Friedrich Stickler, der Präsident des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB), hat mit Kritik an Teamchef Hans Krankl aufhorchen lassen.
"Der Teamchef ist in seinen Entscheidungen weitgehend autonom. Ich kann ihn nicht nach Portugal beordern. Aber es birgt für ihn ein gewisses Risiko. Mich hätte es nicht gestört, wenn er viel mehr Spiele gesehen hätte. Er hätte alle Möglichkeiten gehabt", sprach Stickler im ORF-Interview die Tatsache an, dass Krankl nur bei einem Spiel der Europameisterschaft (England - Kroatien 4:2) an Ort und Stelle war.
"Ich bin davon ausgegangen, dass er sich wenigstens alle drei Englandspiele ansieht. Erstmals kann ich seine Handlungen nicht verstehen. Wenn wir gegen England daheim verlieren sollten, dann gibt es jetzt schon einen Grund dafür."
Assistent als Beobachter
Der ehemalige Weltklasse-Stürmer hatte lediglich seinen Assistenten Slavko Kovacic als Beobachter in Portugal abgestellt, obwohl Österreichs WM-Qualifikationsgegner England bis ins Viertelfinale vorgestoßen war.
"Wenn er hier gewesen wäre, dann hätte er alles getan, um sich auf diese Spiele vorzubereiten. Er hat sich vertreten lassen und einen Beobachter hier gehabt, seinen Kotrainer. Er ist ein relativ hohes Risiko eingegangen. Wir werden sehen, wie die ersten WM-Qualifikationsspiele verlaufen", so Stickler.
"Am Tag der Ziehung haben wir eine mutige Aussage getätigt und gesagt, wir haben eine schwere Gruppe, aber wir wollen uns qualifizieren."
Zu kleine Liga
Als Grund, warum Österreich in jüngster Zeit nicht zu ähnlichen Leistungen wie etwa Überraschungsteam Griechenland fähig war, meinte der ÖFB-Präsident: "Wir haben die kleinste Liga in Europa. Das ist mit ein Grund für die Probleme. Die Gefahr des Abstiegs ist in einer Zehnerliga eben wesentlich größer. Dazu ist die Anzahl der Legionäre zu hoch, in die Jugend wird zu wenig Vertrauen gesetzt."
Quelle: sport.orf.at
Wenn der Stickler mit sowas an die Öffentlichkeit geht, ist das nicht nur heisse Luft............
"Der Teamchef ist in seinen Entscheidungen weitgehend autonom. Ich kann ihn nicht nach Portugal beordern. Aber es birgt für ihn ein gewisses Risiko. Mich hätte es nicht gestört, wenn er viel mehr Spiele gesehen hätte. Er hätte alle Möglichkeiten gehabt", sprach Stickler im ORF-Interview die Tatsache an, dass Krankl nur bei einem Spiel der Europameisterschaft (England - Kroatien 4:2) an Ort und Stelle war.
"Ich bin davon ausgegangen, dass er sich wenigstens alle drei Englandspiele ansieht. Erstmals kann ich seine Handlungen nicht verstehen. Wenn wir gegen England daheim verlieren sollten, dann gibt es jetzt schon einen Grund dafür."
Assistent als Beobachter
Der ehemalige Weltklasse-Stürmer hatte lediglich seinen Assistenten Slavko Kovacic als Beobachter in Portugal abgestellt, obwohl Österreichs WM-Qualifikationsgegner England bis ins Viertelfinale vorgestoßen war.
"Wenn er hier gewesen wäre, dann hätte er alles getan, um sich auf diese Spiele vorzubereiten. Er hat sich vertreten lassen und einen Beobachter hier gehabt, seinen Kotrainer. Er ist ein relativ hohes Risiko eingegangen. Wir werden sehen, wie die ersten WM-Qualifikationsspiele verlaufen", so Stickler.
"Am Tag der Ziehung haben wir eine mutige Aussage getätigt und gesagt, wir haben eine schwere Gruppe, aber wir wollen uns qualifizieren."
Zu kleine Liga
Als Grund, warum Österreich in jüngster Zeit nicht zu ähnlichen Leistungen wie etwa Überraschungsteam Griechenland fähig war, meinte der ÖFB-Präsident: "Wir haben die kleinste Liga in Europa. Das ist mit ein Grund für die Probleme. Die Gefahr des Abstiegs ist in einer Zehnerliga eben wesentlich größer. Dazu ist die Anzahl der Legionäre zu hoch, in die Jugend wird zu wenig Vertrauen gesetzt."
Quelle: sport.orf.at
Wenn der Stickler mit sowas an die Öffentlichkeit geht, ist das nicht nur heisse Luft............