eine bessere Prognose ab. Schnusenberg: „Dank der hervorragenden Arbeit meiner Vorstandskollegen Rudi Assauer und Andreas Müller, die für den sportlichen Bereich zuständig sind, dürfen wir in diesem Jahr träumen. Im Etat der laufenden Saison ist nur der UI-Cup, nicht aber der UEFA-Cup eingeplant und somit eine zusätzliche Einnahme. „Das ist das Sahnehäubchen für uns“, sagt Schnusenberg. Außerdem gebe es auch Erträge aus anderen Quellen. Das Catering in der Arena wirft bei einem Umsatz von 14 Millionen Euro insgesamt vier Millionen Euro pro Jahr für den FC Schalke 04 ab.

Und in diesem Zusammenhang findet Josef Schnusenberg angesichts der vermeintlich so bedrohlichen Lage, „dass sich von denjenigen, die Kreditgeber für die Anleihe und die Arena sind, noch keiner gemeldet hat. Wir müssen diesen immer ein kurzfristiges ‚Reporting’ unserer Finanzsituation geben – jedes Mal bekommen wir ein o.k.“ Ähnlich äußerte sich Stephen Schechter, der den Knappen die Anleihe ermöglichte. Der sagte in einem Interview mit dem „Handelsblatt“: „Schalke ist einer der am besten geführten Clubs in Europa. Er verfügt über modernste Anlagen. Das Management-Team weiß genau, wie es das Vermögen maximiert. Das einzig Negativ an Schalke ist, dass sie am Mittwoch gegen Schachtjor Donezk trotz einer 1:0-Führung nicht gewonnen haben.“

Mit Unverständnis nahmen die Vorstandsmitglieder des FC Schalke 04 vor allem die Aussagen von Professor Karlheinz Küting vom Institut für Wirtschaftsprüfung zur Kenntnis, der behauptete: „Die Finanzlage des FC Schalke 04 halte ich für noch katastrophaler als die bei Borussia Dortmund.“ Josef Schnusenberg staunt über diese Ferndiagnose: „Diese Analyse kann nur sehr oberflächlich sein, denn er hat die Bilanzen nicht gesehen.“ Manager Rudi Assauer sieht es ähnlich: „Ich halte das für ziemlich gewagt. Wir sind gerne bereit, ihm unsere Zahlen offen zu legen, wenn er nach Gelsenkirchen kommt.“ Dabei wollen die Knappen Küting keineswegs eine Wertung vorschreiben. Diese möge aber in voller Kenntnis der Fakten geschehen. Schnusenberg: „Wenn er dann zu einer anderen Bewertung als wir kommt, ist das in Ordnung.“